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sabine60
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und weiß grad nicht wie ich anfangen soll. Ich war mit einem Alk. verheiratet, der vor 5 Jahren gestorben ist Ich habe zwei Kinder 24 und 23. Seit 2014 bn ich schwerbehindert, habe beide Beine innerhalb eines Jahres verloren. Meine Tochter ist meine Pflegeperson , statt der 244 Euro bezahle ich ihr ein Auto welches ihr Freund fährt (meine Tochter hat keinen Führerschein) Die beiden haben ein Kind und wohnen ein paar Kilometer weg. Der freund kauft mir ein, bringt den Müll runter , holt die Post und meine Medikaamente aus der Apotheke. Meine Tochter macht so gut wie gar nichts. Wenn ich sie um was bitte verdreht sie die Augen sitzt aus dem Sofa und starrt ins Handy. Wenn ich beide bitte sich doch mal mit mir zu unterhalten bekomm ich zur Antwort ich sitze nur vorm PC. Jedes Wochenende darf ich auf meine Enkelin aufpassen, die wird gebracht und weg sind die zwei und am nächsten Nachmittag wieder geholt. dann heisst es wir müssen weg , keine Zeit. Dann bin ich bis zum nächsten Wochenende allein. Anrufen muss ich oder Whatsapp schreiben, denn melden oder mal fragen wie es mir geht tut keiner. Klar seh ich ein daß das junge Leute sind und ich will ja auch nicht zu aufdringlich sein und stecke lieber zurück. und wenn wir mal einen Ausflug machen, was selten vorkommt, bezahl natürlich ich alles. Mein Sohn ist bei mir gemeldet er schläft jede Nacht auf dem Sofa , duscht jeden Morgen ausgiebig, wäscht seine Wäsche und verschwindet dann bis abends. Bezahlt dafür keinen Pfennig. Wenn ich ihn um was bitte bekomm ich zur Antwort. die anderen sollen das machen ,die bezahl ich ja. Ich kann ihn nicht mal rausschmeissen, er lacht mich aus...
Keiner merkt wie einsam ich bin was soll ich tun?

20.08.2016 21:02 • 27.01.2024 #1


22 Antworten ↓


J
Hallo und herzlich willkommen im Forum.
Es tut mir Leid, was du durch machst.
Hier bist du nicht allein.

20.08.2016 21:17 • x 1 #2


A


Ich bin behindert und immer allein

x 3


Mondkatze
hallo Sabine,

ich bin empört.
Das geht gar nicht wie Deine Kinder sich verhalten. Das sieht für mich aus wie ausnutzen.
Sie nutzen Dich und Deine Gutmütigkeit aus.
Es ist ja toll von Dir, wie Du dich engagierst. Du schreist ja förmlich nach Aufmerksamkeit, nur keiner hört es.

Selbstversändlich ist es, wenn man sich in der Familie gegenseitig hilft. Das steht außer Frage.

Aber sehen sie denn nicht, wie es Dir geht? Nehmen sie nichts wahr?
Ich finde das sehr egoistisch.
Das tut mir so leid für Dich. Gerade in Deiner gesundheitlichen Situation müßten sie viel mehr Rücksicht nehmen.
Ich kann mir nicht vorstellen, warum sie so sind.

Aber ich finde, Du solltest einen Schlußstrich ziehen und unbedingt Grenzen setzen.
Es sollte nicht wie selbstverständlich sein, dass Du auf das Enkelkind aufpasst, wenn Deine Kinder es wollen.
Es sollte nicht selbstverständlich sein, dass Du finanzielle Unterstützung leistest. Deine Kinder sind erwachsen und sollten selbst für sich sorgen können.
Verstehst Du wie ich das meine ?
Natürlich helfen Eltern immer, meine Schwiegermutter war auch so. Aber wir waren auch dankbar und haben uns immer was einfallen lassen als Dankeschön.

An Deiner Stelle würde ich überlegen was Du möchtest. Sage doch auch mal NEIN.
Heute nicht. Es geht nicht.

Du darfst auch ruhig mal sagen, wie Du dich dabei fühlst, wenn Du so eingespannt wirst, ohne dass Du gefragt wirst.
Und dann sollten sie mit Dir zusammen planen und vereinbaren, und nicht über Deinen Kopf hinweg entscheiden.
Bitte liebe Sabine, setz Dich durch.

Du tust Deinen Kindern ja nichts böses damit. Du wirst Ihnen als Mutter sowieso immer beistehen.
Es ist nur wie eine kleine nachträgliche Erziehungsstunde : Wie gehe ich mit meiner Mutter um, die selbst noch ein eigenes Leben hat und die vielleicht auch mal Unterstützung und Ablenkung vom Alltag braucht.

Ganz liebe Grüße
Mondkatze

20.08.2016 21:33 • x 2 #3


M
Was ist schief gelaufen bei euch, ich dachte immer so etwas gibt es nur bei RTL. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich dazu sagen kann weil mir ein wenig die Worte fehlen. Ok, man sollte als Außenstehender immer beide Seiten anhören, aber ich denke dass deine Familie es sich schön einfach macht. Wieso bezahlst du das Pflegegeld, oder zahlst du aus eigener Tasche? Welche Pflegestufe hast du bekommen. Ist es da nicht angebracht besser einen Pflegedienst kommen zu lassen. Und dann dein Sohn der bei dir lebt, was hat er im Leben nicht verstanden. Arbeitet er und verdient oder gammelt er herum und bekommt Unterstützung vom Amt. Egal wie, er muss zahlen wenn er bei dir wohnt und alles nutzt.
Kannst du dich durchsetzen und klare Verhältnisse schaffen? Hier sehe ich den Punkt die Familie mal wach zu rütteln, ebenso hast du einen gesetzlichen Anspruch auf Unterhalt von deinen Kindern! Sorry für meine härte, aber ich kenne so etwas nicht und würde mir nie erlauben so etwas mit meinen Eltern zu veranstalten. Hast du einen Vertrauten der oder die dir helfen könnte, wenn du dass alles so weiter laufen lässt wird sich für dich nichts ändern.

20.08.2016 21:46 • #4


L
Hallo Sabine

Das klingt mal einfach nur traurig, was du da schilderst...fällt einem erstmal nix mehr ein. Gibt es denn da wo du lebst ev. einen Stadtseniorenrat oder andere Ehrenamtliche, die dir im Alltag und bei Behörden helfen könnten? Jemanden wie einen Betreuer, der dich unterstützt...also gerade um dich in deinen eigenen 4 Wänden durchzusetzen.
Du musst irgendwie deine Bedürfnisse durchsetzen. Schau dich nach Unterstützung um.
Alles liebe dir
Gruß

20.08.2016 22:17 • x 1 #5


H
Zitat von sabine60:
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und weiß grad nicht wie ich anfangen soll. Ich war mit einem Alk. verheiratet, der vor 5 Jahren gestorben ist Ich habe zwei Kinder 24 und 23. Seit 2014 bn ich schwerbehindert, habe beide Beine innerhalb eines Jahres verloren. Meine Tochter ist meine Pflegeperson , statt der 244 Euro bezahle ich ihr ein Auto welches ihr Freund fährt (meine Tochter hat keinen Führerschein) Die beiden haben ein Kind und wohnen ein paar Kilometer weg. Der freund kauft mir ein, bringt den Müll runter , holt die Post und meine Medikaamente aus der Apotheke. Meine Tochter macht so gut wie gar nichts. Wenn ich sie um was bitte verdreht sie die Augen sitzt aus dem Sofa und starrt ins Handy. Wenn ich beide bitte sich doch mal mit mir zu unterhalten bekomm ich zur Antwort ich sitze nur vorm PC. Jedes Wochenende darf ich auf meine Enkelin aufpassen, die wird gebracht und weg sind die zwei und am nächsten Nachmittag wieder geholt. dann heisst es wir müssen weg , keine Zeit. Dann bin ich bis zum nächsten Wochenende allein. Anrufen muss ich oder Whatsapp schreiben, denn melden oder mal fragen wie es mir geht tut keiner. Klar seh ich ein daß das junge Leute sind und ich will ja auch nicht zu aufdringlich sein und stecke lieber zurück. und wenn wir mal einen Ausflug machen, was selten vorkommt, bezahl natürlich ich alles. Mein Sohn ist bei mir gemeldet er schläft jede Nacht auf dem Sofa , duscht jeden Morgen ausgiebig, wäscht seine Wäsche und verschwindet dann bis abends. Bezahlt dafür keinen Pfennig. Wenn ich ihn um was bitte bekomm ich zur Antwort. die anderen sollen das machen ,die bezahl ich ja. Ich kann ihn nicht mal rausschmeissen, er lacht mich aus...
Keiner merkt wie einsam ich bin was soll ich tun?


Also ich sitze hier und sehe das alles bildlich vor mir ... und weiß gar nicht was ich schreiben soll.
Hast Du niemanden ? Keine anderen Familienmitglieder ? Nicht eine Freundin ? ... oder so

20.08.2016 22:22 • x 1 #6


T
Ich bin zutiefst erschüttert,

es tut mir Leid was du alles durchstehen musstest und noch durchstehen musst. Setzte deiner Tochter und Sohn klare Grenzen, ab dem 24 Lebensjahr hast du gegenüber deinem Sohn einen rechtlichen Anspruch auf Miete. Ich sehe die Zwickmühle einerseits ist es ja schon wenn deine Tochter , ihre Tochter vorbeibringt, andereseits bist du selbst schwerst gehandicapt wird dir das nicht alles zuviel?

Eventuell könnte dir der VDK Verein helfen da zahlt man einen kleinen Beitrag und die helfen dann einem mit Behörden, REchtsanspruch (also zahlen auch falls es bedarf gibt einen Anwalt für dich), und Pflegegeld.

Einfach VDK in Google eingeben.

Gruß Tiberias

20.08.2016 22:31 • x 1 #7


sabine60
Endlich versteht mich mal jemand. Ich hab immer mir die Schuld gegeben. Da ich auch nicht aus meiner Wohnung raus komme finde ich keinen Kontakt zu jemand anderen. Da ich vor 4 Jhren erst hierher gezogen bin und fast 2 Jahre nur im Krankenhaus oder Reha war kenn ich niemanden. und...seit ich behindert bin merke ich, das sich viele Bekannte von mir abwenden.

20.08.2016 22:57 • x 1 #8


H
Ich kann mich gut in Deine Lage versetzen ... denn ... egal wie sie sind, es sind Deine Kinder! Ich bin selbst Mutter und weiß, wie schwer es ist ... auch einmal etwas nicht so gutes durchzusetzen. Noch dazu tut es mir für Dich unendlich leid ... dass Du eine Behinderung hast und so ganz allein da stehst ... niemanden hast, der Dir emotional zur Seite steht. Ich nehme mal an, dass ist auch der Grund ... dass Dir Deine Kinder auf dem Kopf herum tanzen. Klingt zwar komisch ... aber in den meisten Fällen ist es auch so. Dein Alleinsein in jeder Beziehung nutzen sie schamlos aus ... in meinen Augen ist das absolut kein guter Charakterzug Deiner Kinder. Aber darum geht es ja auch überhaupt nicht. Könntest Du Dir vorstellen ... oder besser ... wenn Du könntest ... Würdest Du etwas ändern selbst auf die Gefahr hin dass Deinen Kindern das nicht recht wäre ?

20.08.2016 23:09 • #9


sabine60
Ich würde gern wieder dahin ziehen wo ich geboren bin. Das ist eine größere Stadt , ca 200km weg von hier aber da ist vieles barrierefrei. Hier ist das nicht so. Ich sag mir wenns so weiter geht muss ich mir eh helfen lassen, da kann ich auch weg ziehen.

20.08.2016 23:16 • x 1 #10


H
Zitat von sabine60:
Ich würde gern wieder dahin ziehen wo ich geboren bin. Das ist eine größere Stadt , ca 200km weg von hier aber da ist vieles barrierefrei. Hier ist das nicht so. Ich sag mir wenns so weiter geht muss ich mir eh helfen lassen, da kann ich auch weg ziehen.


Ich möchte hier keine weisen Ratschläge geben ... daher schreibe ich Dir nur meine Sichtweise ... wie ich reagieren würde in Deiner Situation - soweit ich sie überhaupt beurteilen kann.
Eigentlich bin ich ein herzensguter Mensch mit einer Menge Geduld. Sicherlich würde ich mir das Verhalten meiner Kinder sehr lange anschauen - aber irgendwann würde bei mir der normale Überlebenstrieb durchkommen, denn jeder Mensch hat nur ein Leben. Ich lebe gern ... egal was ich auch schon alles nicht so gutes erlebt habe.
Ich glaube ... ich würde zuerst noch einmal versuchen mit meinen Kindern vernünftig zu reden ... aus meiner Sicht ... und wie mich alles verletzt und es mich einsam macht. Aber irgendwann wenn darauf absolut keine positive Reaktion kommen würde ... würde ich den TelefonHörer in die Hand nehmen.
Du hast beide Beine verloren ... hast in vielen Situation an sich Schwierigkeiten Deine Interessen zu vertreten ... persönlich, behördlich ... örtlich ... etc. Ich würde auf dem BetreuungsAmt anrufen und mir eine Betreuung bestellen. Das kommt wirklich nicht oft vor und viele denken auch oder sprechen heute noch von Entmündigung ... und haben Angst davor.
Du hast keinerlei geistige Einschränkungen ... von daher kannst Du entscheiden ... wo Du Hilfe benötigst. In Deinem Fall wäre es eventuell ... nicht postalisches, behördliches oder Aufenthaltsrecht ... NEIN ... eine Unterstützung in gesundheitlichen Fragen (passende Wohnung, Haushaltshilfe, Unterstützung Begleitung ausser Haus usw.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreuung_(Recht) ... hier ist es eigentlich alles schon super erklärt ...

So würde ich es machen ... denn mir persönlich würde es nichts bringen ... nur auf meine Kinder Rücksicht zu nehmen ... aber trotzdem sehr einsam in meiner Wohnung zu sitzen. Dann lieber noch Kontakt zu einem Betreuer, der meine Interessen wahrnimmt und ich noch eine gewisse Lebensqualität habe ...

Lass Dich einfach mal drücken ...

20.08.2016 23:41 • x 2 #11


Hasi82
Hallo liebe Sabine,

oh Mann das ist ja echt heftig was Du mitgemacht hast und jetzt immer noch mitmachen musst Aber hier musst Du dich nicht mehr einsam fühlen. Herzlich Willkommen im Forum

LG, Hasi

21.08.2016 00:24 • #12


G
Hallo sabine,

dann mach das,was Deine innere Stimme Dir sagt und setze alles daran,dorthin zu ziehen.
Dann machst Du Dich auch unabhängig von deinen Kindern auch,das halte ich für sehr wichtig.
Ich glaube,dann kann sich zu einem späteren auch die Beziehung zu deinen Kindern wieder bessern,wenn Du es dann noch willst.

21.08.2016 06:05 • #13


dasomen
Bitte versteh das jetzt nicht falsch, aber ich möchte einmal versuchen, die andere Seite zu verstehen. Und zwar deshalb, weil ich selbst Sohn von zwei kranken Elternteilen bin, der vielleicht ein klein wenig nachvollziehen kann, wie es in so einer Familie aussieht, auch wenn das sicherlich in jeder Familie wieder ein wenig anders ist.

Ich habe noch eine Schwester und ich weiß, daß es ihr ähnlich geht. Uns beiden Kindern unserer Eltern bricht es regelmässig das Herz wenn wir sehen, dass es unseren Eltern nicht gut geht, gleichzeitig, geht es uns aber auch oft nicht gut und wir müssen uns immer wieder ein wenig abgrenzen, um nicht selbst mit in den Sog der Traurigkeit zu tief hineingezogen zu werden.

Wir tun recht viel für unsere Eltern, aber wenn jemand Aussenstehendes sie fragen würde, würden sie sicherlich antworten, dass es letztlich doch nicht genug ist.

Denn weil meine Eltern sich beide nicht miteinander verstehen sind sie zusammen einsam. Sehr einsam. Und diese Partnerschaftlichkeit, die ihnen fehlt, kann man als Sohn oder Tochter nicht ersetzen.

Man lebt in einer Art permanentem schlechten Gewissen, weil man immer das Gefühl hat, wenn man mal nein gesagt hat, dass es eigentlich nicht richtig war, nein zu sagen, und oft wird man gar nicht gefragt, aber es wird doch etwas erwartet, was man dann quasi erahnen soll. Ahnt man es trotzdem nicht, sind meine Eltern oft beleidigt und es gilt erst einmal herauszufinden, wieso denn nun wieder.

Beispiel: Wenn Dein Sohn bei Dir auf der Couch schläft z.B. gehe ich jetzt einfach mal davon aus, daß er das nicht deswegen tut, weil er Deine Couch so toll findet und es so schön ist, als erwachsener Mensch bei seiner Mutter unterzukriechen. Ich denke eher, dass er auch so seine Probleme hat und deshalb sehr froh ist, Dich zu haben. Als letzten Rettungsanker. Ich weiß nicht, ob es fair ist, ihm das vorzuwerfen. Auch wenn er dafür natürlich auch Dir immer mal wieder zur Seite stehen sollte, da bin ich ganz bei Dir.

Ich will damit nur sagen, dass Du bitte nicht Deine Einsamkeit auf Deine Kinder schieben solltest und auch keine Gefallen oder finanziellen Unterstützungen gegenrechnen solltest.

Es gibt niemanden, der schuld ist an Deiner Einsamkeit. Weder Du selbst noch Deine Kinder. Es ist die Situation, die alles so schwierig macht. Versuche bitte nicht jemandem die Schuld zuzuweisen. Das schafft nur noch mehr Elend und Traurigkeit.

Du scheinst mir ja ein Mensch zu sein, der durchaus gerne mit anderen Menschen kommunizieren würde, wenn dies mit Deiner Behinderung leichter zu organisieren wäre. Hast Du mal gegoogelt, ob es nicht in Deiner Gegend auch Gruppen gibt von Menschen, die so eine Art Stammtisch oder sowas bilden mit vielleicht Unterstützung durch Hilfsdienste? Ob es nicht Möglichkeiten von Krankenkassen oder gemeinnützigen Organisationen gibt, Dir einen Fahrdienst zur Verfügung zu stellen, der Dich zumindest ab und an zu solchen Nachmittagen fährt und begleitet? Sowas wie ein FSJ-ler (früher Zivis) oder sowas als Alltagsassistent? Das muss ja nicht rund um die Uhr sein, einfach mal um mit Dir auch mal in den Park zu fahren, oder in ein Cafe - vielleicht eben wie gesagt auch mit anderen Menschen mit Handicap sich zu treffen oder zu sozialen Nachmittagen?

25.08.2016 20:38 • x 4 #14


P
Hallo Sabine,

meiner Meinung nach solltest Du mal dein Profil bearbeiten.
Zeige somit doch mal deine attraktiven Seiten.
Vielleicht interessiert sich dann jemand für dich ?!
Vielleicht findest Du so einen Freund der dich so mag wie du bist.
Dann werden deine Probleme zwar nicht von jetzt auf gleich verschwinden, aber so kannst du ein Stück Lebensfreude zurückgewinnen.

Also dann ... alles Liebe

14.11.2016 12:35 • #15


L
Liebe Sabine,
ich bin entsetzt wie Deine Kinder sich verhalten. Sie benutzen Dich als Babysitter, haben aber für Dich keine Zeit. Meine Mutter ist seit 6 Jahren verwitwet und nun komplett alleine. Und das tut mir sehr weh dass ich nicht für sie da sein kann. Eigentlich sollte es Deinen Kindern im Herz weh tun dass Du alleine bist und sich wenigstens mal am Telefon ein paar Minuten für dich nehmen. Ich drück Dich mal fest

30.11.2016 13:51 • #16


L
Das mit dem Umzug in eine größere Stadt, wo vieles barrierefrei ist, hört sich nach einer guten Lösung an.
Denn auch ohne Beine kann man, eben die Barrierefreiheit vorausgesetzt, ein selbstbestimmtes Leben führen.
Ich hab einen Kollegen, der hat auch keine Beine mehr, arbeitet aber nach wie vor als Arzt bei uns im Krankenhaus, und hat nach eigener Aussage auch sonst keine Probleme sich zu bewegen.

04.12.2016 18:12 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

A
Hallo Sabine,

Schön dass du hier bist!
Finde deine Situation sehr schlimm und wirklich schade, dass deine Kinder so zu dir sind. Das ist nicht in Ordnung!

Beziehst du eine Rente bzw. Bekommst du ein berufsunfähigkeitsversicherung oder woher bestreitest du deinen Lebensunterhalt?

Aus meiner Sicht ist es keine natürliche beziehung, wenn deine Tochter dich pflegt. Ich kann mir vorstellen, dass auch hieraus das respektlose verhalten dir gegenüber kommt. Natürlich meinst du es nur gut, allerdings ist dein Tochter sehr wohl alt genug um nach sich selbst zu schauen. Daher bin ich der festen Überzeugung: kündige deiner Tochter das Arbeitsverhältnis, hole dir jemanden ins Haus der es versteht mit einem pflegebedürftigen Person umzugehen, vorausgesetzt du hast die finanziellen Möglichkeiten.

Sobald du dann die Tochter nicht mehr bezahlst wird sich auch die Situation zu deinem Sohn ändern, denn seine Begründung funktioniert nun nicht mehr. Hilft er dann nach wie vor nicht und er verlässt nicht deine Wohnung obwohl du es willst, rufe die Polizei.

Ist zwar sehr hart aber sie sind kein Stück besser zu dir. Das geht aus meiner Sicht überhaupt nicht! Ich selbst bin in diesem Alter deiner Kinder und kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man sich so benehmen kann!

Es tut mir leid,dass ich es dir so hart sagen muss doch ich denke anders funktioniert es nicht!

Ich wünsche dir viel Kraft!

13.12.2016 17:08 • #18


petrus57
Zitat von sabine60:
und...seit ich behindert bin merke ich, das sich viele Bekannte von mir abwenden.


Mit Krankheit will wohl keiner so richtig konfrontiert werden.

13.12.2016 17:20 • #19


Chribie
Hallo Sabine das was Du schreibst,damit empfinde ich wie gewürzt zu werden und immer wieder lässt der Würger Luft zu damit das 'Aus' länger dauert! Selber habe ich auch 'Probleme' einsam zu leben,ist umfangreicher mit meiner Schwerbehinderung, Du solltest von Dir aus Kontakt aufbauen zu 'Heimen' die Behinderte aufnehmen,damit mit anderen sprechen!
P.s.meon komplett alleine Leben,damit verbunden 'alte Freunde drehten sich weg ohne vorher 'Andeutung' zu machen,
somit Vertrauen zu Menschen alles weg... Kontakt zur Familie auch stark eingeschränkt,liegt aber auch am Vorleben vor dem Unfall 1989 in France...
Christof

27.11.2023 17:37 • #20


A


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Dr. Reinhard Pichler