✔ Empfohlene Antwort
Meine Literturempfehlung: Sheldon B. Kopp: "Triffst Du Buddah unterwegs... ...so töte ihn."
-- Fazit: Es gibt keine Autorität, die irgendetwas über das Leben, seine Führung oder die Gesellschaft und dessen führung weiß bzw. dafür "Experte" ist. Gibt es schlicht nicht. Jeder ist sein eigener Experte!
Ich teile Eure Ansichten vollumfänglich. Alles Mumpitz. Sokrates sagte: "Wer nicht meine Erfahrungen gemacht hat, der soll mir keine Ratschläge erteilen." Letztlich kann uns niemand sagen, was zu tun ist. Den Therapeuten geht es doch auch um die Konstruktion ihrer Identität u.a. durch das Geben von Ratschlägen. Wobei das ohnehin nicht die Aufgabe von Therapeuten ist. Das ist ja allseits bekannt. Wenn es doch einer tut, ist jeder Ratschlag auch ein Schlag. Es ist immer etwas "Pädagogisches" oder Besserwisserisches daran. Etwas von oben herab und nicht das was man sich wünscht: Verständnis, Einfühlung, emotionale Verbundenheit, Nähe. Ob Ratschlag oder nicht. Es ist immer eine "professionelle", also berufliche bzw. geschäftliche Beziehung. Und ich frage mich auch oft, wieso diese emotionalen Kompetenzen heute an "Experten" deligiert wurden. Vielleicht weil die Mehrheit, vielleicht sogar die sog. Experten hier selbst inkompetent ist, damit nicht umgehen kann?
11.05.2012 16:51 •
x 11 #10
Zum Beitrag im Thema ↓