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Seit drei Jahren lebe ich fast völlig isoliert. Nur an meiner Arbeitsstelle habe ich zu ein- bis zwei Leuten einen losen Kontakt. Es ist für mich eine gute und wichtige Erfahrung:

mit 17 zog ich aus einem gewalttätigen, chaotischen Elternhaus aus um eine Ausbildung zu beginnen. Schon im ersten Jahr begann meine erste Beziehung. Sie hielt 5 Jahre. Nahtlos ging ich in die nächste Beziehung über, die hielt 10 Jahre. Beinahe noch nahtloser wechselte ich in die nächste, die hielt 7 Jahre.
Alles in allem war ich 22 Jahre lang in Beziehung und machte mich dabei mit der Zeit so gut wie unsichtbar. Ich gehe unter in einer Beziehung, lasse mich total vereinnahmen, vergesse mich und meine Wünsche so ziemlich ganz und tue leider alles um nicht verlassen zu werden.

Dann, vor drei Jahren, ging die Beziehung zu Ende und ich lebe von da ab alleine.
Es tut mir gut: anfangs kam ich mir wie gestorben vor und dann entwickelte ich eine große Kraft. Erschreckend war in dieser Zeit die Erkenntnis, dass ich keinerlei Wünsche und Ziele für mich formulieren konnte. Ich nahme ein DIN A4 - Blatt queer und schrieb in eine Spalte Wünsche in eine andere Ziele und sie blieben zwei Jahre lang leer.

In meinem Elternhaus war gar nicht dran zu denken eigene Wünsche zu haben, eigene Ziele wurden verhöhnt.

24.05.2010 10:30 • 12.03.2014 x 1 #1


221 Antworten ↓


In meinen 22 Jahren in denen ich dann in Beziehungen lebte wiederholte ich dies und brachte mich erst gar nicht als Individuum ein. Ich las die Wünsche anderer von deren Augen ab und war bemüht alles immer recht zu machen. Meine Ängste wuchsen immer weiter, bildeten wilde Triebe und rankten sich durch dicke Mauern hindurch.

Ich bin seit meiner Trennung und in meiner Isolation gewachsen.
Heute gehe ich auf jede Kunstausstellung in meiner Stadt, besuche Konzerte und nehme an Kursen teil. Ich schreibe, male, zeichne und musiziere.

Viele Ängste sind geblieben, bzw. tauchen immer wieder auf: unverändert heftig, unverändernd einschüchternd auch. Darum mache ich seit zwei Jahren eine Psychoanalyse. Und hier stelle ich fest, dass das alles mit allem zusammenhängt und die Ängste wie das Fieber eines chronisch an Malaria Erkrankten sind.

In meinem Alleinesein kann ich mich besser spüren, kann mich entwickeln und das leben was in mir ist. Ich werde sicher noch jahrelang alleine leben. Und ich finde es gut so.

24.05.2010 10:36 • x 1 #2



Wachsen in der Einsamkeit

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Schöner Text Nell.
Du hast es scheinbar nie wirklich leicht gehabt im Leben, aber ich find's gut, dass du jetzt so langsam deinen Weg zu dir selber findest und dich selber scheinbar auch neu entdecken und erfinden kannst. sch dir alles Gute für deinen Weg.

Liebe Grüße,
Bianca

24.05.2010 21:01 • #3


Zitat von Nell:
Ich bin seit meiner Trennung und in meiner Isolation gewachsen.
Heute gehe ich auf jede Kunstausstellung in meiner Stadt, besuche Konzerte und nehme an Kursen teil. Ich schreibe, male, zeichne und musiziere.

ist doch schön, dass Du die Zeit mit Dir allein genießen kannst, viele werden Dich beneiden, die es nicht so gut können
und sollte sich früher als erwartet eine Beziehung bei Dir ergeben, behalte Dein Leben so bei, pflege Deine Interessen so weiter und lass Dich von einer Beziehung nicht verbiegen,
die Einsamkeit, von der Du sprichst, scheint eine andere zu sein, denn Du scheinst sie zu genießen und nicht darunter zu leiden - und: Bitte nicht vergessen: Du kannst sie wahrscheinlich deshalb genießen, weil Du das Behiehungsleben zur Genüge hattest und es Dir doch auch etwas gegeben hat, was Dir womöglich jetzt noch gar nicht wirklich bewusst ist - jedenfalls hat es Dir Dein momentanes Gefühl beschert, dass es erst Mal keine Option mehr für Dich ist und Dir ohne nichts fehlt bzw. Du nichts vermisst und wenn das jeder von sich behaupten könnte, wär niemand mehr wirklich einsam bzw. würde niemand mehr wirklich unter seiner Einsamkeit leiden

Finde das, was du liebst. Und begnüge dich niemals mit etwas Geringerem (Steve Jobs)

13.01.2014 12:33 • #4


Huhu cichysp

Nell ist am 17.08.2010 in eine stationäre Therapie gegengen,
und seit dem hat sie hier nicht mehr geschrieben . . .

13.01.2014 12:44 • #5


danke für den Hinweis, Beo,
ob das heißt, dass sie hier auch nicht mehr liest ?

13.01.2014 12:58 • #6


Zitat von cichysp:
ob das heißt, dass sie hier auch nicht mehr liest ?


Sie hat mir im August 2010 die Konfrontation mit geistreichen Aufgaben
und Fragen versprochen.

spezifische-phobien-f55/phobien-sind-keine-schande-t30078.html#p259475

Seit dem ist sie spurlos verschwunden . . .

13.01.2014 13:15 • #7


spezifische Phobien sind oft gut behandelbar
mit Hypnose oder mit systematischer Desensibilisierung aus der Verhaltenstherapie
oder ... vielleicht ist sie geheilt

13.01.2014 13:18 • #8


Man wird es wohl nie erfahren ...

Und ihre Tiere hatten auch alle eine persönliche Phobie

PS Plüschtiere mit Phobie : http://www.parapluesch.de/

13.01.2014 13:37 • #9


boomerine
Wir haben einen Vierbeiner und wen ich den nicht hätte wäre ich schon längst weg. ich bin in meiner Ehe einsam geworden, ich hab es auch zugelassen, meine Krankheit hat auch ihren Beitrag dazubeigetragen, freunde haben sich zurückgezogen, wenn dies mit der Einsamkeit einem bewußt wird stellt sich für mich schon die Frage was soll das alles noch, nur die andere Frage wie kommt man aus dem verdammten Loch wieder raus, ich bin in Therapie und nehme Medikamente aber trotzdem, ich finde für unsere Mitmenschen wollen mit kranken Leuten nichts zutun haben, weil man anders ist, anders denkt und fühlt ich wünscht es wär anders denn dann hätten auch wir eine Chance und die Kraft eventuell neu zu beginnen, nur unser Umfeld besteht nur noch als ICH, und gegen die haben wir leider keine Chance, die ist meine Erfahrung die ich gemacht hab, leider.Trotzdem wünsch ich dir und uns allen viel kraft.

13.01.2014 19:03 • #10


hi boomerine,

ich wünsch mir seit längerer Zeit einen Hund,
doch dann denk ich, es wär zu viel Verantwortung, ein Tier braucht Zeit und ob ich ihm das geben kann, was es braucht,
oder ob am Ende das Tier mit mir einsam ist ...
oder mit mir leidet ?
Weshalb hab ich Angst, dass ich dem Tier nicht genügen könnte ? Vielleicht hab ich auch Angst davor, dass ich mehr einkaufen müsste, Futter für das Tier usw. und mir das zu viel wäre allein
das psychische Problem sieht man einem doch nicht an ?
grüsse
cichysp

13.01.2014 20:03 • #11


Ein Hund ist eine tolle Therapie. Man muss regelmäßig vor die Tür, auch wenn man nicht will. Kann ich nur wärmstens empfehlen und gute Laune macht das Tier auch.

Wenn es mir nicht gut geht, bringt mir mein Hund immer vollgesabbertes Spielzeug und legt es mir vor die Füße, so lange, bis ich dann doch mal einen Ball werfe.... Die niedrigschwellige Freude, die so ein Tier vermittelt, ist Gold wert.

Ein ich kann nicht gibt es dann nicht mehr, wenn man das Tier nicht quälen möchte.
Und ehrlich, ich kann nicht ist eh blöd. Ich kann, ich will und ich werde ist viel besser!

13.01.2014 22:12 • #12


Zitat von boomerine:
ich finde für unsere Mitmenschen wollen mit kranken Leuten nichts zutun haben, weil man anders ist, anders denkt und fühlt ich wünscht es wär anders denn dann hätten auch wir eine Chance und die Kraft eventuell neu zu beginnen, nur unser Umfeld besteht nur noch als ICH, und gegen die haben wir leider keine Chance, die ist meine Erfahrung die ich gemacht hab, leider


hi, ich meinte, ein psychisches Problem sehen Dir die Leute doch nicht auf Anhieb an, oder nicht? Wenn sich die Freunde zurückgezogen haben - weiß man hinterher nie, ob es sich nicht auch ohne Erkrankung so entwickelt hätte, dass eine Freundschaft sich eben auseinander entwickelt, das passiert ständig auch Leuten ohne sog. psych. Erkrankung
bei mir ist es eher so, dass ich mich selbst zurückziehe und selten nur noch unter die Leute gehe, auch zu einem Stammtisch, wo ich früher öfter war, geh ich kaum noch und gestern traf ich mal wieder einige vom Stammtisch zufällig in einem Cafe und weißt Du, was sich herausstellte: Dass einer ein Antidepressivum nimmt und ein anderer Panikattacken hat!
Zitat von Beobachter:
Und ihre Tiere hatten auch alle eine persönliche Phobie
PS Plüschtiere mit Phobie : http://www.parapluesch.de/

haha

psychiatrie für misshandelte plüschtiere diesen Spruch hätten sie sich allerdings sparen können - finde ich
Zitat von AJPsychic:
Ein Hund ist eine tolle Therapie. Man muss regelmäßig vor die Tür, auch wenn man nicht will. Kann ich nur wärmstens empfehlen und gute Laune macht das Tier auch.

Wenn es mir nicht gut geht, bringt mir mein Hund immer vollgesabbertes Spielzeug und legt es mir vor die Füße, so lange, bis ich dann doch mal einen Ball werfe.... Die niedrigschwellige Freude, die so ein Tier vermittelt, ist Gold wert.

Ein ich kann nicht gibt es dann nicht mehr, wenn man das Tier nicht quälen möchte.
Und ehrlich, ich kann nicht ist eh blöd. Ich kann, ich will und ich werde ist viel besser!

was für einen Hund hast Du denn, AJPsychic?
Bestimmt hast Du recht, wenn der Hund da wäre, dann könnte ich auch das Drum und Dran schaffen, ich steh mir wahrscheinlich nur mal wieder selbst im Weg, mir einen langgehegten Wunsch zu erfüllen, obwohl ich ihn mir jetzt erfüllen könnte und mich eigentlich nichts mehr daran hindern sollte, der Job ist gekündigt, das Mietrecht hat sich geändert, meine Erschöpfung ist um ein Wesentliches schon besser, wenn ich mal abwesend wäre, könnte z.B. mein Sohn auf den Hund aufpassen
ich könnte es angehen - ich steh mir wirklich nur noch selbst im Weg und baue mir andere Verpflichtungen um mich herum auf - vielleicht aus Gewohnheit und Wünsche stelle ich so weit zurück, so dass ich mich schon gar nicht mehr richtig daran erinnern kann, wie es sich anfühlte, diesen Wunch mal als dringlich empfunden zu haben
eigentlich verbiete nur ich selbst es mir mit meinem Denken, dem Wunsch nachzugehen

14.01.2014 05:49 • #13


Dubist
An diesem Schreiben der Threadstellerin bemerke ich(egal ob sie es liest oder nicht), das viel mit der Kindheit zusammenhängt oft, ob ein Mensch einsam seinen Weg geht. Lange Zeit in schwierigen Beziehungen gefangen ist oder schweres durchmacht.
Es ist seltsam, weil man sich nichtmal gegen so einen schweren Weg wehren kann.
Man kann lernen und es auch ändern, die Weichen anders stellen.
Es ist echt nicht leicht.
Aber wie gesagt, wenn man lernt sein schicksal zu akzeptieren und eben mit seinen Mitteln das Beste draus zu machen lernt.dann wird man seinen Weg finden.
Und auch gehen, da bin ich sicher.

14.01.2014 08:10 • #14


Zitat von Dubist:
(...) zusammenhängt oft, ob ein Mensch einsam seinen Weg geht. Lange Zeit in schwierigen Beziehungen gefangen ist oder schweres durchmacht.

oder: ob sich eins nach dem anderen bei ihm so ergibt, zuerst lange in schwierigen Beziehungen zum Beispiel und danach das allein Einsamsein, denn in einer schwierigen Beziehung war/ ist er auch nichts anderes als einsam und wenn s ganz dick kommt, gehn alle drei gleichzeitig, das Einsamsein, die schwierige Beziehung und was schweres Durchmachen

14.01.2014 08:42 • #15


boomerine
nein, man sieht es uns nicht an, das stimmt aber wir sind anders ruhiger in uns gekehrt, wir suchen nicht so die Gesellschaft wir sind lieber allein, leider, und das ist so glaube ich unser Problem, aber wir können auch nicht anders, warum ? weiß ich auch nicht,unser Leben hat uns so geprägt, wir möchten aber wir können nicht. Ich kann es im Moment nicht so erklären, aber was ich dir noch sagen möchte, es muß nicht unbedingt ein Hund sein aber es wäre von Vorteil weil der dich zwingt raus zugehen, ob du willst oder nicht , und genau das ist der springende Punkt es geht dir anschließend besser, auch wenn diese Kontakte über den Hund kommen und wenn es nur banale Worte sind, das tut gut, Freundschaften können sich entwickeln aber wiegesagt können, ich konnte es bisher auch noch nicht denn ich ziehe mich dann auch wieder zurück, weil ich Angst hab den Gesprächsstoff zu verlieren, aber wiegesagt nur die paar Worte tun für das erste gut, ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber solltest du es dir überlegen du wirst es nicht glauben aber er kann soviel geben und das ist echt, schau in seine Augen, ich denk es mir auch wenn mein Mann das Bett verläßt und er kommt zu mir ins Bett und schmiegt sich mit seinen ganzen Körper an mich das ist ein Gefühl das nicht zu beschreiben ist. Dieses Gefühl ist echt gemeint, Tiere lügen nicht, die sind dankbar für jede Zuwendung, für jede Streicheleinheit und vieles mehr, sie geben dir auch was. Ich kann wiegesagt in diesem Sinne nur mich sprechen, mir tut er gut,wenn er allerdings mal nicht mehr ist dann wird wahrscheinlich meine Welt zusammenbrechen, mir wird zwar immer gesagt das muß man mit einrechnen aber das Leben sieht es anders. mir geht es heut wiedermal gut weil heute Mittag, hatten wir jemanden getroffen ein paar nette Worte gewechselt und das Leben sieht schon wieder anders aus. Ich möchte dich nicht überreden das kann ich nicht, aber überleg dir doch mal wenn du Zeit hast, im Tierheim oder auch so werden immer wieder Menschen gesucht zum Gassi gehen das wär doch eventuell ein Anfang. Bis bald boomerine

14.01.2014 14:04 • #16


Zitat von cichysp:
was für einen Hund hast Du denn, AJPsychic?
Bestimmt hast Du recht, wenn der Hund da wäre, dann könnte ich auch das Drum und Dran schaffen, ich steh mir wahrscheinlich nur mal wieder selbst im Weg, mir einen langgehegten Wunsch zu erfüllen, obwohl ich ihn mir jetzt erfüllen könnte und mich eigentlich nichts mehr daran hindern sollte, der Job ist gekündigt, das Mietrecht hat sich geändert, meine Erschöpfung ist um ein Wesentliches schon besser, wenn ich mal abwesend wäre, könnte z.B. mein Sohn auf den Hund aufpassen
ich könnte es angehen - ich steh mir wirklich nur noch selbst im Weg und baue mir andere Verpflichtungen um mich herum auf - vielleicht aus Gewohnheit und Wünsche stelle ich so weit zurück, so dass ich mich schon gar nicht mehr richtig daran erinnern kann, wie es sich anfühlte, diesen Wunch mal als dringlich empfunden zu haben
eigentlich verbiete nur ich selbst es mir mit meinem Denken, dem Wunsch nachzugehen


Ja, du stehst dir selbst im Weg. Musst über dich rüberspringen. Nicht leicht, ich weiß, aber du gewinnst so viel, wenn du nur wagst.

Wir haben einen Boxer-Mischling. Ausser Boxer ist noch viel anderes in dem Hund... aber er ist klug, witzig, sehr gelehrig und keiner schnarcht so schön wie er.

14.01.2014 14:15 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja, einen Hund hätte ich auch gerne da ich 1. damit aufgewachsen bin und 2. alle sagen er hilft dir dich nicht so einsam zu fühlen! Doch leider muss ich auch vernünftig sein und kann mir keinen aus Egoismus besorgen...schließlich bin ich fast 10 Stunden täglich nicht daheim und das wäre in meinen Augen tierquälerei.... und so schließt sich der Teufelskreis immer wieder aufs Neue

14.01.2014 17:11 • #18


Zitat von boomerine:
nein, man sieht es uns nicht an, das stimmt aber wir sind anders ruhiger in uns gekehrt, wir suchen nicht so die Gesellschaft wir sind lieber allein, leider, und das ist so glaube ich unser Problem, aber wir können auch nicht anders, warum ? weiß ich auch nicht,unser Leben hat uns so geprägt, wir möchten aber wir können nicht. Ich kann es im Moment nicht so erklären

ich weiß, was Du meinst, boomerine
Zitat von boomerine:
ich konnte es bisher auch noch nicht denn ich ziehe mich dann auch wieder zurück, weil ich Angst hab den Gesprächsstoff zu verlieren
ein bisschen small talk würde mir auch reichen, bin genügsam geworden, es ist situationsabhängig, je nachdem, wie ich mich fühle – wenn ich mich z.B. grade nicht so gut fühle, ist es mir zu viel, wenn andere Nachbarn mit in den Aufzug steigen, weil ich in dem Moment dann einfach nicht reden möchte – sie könnten das aber unangenehm empfinden
Zitat von boomerine:
du wirst es nicht glauben aber er kann soviel geben und das ist echt, schau in seine Augen
Du hast sicherlich recht damit, ich bin mit Hunden aufgewachsen und erinnere mich gut, dass ich erstens sehr froh war, auch wenn ich selten mit einem spazieren ging – sie hatten genug Auslauf im Garten – aber es waren einfach sehr gute Spielkameraden und zweitens erinnere ich mich daran, dass mich die Frage beschäftigte: Weshalb soll ein Hund keine Seele haben, ich dachte damals: das sieht man doch in seinen Augen, dass er eine hat!
Zitat von boomerine:
Dieses Gefühl ist echt gemeint, Tiere lügen nicht, die sind dankbar für jede Zuwendung, für jede Streicheleinheit und vieles mehr, sie geben dir auch was. Ich kann wiegesagt in diesem Sinne nur mich sprechen, mir tut er gut,wenn er allerdings mal nicht mehr ist dann wird wahrscheinlich meine Welt zusammenbrechen, mir wird zwar immer gesagt das muß man mit einrechnen aber das Leben sieht es anders

hoffe, dass Du Deinen Hund noch lange hast,
es freut mich, dass er Dir so viel gibt und Danke, dass Du mich ermutigst, z.B. im Tierheim mal anzufangen, einen Hund zu führen
Was für einen Hund hast Du denn?

@ boomerine
@ AJPsychic
Und kann ein Hund damit umgehen, wenn ein Mensch ab und zu mal weint? Könnt Ihr darüber etwas sagen?
Zitat von AJPsychic:
Ja, du stehst dir selbst im Weg. Musst über dich rüberspringen. Nicht leicht, ich weiß, aber du gewinnst so viel, wenn du nur wagst.
Wir haben einen Boxer-Mischling. Ausser Boxer ist noch viel anderes in dem Hund... aber er ist klug, witzig, sehr gelehrig und keiner schnarcht so schön wie er.

ich merke wie mein alter Wunsch wieder stärker wird,
vielleicht könnte ich dem Hund ja doch genug geben,
auch Dir danke, dass Du mich ermutigst, AJPsychic
Zitat von Teddybaer2010:
Ja, einen Hund hätte ich auch gerne da ich 1. damit aufgewachsen bin und 2. alle sagen er hilft dir dich nicht so einsam zu fühlen! Doch leider muss ich auch vernünftig sein und kann mir keinen aus Egoismus besorgen...schließlich bin ich fast 10 Stunden täglich nicht daheim und das wäre in meinen Augen tierquälerei....

vielleicht könntest Du auch am Wochenende, also Samstag zum Tierheim gehen, könnte ein Anfang sein

14.01.2014 19:25 • #19


@cichysp

Die Idee ist nicht schlecht, aber ein Anfang? Paar Jahre muss ich noch bis zur Rente arbeiten
Und meine Job verlieren kann ich mir finanziell nicht leisten....
Ist aber bestimmt eine gute Ablenkung und auch da kann man zu einem Hund eine Beziehung aufbauen....

14.01.2014 19:32 • #20



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