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19

K

kalle1980
Gast

Das frage ich mich in letzter Zeit immer wieder.

Ich bin bald Mitte 30, lebe im Ruhrpott. Alleine in einer Wohnung, die ich nur zum Einkaufen verlasse oder wenn das Amt mal wieder nervt.

Freunde habe ich keine. Und hatte ich auch nie. Und das Thema "Freundin" ist in meinem hohen Alter eh erledigt. Und um das zu klären: Ich bin unangetastet. Küsse und weiteres hat es nie gegeben.

Ein Student hat mir einmal eine CD gegeben. "Lerne dich selbst zu lieben". Hab ich mir angehört. Aber nichts verstanden. Ziemlich Sinnloses gebrabbel.

Ich müsse mich selbst lieben ehe ich andere lieben kann. Schwere Aufgabe, weil im Grunde hasse ich mich. Ich bin hässlich, körperlich und geistig behindert und eine totale Landplage.

Was für eine Behinderung ich habe? Ich hasse Menschen. Sie ekeln mich an. Je näher mir ein Mensch kommt desto größer wird mein Verlangen, wegzulaufen.

In der Schule und der Ausbildung wurde ich mehrfach täglich zusammengeschlagen. Natürlich wehre ich mich niemals und gebe immer freiwillig her, was verlangt wird. Sich zu wehren sorgt nur für noch mehr Schmerzen.

Ich glaube das solche Dinge wie Liebe und Freundschaft nicht existieren. Genausowenig wie ich existiere. Ich bin nur ein Konstrukt. Eine Fantasie von einem Wahnsinnigen, der sich einen Spaß erlauben wollte.

Ich Erste Person Einzahl! Nach mir kommt die Sinnflut! Immer auf die Fremden achten, sie wollen mir nach dem Leben trachten! Gehe niemals aus dem Haus, draussen ist es gefährlich!

Nachtleben oder Erlebnisse gibt es in dieser Welt nicht für mich, genausowenig wie Arbeit. Ich werde niemals Arbeit finden, dazu bin ich zu dumm.

Ich habe schließlich nur Abitur, eine Ausbildung zum Bürokaufmann und ein Laufendes Fernstudium. Alles Dinge, die Wertlos sind in dieser Welt.

Ich war nun schon bei 9 Therapeuten. Keiner konnte mir helfen. 7 haben mir geraten, ich solle das Land verlassen. Irgendwo hingehen wo mich niemand kennt. Neu Anfangen.
Aber das kann ich nicht. Ich bin an diesen Ort gebunden und kann ihn niemals verlassen.
Nummer 8 hat mir geraten, mich für 1-2 Jahre in eine geschlossene Therapie zu begeben.
Das habe ich abgelehnt.
Und Nummer 9 hat direkt gesagt, das er sich weigert, mir zu helfen. Sagte was davon, das ich ihm Angst mache...

Gibt es überhaupt noch etwas, was ich machen kann?
Ja gut, Selbstmord eben. Aber dann würde ich meine Eltern im Stich lassen.
Aber keine Angst, der Plan ist bereits fertig und in allen Details ausgearbeitet. Sobald meine Eltern nicht mehr leben wird es passieren.
Weil dann bin ich wirklich völlig alleine auf diesem Planeten.

Im Fernsehen hat mal jemand gesagt, die Bedeutung einer Person kann man an den Personen erkennen, die zur Beerdigung kommen.
Bei mir würde niemand kommen.

Weil ich nicht existiere.
Oder kann jemand das Gegenteil beweisen?

20.07.2023 x 1 #1


151 Antworten ↓
Theophanus

Theophanus
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@Honey2910

Ich habe eine Gegenthese gestellt, weil mir dieser Spruch nicht fein ist, und es amüsiert mich halt, weil es eine Verallgemeinerung unter der Gürtellinie ist, deswegen habe ich es einmal umgewandelt, so gesehen passt diese genauso wenig, es tut mir leid, wenn ihr euch auf dem Schlips getreten gefühlt habt, dieses wollte man auf keinem Fall damit bezwecken.

Für mich wäre es aber passend, ich liebe mich keineswegs, würde am liebsten gar nicht geboren worden sein und würde gerne sofort Tod umfallen. Wiederum habe ich so viel Herzenswärme in mir, dass ich sogar meinen Tätern aus Liebe verzeihen konnte, weil ich mir Sorgen um sie machte, was passiert, wenn sie im Sterbebett liegen und alles Vergangene hochkommt, ferner es eventuell bereuen, aber niemand Pardon gewähren kann, dieses wollte meinesgleichen damit verhindern, aus Nächstenliebe nahm man es im Kauf, Opfer zu werden, damit das Vorherige geschont wird, wegen mir wurde unsere Familie eine liebevolle dergestalt, dass sie hierdurch später einer italienischen oder türkischen ähnelte usw.

Ach ja, obwohl ich schon viel über Merle schrieb und einige Gedichte sich über sie beschäftigen, darf ich sie hier hoffentlich auch benennen. Sie war für mich die große Minne in meinem Leben. Engelszart, beglückend für mein Herz, beseelte sie meine Seele für allezeit, jede Berührung ihrerseits brachte mein Herz zum Beben und in mir hörte ich Musik in Moll-Tönen wie eine göttliche Sinfonie, meine ganze Haut war elektrisch aufgeladen, wenn unsereins am heutigen Tag an sie denkt, passiert desgleichen, ich bleibe ihr bis heute treu, obwohl wir uns schon 31 Jahre nicht mehr gesehen haben.

Meinesgleichen kann sich weiterhin an unsern langen, liebreichen Abschied erinnern und wie ich ins tiefste Loch meines Lebens gefallen bin, obwohl man später an Depression erkrankte, meine Therapie wurde pausiert, weil ich allein noch bitterliche Schmerzenstropfen aus meinen Augen ergoss, dabei hörte ich ständig ausschließlich ein trauriges Gesangsstück ohne Übertreibung zig tausendmal an, es dauerte über vier Monate, unsereiner kam in dieser Zeit auch in ein Einzelzimmer, weil die anderen Mitpatienten dadurch deprimiert worden. Die Nächte waren allzu kurz und beständig das gleiche Lied zu jeder Stunde, damit die Tränen flossen und meine Seele nur hierdurch etwas Erleichterung fand. Hiernach gab es leichte Versuche, die Therapie fortzusetzen.

Seit über 30 Jahren bin ich ihr treu, dieses liegt an vielerlei, zum einen mein Herz und meine Seele sind immer noch entzückt von ihr Wesen, sie spukt gottbewahre immerwährend in meinem Kopf, wenn ich Rat brauche, ist sie stets anwesend, wenn ich in Bangnis bin, ist sie an Ort und Stelle und umsorgt mich, wenn ich Minnelyrik erdichte, ist es nur für sie usw., zum anderen habe ich viele Opfer kennengelernt, die notgezüchtigt worden und mir allerlei erzählt haben, dieses veränderte mich und bis unsereiner hierbei ins Reine kam, dauerte es einen großen Zeitraum in meiner Lebensbahn, was genau alles sich abspielte, berichte ich hier nicht in der Öffentlichkeit, hiernach wollte ich im Höchstfall eine platonische Beziehung aufbauen, zumindest für den Anfang, wenn die Partnerin mehr wünscht, bräuchten wir einen Therapeuten, damit ich ihr wirklich zu vertrauen lerne speziell für diesen Fall aufgrund der vorherigen Thematisierung.

Somit habe ich keine Chance, jemanden zu finden, was man weidlich bedaure und leidvoll mit Anstand ertrage und suche daher nicht mehr, aber wie gesagt, ich kann angeblich nicht lieben. Ich frage mich jedoch, was ist das alles hiernach.

Warum trauere ich derart schmerzreich über geliebte Verstorbene, mein Vater ist schon 24 Jahre Tod, die Zeit heilt bei mir keine Wunden, sie vergrößert sie um ein Vielfaches, ebenso ist es auch bei meiner liebreizenden Frau Mutter, die vor fünf Kalenderjahren verstarb, wenn man gar nicht lieben kann.

Deswegen enttäuscht mich dieser allgemeine Spruch in Wirklichkeit und ich verdecke es mit Humor. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse.

17.07.2023 04:13 • #134


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich bin hässlich und behindert - niemand will mich

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P

Peterp
Mitglied

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2
Mitglied seit:
Hallo Kalle,

Ich habe jetzt mitgelesen, was du so geschrieben hast, und etwas verstehe ich nicht. Du beschreibst deine schreckliche Kindheit, du beschreibst wie du von vielen Menschen um dich herum verarscht wurdest und dass du dich trotz deinem Studium nicht klug fühlst.
Über die Bedeutung vom Leben kann man sich ja streiten, trotzdem sollte man doch mit dem Gedanken spielen, dass es eine einmalige Gelegenheit ist. Mit einem Suizid verdirbt man sich doch diese Chance und egal an was du glaubst, es könnte doch tatsächlich die Möglichkeit bestehen, dass das Leben etwas Einzigartiges ist, und wenn dieses endet einfach Schluss ist. Und darum lohnt es sich doch, das Leben so lange wie möglich zu erleben. Wir alle Menschen wurden in diesen Topf namens Erde geworfen um das Leben zu leben. Dabei bekam jeder Mensch ein zufälliges Aussehen und andere individuelle Merkmale. Doch da wir Menschen mit hoher Intelligenz gesegnet wurden, so sind wir in der Lage zu erkennen, was falsch, und was richtig ist und so können wir unseren eigenen Charakter entwickeln, etwas, das nicht durch die Geburt vorherbestimmt wurde.

Und jetzt frage ich mich wieso....wieso erzürnst du nicht innerlich? Wieso glühst du nicht vor Wut?? Menschen die andere schlagen sind Abschaum, genauso wie Menschen die andere ausnutzen...das sind doch die dummen Menschen! Menschen die nicht über ihren eigenen verkümmerten Horizont hinausschauen können, die denken sie seien was besseres und meinen sie können es sich darum leisten so mit anderen umzugehen. Wir alle wurden in diese selbe eine Welt hineingeboren, wir alle sind Menschen die ihr Leben leben wollen, und wenn dabei welche das Gefühl haben, sie können es auf Kosten von anderen tun, dann sind diese für mich gestorben. Ich will nicht Lebensqualität einbüssen müssen, nur weil andere Leute Freude daran haben, das A****loch rauszuhängen, ich tu das nicht und erwarte dies auch von anderen, das ist Respekt! Wenn jemand respektlos wird, führe ich mit ihm ein deutliches aber dennoch respektvolles Gespräch unter 4 Augen, dies hat bisher die meisten Probleme gelöst, denn sind sie einmal alleine, reagieren die meisten Menschen völlig anders, als sie dies in der Gruppe tun.

Ich sehe, du hast den Drang dich zu ändern. Also sehe ich, dass all diese Ereignisse doch nicht an dir vorbeigerauscht sind, ohne ein wenig Feuer in dir zu entfachen. Verspürst du nicht den Drang, zu dem Menschen zu werden, den du gerne sein willst? Oder auch beim Studium, du musst schon etwas Biss haben, sonst würdest du das gar nicht alles durchstehen. Da muss etwas sein was dich anspornt, was dein inneres Feuer, deinen Ehrgeiz entfacht. Mir tut es wirklich Leid, was du für eine Kindheit hattest, aber solltest du jetzt wirklich, nur weil du durch deine Kindheit so geprägt wurdest, auf ein anständiges Leben verzichten müssen? Weil andere Menschen sich wie Ar***löcher aufgeführt haben sollst du dafür bezahlen? Findest du nicht, dass dies falsch ist? Ich gebe es zu, es gibt auf dieser Welt wirklich vieles, das nicht mit rechten Dingen zugeht, doch wir dürfen nicht einfach tatenlos zu sehen und nichts machen. Denn ich weiss, wie es korrekt ablaufen muss und auch du weisst es! Aber wir können leider nicht erwarten, dass alle Menschen es sehen (wollen). Doch wir müssen für unsere Rechte einstehen und uns nicht herumschubsen lassen. Ich sehe anhand deiner Posts, dass du ein vernünftiger Kerl bist und mehr vom Leben verdienst, jetzt musst du nur noch ein wenig dafür tun. Schliess mit deiner Vergangenheit ab und fange neu an. Finde Menschen, die deine Ansichten teilen, denn glaube mir, es gibt sie auch und mehr als man denkt, Menschen die keine asozialen Idioten sind. Einigen Muss man allerdings erst noch die Augen öffnen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

22.02.2012 05:35 • #59


Zum Beitrag im Thema ↓


F
Hi Kalle,

ohne dich zu kennen glaube ich, dass du selbst mit therapeutischer Hilfe nur schwerlich weiter kommen kannst. In deinem Inneren ist mit den Jahren vieles kaputt gegangen. Wer Menschen hasst, sich selber hasst, der hat keine Möglichkeit, die Einsamkeit zu überwinden .

Einen Versuch starte ich dennoch: schreibe doch nur einen Post, in dem du dir Gedanken machst, wo a) deine Stärken liegen und was gut in deinem Leben gelaufen ist, und b) dein Leben hinführen soll und was du dafür machen willst.

Falls es wirklich nichts gibt, dann wird dir in diesem Forum niemand helfen können. Mit destruktiven Gedanken und ewiger Schwarzmalerei ist dir nicht geholfen.

#2


K
hallo frederick.
wo meine Stärken liegen? Das hat man mich schon öfters gefragt. Und leider muss ich sagen, ich weiß es nicht.
und wohin mein Leben führen soll wurde ich auch bereits gefragt. Was meine Hoffnungen und Träume sind, mein Großes Ziel im Leben.
Und die Antwort lautet: Nichts. Ich habe keine Träume, ich habe keine Ziele.

Wenn überhaupt so hoffe ich irgendwie, nicht für immer alleine zu bleiben. Weil es ist verdammt Still hier im Haus, besonders bei Nacht.

#3


B
Hallo Kalle,

mich würde interessiern wieso du dich hier angemeldet hast?

Was erhoffst oder wünschst du dir dadurch? Zuspruch das die Welt schei. und unberechenbar ist? Das alle Menschen blöd sind? Das Therapeuten keine Ahnung haben?

oder

Möchtest du das dir mal jemand zuhört? Dich vielleicht ein wenig versteht? Dir hilft?

Wenn es das Zweite ist hast du hier sicher gute Chancen, doch wenn ich eins in diesem Forum gelernt hab, das hier niemand Entscheidungen abnehmen kann und das auf Schwarzmalerei eher mit Ignoranz "beachtet" wird, was auch irgendwie richtig ist, wie ich später verstanden hab, denn wieso sich jemanden widmen, der alles was man schreibt widerlegt.

Wünsche dir Alles Gute.

Bringles

#4


F
Hi Kalle,

es ist nicht so, dass ich dich nicht verstehen kann. Ganz ehrlich, ich stand am Bahngleis, hatte mich zwei Mal nicht getraut zu springen, beim dritten Mal wollte ich mich vorab auf die Gleise legen, wurde dann von einem Polizeibeamten festgenommen. Der erzählt davon stolz auf dem Präsidium, ich stehe vollkommen deppert daneben und was sagt sein Kollege? "Den hättest du besser springen lassen!"

Davor lebte ich alleine in einer fremden Stadt, ohne Perspektive, ein persönliches Wrack, finanziell am Ende, ohne Freunde, ganz alleine, mit dem Flachmann durch die Stadt irrend. Nach der "Therapie" in der Klapse bin ich in zurück in meine Heimatstadt gefahren, stand dort weiter neben mir, habe mich teilweise nicht mehr auf die Straße getraut und wurde überall nur belächelt und ausgegrenzt.

Dann habe ich beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich habe begonnen, die Dinge zu ändern und mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Erst richtete sich meine Arbeit auf die Äußerlichkeiten - und erst vor einem halben Jahr schließlich auf meine psychischen Schwächen und meine Einsamkeit.

Für mich ist dieses Forum gedacht als Hilfe gegen die Einsamkeit. Du verschließt dich diesem Kampf. Fange jetzt an, dein Leben zu ändern. Andere Menschen haben es genauso schwer. Du bist nicht allein.

Wenn du diesen Kampf nicht führen willst, dann musst du die Einsamkeit akzeptieren. So einfach ist das.

#5


K
das Problem ist ganz einfach das ich nicht weiß, was und wie ich es tun soll.

#6


S
Zitat von kalle1980:
In der Schule und der Ausbildung wurde ich mehrfach täglich zusammengeschlagen. Natürlich wehre ich mich niemals und gebe immer freiwillig her, was verlangt wird. Sich zu wehren sorgt nur für noch mehr Schmerzen.

In einer Wehrsituation hat man keine Schmerzen.

#7


K
doch, wenn die anderen es als aufforderung sehen, noch heftiger zuzuschlagen.

#8


S
so ein krasser Fall wie du ist mir hier auch noch nicht begegnet. ganz ehrlich.

#9


B
@saidndone:

Die alten Rambo-Filme waren KEINE medizinisch/wissenschaftlichen Dokus.

@kalle1980:

So wie ich es lese, hattest du wegen irgendwelchen Schlägerreien traumatische
Erlebnisse. Diese überträgt nun dein Bewusstsein auf "die ganze Welt", und das
erzeugt eine andauernde Angst vor Gewalt (überall und jederzeit).

Es gibt spezielle Traumatherapien, in denen sich so etwas auflösen lässt.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

#10


U
Tja wenn Therapheuten nichtmehr helfen können, muss man das dann wohl für sich akzeptieren. Damit stehst du natürlich schon recht alleine da. Aber du bist dennoch nicht der einzige hoffrnungslose Fall. Deine Einstellung was Arbeit und Freundin angeht kann ich verstehen, aber irgenntwie hat es doch Tiger im Käfig eh am besten. Es ist ja nicht so, dass Arbeiten Zuckerschlecken ist. An deiner Stelle würde ich mir überlegen, ob ich nicht irgenntwann doch in eine Klinik gehe. Ein Sportler der sich verletzt hat und für die Heilung ins Krankenhaus gehen muss, weil die Ärzte in ihrer Praxis nicht die ausreichenden Mittel haben. Naja wiegesagt ich kann irgenntwie verstehen, dass du dein Leben nichtmehr ändern möchtest, ist doch so, oder?

#11


S
Zitat von kalle1980:
doch, wenn die anderen es als aufforderung sehen, noch heftiger zuzuschlagen.

Auch dann hat man keine Schmerzen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man grosse Verletzungen bekommen kann und davon nix spürt - erstmal.

#12


K
Zitat von saidndone:
Zitat von kalle1980:
doch, wenn die anderen es als aufforderung sehen, noch heftiger zuzuschlagen.

Auch dann hat man keine Schmerzen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man grosse Verletzungen bekommen kann und davon nix spürt - erstmal.

dann bin ich ne Ausnahme weil es hat körperlich und Seelisch weh getan.
Sieht man auch auf alten Klassenfotos. 29 Kinder in der einen Ecke, ganz am Rand ich. Und wenn die Lehrer sagten: los, näher rann an die anderen "zack" wurde ich weggeschubst mit der Bemerkung: sogar zu blöd zum stehen der *beep*.
Und das war Grundschule

Nein, eine geschlossene Therapie mache ich nicht. Ich mache nebenbei ja mein Studium und bin auf Jobsuche. Auch wenn ich die Einstellung habe, das Studium niemals zu schaffen und niemals eine Arbeit zu finden.

#13


B
einsam im ruhrgebiet. ja das kenn ich. ich wohn auch da, mitten von millionen menschen, die alle mit sich selber beschäftigt sind. ich glaub die menschen hier sind noch extremer was ignoranz und oberflächlichkeit angeht als woanders. dass man so werden kann wie du ist einfach wenn es von kind an so losging mit mobbing etc. ich bin wirklich nicht dick, bißchen rundlich vielleicht, muß mir aber mit meinen 35 jahren von 15jährigen im bus anhören dass ich eine fette sau bin. deine einstellung einfach keinen bock mehr zuhaben auf dieses leben verstehe ich auch. seit ein paar tagen geht es mir psychisch wieder so schlecht dass ich am liebsten tot sein mag. ich will einfach nicht mehr. ichbin vollkommen alleine, und weiß nicht wie ich so noch paar jahre aushalten soll. aber ich tu mir nix an, ich hab noch immer einen funken hoffnung, der ist zwar ganz minimal, aber er ist da ! und manchmal ist er sogar so groß dass es mir gut geht. und dann ist er wieder ganz weg. therapeutische hilfe oder etwas ähnliches wird unumgänglich sein bei dir. wirf dein leben nich weg.

#14


S
Nabend..

Ich weiß nicht was ich zu dem Beitrag "was stimmt nicht mit mir" schreiben soll...
Also, wer ABI hat und Studiert kann vom IQ her schon mal nicht Dumm sein! Für mich bist du eher Sozial Dumm oder von erfahrungen im leben her Dumm (nicht Falsch verstehen). Man durchläuft ja meist 1000 Situationen im Leben aus denen man lernt und erfahrungen sammelt. Einige deiner antw. hier sind immer auf gegenwehr aus (als ob du deine Situation garnicht ändern willst). Du bist Körperlich Behindert? Was hast du denn? Ich arbeite in der Ambulanten Pflege, hab ein am Kläppchen (Panikattacken). Habe schon sooo viel schlimmes gesehen und erlebt in meinem Beruf. Zu Schulzeiten hat man in jeder Klasse jemanden der leider als "Opfer" hin halten muss, was aber nicht heißt, das man sein ganzes Leben in der Opferrolle bleiben muss. Es gibt im Grunde nur 2 möglichkeiten... Hop oder Top, entweder du brichst alles ab was du tust Studium etc. und wartest auf den Tod deiner Eltern um "deine" erlösung vor zu nehmen! Oder, du Kämpfst. Ich selbst hatte so schlechte Zeiten, das ich sagte, ich warte auf den Tod meines Vaters, damit ich mir dann selbst ein Ende setzen kann. Was aber sehr Feige und einfach wäre. Jeder Mensch hat mal Todessehnsucht im Leben, das ist nicht unnormal! Wie sieht denn so dein Alltag oder wochenende aus??

#15


F
Ich hatte das auch als junger Erwachsener, dass ich keinen Sinn mehr im Leben sah, nur dass ich meine Eltern nicht verletzen wollte. Deshalb habe ich viel zu lange "auf gute Laune gemacht", damit es ihnen gut ging.

Zugegeben, es gab später durchaus Momente, in denen ich andere durch traurige Blicke bestrafen wollte.

Ich denke, dass dies ein typisches Phänomen von unserer Einsamkeit ist, ein fehlendes Selbstwertgefühl, ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Wichtigkeit, ein Grübeln über hypothetische Situation, Todessehnsucht mit ungestilltem Lebenshunger, usw. usw.

Dies führt in Freundschaften und sich anbahnenden "Affären" zu gerade absurden Gedankengängen. Bei mir äußert sich dies in Gedankenspielen wie: ich möchte nicht, dass sich die andere Seite für mich aufgibt, gleichzeitig möchte ich alles geben; ich habe ständig Angst, nicht gut genug zu sein, gleichzeitig akzeptiere ich die andere Seite blind; und, und, und ...

Woher sind all die Selbstzweifel nur gekommen, die Minderwertigkeitskomplexe, das ewige Zögern und Zaudern? Ich wünschte, meine Eltern hätten mich als Kind bestärkt und nicht überbehütet, sie hätten mich gelobt für gute Leistungen und nicht immer nur kritisiert und vor allem einmal ein herzliches "ich habe dich lieb, so wie du bist" gesprochen. Das ist alles leider nie gekommen und so laufe ich mit einem gebrochenen Herzen einsam und ziellos durch die Gegend.

Damit soll jetzt Schluss sein. Ich will und kann nicht mehr. Und wenn ich jetzt scheitere, dann möchte ich wenn überhaupt richtig abstürzen. Auf keinen Fall will ich mein vorheriges Leben zurück. Ich kann es nicht fassen, wie ich so lange auf diese klägliche Art und Weise existieren konnte.

#16


K
ok, machen wir es mal etwas anders.

Also, ich werd bald 32. Eine echte Behinderung hab ich nicht, nur fühle ich mich behindert weil eben alles in meinem Leben falsch ist.
Was ich gerne mache ist Filme schauen, Bücher lesen und Videospiele spielen.
Ich hab 5 Jahre gearbeitet als Call-Center Agent bis ich gemerkt habe das die Firma mich verarscht und die Kollegen mich nicht mögen.
Seitdem bin ich vergeblich auf der Suche nach einer neuen Arbeit, kriege aber keine.
Ich mach nebenbei ein Studium Wochenends. Aber wie gesagt, ich wurde zum versagen geboren und werde es nicht schaffen.

#17

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G
Zitat von kalle1980:
ich wurde zum versagen geboren und werde es nicht schaffen.

Wozu machst du es dann?


Abgesehen davon: Wenn du nicht strikt und entschlossen mit deinem ekelerregenden Selbsthass aufhörst, wirst du "es" tatsächlich nicht schaffen.

In Wirklichkeit hast du bisher sehr viel geschafft. "Zum Versagen geboren" ist daher eine reine Fiktion, die du dir hartnäckig aufrechterhältst. Anscheinend hast du dich in die Opferrolle verliebt und möchtest sie gar nicht mehr aufgeben.

#18


K
was vielleicht an den Unendlich vielen Misserfolgen und Fehltritten liegt

#19


N
Das woran man glaubt wird auch eintreten.

In deinem Fall wäre das ein Versagen auf ganzer Linie, weil du daran glaubst.

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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