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baumfrau

baumfrau
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Gestern war ich bei meinen Psychiater, er hat die Diagnose vor 1 Jahr gemacht, hatte sich da auch sehr viel Zeit genommen, ich empfand Ihn auch als seh liebevollen und vertändnisvollen Menschen. Doch als ich Ihm gestern berichtete, das ich mich über die Krankheit schlau gemacht habe und von den verschiedenen Büchern und vom Forum berichtete und das ich Erfolge mache, da guckte er mich nicht einmal an und gab mir das Gefühl, das ich mit der Wand rede. Er sagte kein Wort, fertigte mich ab, es war Kälte zu spüren. Ich dachte, gerade er würde sich freuen, er weiß, wie ich an mir arbeite. Ansonsten sitzt man da 2-4 Stunden im Wartezimmer für 2 Minuten Gespräch. Man darf halt nicht mehr wissen, wie die Götter in weiss.

10.08.2012 #1


87 Antworten ↓
N

Nitu
Mitglied

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Mitglied seit:
Zitat von gea:
Gestern war ich bei meinen Psychiater, er hat die Diagnose vor 1 Jahr gemacht, hatte sich da auch sehr viel Zeit genommen, ich empfand Ihn auch als seh liebevollen und vertändnisvollen Menschen. Doch als ich Ihm gestern berichtete, das ich mich über die Krankheit schlau gemacht habe und von den verschiedenen Büchern und vom Forum berichtete und das ich Erfolge mache, da guckte er mich nicht einmal an und gab mir das Gefühl, das ich mit der Wand rede. Er sagte kein Wort, fertigte mich ab, es war Kälte zu spüren. Ich dachte, gerade er würde sich freuen, er weiß, wie ich an mir arbeite. Ansonsten sitzt man da 2-4 Stunden im Wartezimmer für 2 Minuten Gespräch. Man darf halt nicht mehr wissen, wie die Götter in weiss.

Hallo zusammen,
Ich hab da wohl ein ganz guten Psyachter erwischt! Ich habe vor 3 Monaten eine Therapie angefangen! Ich muss dazu sagen dass ich schon seit 10 jahren unter Angstzuständen und PA leide! Ich hatte sie am Anfang dank Bücher, und Internet alleine in den Griff bekommen! Hatte dann 4 Jahre ruhe, konnte sehr gut damit umgehen! Dann kammen meine Ängste zurück und vor 4 Monaten hatte ich keine Kraft mehr und dank Tipps aus diesem Forum habe ich mich entschlossen eine Therapie zu machen!
Ich lebe in der Schweiz mein Psychiater ist ein Deutscher
Schon bei der 1. sitzung habe ihm erzählt dass ich es schon mal geschafft hatte meine Ängste zu überwinden, dank Bücher und Internet! Er reagierte sehr positiv , es vereinfachte die Therapie enorm da ich schon viel wusste, aber es einfach nicht umsetzen konnte! Jetzt nach 3 Monaten bin ich schon fast Angstfrei weil ich mich auch selber informiere und an mir arbeite! Er sagte in der letzten Therapie dass es nicht normal sei nach 3 Monaten soweit zu sein, dass liege daran dass ich mir auch selber helfe durch Internet und Bücher! Er bestärkte mich stets darin, und gab mir nie das Gefühl dass er damit ein Problem hatte! Er hat mir auch sehr geholfen, ohne mein Psyachter würde es mir heute nicht so gut gehen!!
Da hab ich wohl ein super Arzt erwischt!
Auch Medikamente hat er nie mir aufgedrängt! Er empfohl es mir Cipralex zu nehmen , ich nehme 5 mg pro Tag, eine halbe Tablette! Da ich etwas untergewicht habe, erhöhte er die Dosis nie, denn es geht mir gut damit! Denn so habe ich an einer Packung 3 Monate! Er hat sich wirklich mit mir befasst und nicht zu seinem Vorteil !! damit möchte ich sagen, es gibt auch noch wirklich gute Ärzte unter den vielen schlechten wie ich hier lese!

09.08.2012 13:16 • #61


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Entäuscht vom Arzt

x 3


A

Avalon
Gast

Zitat von tommy20991:
Stellt euch der Angst,und erwartet nicht das es gleich vorbei ist. Wer ist an panikattacken schon gestorben..keiner... Es ist ein *beep* Gefühl, aber wir sterben nicht!!

Oh ja, sich der Angst zu stellen ist ein oft geäußerter Rat, den ich für meinen Teil als ziehmlich nutzlos empfinde. Vielleicht sind (deine) Panikattacken so eine simple Angst, wo so etwas funktioniert, aber bei meinen komplizierten sozialen Ängsten funktioniert dies absolut nicht - was ich aus bitterer Erfahrung weiß. Anfangs habe ich es auch damit versucht mich den Ängsten zu stellen, um sie auszuhalten zu lernen. Durch ständiges wiederholen und üben wurde es dann auch besser. Leider war dieser Erfolg nicht von Dauer, so dass die Angst schnell wieder kam, sobald ich mich nicht ständig der jeweiligen Angstsituation gestellt habe - absolut kein Lerneffekt.
Außerdem ist es ein schwacher Trost, dass man daran nicht sterben kann, weil sich die Ängste genau so anfühlen können. Zudem ist das ständige der Angst stellen ziehmlich Kräfte zehrend, was besonders bei zusätzlich vorhandener Depression kaum zu bewältigen ist. Wenn man dann auch noch herausfindet, dass die Ängste sogar viele Stunden lang anhalten können ( und in manchen Situationen sogar unbegrenzt zu sein scheinen) ,und so lange bleiben bis man irgendwann völlig erschöpft aufgibt, dann klingt so ein Rat ziehmlich bitter.
Persönlich bevorzuge ich da doch eher den sanfteren Weg der Selbstakzeptanz, wodurch ich einen eher gelasseneren und konstruktiven Umgang mit meinen Ängsten gelernt habe, so dass ich meine Ängste ohne so extremen Stress schrittweise auflöse - dauert länger, aber funktioniert erstaunlich gut.

05.08.2012 23:59 • #24


Zum Beitrag im Thema ↓


B
Zitat:
Man darf halt nicht mehr wissen, wie die Götter in weiss.


so ist es, leider

#2


G
ja, da gebe ich euch recht,
habe auch die gleichen Erfahrungen gemacht.
leide seit über 35 Jahren an PA, .

#3


N
Ein autoritätsverhältnis hat in der therapie eigentlich nichts zu suchen, weil es auf die kind-ebene zurück führt und selbstheilungsprozesse blockiert. das ist dann ein gründlich verfehltes therapieziel.

#4


N
Ich habe solche Ärzte auch schon erlebt. Was sie nicht kennen, daß gibt es nicht.
Eigentlich sollten sie froh sein wenn man mitarbeitet um die Probleme loszuwerden.
Wenn man so sieht wie überlaufen die Therapeuten sind und wie lange die Wartezeiten sind...
Nur nicht darüber ärgern, bringt nichts.

#5


S
Hallo,
das habe ich auch schon so einige (!) Male erlebt. Die Ärzte vergeben gerne Rezepte und Überweisung. Aber wehe man sagt seine eigene Meinung oder dass man sich irgendwo selbst(!) informiert hat. Die reagieren dann irgendwie so als würde man die persönlich angreifen, obwohl das doch gar nicht so ist... . Schon seltsam so ein Verhalten... .

#6


B
Hallo

Jupp, narzistische Persönlichkeitsstörung scheinen unter Fachärzten
und Therapeuten weit verbreitet zu sein.

Bei drei Psychiatern kann man sich heute bequem drei absolute Wahr-
heiten über seine eigene Erkrankung einholen. Trägt man dann aber
seine eigene Meinung bei, dann hat man spätestens beim nächsten
Arztbesuch keine "krankhaften Ängste" mehr, sondern durchaus be-
rechtigte Ängste.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

#7


S
Huhu,
vorallem ist es manchmal so seltsam, dass Einem verschiedene Ärzte verschiedene Diagnosen stellen(!). Ist euch so etwas auch schon mal passiert? Unglaublich... . da erzählt man die selben psychischen Leiden und jeder erzählt was Anderes .

#8


A
Ich hab letztens auch mit meinem Psychologen / Psychiater diskutiert , da ich ausversehen 60 mg citalopram genommen hatte, da meinte er das macht nix , das ist die Tages Höchstdosis.
Ich sagte dann: nein , die wurde vor kurzem auf 40 mg am Tag runter gestuft ..
Er so : ne ne
Ich : doch ist neu hab ich gelesen ..

Keine Ahnung ...

Sumi, ich denke vieles ist auslegungssache des jeweiligen Arztes ..

#9


N
Aber andererseits gibt es für einen arzt nichts schlimmeres, als wenn der patient anfängt z. b. mit eigendiagnosen und angelesenem wissen zu blenden. was soll er dazu sagen? villeicht sieht er darin eine gefahr für das vertrauensverhältnis und schweigt aus diesem grund.

beim psychologen aber noch mehr als beim anderen arzt - er muss auf der augenhöhe mit dem patienten bleiben, unter allen umständen. er hätte sich unter normalen bedingungen ein dickes fell anstudieren sollen..

#10


B
Mal einen kontroversen Satz zum diskutieren in den Raum stell:

Vertrauen entsteht durch Glauben, aber nicht durch Wissen.

#11


N
Ich hab für mein eines Problem auch schon 3-4 verschiedene Diagnosen bekommen.

Ich weiß nur das die Diagnose von meinem derzeitigen Therapeuten die Richtige ist.

Endlich die richtige Diagnose. Hat nur 20 Jahre gedauert. Kleinigkeit, hab ja Zeit...

#12


B
Hoffnung, freu, dann kann ich ja in 8 Jahren auch auf eine Diagnose hoffen ...

(eine, die mehr erklärt als nur : Ursachenunklare Asperger-Symtomatik)

#13


N
Ihr seid ja süß.
mal eine andere kontroverse frage: was hilft mir eine richtige diagnose? und woher weiß, ich dass sie auch richtig ist - sind doch die übergänge zwischen einem quasi psychologisch genormten charakterzug und einem pathologischen syndrom fließend?

#14


B
Huhu Nyan

Genau hier liegt allzu oft das Problem.

Natürlich gibt es psychische Abweichungen, die als belastend
empfunden werden, oder eine Gefahr für sich oder andere dar-
stellen. Diese sind pathologisch und somit Behandlungsbedürf-
tig.

Aber dennoch ist nicht jeder von der Norm abweichende Charak-
terzug auch eine behandlungsbedürftige Krankheit.
Allzuoft wird das Leiden, was zu einem Krankheitsempfinden führt,
erst durch die Intoleranz, Ignoranz und Dummheit des Umfeldes
der "nicht normativen Person" ausgelöst.

Damals (2001) in der Nervenklinik, waren wir uns alle einig, dass
die wirklich kranken Menschen vor der Krankenhaustür sind.

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

#15


S
Tja, was bringt Einem eine Diagnose?
Und da ist ja eben das Problem, wir Laien haben keine ahnung davon, ob es eine richtige Diagnose ist. Dazu denk ich mal, müsste man selbst Arzt / Psychologe sein... . Bei mir waren SO viele Ängste vorhanden, aber als Diagnose stand nur soziale Phobie. Aber wenn ich mir so die anderen Krankheitsbilder anschauen mit PA und Agoraphobie und solches, dann hatte ich das wohl auch... .

#16


B
Jain,
Ängste/Angsterkrankungen/soziale Phobien können sehr unterschiedliche
Ursachen haben.
Und wenn man "Diagnose" auch im Sinne einer gefundenen Ursache sieht,
dann kann sie sehr wertvoll sein.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

N
beobachter: natürlich kommt vertrauen durch das wissen! der weise vertraut sich selbst, weil er bescheid weiß, er blickt durch. und der gläubige glaubt vielleicht zu vertrauen, oder so ähnlich... er stellt es sich nur vor.

hier ein video - meine lieben, den hass zu lieben, das ist die lösung





und rechts robert betz - ist auch gut.

#18


A
Zitat von Beobachter:
Und wenn man "Diagnose" auch im Sinne einer gefundenen Ursache sieht,
dann kann sie sehr wertvoll sein.

In wie fern ist dies so sehr wertvoll?
Welchen genauen Nutzen bringt eine offizielle Diagnose?

Ich habe keine offizielle Diagnose, etwas was mir sogar sehr nützlich ist, weil ich mich dadurch nicht zu sehr mit meinen Ängsten als Krankheit identifiziere. Meine sehr sorgfältig gebildete aber gleichzeitig nicht zu fest gelegte Selbstdiagnose verschafft mir auch einen gute Richtung zu den Ursachen, so dass ich daran arbeiten kann - was würde da eine offizielle Diagnose bringen?.
Wenn ich tatsächlich mal zu einem Therapeuten ginge, dann würde ich diesem sogar verbieten mir seine Diagnose mitzuteilen.

#19


B
Huhu Nyan

Selbstvertrauen kommt durch Wissen

Arztvertrauen kommt durch Glauben



@Avalon:

Wie schon sehr oft gesagt, Angsterkrankung ist nicht gleich Angsterkrankung.

Der Name einer Diagnose ist natürlich absolut unwichtig, aber wenn eine Di-
agnose auch Ursachen aufdeckt, dann kann sie hilfreich für eine Therapie, oder
wie in meinem Falle, für eine Akzeptanz sein.

Für heute allen eine gute Nacht sag, Der Beobachter

#20


A


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