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Hallo,

kurz zu meiner Person, bin 29 Jahre alt. Leide seit 4 Jahren an einer generalisierten Angsterkrankung und einer mittelgradigen Depression.

Momentan geht es mir sehr schlecht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Heulkrämpfe mit Hyperventilieren. Ich kann nicht mehr alleine sein. Erbrechen vor Verzweiflung. Diesen inneren Druck bekomme ich nur mit Erbrechen weg. Ich fühle mich total Verzweifelt und alleine gelassen. Dann Ängste verrückt zu werden.

Nichts hilft mir mehr was mir früher geholfen hat. Früher konnte ich lange Spaziern gehen, was mir immer super geholfen hat. Wenn ich jetzt rausgehe, habe ich das Gefühl bzw. die Angst den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich weiß das diese Angst irrational ist! Komischerweise ist das beim Autofahren überhaupt nicht so. Ich fühle mich sehr verzweifelt. Muss oft Weinen und sehe keine Hoffnung mehr für mich, das es jemals besser wird.


Hat jemand eine Idee was ich tun kann?

Liebe Grüße

Filoubee

29.06.2018 14:07 • 01.07.2018 x 1 #1


30 Antworten ↓


Hallo Filoubee,

es tut mir sehr leid, dass es Dir momentan so mies geht.

Bist Du z.Zt. noch in Behandlung/Therapie?
Hast Du in Deinem Umfeld eine Person, mit der Du reden könntest (notfalls am Telefon), die Dich evtl. ein wenig aufbauen würde?

LG

Auch wenn es oft nicht immer so aussieht, aber Hoffnung gibt es immer.

29.06.2018 14:18 • x 1 #2



Am Ende meiner Kraft

x 3


Zitat von Iro-Nie:
Hallo Filoubee,

es tut mir sehr leid, dass es Dir momentan so mies geht.

Bist Du z.Zt. noch in Behandlung/Therapie?
Hast Du in Deinem Umfeld eine Person, mit der Du reden könntest (notfalls am Telefon), die Dich evtl. ein wenig aufbauen würde?

LG

Auch wenn es oft nicht immer so aussieht, aber Hoffnung gibt es immer.


Hallo @iro-nie,

Danke für deine netten Worte.

Ich bin momentan in keiner ambulanten Therapie. Bin für eine Psychosomatische Klinik angemeldet.
Aber bis ich aufgenommen werde, kann es noch einige Wochen dauern.

Ich habe momentan niemanden zum Reden. Leider.

Lg

Filoubee

29.06.2018 14:21 • #3


Angstmaus29
Hallo


Das tut mir leid das es dir so schlecht geht hab schon gelesen das du auf einen Platz in der Klinik wartest hast du denn zur Überbrückungniemand mit dem du reden kannst?
Mir geht es ähnlich wie dir bin auch mit den Kräften am Ende

29.06.2018 14:23 • #4


Zitat von Angstmaus29:
Hallo


Das tut mir leid das es dir so schlecht geht hab schon gelesen das du auf einen Platz in der Klinik wartest hast du denn zur Überbrückungniemand mit dem du reden kannst?
Mir geht es ähnlich wie dir bin auch mit den Kräften am Ende


Hallo @Angstmaus29 ,

Ne ich hab niemanden mehr.

Das tut gut zu hören das man nicht der einzigste ist dem es so schlecht geht. Ich wünsche dir viel Kraft und das es dir bald besser geht!

Lg

Filoubee

29.06.2018 14:26 • #5


Angstmaus29
Zitat von Filoubee:

Hallo @Angstmaus29 ,

Ne ich hab niemanden mehr.

Das tut gut zu hören das man nicht der einzigste ist dem es so schlecht geht. Ich wünsche dir viel Kraft und das es dir bald besser geht!

Lg

Filoubee




Danke dir
Ich habe leider auch niemand zum reden du kannst mir gern schreiben wenn du magst

29.06.2018 14:28 • x 1 #6


Termin beim Psychiater machen,kann aber auch einige Wochen dauern,wenn man noch keinen festen Psychiater hat.

Notfalls ohne Termin in die nächste Psychiatrie.
Man wird dort in der Regel zügig aufgenommen zumindest erstmal in einer Tagesklinik.
Das geht auch ganz ohne Überweisung.Einfach hingehen und sagen,dass man nicht mehr kann.

Da wärst Du dann nicht mehr alleine und unter Beobachtung.

29.06.2018 14:38 • x 1 #7


@Flame

Psychiatrie möchte ich vermeiden trotzdem Danke für den Ratschlag.

29.06.2018 14:43 • #8


Angstmaus29
Zitat von Flame:
Termin beim Psychiater machen,kann aber auch einige Wochen dauern,wenn man noch keinen festen Psychiater hat.

Notfalls ohne Termin in die nächste Psychiatrie.
Man wird dort in der Regel zügig aufgenommen zumindest erstmal in einer Tagesklinik.
Das geht auch ganz ohne Überweisung.Einfach hingehen und sagen,dass man nicht mehr kann.

Da wärst Du dann nicht mehr alleine und unter Beobachtung.


Hast du selbst Erfahrung mit der Psychiatrie?
Ich überlege anzurufen und denen zu schildern das ich nicht mehr kann

29.06.2018 14:43 • #9


Zitat von Angstmaus29:
Hast du selbst Erfahrung mit der Psychiatrie?
Ich überlege anzurufen und denen zu schildern das ich nicht mehr kann


Oh ja,ich war letztes Jahr 2 Monate in der Psychiatrie und das Jahr davor einen Monat.
Es war eine harte Zeit und es war kein "Wellnessurlaub".

Hat mich an meine Grenzen gebracht und darüber hinaus aber letztendlich hat es dann doch was geholfen.

Ruf einfach mal an und schildere Deine Situation.
Vermutlich bekommst Du dann einen Termin zur "Vorstellung" in ein paar Tagen.

Ich weiss nicht,wie schlimm es gerade bei Dir ist.
Wenn Du wirklich nicht mehr kannst,fahr am besten direkt hin.

29.06.2018 14:51 • #10


Angstmaus29
Zitat von Flame:

Oh ja,ich war letztes Jahr 2 Monate in der Psychiatrie und das Jahr davor einen Monat.
Es war eine harte Zeit und es war kein "Wellnessurlaub".

Hat mich an meine Grenzen gebracht und darüber hinaus aber letztendlich hat es dann doch was geholfen.

Ruf einfach mal an und schildere Deine Situation.
Vermutlich bekommst Du dann einen Termin zur "Vorstellung" in ein paar Tagen.

Ich weiss nicht,wie schlimm es gerade bei Dir ist.
Wenn Du wirklich nicht mehr kannst,fahr am besten direkt hin.



Ist schon schlimm geworden bei mir gehe kaum noch raus verschließe mich in der Wohnung aus Angst es könnte etwas schlimmes passieren
Habe nur noch Symptome die keine Ruhe geben

29.06.2018 14:59 • #11


Zitat von Angstmaus29:


Ist schon schlimm geworden bei mir gehe kaum noch raus verschließe mich in der Wohnung aus Angst es könnte etwas schlimmes passieren
Habe nur noch Symptome die keine Ruhe geben


Hast du ein Notfallmedikament wie Tavor zur Verfügung? Lg

29.06.2018 15:02 • #12


Zitat von Angstmaus29:
Ist schon schlimm geworden bei mir gehe kaum noch raus verschließe mich in der Wohnung aus Angst es könnte etwas schlimmes passieren
Habe nur noch Symptome die keine Ruhe geben


Ich hab das auch alles hinter mir.

Ihr müsst euch aktiv Hilfe holen ,von alleine wird das nicht besser.
Ich weiss,ihr habt keine Kraft aber rafft noch eure letzten Reserven zusammen und holt euch Hilfe.

29.06.2018 15:05 • #13


Angstmaus29
Zitat von Flame:

Ich hab das auch alles hinter mir.

Ihr müsst euch aktiv Hilfe holen ,von alleine wird das nicht besser.
Ich weiss,ihr habt keine Kraft aber rafft noch eure letzten Reserven zusammen und holt euch Hilfe.



Das werde ich auch machen packe es alleine nicht mehr und die Medis die ich hier habe traue ich mich nicht zu nehmen

29.06.2018 15:16 • #14


Angstmaus29
Zitat von Filoubee:

Hast du ein Notfallmedikament wie Tavor zur Verfügung? Lg


Nein habe ich nicht

29.06.2018 15:16 • #15


Zitat von Angstmaus29:
Das werde ich auch machen packe es alleine nicht mehr und die Medis die ich hier habe traue ich mich nicht zu nehmen


Es ist nicht einfach,solche Schritte zu gehen aber wenn man nichts tut,bleibt man stecken.
Ich weiss ,wie schwer das ist um Hilfe zu rufen,es ist kein leichter Weg.

ABER: Es kann nur besser werden und das wird es auch!
ALLES ist besser als vergeblich darauf zu warten,dass es irgendwie von alleine besser wird.

29.06.2018 15:22 • #16


Zitat von Angstmaus29:
Hallo


Das tut mir leid das es dir so schlecht geht hab schon gelesen das du auf einen Platz in der Klinik wartest hast du denn zur Überbrückungniemand mit dem du reden kannst?
Mir geht es ähnlich wie dir bin auch mit den Kräften am Ende

Mir geht es ähnlich wie euch, meine Synthome werden immer schlimmer und mehr. Ich hab auch niemanden zum Reden, mein Mann kann es nicht mehr hören und sagt ich soll es meiner Therapeutin erzählen. Weiß nicht wie ich die Schmerzen aushalten soll, da ich ADs nicht vertrage. Tavor hilft mir, aber ich will es nicht täglich nehmen wegen der Abhängigkeit. In der Klinik war ich schon 2 mal und möchte nicht wieder hin, im Februar wurde ich entlassen mit der Empfehlung in eine Schmerzklinik zu gehen, dort war ich 4 Wochen teilstationär und dort wurde mir geraten 2 Wochen Tavor und dann ohne Medikamente, die Ärztin meinte bei mir helfen keine Medikamente. Jetzt bin ich nur noch verzweifelt und hilflos. Montag habe ich einen Termin beim Neurologen, aber ich glaube nicht mehr daran, dass mir irgendwas hilft.
LG Sily

29.06.2018 15:23 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Angstmaus29
Zitat von Sily:
Mir geht es ähnlich wie euch, meine Synthome werden immer schlimmer und mehr. Ich hab auch niemanden zum Reden, mein Mann kann es nicht mehr hören und sagt ich soll es meiner Therapeutin erzählen. Weiß nicht wie ich die Schmerzen aushalten soll, da ich ADs nicht vertrage. Tavor hilft mir, aber ich will es nicht täglich nehmen wegen der Abhängigkeit. In der Klinik war ich schon 2 mal und möchte nicht wieder hin, im Februar wurde ich entlassen mit der Empfehlung in eine Schmerzklinik zu gehen, dort war ich 4 Wochen teilstationär und dort wurde mir geraten 2 Wochen Tavor und dann ohne Medikamente, die Ärztin meinte bei mir helfen keine Medikamente. Jetzt bin ich nur noch verzweifelt und hilflos. Montag habe ich einen Termin beim Neurologen, aber ich glaube nicht mehr daran, dass mir irgendwas hilft.
LG Sily



Das tut mir sehr leid für dich ich fühle mich genau so hilflos glaube wir hatten mal kurz geschrieben gehabt weiss garnicht mehr aber du kannst mir gern schreiben denn ich bin auch alleine und hab niemanden zum reden

29.06.2018 15:25 • x 1 #18


Angstmaus29
Zitat von Flame:

Es ist nicht einfach,solche Schritte zu gehen aber wenn man nichts tut,bleibt man stecken.
Ich weiss ,wie schwer das ist um Hilfe zu rufen,es ist kein leichter Weg.

ABER: Es kann nur besser werden und das wird es auch!
ALLES ist besser als vergeblich darauf zu warten,dass es irgendwie von alleine besser wird.


Ich dachte das ich alleine aus dem Teufelskreis komme aber leider merke ich das ich immer wieder zurück falle und schlimmer wird

29.06.2018 15:26 • #19


Zitat von Sily:
Mir geht es ähnlich wie euch, meine Synthome werden immer schlimmer und mehr. Ich hab auch niemanden zum Reden, mein Mann kann es nicht mehr hören und sagt ich soll es meiner Therapeutin erzählen. Weiß nicht wie ich die Schmerzen aushalten soll, da ich ADs nicht vertrage. Tavor hilft mir, aber ich will es nicht täglich nehmen wegen der Abhängigkeit. In der Klinik war ich schon 2 mal und möchte nicht wieder hin, im Februar wurde ich entlassen mit der Empfehlung in eine Schmerzklinik zu gehen, dort war ich 4 Wochen teilstationär und dort wurde mir geraten 2 Wochen Tavor und dann ohne Medikamente, die Ärztin meinte bei mir helfen keine Medikamente. Jetzt bin ich nur noch verzweifelt und hilflos. Montag habe ich einen Termin beim Neurologen, aber ich glaube nicht mehr daran, dass mir irgendwas hilft.
LG Sily


Psychiater wechseln,am besten mehrere Termine vereinbaren bei verschiedenen Psychiatern.

Mir wurde auch am Anfang gesagt,es wäre alles nur "Kopfsache" und deswegen bräuchte ich keine Medikamente.

Innerhalb von 2 Jahren war ich dann ein körperliches und seelisches Wrack...habe immer mehr abgebaut und mein Mann hat mich nicht mehr wiedererkannt.

29.06.2018 15:30 • x 1 #20



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