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Einsamkeit Hilfe

201126.04




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Hallo zusammen

nachfolgend findet Ihr eine Seite, die sich mit Einsamkeit und was man dagegen tun kann beschäftigt.

https://www.psychic.de/einsamkeit.php

Alles Gute
Doris

Auf das Thema antworten

206 Antworten ↓
Danke8xDanke



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  05.02.2012 13:57  
Danke Doris =)



  12.03.2012 16:55  
Hallo Doris,

ich habe mir ´mal den Artikel "Einsamkeit" auf https://www.psychic.de/einsamkeit.php durchgelesen.

Dort wird empfohlen, "...über Alltägliches zu reden: das Wetter, Fernsehprogramm, einen Zeitschriftenartikel..."

Offen gestanden kann ich mir kaum etwas langweiligeres vorstellen. Wie wäre es statt dessen mit: Das Alltags-Grau durchstoßen, mit aufregenden, spannenden Themen, sich eben gerade nicht auf Smalltalk einlassen, und durch Tiefe Anziehung gewinnen, anstatt durch sinnloses Geschwafel Menschen abzuschrecken, die ihre Synapsen noch beisammen haben? Ich meine, Für oberflächliches Geplänkel haben wir ja schon, Blogs, Facebook und Twitter, findest Du nicht?

Gruß,
nemesus

Danke7xDanke


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  19.04.2012 16:54  
Dem einen gefällt das lieber dem anderen das..



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  20.04.2012 10:05  
ich kann mit diesen Tipps mittlerweile nur noch sehr schwer umgehen!

Seit ich einige Todesfälle zu verarbeiten hatte, werde ich regelrecht zugeballert mit solchen Tipps.

Jeder meint, er müsse mir sein Hobby anpreisen, damit ich aus der Einsamkeit rauskomme.

Ergebnis: Jeder Versuch endete im Desaster und meine Einsamkeit wuchs jeden Tag mehr!

Ich habe Dinge mit gemacht, die hätte ich niemals aus eigenem Antrieb gemacht oder mich dafür interessiert - und alle meinten, das würde doch Spaß machen! Ich könne den Spaß nur nicht sehen - wie bitte?

Es ist zweifellos ein Problem bei Depressionen, dass der Depressive immer über ernsthafte Themen spricht oder sprechen will - was bei mir allerdings so nicht stimmt! die ganzen Floskeln von wegen, übers Wetter reden usw. kann ich auch. Mache ich auch, zu allen möglichen Gelegenheiten - aber eben im Spaß! Das geht auch gut - aber in 24 Stunden treffe ich nicht genügend Menschen, mit denen ich solche Späße machen kann!

Ich hatte mitunter den Eindruck, dass mir mein klarer Blick auf Missstände oder Fehlverhalten verboten werden soll - nach dem Motto: Wenn Du nicht mehr einsam sein willst, dann musst Du Dich damit abfinden!

Ergo: Ich bin bei unpassender Gesellschaft nicht mehr allein - aber einsamer denn je!

Adonis

Danke18xDanke


19396
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  20.04.2012 17:31  
In verein gehen würg, gymnastikgruppen bäh..warum alles durch vor Jahren.
Es kam nichts zustande. Am besten niemals was tun, wo der innere beweggrund ist, hoffe ich finde jemand.
Keine bedürftigkeit signalisieren und immer wenn man was tut, wegen kontakte, oder was sucht: ist es doch wieder der eigene Mangel, die sehnsucht, der wunsch nach liebe, und kontakten, angenommen sein wie auch immer, der uns zu sowas angetrieben hat.
Basteln, oder tanzen mit wildfremden leuten jedesmal ein spiessrutenlauf und eine Freundschaft ist auch nie daraus enstanden.
Nachdem kurs, alle und tschüß"

Danke6xDanke


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  24.04.2012 18:15  
Adonis hat geschrieben:
Jeder meint, er müsse mir sein Hobby anpreisen, damit ich aus der Einsamkeit rauskomme.

Ergebnis: Jeder Versuch endete im Desaster und meine Einsamkeit wuchs jeden Tag mehr!

Ich habe Dinge mit gemacht, die hätte ich niemals aus eigenem Antrieb gemacht oder mich dafür interessiert - und alle meinten, das würde doch Spaß machen! Ich könne den Spaß nur nicht sehen - wie bitte?

Es ist zweifellos ein Problem bei Depressionen, dass der Depressive immer über ernsthafte Themen spricht oder sprechen will - was bei mir allerdings so nicht stimmt! die ganzen Floskeln von wegen, übers Wetter reden usw. kann ich auch. Mache ich auch, zu allen möglichen Gelegenheiten - aber eben im Spaß! Das geht auch gut - aber in 24 Stunden treffe ich nicht genügend Menschen, mit denen ich solche Späße machen kann!

Ich hatte mitunter den Eindruck, dass mir mein klarer Blick auf Missstände oder Fehlverhalten verboten werden soll - nach dem Motto: Wenn Du nicht mehr einsam sein willst, dann musst Du Dich damit abfinden!

Ergo: Ich bin bei unpassender Gesellschaft nicht mehr allein - aber einsamer denn je!


This. Mir hängts auch zum Hals raus. Und wenn man dann sagt, man hat das alles schon durch und nichts davon hat einem irgendwas gebracht, ausser noch mehr Frust und Einsamkeit, heisst es: Du brauchst professionelle Hilfe!

Ich kann diese zwei Wörter "professionelle Hilfe" nicht mehr hören! Alle scheinen zu denken, eine Therapie ist ein Allheilmittel. Mir fehlt kein Therapeut, mir fehlen FREUNDE! Ein Therapeut macht nicht, dass ich weniger einsam bin! Er ändert mich auch nicht von grundauf, dass ich "sozialkompatibler" werde.

Ich brauche Freunde, einfach nur Freunde... aber ich finde seit Jahren keine.

Danke19xDanke


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  24.04.2012 18:21  
Da hast du so recht.
Ich bin auch am überlegen, ob ich überhaupt nochmal in die Therapie gehen soll.
Wo ich schwierige Themen angeschnitten hab, da meinte sie nur, sie weiß mir auch keinen Rat und ich muß jetzt halt so klarkommen.
Da wird man schon komisch rausgeschickt.
Und warum ich keine Kontakte habe? Bekomme. Das weiß ich doch nicht!
ich weiß es nicht!
Die hockt ja nicht so da wie ich, oder?
Was meinst du hingehen oder bleiben lassen?
Da meinen welche ne Therapie würd mir helfen.
Dabei ist der springende Punkt, ein gescheiter mann, oder tolle ein zwei Freunde, oder Entlastung im Alltag wär das was ich bräuchte.
Aber nicht die Labertaschen.
Grummel

Danke4xDanke


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  11.05.2012 14:48  
Finde auch dass die Tipps hier einem eher runterziehen als aufbauen...


Der Hammer ist ja der folgende Satz:
Sie leiden unter starker Einsamkeit. Ihr Bedürfnis nach Nähe und Kontakt bleibt in Ihrem Leben unerfüllt.

Na danke...

Danke3xDanke


  11.05.2012 15:51  
Meine Literturempfehlung: Sheldon B. Kopp: "Triffst Du Buddah unterwegs... ...so töte ihn."
-- Fazit: Es gibt keine Autorität, die irgendetwas über das Leben, seine Führung oder die Gesellschaft und dessen führung weiß bzw. dafür "Experte" ist. Gibt es schlicht nicht. Jeder ist sein eigener Experte!

Ich teile Eure Ansichten vollumfänglich. Alles Mumpitz. Sokrates sagte: "Wer nicht meine Erfahrungen gemacht hat, der soll mir keine Ratschläge erteilen." Letztlich kann uns niemand sagen, was zu tun ist. Den Therapeuten geht es doch auch um die Konstruktion ihrer Identität u.a. durch das Geben von Ratschlägen. Wobei das ohnehin nicht die Aufgabe von Therapeuten ist. Das ist ja allseits bekannt. Wenn es doch einer tut, ist jeder Ratschlag auch ein Schlag. Es ist immer etwas "Pädagogisches" oder Besserwisserisches daran. Etwas von oben herab und nicht das was man sich wünscht: Verständnis, Einfühlung, emotionale Verbundenheit, Nähe. Ob Ratschlag oder nicht. Es ist immer eine "professionelle", also berufliche bzw. geschäftliche Beziehung. Und ich frage mich auch oft, wieso diese emotionalen Kompetenzen heute an "Experten" deligiert wurden. Vielleicht weil die Mehrheit, vielleicht sogar die sog. Experten hier selbst inkompetent ist, damit nicht umgehen kann?

Danke3xDanke


  21.05.2012 22:42  
Wenn man sich einbildet, dass der Therapeut einen gesund machen kann, hat man sowieso schon verloren. Wenn man sich einbildet, dass Therapeuten sinnlos sind, hat man eine völlig verzerrte Wahrnehmung bzw. Weltsicht.

Der Therapeut sollte in erster Linie immer eine Art "Ersatzfreund" sein, dem man seine Probleme erzählen kann, der einen AUFBAT und ERMUTIGT etwas zu tun, was man bisher nicht getan hätte. Ein Therapeut ist dafür da, eine Stütze zu sein. Man kann von absolut keinem anderen Menschen erwarten, dass derjenige einen durch die Erkrankung oder die Probleme trägt. Man bekommt nichts auf der Welt auf dem Silbertablett präsentiert.

Scheinbar herrscht da ein völliges Unverständnis drüber, wofür ein Therapeut eigentlich wirklich da ist. Wahrscheinlich ist das ein sehr früh geprägter Irrglaube der Menschen, dass andere die Verantwortung für einen haben soll.

So ein Denken ist anerzogen. Liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass man z.B. als Kind von anderen zu stark behütet wurde. Immer waren die Eltern oder andere diejenigen, die einen aus der Patsche geholfen haben.

Seid froh, dass ihr diese Hilfe bekommen könnt. Während den Kriegszeiten hätte man euch vergast oder euch etwas vom Gehirn weggeschnippelt. Sorry, aber ist so...

PS: Psychologie ist keine exakte Wissenschaft. Ein Psychologe ist auch nur ein Mensch der durch seine Klienten dazulernt. Man könnte ja zum Beispiel dann mal Fragen, wieso der Therapeut gerade keinen Rat weiß und ob ihn gerade nicht vielleicht irgendetwas einfällt was euch weiterhelfen könnte. Psychologen sind nicht allwissend.



Danke4xDanke


  21.05.2012 22:51  
PPS: Und das hätten die damals gemacht, ohne euch um Erlaubnis zu fragen. Also man kann froh darüber sein jemanden zu haben, wo zumindest die kleine Chance besteht, dass er helfen kann. Typisch Luxusdeutsche... Wollen alles haben aber nichts selber dafür tun.



  22.05.2012 01:32  



  03.06.2012 05:15  
Ich empfehle Dir folgenden Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment

Sich völlig unkritisch gegenüber "Autoritäten" zu verhalten, ist übrigens auch eine Folge von Prägung.

N.

Danke1xDanke


  07.06.2012 19:55  
Sowohl das Experiment als auch ein Autoritätsverhältnis haben nichts mit einem medizinischen Beruf zu tun. Darunter Freundschaften oder Autoritätsverhältnisse zu sehen, ist tatsächlich die Folge der eigenen Konditionierung und des Verlangens danach, sich eine Welt nach eigenem Maß zu erschaffen.

Die Beziehung zwischen einem Therapeuten und seinem Patienten ist eine Geschäftsverbindung unter dem Vorbehalt, dass jeder, der in diesem Bereich tätig ist, das Wohl und die Genesung anderer anhand seiner Ausbildung und durch das Erlernen der notwendigen Hilfen und Strategien als seine Aufgabe versteht. Das Ziel eines Arbeiters ist es ein ein Produkt fertig zu stellen, das Ziel eines Therapeuten einen durch keine psychische Leiden in seinen Verhaltensweisen beeinträchtigten Menschen in die Welt zu entlassen.

Zu den Berichten aus der *beep*: Das damalige totalitäre System ist ein krankes System gewesen, das menschliche Anfälligkeiten hinsichtlich der psychischen Nöte und dem Ausleben der niederen Triebe auf breiter Ebene zum Schaden alle Beteiligten instrumentalisiert hat. Körperliche und z. T. auch psychische Gewalt ist in der westeuropäischen Gesellschaft kein Bestandteil einer Ideologie, sondern fällt unter das Strafrecht. Man sollte mit einer ungewissen Vergangenheit, die man nicht mal selbst erlebt hat, abschließen können, denn vermutlich spielt diese Fähigkeit bei einer notwendigen Sensibilisierung gegenüber den gegenwärtigen sowie auch den eigenen gewaltsamen Tendenzen eine entscheidende Rolle.




  09.06.2012 23:54  
Hallo Shangir,

ich finde es schön, dass die Welt für Dich sehr einfach zu sein scheint. - Ich teile dieses Empfinden jedoch nicht. Wenn Du tatsächlich davon ausgehen solltest, dass Menschen, egal in welchen Positionen, nie ihre Macht ausnutzen, scheinst Du mir ziemlich naiv. Aber abgesehen davon wollte ich nicht auf Menschen hinaus, die Macht missbrauchen, sondern auf jene, die Personen mit Dr.-Titel als Freunde sehen und diese vollkommen unkritisch anhimmeln.

Ein Dr.-Titel sagt für mich noch gar nichts aus. - Und er macht den Tipp, öfter ´mal über das Wetter zu reden, nicht intelligenter.

Abschließend möchte ich bemerken, dass es mir nicht sinnvoll scheint, Themen abzuschließen, die noch gar nicht abgeschlossen werden können. Das, was Du als "menschliche Anfälligkeiten" bezeichnest, nenne ich mangelnde Reflexion. Und solange Menschen unreflektiert handeln, ist die Gefahr nicht gebannt, nicht ein ´mal in einem "gesunden System", was auch immer das sein mag.

N.



  16.07.2012 14:09  
modro hat geschrieben:
Finde auch dass die Tipps hier einem eher runterziehen als aufbauen...


Der Hammer ist ja der folgende Satz:
Sie leiden unter starker Einsamkeit. Ihr Bedürfnis nach Nähe und Kontakt bleibt in Ihrem Leben unerfüllt.

Na danke...



Da teile ich deine Meinung! So ein Mist



  25.08.2012 15:12  
Hallo, ich fand besonders das Buch "Übergewicht und seine seelischen Ursachen" von Doris Wolf und die Bücher über Einsamkeit und Gefühle sehr hilfreich und ich habe sie über Jahre immer mal wieder zur Hand genommen. Natürlich bin ich meinen eigenen Weg gegangen, konnte aber die oft sehr guten Ratschläge der Bücher gut zur Unterstützung oder zum üben gebrauchen. Ich kann ihre Bücher sehr empfehlen.

Herzlich grüßt kerze



7
Berlin
3
  18.09.2012 19:13  
...sicher nett gemeint die Tipps, aber kann man damit Leiden heilen oder lindern, ist das nicht Besserwissen, was für die Leute, die leiden "gut" wäre?

Warum gibt es dann langwierige Psychotherapien, die nur wenig bewirken und wenn überhaupt etwas, das auch sehr sehr langsam passiert....
Die Leute gelten als "geheilt", bis sie nach einiger Zeit wieder kommen: dann heißt es, die Depri ist "rezidivierend", aber sonst war sie erstmal für die Statistik "geheilt". Die Pillen natürlich dazu....

Und was ist, wenn die "Einsamkeit" sozusagen "Recht" hat?
Kann Einsamkeit viell. etwas ganz Wichtiges als Hinweis für etwas ganz Neues sein, etwas, was auch Therapeuten nicht kennen,
was nicht dort steht und da,mit dem oder dem zu finden ist, sondern zu fühlen, von innen zu haben ohne dafür einen Auslöser zu brauchen?!

und warum überhaupt unbedingt Weglaufen von diesem Gefühl?

Warum nicht die Einsamkein aushalten und sogar noch stärker fühlen wollen? Warum wollen alle weg davon?
....wenn es eindeutig unrealistisch (auf Dauer) ist....

...wenn man ganz schnell im Regen rennt, heißt es, man wird von den Tropfen weglaufen?
- ganz im Gegenteil sogar, noch mehr Regentropfen auf die schlaue rennende Birne...(neue Beziehung gefunden, nach der Trennung noch tieferes Loch)

Vielleicht will ja die Einsamkeit uns etwas Wichtiges sagen, zeigen....nur uns fehlt die Geduld und den Mut sie weiter zu spüren,
und bevor wir irgendwas vielleicht Neues spüren, haben wir mind. 5 Versuche gemacht, daraus zu kommen, die eine Kette neuer unglücklicher Ereignisse gebracht hat....

Einsamen Gruß

Danke3xDanke


4
  26.12.2012 09:39  
Wer unter Einsamkeit leidet, sollte also selbst etwas dagegen tun. Es gibt ja sehr viele Möglichkeiten neue Kontakte zu knüpfen im Internet oder man kann neuen Sportarten treiben. Haustiere sind auch eine "Heilung" gegen Einsamkeit.



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Dr. Reinhard Pichler


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