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Bienchen
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Sammelthema
Hallo an alle,

seit zwei Tagen bin ich wieder in der Arbeit. Gestern ging es mir relativ gut tagsüber. Nur ein paar Mal dieses schwammige Gefühl in den Beinen, brennende Arme. Bin auch ziemlich gut mit dem Zug nach Hause gekommen. Erst nachts im Bett war es wieder schlimmer. Ich bin ein paar Mal aufgewacht, verschwitzt, heftig atmend, ich wusste im ersten Moment gar nicht, wo ich war. Bin dann mit wackeligen Beinen und Sch...gefühl aufgestanden. Ich hatte heute einen Arzttermin zum Blutnehmen (jetzt wird alles abgecheckt). Danach bin ich dann in die Arbeit gefahren. Als meiner Kollegin dann heute nachmittag schwindelig wurde, ging es bei mir gleich wieder los. Meine Beine sind seitdem so zittrig. Die Erwartung, dass es gleich wieder passiert, macht mich total fertig. Meine Nerven sind zu Ende. Mir geht die Kraft aus.

06.04.2021 #1


209 Antworten ↓
Hotin

Hotin
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@John28

Hallo John28,
Zitat:
Wie bekommen ich den Anfang hin, womit fängt man am besten an?

So genau weiß ich das auch nicht. Du solltest das selbst entscheiden.
Ich versuche dir ein paar Tipps zu geben. Jedoch ist das, was ich sage auch nicht immer das allein richtige.
Ich weiß sehr, sehr viel über Angst und wie man besser mit ihr umgehen kann. Nur Du willst ja nicht so werden
wie ich (wäre auch nicht zu empfehlen), sondern wichtig ist. Finde Deinen Weg und Deine Zufriedenheit.

Suche Dir einen Psychologen, dem Du einigermaßen vertraust.
Vertraue darauf, das er Dich nicht in die Irre führt.
Ändere mit seiner Hilfe Dein Verhalten, damit Deine Ängste leiser werden.
Entscheide wie Du von anderen Menschen gesehen werden möchtest.

Schreib Dir bitte mal auf, was Du gern in den nächsten Jahren erreichen möchtest.

Versuche möglichst alles was Du siehst, hörst und fühlst im Kopf zu sortieren.
Mache Dir 3 Schubladen im Kopf

1 - Gut für mich 2. - Vorrübergehend noch nicht entschieden 3 - Nicht so gut für mich.

Keine Angst vor falschen Entscheidungen. Wenn Du willst kannst Du das immer wieder umsortieren.
Diese Schubladen sind Dein "Selbstbewusstsein". Auch wenn Dich nachts jemand aus dem Schlaf reißt. Innerhalb von Sekunden weißt Du immer wer Du bist, warum Du lebst und wo du stehst.
Zitat:
Manchmal verstehe ich mich und das was passiert selbst nicht richtig.

So etwas kann Dir dann nicht mehr passieren.



Zitat:
Du scheinst viel Lebenserfahrung zu haben und wirkst als wärst Du auf diesem Gebiet sehr geschult, die
Frage ist nur wodurch?

Ja, Lebenserfahrung habe ich glaube ich sehr viel. Über 40 Jahre habe ich mich darüber informiert, gelesen und
an mir ausprobiert, wie mein Körper mit Ängsten reagiert. Was geschieht, wenn ich das mache und was, wenn
ich es anders mache.
Ich habe kein Berufsfach studiert. Ich sage immer, ich habe das Leben studiert und beobachtet wie Menschen
miteinander leben, reden, streiten, sich versöhnen, sich entspannen und vieles mehr. Wir leben alle nach sehr, sehr einfachen Regeln und Gesetzen. Oft lache ich über meine eigenen Eigenheiten und Fehler. Meine Freundin hat mich
anfangs teilweise nicht verstanden. "Du kannst doch nicht lachen, wenn Du was falsch gemacht hast", hat sie immer wieder mal zu mir gesagt.
Doch, kann ich, wenn kein Schaden entstanden ist. Ich nehme mich zwar ernst, lache aber über meinen Blödsinn
heute genau so, als wenn andere mal etwas falsch machen, was gleichzeitig auch lustig aussieht.

Zitat:
Lasst uns gemeinsam für ein Leben ohne Ängste kämpfen!

Wie Du das gemeint hast, weiß ich nicht.
Wenn es so gemeint ist, wie Du das geschrieben hast, ist dies unmöglich.
"DIE ANGST", das was uns oft Probleme macht, ist eine Steuerungsfunktion von Lebewesen.
Wenn Du Tiere beobachtest, kannst Du schon einiges darüber lernen. Die Angst ist ein Gefühl, so etwas wie ein Steuerungssignal.
Die Angst hilft Dir normalerweise Dich gut durch das Leben zu steuern. An Tieren kannst Du schön sehen, wie das
etwa geht. Es gibt 3 Grund - Reaktionsmöglichkeiten.
Angreifen ( aktiv werden, z. B etwas unternehmen), Abhauen oder Tot stellen.
Dies ist bei uns Menschen genau so. So wie Du ein Lenkrad im Auto brauchst, brauchst Du auch Angst.
Vielleicht später mal mehr dazu.
Da Menschen nicht ohne Gefühle leben möchten und auch nicht können, dürfen Sie ihre Angst nicht unterdrücken
und auch nicht gegen sie ankämpfen. Sie sollten sich mit ihren Ängsten (Gefühlen) anfreunden. Sie verstehen lernen
und dafür benutzen im Leben Fortschritte zu machen.
Da mit unseren Gefühlen fast alles im Menschen gesteuert wird, unterhalten wir uns hier über unsere eigene
Steuerzentrale.
Fachleute könnten unsere beiden Köpfe untersuchen und zerlegen. Vermutlich würden sie keinen nennenswerten Unterschied finden und doch ist Dein Verhalten völlig anders, als meins. Und ich fühle mich weniger unglücklich als Du.
Dem Glück kommst Du etwas näher wenn Du Dich damit beschäftigst, wie das alles funktioniert und wenn Du lernst,
was Dich glücklich macht.
Deine Handlungen haben auch ganz starke Auswirkungen auf Deine Mitmenschen.

Schau Dir zwei Autos an. Das eine ein Foto in Originalgröße (zweidimensional).
Das andere ist ein echtes Auto (dreidimensional).
So etwa ist der Unterschied beim Menschen, wenn er nur darauf schaut, was er macht und was und wie er sich selbst damit fühlt. Oder wenn er sich immer wieder fragt, wie fühle ich mich und wie meine Mitmenschen. Und was kann ich
tun, dass ich und einige meiner Mitmenschen (z.B. die, die meine Freunde sein wollen) sich mit mir zusammen wohlfühlen.
Wenn Du an dieser Stelle sagst. Das ist mir zu kompliziert. Dann höre auf zu lesen und ändere Dein Verhalten nicht.
Wenn Du aber zufrieden und glücklich werden willst, geht das nur über einen Weg der etwa in diese Richtung läuft.
Du musst nicht perfekt werden. Schon kleine Verhaltensänderungen verkleinern Deine Ängste und lassen Dich
zufriedener werden.
Verhaltensänderung geht wie Rechnen und Schreiben lernen. Wir haben alle mal mit Rechnen angefangen und wussten nicht wie viel 5 und 2 ist. Dafür brauchte ich früher immer zwei Hände. Und so habe ich auch angefangen meine
Gefühle und Ängste kennen zu lernen.

Viele Grüße

Hotin

05.12.2014 01:15 • x 1 #164


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A


Keine Kraft mehr

x 3


Hotin

Hotin
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@ John28,

Hallo John28

Kompliment, ich bin wirklich überrascht wie gut Du über Dich bescheid weißt. Das hätte ich nicht gedacht.
Damit hast Du sehr gute Chancen das ganze noch rechtzeitig zu drehen.
Nur, stell Dir das nicht so einfach vor. Du hast Dir über Jahre ein eigenes Gefängnis gebaut, die Tür abgeschlossen und
den Schlüssel weggeworfen.
Ich vermute die einzige Lösung ist, das Du einen Psychologen fragst, ob er Dir beim Ausbrechen hilft. Die wissen wie das geht. Aber klettern und das Fenster zerstören musst Du selbst.
Zitat:
Suche nach Halt und Anerkennung, diese Konflikte ärgern mich selbst

Zitat:
Räts Du mir eher zur stationären Aufnahme oder ambulanten Hilfe?


Eine stationäre Therapie wird hier sicherlich besser helfen. Jedoch nicht die Therapie hilft, sondern die Frage ist, in
wie weit bist Du bereit, die Angst vor Veränderung aufzugeben, also Dein Verhalten zu ändern.
Zitat:
Habe auch eine sehr sensible, gute Seite an mir, nicht nur schlechte die ich beschrieben habe.

Da bin ich ganz sicher. Wenn ich das nicht wüsste, würde ich jetzt wie alle anderen im Bett liegen. Du bist bestimmt
ein toller Kerl. Aber Dein Verhalten – Oh je, Oh je.

Wir Menschen besitzen zwei Eigenschaften.
- Die Persönlichkeit
- Das Verhalten
Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist jeder Mensch von seiner Persönlichkeit gut.
Jeder ist halt so wie er ist. Und somit hast du bestimmt auch eine nette Persönlichkeit.
Das Verhalten der Menschen ist jedoch extrem unterschiedlich. Es entwickelt sich
Im Laufe des Lebens immer weiter. Daher sollte jeder von der Geburt bis zum Tod ständig sein Verhalten überprüfen
und wo nötig ändern. Dies ist vereinfacht gesagt das Rezept zum Glücklichen Leben.
Du hast jahrelang genau das Gegenteil gemacht und Dich fast aus dem Spiel genommen. Und alles nur wegen der
Suche nach Halt und Anerkennung
Zitat:
Fühle mich halt oft Missverstanden.

Du wirst so auch nicht verstanden. So kannst aber mit einigen kleinen Verhaltensänderungen Berge versetzen.

Versuche bitte Dein Leben und Reden ehrlicher zu machen. Du darfst schwach sein.
Du brauchst nicht alles wissen. Versuche Dich anderen gegenüber fair zu verhalten.
Ich habe die gleichen Ängste wie Du. Ich achte nur darauf, das sie nicht zu groß werden. Die Angst ist das was uns Menschen steuert. Sie ist so was wie das Lenkrad im Auto. Und Dein eigener Wille ist Der Fahrer.
Das gute an Deiner Situation ist. Du brauchst keine Angst vor der Vergangenheit zu haben. Die kannst Du nicht mehr verändern.
Ab morgen aber und jeden Tag wieder neu kannst Du etwas schönes für Dich tun
Zitat:
Du hast aber auch Pech mit den Psychologen!
Meinst Du das ernst oder ironisch?

Natürlich war das ironisch. Du weißt es alles. Deswegen mach was besseres au Deinem Leben.

Glaube daran das Du das schaffen kannst.
Vermutlich ist das ein langer Weg. Der Anfang ist super schwer.
Und keine Angst, es gibt immer wieder mal heftige Rückschläge.
Das gehört aber dazu.
Dein Leben bekommt wieder Sinn

Viele Grüße

Hotin

04.12.2014 03:01 • x 1 #144


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N
Hallo,
bin zur Zeit auch nicht so gut drauf, hab ähnliche Symthome, wobei bei mir oft auch die Angst vor der Angst dazu kommt. Man denkt den Großteil des Tages nur an den Sch... !
Was mich noch interessiert, Bienchen, nimmst du irgendwelche Medikamente dagegen, also dauerhaft mein ich?

Ansonsten kann ich hier vorwiegend nur mitfühlen und paar Zeilen da lassen, direkt helfen iss schwer (

wir bleiben aber immer optimistisch!!!
VG

#2


G
dann bin ich ja mal froh bin ich nicht alleine
mir gehts momentan auch nicht so gut; den ganzen tag diese angst vor der angst. wuaaah
hoffen wir auf bessere tage! es kann nur besser kommen!! immer vorwärts schauen.. (auch wenns schwer ist im moment)

#3


K
Hallo ihr zwei!

Also ich habe ungefähr ein halbes Jahr durch weg ein komisches Gefühl im Bauch gehabt! Das hat mich fast verrückt gemacht! Das war die ganze Zeit die Angst vor der ANgst! Aber seit vier Wochen ungefähr ist es weg! Klar habe ich noch ANgst, aber ich gehe diese Angst nun an! Am ANfang als ich mich ihr stellte dachte ich auch das klappt nie! ABer dann wurde es immer besser! Gebt den Mut bitte nicht auf! Es wird wieder! Arbeitet an euch, und versucht euch selber wieder zu vertrauen! Ihr schafft das!

#4


B
Hallo an alle,

vielen Dank für Euer "Mut machen". Die Fahrt gestern abend nach Hause war furchtbar. Habe versucht, mich mit einem Buch abzulenken. Konnte mich aber irgendwie nicht richtig konzentrieren. Die Nacht war wieder mies. In der Arbeit angekommen, habe ich gleich einen "Anschiss" von meinem Chef bekommen, weil ich gestern noch was falsch gemacht habe. Echt aufbauend! Medikamente nehme ich noch keine. Ich habe morgen mittag mein Erstgespräch bei einer Psychotherapeutin. Hoffentlich kann sie mir helfen.

Vielen Dank und liebe Grüße
Bienchen

#5


K
Hey Bienchen, Kopf hoch!

Es kommen auch wieder besere Zeiten! Und lass dein Chef mal Chef sein! Rag dich darüber nicht auf! Jeder macht mal Fehler! Vergiß nie du bist auch nur ein MEnsch!
Ich denk an dich und schick dir mal ein bißchen Kraft und positive Gedanken rüber!

#6


B
Hallo kajal,

ich habe gerade bei meiner Ärztin angerufen, um meine Blutwerte abzufragen. Hatte wahnsinnig Angst davor. Was, wenn meine Blutwerte nicht stimmen? Hatte natürlich eine Arzthelferin dran, die einige Zeit in ihrem Computer nach meinen Werten gesucht hat und dann zu mir gesagt hat, sie müsste mich mit der Ärztin verbinden. Mist. Was stimmt nicht, wenn die Ärztin selbst mit dir reden will? Du bist also doch krank. Ich habe dann ca. 1/2 Minute warten müssen und hatte total Angst. Mir war fast schon schlecht. Dann hatte ich wieder die Arzthelferin dran, die mir gesagt hat, dass es der Ärztin lieber wäre, ich würde meine Blutwerte persönlich abholen. Ich habe sie dann gefragt, ob denn etwas Schlimmes dabei rausgekommen wäre. Sie meinte eigentlich nicht, ich müsste die Werte aber persönlich abholen. Ich kann natürlich jetzt nicht von der Arbeit weg, habe aber meine Mama angerufen, die das jetzt für mich erledigt. Meine Gedanken fahren schon wieder Karusell.

LG, Bienchen

#7


M
Zitat von Bienchen:
Hallo kajal,

ich habe gerade bei meiner Ärztin angerufen, um meine Blutwerte abzufragen. Hatte wahnsinnig Angst davor. Was, wenn meine Blutwerte nicht stimmen? Hatte natürlich eine Arzthelferin dran, die einige Zeit in ihrem Computer nach meinen Werten gesucht hat und dann zu mir gesagt hat, sie müsste mich mit der Ärztin verbinden. Mist. Was stimmt nicht, wenn die Ärztin selbst mit dir reden will? Du bist also doch krank. Ich habe dann ca. 1/2 Minute warten müssen und hatte total Angst. Mir war fast schon schlecht. Dann hatte ich wieder die Arzthelferin dran, die mir gesagt hat, dass es der Ärztin lieber wäre, ich würde meine Blutwerte persönlich abholen. Ich habe sie dann gefragt, ob denn etwas Schlimmes dabei rausgekommen wäre. Sie meinte eigentlich nicht, ich müsste die Werte aber persönlich abholen. Ich kann natürlich jetzt nicht von der Arbeit weg, habe aber meine Mama angerufen, die das jetzt für mich erledigt. Meine Gedanken fahren schon wieder Karusell.

LG, Bienchen


hi bienchen,

wie du musst die blutergebnisse abholen? also bei mir spricht der arzt wenn was nicht so stimmt mit mir ab und ansonsten sagt die arzthelferin ohne befund sprich alle easy. musst du nun in die praxis zu der ärztin? oder habe ich es falsch verstanden?
alles gute!

#8


B
Hallo madre,

eigentlich ist alles in Ordnung. Meine Leberwerte sind leicht erhöht. Meine Ärztin meinte bei der Butabnahme, dass ich die Blutwerte abholen soll, damit ich sie zu meiner Erstbesprechung bei der Psychotherapeutin mitnehmen kann. Abgeholt hat die Werte meine Mama. Zu ihr hat die Ärztin auch gesagt, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Ich hätte lt. Urinprobe wohl eine Blasententzündung, ob ich nichts gemerkt hätte. Ich soll viel trinken, vielleich auch Blasen- oder Nierentee. Ansonsten ist nichts. Die Arzthelferin hat ja auch am Telefon gesagt, dass nichts rausgekommen wäre. Gott sei Dank

LG, Bienchen

#9


K
Hallo!

Das ist doch super das nichts heraus kam! Du bist gesund! Freu dich doch mal drüber!

Aber es ist ein sch... Gefühl wenn man warten muss! Ich kenne das!

Wie ist oder war es heute mit deinem CHef? WIeder alles im Lot? Ich hoffe sehr für dich!

Du schaffst es, glaub an dich!

#10


B
Hallo kajal,

natürlich freue ich mich, dass ich gesund bin!!
In der Arbeit war heute alles easy.

Etwas enttäuscht war ich von meiner ersten Sitzung bei der Psychotherapeutin. Ich hatte irgendwie das Gefühl, sie nimmt mich nicht ganz ernst. Vielleicht habe ich mich auch getäuscht. Sie versucht halt für meine "Anfälle" (Schwindel, wackelige Beine etc. etc.) Ursachen zu finden, wie z. B. kein Frühstück, Erkältung, keine Bewegung etc. etc.! Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft von dieser Besprechung. Oder erwarte ich zuviel auf einmal? Habt Ihr denn einen Psychotherapeuten? Wie hilft er Euch?

LG, Bienchen

#11


K
Hy,

gib ihr noch eine Weile Zeit und eventuell sage ihr was du bei ihr empfindest und wie du dir die Therapie vorgestellt hast!
Bei meinem war es auch am ANfang komisch, aber es hat sich schnell gelegt!

#12


K

Keine Kraft mehr

ich weis nicht ob es nur mir so geht aber je näher der Jahreswechsel kommt desto weniger Kraft habe ich noch mich meiner Angst und Panik zu stellen. Es ist alles so unendlich anstrengend, aufstehen, arbeiten, allen Leuten die heile Welt vorspielen und sich insgeheim so was von kaputt müde und leer zu fühlen. Keinen interessiert es doch wirklich ob alles in Ordnung ist und fast niemand hat Verständnis. Keiner in meiner Familie oder im Freundeskreis kann/will sich damit befassen - ich bekomme immer nur zu hören ich soll meine "Launen und Gemütszustände" mal besser in den Griff bekommen.

Wozu also noch kämpfen? Was gibt euch die Kraft jeden Tag weiter zu machen und nicht aufzugeben?

Grüße
Kiara

#13


B
Kiara26

Hast du denn niemanden wo du dich anlehnen und ausheulen kannst 1 Freund oder 1 Freundin.

Aber nun bist du ja bei uns hier kannst du deine Gefühle zum Ausdruck bringen und sie uns mitteilen wir lesen gerne mit und versuchen dir zu helfen sogut es uns möglich ist,
Fühl dich hier verstanden.

Weiterhin alles liebe und gute für dich wünscht von Herzen und dich mal lieb drückt

Biggi

#14


K
Hallo Biggi,

nein leider gibt es niemanden, der sich damit beschäftigen will. Meine sogenannte beste Freundin glaubt einfach das ich gemütsschwankungen habe und das ich einfach mal in den Urlaub fahren soll dann gehts mir wieder besser. Sie versteht einfach nicht, dass man die Angst `& Panik eines gesunden Menschen nicht mit dem vergleichen kann, was ich durchlebe.

Ich habe seit 2 Monaten ein wirklich lieben neuen Partner an dem ich sehr hänge und der mich endlich mal aus meinem Einsiedlerkrebsleben rausgeholt hat - aber auch er weis nicht wie er mit meiner Krankheit umgehen soll - er fühlt sich überfordert und schuldig weil er mir nicht helfen kann.

Diese Krankheit zerstört alles positive in mir....

Zu allem Überfluss hatte ich heute morgen beim Autofahren eine Art BlackOut und die schlimmste Panikattacke seit langem - ich wäre fast in einen Graben/ in ein anderes Auto gefahren - ich kann mich überhaupt nicht beruhigen und alleine der Gedanke an die Autofahrt nachher heimwärts lässt mich verzweifeln.

#15


B
Machst du denn 1 Therapie zur Zeit , ?


Ich habe Anfangs viel mit meiner Heilpraktikerin gemacht nun bin ich soweit ich brauch sie nur noch selten , Man kann es schaffen .


Dir viel Mut raft und erfolg,


Glg biggi

#16


K
Hallo Kiara!

Hoffentlich geht es dir etwas besser? Ich kann nur alles unterschreiben, was du geschildert hast. Auch ich fühle mich gegen ende des Jahres so kraftlos. Meine Angst ist größer denn je und auch mich versteht kaum jemand. Mit meinem Mann gab es heute auch wieder Krach. Er hätte keine Lust mehr auf dieses Theater! Natürlich ist er überfordert...... Bin so froh, hier Euch gefunden zu haben.

Bin mir aber auch sicher, im Frühlung wird alles wieder etwas heller erscheinen.

Ganz viel Kraft und l g

Kaja

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

K
Hallo Biggi!

Wie lief das mit deiner Heilpraktikerin? Das hört sich auch für mich sehr interessant an.
Wenn du Lust hast, berichte doch mal kurz .

Danke und l g

Kaja

#18


K
Hallo Kiara,

es macht mich echt traurig und auch wütend zu lesen, dass deine Freunde deine Krankheit nicht ernst nehmen. Als ob es nicht schlimm genug wäre mit so einem Sch... zu leben.
ich wünsche dir trotzdem ganz viel Mut für das neue Jahr.

ich kenne zwar deine genaue Situtation nicht, aber es lohnt sich immer zu kämpfen - schon für dich selbst!

VG

Katerin

#19


L
Hallo an Alle , ich bin neu hier und leide auch unter Ängsten in jeglicher Form: Herzrasen, Zittern, Hitzewallungen, ständig stehe ich unter Stress. Ich stehe total neben mir und weiß nicht mehr was ich tun soll. Stänedig denke ich über mich nach und frage mich was nicht richtig ist..was kann ich tun. Ich bestehe nur noch aus dieser Angst und verzweifle völlig. Ich fange jetzte ien Therapie an, aber es ist teilweise so schlimm, dass ich innerlich fast zerspringe, ich verliere die den Mut zu leben. Es ist die reinste Qual, ich kann es kaum noch ertragen.
Kennt ihr das?
Lieben Gruß, Maria

#20


A


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