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201715.03




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Hallo,

ich war gestern beim Arzt. Von ihr erfuhr ich dass da einige Persönlichkeitsstörungen in meiner Akte drin stünden. Das war mir völlig neu da ich bis dato nichts drin stehen hatte.
Sie ist besessen davon, dass ich zum Psychiater müsste. Ich war mehrfach, mehr als Beweis als dass ich es nötig hätte, bei Psychiatern. Die wiesen mich allerdings ab und meinten, ich hätte nichts psychiatrisch auffäliges und sollte mit meinem Anliegen zum Psychologen. Aber das langt der Ärztin einfach nicht. Jetzt merke ich dass sie einfach besessen davon ist.
Zuerst sagte sie mir ich solle zum Psychosomatiker und dann Psychiater. Ich erzählte ihr dass ich beim Psychosomatiker war. Dabei kappte sie mir das Wort ab und meinte "...und der hat sie zum Osychiater verwiesen?"
Ich verneinte und sagte wie es wirklich war. Aber sie wollte es nicht hinnehmen.
Als ich nachfragte was für eine Persönlichkeitsstörung ich wohl haben sollte die bei ihr stünde, schaute sie nach und meinte dass es unspezifisch sei und auch nur "Verdacht auf" drin stünde und ich mich nicht daran aufhängen sollte. Vielleicht wäre das auch nix.... Warum stehts drin wenn es nix ist?

Insgesamt sagte sie, ich sollte mich an einen Psychiater wenden und nicht an sie.

Was soll ich davon halten? Dürfen Ärzte einfach so nach Lust und Laune solch einen Unsinn behaupten?

Was soll ich da tun? Wäre es vielleicht besser, die Ärztin zu wechseln?


Bis bald.

Auf das Thema antworten




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  15.03.2017 04:25  
Ich finde das Verhalten völlig verwunderlich. Seitens des Psychosomatikers hieß es, dass ich völlig ok wäre außer der Stress-verursachenden Erkrankung. Darum weiß ich nicht, was da mit der Ärztin los ist.



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Hamburg
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  15.03.2017 04:26  
Wenn der Psychsosomatiker das sagt, wirds wohl so sein. Wechsel den Arzt

Danke1xDanke


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Bodensee
1838
  15.03.2017 09:35  
Brandungsburg hat geschrieben:
Wenn der Psychsosomatiker das sagt, wirds wohl so sein. Wechsel den Arzt


@charmest
Dem schließe ich mich an. Oder hole dir zumindest eine zweite Meinung ein.

Danke1xDanke


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Thüringen/Sachsen
146
  15.03.2017 10:50  
Brandungsburg hat geschrieben:
Wenn der Psychsosomatiker das sagt, wirds wohl so sein. Wechsel den Arzt


Hallo charmest,
falls du noch eine Dritt-Meinung brauchst. Ich schließe mich an!

Danke1xDanke


10193
7
BaWü
5437

Status: Online online
  15.03.2017 13:29  
Ein Verdacht heißt noch lange nicht, dass sich der Verdacht auch bestätigen muss. Wir überweisen auch mit Verdacht auf eine Nasennebenhöhlenerkrankung an den Radiologen zum CT zur Abklärung. Verdacht heisst nur, es könnte sein. Irgendwas muss ja draufstehen. Geht letztendlich auch um die Kosten, die die Krankenversicherung zu tragen hat. D.h. Untersuchungen, welche auch immer, sollten ja begründet sein.

Wenn du nichts hast, brauchst du ja keinen Arzt. Ansonsten wird eben mit Verdacht an die jeweiligen Fachrichtungen überwiesen. Dort wird entweder der Verdacht bestätigt oder es erfolgt ein Ausschluß des Verdachts.

Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit:
A (Ausgeschlossene Diagnose) , G (Gesicherte Diagnose) , V (Verdachtsdiagnose) und Z ((symptomloser) Zustand nach der betreffenden Diagnose)
Ist die Angabe dieser Zusatzkennzeichen bei Diagnosen (ICD-10) obligatorisch oder freiwillig?
In der ambulanten Versorgung müssen die Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit (A, G, V oder Z) angegeben werden, d.h. die Angabe ist obligatorisch.
In der stationären Versorgung sind die Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit verboten.

Danke1xDanke


  15.03.2017 14:09  
Also da bekomme ich schon wieder einen kleinen innerlichen Wutanfall. Da schreibt irgendein Arzt also rein Verdacht auf Persönlichkeitsstörung und dann geht der ganze Zirkus für den Patienten erst mal los. Zum Psychiater dann zum Psychosomatiker dann zum Psychotherapeuten dann zum Psychologen und so weiter....Zum zweiten verunsichert das den Patienten extrem vorallem wenn er schon im Vorfeld von verschiedenen Psychiatern und der Psychatrie selbst gehört hat das keine Störung vorliegt...

Ich verstehe nicht wie sowas sein kann. Klar ist ein Milliardengeschäft und jeder will da mitverdienen, aber an aller erster Stelle sollte das Patienten wohl stehen. Gibt es da nicht eine Ärzte Ethik Kommission die sich mit sowas beschäftigt?

Die Ärzte haben da leichtes Spiel und wenig Arbeit. Der macht ne Notiz drauf Verdacht auf ... und die ganze Arbeit hast dann du. Unfassbar!

Ich rate dir auch den Hausarzt zu wechseln vorher aber noch in Erfahrung zu bringen Wer denn diese Verdachtsdiagnose hat reinschreiben lassen.

Gruß

Tiberias

Danke3xDanke


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  15.03.2017 15:13  
Dein Ernst?

Beitrag aus 2015
" Grob könntest du Recht haben. Ich habe nicht beachtet, dass er sich auch um Andere kümmern müsse. Aber das ist dann Narzissmus. Mit dieser Diagnose wäre Ich zufrieden, auch wenn Ich nicht ständig narzisstisch bin. Genau das sagte der Arzt mir Ja auch zum Abschluß. Narzissmus. Wieso er dann F60.0G aufgeschrieben hat verstehe Ich nicht."

Und dergleichen gibt es noch reichlich. Du wolltest die Ärztin schon mehrfach wechseln weil sie " bösartig" dir gegenüber ist, wolltest nen Arzt verklagen weil er die " falsche Diagnose " gestellt hat und behauptest nun keine Idee zu haben wo die Diagnosen, gegen die du schon seit Jahren angehen willst weil sie ja falsch sind, herkommen?

Für ne Demenz bist du aber doch wohl noch etwas zu jung oder ?

Danke1xDanke


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  15.03.2017 15:38  
Ich habe bei dem Beitrag auch sofort gedacht, das hatten wir doch in den letzten Jahren schon mehrfach durch :lol:

Danke1xDanke




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  15.03.2017 15:44  
Danke an alle.

@tiberias: Genauso seh ichs auch. Eine Frechheit. Die Ärztin wollt mich beruhigen mit den Worten "vielleicht ist es ja auch nix." Warum stehts dann drin?

@erdbeeremelie: Ruhig bleiben. Letzten Monat hab ich mitm Psychosomatiker gesprochen und der meinte die Diagnose von ganz früher käme net von ihm. Seiner Ansicht nach mangelt es mir bloß an Empathie und bestätigte meine EIgenanamnese Asperger. Mehr hätte ich nicht.
Aber die Hausärztin hat den Vogel abgeschossen. Vor 2 Jahren hieß es F60.0 jetzt ists auf einmal was andres. Dabei war ich nur einmal beim Psychosomatiker. Was denn nun? Die meinte die hätte oft Persönlichkeitsstörungen stehen. Mein Fazit: Es kommt alles von ihr.
Damit nicht genug. Die will einfach nicht akzeptieren dass Psychiater mich ablehnen weil ich nix habe. Sie ist besessen dass ich was haben müsste. Nennt man übrigens Zwangsneurose was sie da hat. xD

Vermutlich muss ich die HÄ verklagen. Erstmal Akteneinsicht einfordern und dann seh ich weiter. Definitiv Arztwechsel. Die taugt nix.
Übrigens Erdbeere: Ich wollte den Psychosomatiker damals zuerst zur Rede stellen und dann weiter sehen. Das habe ich nun getan und er erklärte dass er nicht denkt dass ich paranoid wäre und dass es nicht von ihm damals kam. Fall geklärt.
Aber der neue Fall bzgl. HÄ geht in eine neue Runde.

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