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la2la2

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Hey,

um den Medizinschrank sauber und übersichtlich zu halten, gibt es hier einen extra Thread für alle Fragen/Anmerkungen/Diskussionen/..... zu "la2la2´s Medizinschrank".

Ich würde mich hier sehr über Erfahrungsberichte von Usern freuen, die im Medizinschrank beschriebene Behandlungsmöglichkeiten ausprobiert haben.

Zum Medizinschrank geht es hier (einfach draufklicken):
erfolgserlebnisse-f59/la2la2-s-medizinschrank-diverse-themen-t93207.html

16.10.2018 09:44 • 08.09.2019 x 2 #1


206 Antworten ↓


laribum

laribum


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eine Frage dazu hab ich mal....bist Du Arzt oder ist das eher ein hobby.

21.10.2018 10:18 • x 1 #2


petrus57

petrus57


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21.10.2018 10:37 • #3


la2la2

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Zitat von laribum:
eine Frage dazu hab ich mal....bist Du Arzt oder ist das eher ein hobby.

Arzt mit Approbation bin ich nicht.....
Ich habe allerdings sehr viel in der Medizinabteilung einer Unibibliothek gelesen und recherchiert. Sowohl aus Interesse, aber auch aufgrund eigener gesundheitlicher Probleme, die Ärzte vor Rätsel stellen....

Zitat von petrus57:

Ich hatte schon damit gerechnet, dass du (oder jemand anderes) sich beim Thema Vitamin D3 hier äußert.
Wir könnten hier sicher ne 10 seitige Diskussion über Vitamin D3 führen

Die Daten in der Präsentation beziehen sich vor allem auf "gesunde" Menschen. Die Behandlung von Krankheiten ist aber ein ganz anderes Kapitel. Die Dosierung dort ist sehr übervorsichtig gewählt.....
Schaut man sich die Vitamin D Versorgung auf Seite 11 an, so sollten eigentlich alle Alarmglocken schrillen. Bei der fürs Forum hier relevanten Altersgruppe der 18-79 jährigen haben knapp 10% einen Vitamin D Spiegel von über 75nmol/l - das entspricht umgerechnet 30ng/ml! 30ng/ml sind eigentlich auch noch zu niedrig, wenn das Vitamin D wirklich etwas bewirken soll (und nicht nur die Knochen gesund halten soll). Problematisch wird es erst bei über 150ng/ml......
Schaut man im Internet nach Erfahrungsberichten in Foren, Facebook Gruppen oder z.B. auf http://www.vitamindelta.de/home.html so erreichen einige erstaunliche Erfolge nur durch die Einnahme von Vitamin D3 und Magnesium. Da es zig Hersteller von Vitamin D3 gibt und keiner einen Vorteil durch Fake Berichte hätte, dürften die allermeisten Berichte authentisch sein.

21.10.2018 11:34 • x 4 #4


petrus57

petrus57


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Für mich ist die Seite von vitamindelta eher suspekt. Da will ja nur jemand sein Buch unter die Leute bringen. Habe mir auch mal die dortige lange Liste der Symptome bei Vitamin D Mangel durchgelesen. Das ist doch alles bei den Haaren herbeigezogen. Mich wundert, dass in der Liste nicht noch Fußpilz auftritt.

Hast du bei dir schon eine Verbesserung durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln festgestellt. Oder kennst du jemanden? Bei mir hat noch nichts geholfen. Ich vertraue da eher auf die böse Pharmaindustrie. Aber da auch nicht immer vorbehaltlos.

21.10.2018 12:58 • #5


la2la2

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Zitat von petrus57:
Für mich ist die Seite von vitamindelta eher suspekt. Da will ja nur jemand sein Buch unter die Leute bringen.

Dann schau dir mal andere Seiten an oder Facebook Gruppen, wo niemand ein Verkaufsinteresse hat. Oder einfach mal einen Blog von einem MS Betroffenen suchen, der das Coimbraprotokoll nutzt. Da findest du über google einige. Und dann komm nicht mit Fake Blog, wenn jemand mit Vitamin D3 seine Multiple Sklerose (fast) vollständig gestoppt hat, was vorher mit sündhaft teuren Medikamenten nichtmal ansatzweise gelungen ist.........

Zitat von petrus57:
Hast du bei dir schon eine Verbesserung durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln festgestellt. Oder kennst du jemanden?

Vitamin D3 hat bei mir sehr deutlich bei meinen Rückenproblemen geholfen. Hatte über Jahre chronische Rückenprobleme, mit denen ich öfter mal zur Mass./Physiotherapie gegangen bin. Rein "zufällig" habe ich durch Vitamin D3 keine Rückenprobleme mehr und bin seitdem nicht mehr in Behandlung gewesen. Selbst wenn du jetzt behauptest, dass es ne Placebo Wirkung sei, dann ist das ein spottbilliges Placebo mit super Wirkung und jeden Cent wert.

Zitat von petrus57:
Bei mir hat noch nichts geholfen. Ich vertraue da eher auf die böse Pharmaindustrie. Aber da auch nicht immer vorbehaltlos.

Da gibt es viele Faktoren, an denen es liegen kann:
1. Die Ursache für deine Symptome muss sich durch Vitamine oder Mineralstoffe beeinflussen lassen. Ansonsten kannst du auch Tonnenweise was nehmen.....
2. Du musst das richtige finden. Es gibt zig Vitamine und Mineralstoffe. Wenn bei dir ein Mangel an Stoff X die Symptome verursacht, dann bringt es nichts Vitamin D3 zu nehmen statt Stoff X.
3. Die Dosierung und Kombination (also mit Magnesium) muss passen. Wenn du die lächerlichen empfohlenen 1.000IE täglich nimmst, dann wird sich auch in 100 Jahren nichts ändern - auch wenn ein Vitamin D Mangel deine Symptome verursacht.....

Zitat von petrus57:
Ich vertraue da eher auf die böse Pharmaindustrie.

Dann ist das deine Entscheidung die Pillen mit den zig bekannten Nebenwirkungen zu nehmen, statt es mal mit harmloseren Möglichkeiten auszuprobieren.....
Mal ganz böse gefragt: Bist du durch die Mittel der Pharmaindustrie geheilt und symptomfrei?

21.10.2018 13:22 • x 2 #6


petrus57

petrus57


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Zitat von la2la2:
Mal ganz böse gefragt: Bist du durch die Mittel der Pharmaindustrie geheilt und symptomfrei?


Nein das nicht. Aber mir geht es damit besser als ohne. Ich hatte ja auch viele andere harmlosere Sachen, wie Vitaminpräparate, etc. ausprobiert. Die haben rein gar nichts gebracht. Bei den Chemiebomben habe ich wenigstens eine Linderung.

21.10.2018 13:27 • x 1 #7


evelinchen

evelinchen


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Sollte man Vitamin B Komplex nur bei nachgewiesenem Mangel einnehmen
oder würde es auch vorbeugend etwas bringen?

22.10.2018 10:45 • #8


Ktrn


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Ich habe mal eine vielleicht dumme Frage, vielleicht passt sie auch nicht hierein.

Ich habe aufgrund meiner psychisch bedingten Krankheit Probleme mit dem Gewicht. Es ist deutlich zu niedrig. Essen fällt mir schwer obwohl ich es möchte!
Also keine Magersucht.
Ich habe bereits Amaran Tropfen probiert als Appetitanreger, aber diese haben gefühlt nicht wirklich viel gebracht.
Hast du vielleicht noch einen Tipp wie ich meinen Hunger wieder steigern kann? Es geht zusätzlich ganz schön auf die Substanz wenn man nicht wirklich Hunger hat.

23.10.2018 12:09 • #9


Bolle2012

Bolle2012


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hallo ich lebe seit 10 Jahren ohne Schilddrüse aber ich Wechsel ewig von unter in Überfunktion weißt du da auch was zu?

23.10.2018 14:01 • #10


la2la2

la2la2


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Bzgl. Untergewicht (und Übergewicht) hab ich mir ne Notiz gemacht auf meiner Liste. Wird vielleicht zukünftig hier im "Medizinschrank" aufgenommen.
Aber haben ja schon in nem anderen Thread drüber geschrieben.

Zitat von Bolle2012:
hallo ich lebe seit 10 Jahren ohne Schilddrüse aber ich Wechsel ewig von unter in Überfunktion weißt du da auch was zu?

Ist was sehr individuelles. Hier im "Medizinschrank" gehts Vordergründig um ordentlich aufbereitete allgemeine Themen.
Habs mal in deinen Schilddrüsenthread ausgelagert.

Zitat von evelinchen:
Sollte man Vitamin B Komplex nur bei nachgewiesenem Mangel einnehmen
oder würde es auch vorbeugend etwas bringen?

Der Test auf sämtliche B-Vitamine ist keine Kassenleistung. Engagierte Ärzte können zwar mal Folsäure und B12 testen, aber der Rest geht (ohne konkreten Verdacht) nicht auf Kassenkosten. Je nach Arzt kommt man da schnell mal auf 30-100Euro Laborkosten. Da die meisten B-Vitamine nur wenige Wochen im Körper bleiben, zeigt ein Test auch nur die aktuelle Lage im Körper......

Da ist es billiger und einfacher mal für 1-3 Monate einen B-Komplex (ruhig höher dosiert) zu nehmen und zu schauen, was passiert. Kommt es zu nennenswerten Verbesserungen, ist ein Mangel wahrscheinlich. Ändert sich nichts, ist ein Mangel unwahrscheinlich.

23.10.2018 17:06 • x 1 #11


Grashüpfer

Grashüpfer


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Hallo @la2la2 ,

du schreibst, du hast im Eigenstudium viel medizinische Fachliteratur gelesen. Mir scheint, als ob du dich daneben aber auch mit alternativen Ansätzen beschäftigst. Kann das sein?

25.10.2018 10:22 • #12


la2la2

la2la2


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@Grashüpfer : Damit triffst du den Nagel auf den Kopf.
Ich bin der Meinung, dass die Schulmedizin zwar unverzichtbar ist, es aber für sehr viele gesundheitliche Probleme auch alternative Behandlungsmöglichkeiten abseits der 0815 Mainstream Medizin gibt. Nicht selten sind die alternativen Methoden "harmloser" und/oder wirken sogar deutlich besser als die Standardbehandlungen.
Dabei gilt oft "probieren geht über studieren" - vor allem bei chronischen Krankheiten. Natürlich dabei immer den Kopf benutzen......

25.10.2018 12:02 • x 1 #13


Grashüpfer

Grashüpfer


1918
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Da bin ich ganz bei dir, ich sehe das ganz genauso. Beziehst du dich dabei auf eine bestimmte Schule oder eine bestimmte Person / Vertreter ?

25.10.2018 12:34 • x 1 #14


la2la2

la2la2


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Ich halte nichts von der Denkweise in "Schulen", Vertretern bestimmter Richtungen oder anderen Schubladen.

Es geht einzig und allein um die wesentlichen Aspekte - egal woher die Methode stammt:
- möglichst effektive Behandlung
- möglichst geringe Nebenwirkungen und Risiken
- nach Möglichkeit kostengünstig und für alle durchführbar


Es gibt so ein paar Überzeugungen, die ich habe. Keine Ahnung, ob es dafür eine "Schublade" gibt oder nicht.

moderner Lebensstil:
Ich bin der Überzeugung, dass der moderne Lebensstil an vielen Krankheiten Schuld ist. Der Mensch kann sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten NICHT an einen ganz anderen Lebensraum anpassen. Für besonders problematisch halte ich:
- Bewegungsmangel!
- ungesunder Lebensstil (Stress, 24/7 am Smartphone, ....)
- ungesunde Ernährung (noch vor wenigen Jahrzehnten standen viele Frauen zu Hause am Herd und haben täglich FRISCH gekocht...)
- Viel höhere Belastung mit "Giften": Zucker, Tbk, Alk, Energie Drinks, Glyphosat und andere Gifte, Abgase von Autos und Fabriken,.................
- usw. usf.

Und dann ist das Medizinsystem in Deutschland ein Skandal. Vor allem die Fallpauschalen. Aber das ist ein anderes Kapitel.....


Ich halte jedoch recht viel von der orthomolekularen Medizin. Also dass man durch die Einnahme höherer Dosen Vitamine, Mineralstoffe usw. im gesamten Körper etwas bewirken kann. Mit der modernen Ernährung ist sowieso die Versorgung problematisch. Und hier "probieren geht über studieren" gilt.

Nur von der Homöopathie halte ich nicht viel. Wem die Zuckerkügelchen helfen, der soll sie gerne nehmen - aber empfehlen würde ich die nicht....

25.10.2018 13:52 • x 4 #15


Luna70

Luna70


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Zitat von la2la2:
(noch vor wenigen Jahrzehnten standen viele Frauen zu Hause am Herd und haben täglich FRISCH gekocht...)


Das tun auch heute noch viele Frauen.

Aber ansonsten Kompliment für diesen informativen Thread.

25.10.2018 14:09 • x 2 #16


la2la2

la2la2


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Zitat von Luna70:
Das tun auch heute noch viele Frauen.

Ich merke schon, dass ich hier jedes Wort auf die Goldwaage legen muss.

Meinte damit eigentlich 2 Punkte: Im Vergleich zu vor 30-50 Jahren kochen sicher deutlich weniger Haushalte täglich firsch (könnten ja auch Männer übernehmen). Und selbst in SEHR vielen Restaurants landen heute erschreckend viele Fertigprodukte auf den Tellern.
Aber was viel entscheidender ist: Vor einigen Jahrzehnten wurde das meiste frisch auf dem Markt gekauft und saisonal gekocht. Viele haben noch selbst Kräuter, Obst und Gemüse im Garten angebaut. Heute kaufen die meisten im Supermarkt - dort gibt es das ganze Jahr über fast alles zu kaufen. Oft sehr unreif gepflückt, lange gelagert,...... darunter leidet die Qualität sehr stark (vor allem der Gehalt von Vitaminen, Mineralstoffen usw.).

25.10.2018 14:30 • x 1 #17


Grashüpfer

Grashüpfer


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Zitat von la2la2:
Ich halte nichts von der Denkweise in "Schulen", Vertretern bestimmter Richtungen oder anderen Schubladen. Es geht einzig und allein um die wesentlichen Aspekte - egal woher die Methode stammt: - möglichst effektive Behandlung - möglichst geringe Nebenwirkungen und Risiken - nach Möglichkeit kostengünstig und für alle durchführbar Es gibt so ein paar Überzeugungen, die ich habe. Keine Ahnung, ob es dafür eine "Schublade" gibt oder nicht. moderner Lebensstil: Ich bin der Überzeugung, dass der moderne Lebensstil an vielen Krankheiten Schuld ist. Der Mensch kann sich innerhalb von wenigen ...


Auch hier sind wir offenbar ähnlicher Meinung. Ich bin davon überzeugt, dass die Natur alles bietet, um ein langes, gesundes Leben zu führen und dass der Arzeneischrank der Natur vielerlei zu bieten hat, um Krankheiten zu heilen. Leider hat unser naturabgewandtes Leben und die Macht der Pharmaindustrie dazu geführt, dass wir diese Wirkstoffe oft gar nicht mehr kennen. Ich möchte die Schulmedizin deshalb nicht verteufeln. Sie leistet viel und wir verdanken ihr viel. Wo man aber mit natürlichen Alternativen helfen kann, unterstütze ich persönlich das auch.
Von der Homöopathie halte ich auch nichts. Dass Schad- und Giftstoffe unserer modernen Welt an wesentlichen Anteil an vielerlei Erkrankungen haben, davon bin ich absolut überzeugt. Und ich bin überzeugt, dass die orthomolekulare Medizin großes Poten.zial hat! In der Therapie von Depressionen und Angststörungen gibt es mttlerweile Studien, die belegen, dass hochdosierte Vitamin- und Nährstoffkombipräparate in Flüssigform gute Erfolge erzielen, bei vielen Probanden oft bessere als mit herkömmlichen ADs. Dies scheint wirklich ein vielversprechender Ansatz zu sein. In der Gynäkologie geht man ähnliche Wege. Ich verfolge seit längerem einen Ansatz und Ernährungskonzept, das genau diesen orthomolekularen Ansatz vertritt. Aktiv bin ich erst seit kurzem dabei und bin gespannt, wohin es mich führen wird!

25.10.2018 14:49 • x 2 #18


Schneeflocke90

Schneeflocke90


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Vielen Dank für diesen tollen, informativen Thread.

Ich habe eine Frage bezüglich dem Ferritin und dem CRP Wert. Inwiefern sind die beiden Werte voneinander abhängig?
Ich habe Hashimoto und mein Ferritin Wert liegt bei 175 ug/L Referenz: 30 bis 400
Der CRP Wert liegt bei 14.1 mg/l Referenz: 0.00 bis 5.00

26.10.2018 00:12 • x 1 #19


la2la2

la2la2


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@Schneeflocke90
Entzündungen (erkennbar am CRP oder anderen Entzündungsmarkern) können zu einem Anstieg des Ferritins führen. Dann sieht der Ferritin Wert auf dem Papier zwar gut aus, aber er hat KEINE Aussagekraft mehr darüber, wieviel Eisen im Körper gespeichert ist. Es kann also sein, dass der "echte" Ferritinwert bei dir VIEL niedriger ist...

Wenn du zum Zeitpunkt der Blutentnahme eine akute Erkrankung hattest, einfach nochmal testen lassen, wenn du gesund bist.
Falls du zu dem Zeitpunkt keine akute Erkrankung hattest, sollte unbedingt nochmal der CRP Wert getestet werden. Falls er weiterhin erhöht ist, muss nach der Ursache gesucht werden (zumindest chronische Entzündungen im Körper sollten augeschlossen werden). Da die Bestimmung des Ferritin Wertes recht teuer ist, in diesem Falle vielleicht erst nur CRP (kleines Blutbild,....) und erst wenn es unauffällig ist den Ferritin Wert nochmal testen.

26.10.2018 07:07 • x 1 #20




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