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Serthralinn

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So auf den Wunsch einer Nutzerin Diskussionen zu ssri (und meiner Person ) ab sofort hier rein.

16.07.2015 18:04 • 22.08.2015 x 1 #1


476 Antworten ↓


Faultier

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Zitat von Serthralinn:
So auf den Wunsch einer Nutzerin Diskussionen zu ssri (und meiner Person ) ab sofort hier rein.


Was sollen wir noch über deine Person diskutieren?
Du bist Gott,du bist allwissend und wenn wir noch Fragen haben wenden wir uns vertrauenvoll an dich
Amen

16.07.2015 19:44 • x 4 #2


Serthralinn


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Nö , aber ich kenne gute links.

16.07.2015 19:45 • #3


ParoxetinUser

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Zitat von Serthralinn:
So auf den Wunsch einer Nutzerin Diskussionen zu ssri (und meiner Person ) ab sofort hier rein.


Hallo Serthralinn,

das finde ich eine gute Idee. Fang doch einfach mal an und versuche hier deine Erkenntnisse mitzuteilen. Du scheinst Dich ja wirklich sehr blesen zu haben und eine dezidierte Meinung über viele Medikamente und AD's entwickelt zu haben. Da könnte das sicherlich hilfreich für den einen oder anderen sein, dies hier mal auf den Punkt gebracht zu finden und nachlesen zu können. Und das meine ich ohne Ironie!

Das Du von einigen Medikamten nichts hältst, dürfte hier den aktuell aktiveren Foristen bekannt sein. Du bist hier ja sehr aktiv und bringst Dich oft ein. Hab schon in vielen Threads deine Beiträge gelesen. Aber egal wie das Thema auch war, Du kommst selber immer wieder an den Punkt wo Du einzelne Medikamente beurteilst und davon abrätst.
Ich schätze hier jeden, der sich in den Threads beteiligt und einbringt. Ich hab mich aber schon selber dabei ertappt, dass ich in Threads deinen Namen lese und denke "ich weiß schon was jetzt wieder kommt". Meinungsvielfalt ist gut. Aber manchmal denke ich ist es besser, wenn man nicht "bei jedem Thread" die immer gleiche Schelte herausholt.

In diesem Sinne freue ich mich über weitere Beiträge und Diskussionen und hoffe auf etwas mehr themenorientierung und weniger Medikamentenschelte.

Alles Gute.

18.07.2015 17:23 • x 1 #4


Serthralinn


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War gerade beim psychiater. Der wusste weder von den Wirkungen von ssri auf botenstoffe noch kannte er die stimulierende Wirkung von Fluoxetin noch ....

Seufz. Ich will nen Termin bei nem Professor.

23.07.2015 16:17 • #5


Serthralinn


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Da der psychiater aber unglaublich freundlich war , bin ich such sehr freundlich gewesen . Aber der hatte gerade mal 20 Minuten Zeit oder so für nen neuen Patienten eingeplant.

Nee da geh ich lieber zum Hausarzt.

23.07.2015 16:28 • #6


Sorgenfrei83

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Ich werde sicher keine Sympathiepunkte dafür bekommen: Ich denke bei Leuten mit leichtgradigen Depressionen (ja klingt wie blanker Hohn für den Betroffenen) sind Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ungefähr so erfolgreich wie Placebos. Wenn ich mich da unbedingt betäuben müsste, würde ich wahrscheinlich eher THC konsumieren oder meinen Kreislauf manipulieren mit einer Menge Koffein und einer durchgemachten Nacht. Bei Schweren Erkrankungen sieht die Sache schon anders aus, trotzdem hoffe ich dass ich niemals in die Lage geraten werde und solche Medikamente schlucken muss. Die Langzeitfolgen und die Nebenwirkungen schrecken mich einfach ab. Ich bin aber auch ein extremer Mensch bei diesem Thema. Ich habe auch lieber Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen, als eine Tablette zu schlucken. Ich habe viel erlebt im Umfeld mit Psychopharmaka und ich würde das Zeug nur gegen meinen Willen mit einem Trichter zu mir nehmen. Bei den meisten Menschen sollte man wahrscheinlich so wieso eher an der Ursache arbeiten, als die Symptome zu betäuben. Natürlich macht es Sinn schwerkranke Menschen auf Medis einzustellen und dann zu therapieren, trotzdem schockt es mich immer wieder wie Menschen mit Tabletten umgehen und wie schnell manche Ärzte diese verschreiben. Gehe ich mit meiner Herzkrankheit zum Arzt und sage "Ich bin schrecklich traurig, mir fehlt mein Sport, das arbeiten und die sozialen Kontakte" bekomme ich eine Packung Opipramol. Dabei wären eine Hand auf die Schulter, Geduld und ein paar aufbauende Worte gesünder...

Bitte: Niemand soll sich angegriffen fühlen. Ist nur meine Meinung.

23.07.2015 16:47 • #7


Serthralinn


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Da hast du teilweise recht . Allerdings sind ssri keine neuroleptika. Aber auch ssri sind für echte Krankheiten.
Wenn man jede Nacht in der Notaufnahme hängt und 24h im Bett liegt oder nur noch Gegenstände im Haus kontrolliert und Monate nicht mehr vor der Tür War und keinen klaren Gedanken fassen kann sind ssri ein Segen .

23.07.2015 17:01 • #8


Serthralinn


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Wenn man 15 - 30 Minuten braucht um nach einer Autofahrt das Auto zu kontrollieren nimmt man lieber ssri und nimmt ein qt Risiko von 0.00000001% odr so in Kauf.

23.07.2015 17:03 • #9


Faultier

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Zitat von Serthralinn:
Wenn man 15 - 30 Minuten braucht um nach einer Autofahrt das Auto zu kontrollieren nimmt man lieber ssri und nimmt ein qt Risiko von 0.00000001% odr so in Kauf.



Du bist der Brüller wo haste die Zahl jetzt wieder her?
Ich wünsch ja ungern jemandem die schei. an den Schuh,aber du soltest mal Herzstolpern bekommen dann nimmste sicher kein Escitalopram mehr und machst auch keine dummen Bemerkungen mehr zu so einem ernsten Thema.

23.07.2015 17:42 • #10


Serthralinn


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Die Zahl ist ausnahmsweise fiktiv . Echte zahlen hatte ich ja genug geliefert.

23.07.2015 17:48 • #11


Serthralinn


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Du weißt aber schon , dass Depressionen Angst und panik auch herzrhythmusstörungen und sogar herzinfarkt mit verursachen können.

23.07.2015 17:52 • #12


Serthralinn


8610
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Echt süß das Faultier


In einer großen retrospektiven Analyse von ca. 800 Fällen von Citalopram- bzw. Escitalopram-Überdosierungen (Citalopram n = 374, Escitalopram n = 421) fanden Hayes et al. (2010) keinen signifikanten Unterschied in der Zahl der Fälle mit einer QTc-Zeit-Verlängerung. In Anbetracht der medianen ingestierten Dosierungen (Citalopram: 310 mg, Escitalopram: 130 mg) war die absolute Zahl von QTc-Intervall-Verlängerungen gering (Citalopram n = 14, Escitalopram n = 7). Allerdings war die Gesamt-Toxizität von Citalopram höher, insbesondere traten Krampfanfälle signifikant häufiger auf (Citalopram n = 30, Escitalopram n = 1).

Die Warnung der FDA wurde als überzogen kritisiert (Howland, 2011). Die statistisch zwar signifikante Verlängerung des QT-Intervalls sei absolut gesehen gering und die klinische Signifikanz fraglich.

Die DGPPN rät zu einem rationalen Umgang mit den beiden Rote-Hand-Briefen zum Citalopram bzw. Escitalopram. Ein Verzicht auf die Substanzen wäre eine überzogene Reaktion. Citalopram und Escitalopram sind sichere und gut verträgliche Arzneimittel. Dies gilt auch bei einer Intoxikation. Andere SSRI wie Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin bergen vergleichbare Risiken. Ein besonnener und vorsichtiger Umgang mit Citalopram und Escitalopram bei bestimmten Patientengruppen (eingeschränkte Nierenfunktion, höheres Lebensalter, Kombination mit CYP-Inhibitoren) war auch vor Erscheinen der Rote-Hand-Briefe bereits ratsam. Die Tatsache, dass Rote-Hand-Briefe für andere Substanzen nicht vorliegen, macht diese nicht sicherer (z.B. relativ hohes Interaktionspotenzial von Fluoxetin oder Paroxetin) und entbindet verschreibende Ärztinnen und Ärzte nicht von besonderer Sorgfalt im Umgang mit diesen Substanzen, insbesondere bei den o.g. Patientengruppen.

Die Begrenzung der zugelassenen Höchstdosis auf 40 mg Citalopram täglich stellt klinisch keinen bedeutsamen Einschnitt dar. Studien zeigen, dass SSRI bei depressiven Syndromen eine flache Dosis-Wirkungs-Kurve aufweisen. Das heißt, dass die meisten Patienten nicht von einer Dosiserhöhung profitieren. Anders ist dies bei Störungen wie der Zwangsstörung oder der Bulimie. In diesen Indikationen ist Citalopram nicht zugelassen, wohl jedoch das Escitalopram. Behandelt man diese Störungen mit einer zugelassenen Substanz (Zwangsstörung: Clomipramin, Escitalopram, Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin; Bulimie: Fluoxetin) in einer hohen Dosis (wie dies bei diesen Indikationen sinnvoll sein kann), so ist in jedem Fall darauf zu achten, dass alle genannten Substanzen gerade bei hohen Dosierungen zu einer Verlängerung des QT/QTc-Intervalls führen können.

Klinisch bedeutsam ist jedoch, dass mit den beiden Rote-Hand-Briefen die gleichzeitige Anwendung von Citalopram bzw. Escitalopram mit anderen Arzneimitteln, die bekannterweise das QT-Intervall verlängern, für kontraindiziert erklärt wird. Explizit genannt werden hier Phenothiazine, Pimozid und Haloperidol. Da solche Kombinationen in der klinischen Praxis weit verbreitet sind, stellt die Beschränkung ihrer Anwendung eine erhebliche Einengung der klinischen Behandlungsoptionen dar. In Anbetracht der nur sehr mäßigen Verlängerung des QT/QTc-Intervalls insbesondere unter Escitalopram erscheint die Beschränkung von Kombinationsbehandlungen in diesem umfangreichen Ausmaß überzogen.

Spekulationen, wonach der Rote-Hand-Brief zum Risiko der QT-Intervall-Verlängerung unter Citalopram von der Lundbeck GmbH veröffentlich wurde, um das nach wie vor patentgeschützte Escitalopram nach der Eingruppierung der Substanz in eine Festbetragsgruppe durch den G-BA besser im Markt zu etablieren, hielt die DGPPN bereits vor Erscheinen des Rote-Hand-Briefes zum Escitalopram für ungerechtfertigt. Auch wenn die Verlängerung des QT/QTc-Intervalls unter Escitalopram geringer ausgeprägt zu sein scheint als unter Citalopram, enthielt doch die Fachinformation zum Escitalopram schon zuvor eine Warnung vor einer mögliche Verlängerung des QTc-Intervalls und Torsade de Pointes vor allem bei Überdosierung, bei Kombination mit anderen die QTc-Zeit verlängernden Arzneimitteln und bei Hypokaliämie.


Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)

23.07.2015 17:58 • #13


Serthralinn


8610
50
975
Langsam wird es eng für Faultier.

23.07.2015 18:02 • #14


Sorgenfrei83

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Zitat:
Wenn man jede Nacht in der Notaufnahme hängt und 24h im Bett liegt oder nur noch Gegenstände im Haus kontrolliert und Monate nicht mehr vor der Tür War und keinen klaren Gedanken fassen kann sind ssri ein Segen .


Absolut. Deswegen schrieb ich ja auch "bei schwer kranken Menschen". Es ist trotzdem ein Witz wie Ärzte teilweise mit Raketen auf Spatzen schießen. Ich denke teilweise ist es auch eine ethisch moralische Frage, wer wann und vor allem was nimmt. Meine Großmutter ist fast 90, Altersdepression, Geräusche im Kopf, Schmerzen, Zucker etc. - seit 2 Monaten ist "sie eingestellt" vom Psychiater. Jetzt ist nicht mehr viel von ihr übrig, nur eine alte Dame, die mit offenem Mund aus dem Fenster starrt und teilnahmslos wirkt. Die Ärzte sagen halt, sie leide nicht mehr....

23.07.2015 18:25 • #15


Faultier

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Zitat von Serthralinn:
Langsam wird es eng für Faultier.


Ach weist du ich muß nicht überall den längsten haben
Du hast keine Ahnung von Omega 3 und von Medizin *siehe Schlaganfall und dickes Blut* und ich bin vielleicht zu dumm für das Thema AD und Herzrhythmusstörungen
Damit kann ich gut leben

23.07.2015 18:35 • #16


Gerd50

Zitat:
Langsam wird es eng für Faultier.


Wie soll es denn anders sein, du lässt ja keinen Raum, du schreibst wie aus einem Maschinengewehr

Zitat:
und ich bin vielleicht zu dumm für das Thema AD und Herzrhythmusstörungen


Nicht zu dumm, du setzt dein Gehirn ein und nicht nur die Kopiermaschine "Google"

23.07.2015 18:44 • x 2 #17


Gerd50

http://www.dgppn.de/presse/stellungnahm ... -zeit.html

wäre einfacher, wenn du den link reinstellst, brauste nicht so viel kopieren und dir die Arbeit antun....

23.07.2015 18:49 • x 1 #18


Faultier

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Zitat von Not Helpless:
Zitat:
Langsam wird es eng für Faultier.


Wie soll es denn anders sein, du lässt ja keinen Raum, du schreibst wie aus einem Maschinengewehr

Zitat:
und ich bin vielleicht zu dumm für das Thema AD und Herzrhythmusstörungen


Nicht zu dumm, du setzt dein Gehirn ein und nicht nur die Kopiermaschine "Google"


Manche Leute schmücken sich halt gern mit fremden Federn
Er ist halt der absolute AD Guru...da kann man nix machen

23.07.2015 18:58 • x 1 #19


Gerd50

Dabei müsste Serthralin ein Geistesblitz sein, er hat ja geschrieben, dass sich Gehirnzellen unter Escitalopram erneuern.
Anscheinend werden sie so neu, dass alles Ältere vergessen wird

23.07.2015 19:01 • x 1 #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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