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Am Ende der Kraft

Heute ist einer von diesen schlimmen Tagen, wo ich von einer Ecke in die Andere laufe,
nicht in der Lage etwas zu tun, spüre nur noch leere und eine tiefe Traurigkeit.
Ich kann mit niemanden reden, weil es niemanden gibt. Bin ohne Antrieb ohne
Lebensfreude, war seit Tagen nicht mehr vor der Türe. Selbst die alltäglichen Dinge
fallen schwer.
Bisher konnte ich mich noch irgendwie ablenken mit irgendwelchen Hobbys, mit Internet oder TV.
Aber momentan bin ich blockiert.
Ich freue mich nur noch auf die Nacht. Dann bin ich in einer anderen Welt - in der Welt der Träume
wo ich Teil habe am Leben, Gesund bin, Freunde und Arbeit habe.
Wenn ich dann wach werde kommt der Frust, wäre ich doch in dem Traum geblieben.

Ich weiß - eigentlich müsste ich mir Hilfe suchen. Aber ich habe genug von dies Krankenhäusern,
Therapeuten und Psychologen. Telefonseelsorge ist auch nicht mein Ding. Wegen der Sozial Phobie
kann ich mich schlecht Fremden gegenüber öffnen.
Das Schreiben hier ist etwas anderes als Gespräche.
Nie konnten die Probleme aufgelöst werden. Ich bin immer wieder in das alte Schema zurück,
und ziehe mich immer weiter zurück.
Ich bin nicht der Typ der Suizid begehen würde. Das geht schon wegen der Angststörung und meiner
Moral Vorstellungen nicht.
Aber ich hätte nichts dagegen morgens nicht mehr zu erwachen.
Vielleicht schaffe ich es morgen mal vor die Türe zu gehen.
ich versuche es jeden Tag. Mal sehen was der nächste Tag bringt.

02.07.2018 17:16 • 02.07.2018 x 2 #1


3 Antworten ↓


Hallo, ein Tagebuch schreiben bewirkt Erleichterung in deinem Gehirn . Das Gehirn ist sehr kompliziert. Ohne Gehirn könnte ein Mensch nicht fühlen. Wie deine Sinnesorgane die äußeren Gegebenheiten wahrnimmt Z.b Augen ,Ohren etc.. Wird in deinem Gehirn gespeichert. Ob es Neutral ,positiv ,negativ ist. Wir alle haben in unserer Kindheit viele Verbote gehört und viel viel Leid von den erwachsenen ,ich denke dass es zuviel für Kinder ist den wir werden Nicht mit einer Angstbereitschaft geboren und Misstrauen . Unsere Eltern ,Erzieher ,haben übertrieben mit ihrerer Sorge um uns ,bestimmt nicht um uns zu ärgern sondern weil sie es nicht besser wussten. Uber die Jahre ,wenn die angstmachenen Gedanken Nicht ins realisierte Gedanken gedacht werden , bleibt in unser Gehirn ,dass Negative Angstbezogene Denken. Jeder Mensch wenn er nicht unter Dro. steht kann sich das heute ins Gwhirn holen indem der Mensch sich reale Gedanken macht . Bin ich wirklich in Lebensgefahr?sich dabei die Umwelt genauer anhören jedes Geräusch nur wahrnehmen und ziehen lassen . Den Atem wahrnehmen dabei bleiben und sich beruhigen indem man sich mit der Hand in Herzgegend streichelt und sagt es.word alles wieder gut. Bestimmt wirst du das mehrmals täglich machen müssen um deine yRuhe wieder zuerleben zu dürfen. Es.lohnt sich . Du gewinnst mehr Lebensqualität und eines Tages siehst du das Leben wie es ist ,ein Licht du muss nur deinen Lichtschalter finden und drücken. Ich wünsche dir vom ganzen Herzen,gute Besserung.

02.07.2018 17:41 • x 2 #2


Zitat von tuffie 01:
Hallo, ein Tagebuch schreiben bewirkt Erleichterung in deinem Gehirn . Das Gehirn ist sehr kompliziert. Ohne Gehirn könnte ein Mensch nicht fühlen. Wie deine Sinnesorgane die äußeren Gegebenheiten wahrnimmt Z.b Augen ,Ohren etc.. Wird in deinem Gehirn gespeichert. Ob es Neutral ,positiv ,negativ ist. Wir alle haben in unserer Kindheit viele Verbote gehört und viel viel Leid von den erwachsenen ,ich denke dass es zuviel für Kinder ist den wir werden Nicht mit einer Angstbereitschaft geboren und Misstrauen . Unsere Eltern ,Erzieher ,haben übertrieben mit ihrerer Sorge um uns ,bestimmt nicht um uns zu ärgern ...


danke - von dieser Seite habe ich das noch nicht gesehen. Ich werde es mal versuchen ob ich etwas zu Papier bringe.
Jedenfalls versuche ich seit einem halben Jahr einen Abschiedsbrief zu schreiben, finde aber nicht die richtigen Worte.

Früher habe ich Gedichte geschrieben - aber mein Kopf ist leer - kann nichts mehr empfinden.

Danke für Deine Worte und deine Aufmerksamkeit.

02.07.2018 18:53 • x 2 #3


Mir geht es gerade ganz genauso wie Thomleon, aber zum Tagebuchschreiben habe ich überhaupt keine Kraft

02.07.2018 20:54 • x 1 #4





Dr. Reinhard Pichler