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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

W

was'soll'ich'da.
Gast

Ich mag die meisten Menschen nicht - bin ich deswegen ein Psycho? Oder ist die Gesellschaft einfach bäh?

Grüß Euch,

wie der Titel schon sagt, kann ich die überwiegende Mehrzahl der Menschen nicht leiden. Wahrscheinlich behaupten viele von sich, dass sie gute Menschenkenner sind. Ich schreibe mir diese Fähigkeit auch zu. Ich kann sehr gut unterscheiden, ob jemand es ernst meint oder rumheuchelt. Natürlich bin ich intelligent genug, um meine Antipathie nicht durchblicken zu lassen. Ich kann sehr gut reflektieren und den Eindruck bei anderen erzeugen, den ich möchte. Falls also jemand denkt, dass das der Grund(Einstellung und Verhalten gegenüber andern) ist warum ich zur Zeit total einsam bin, er ist es nicht.

Ich erhoffe mir seit langem neue Kontakte zu knüpfen. Leider war im echten Leben in den letzten Jahren nichts dabei gewesen, was auch nur charakterlichen Mindestansprüchen genügen würde. Für mich ist es beispielsweise eine absolute Selbstverständlichkeit, dass man nicht mit der Freundin von seinem Freund ins Bett geht. Für alle Typen, die mit mir in letzter Zeit befreundet waren, war es das schon. Zu meiner gesamten Familie habe ich auch keinen Kontakt. Weil die auch einfach nur schei. sind. Ich beurteile die Menschen schließlich nach ihrem handeln und nicht nach den Verwandtschaftsgrad.

Vor ca. 2 Jahren habe ich angefangen, es über das Internet zu versuchen. Ich lese häufig in Foren, dass andere Menschen auch einsam sind und dringend Kontakte suchen. Wenn man diese Leute anschreibt, bricht der Kontakt schon nach 1-2 E-Mails ab. Ohne das man dafür einen Anlass gegeben hat oder auch nur im geringsten etwas über sich selbst Preis gegeben hat, was denjenigen missfallen könnte. Ich habe auch schon Kontaktanzeigen in diversen Portalen aufgegeben und bis auf 2 Antworten, die dann einfach den Kontakt wieder abbrachen, keine weiteren Antworten erhalten.

Ich finde so ein Verhalten unter aller Sau und es kotzt mich einfach nur an.

Ich glaube nun nicht mehr, dass man im Internet jemand kennenlernen kann, der auch was taugt bzw. selbst die nichts taugen, brechen den Kontakt ab.

26.09.2012 #1


359 Antworten ↓
N

Nyan
Gast

Zitat von Heilstrom:
Deine Projektionstheorie ist einfach nur lachhaft.

Es ist nicht meine Projektionstheorie, lies einfach meine Beiträge und schau dir die verlinkten Seiten an wenn du diskutieren willst. Durch nichts belegte Behauptungen und Abwertungen sind keine Basis für ein sinnvolles Gespräch.

Zitat:
Das sagen typischerweise Leute, die Angst davor haben, widerlegt zu werden.

Ich warte auf deinen Vorschlag, auf welche Art du Persönlichkeitstheorien widerlegen möchtest. Ich höre es mir gerne an.

Zitat:
Wie ich schon sagte: Es gibt viel mehr Fälle von Menschen, die andere Leute und auch Gruppen bekämpfen, die nicht das geringste mit eigenen Ängsten zu tun haben.

Sondern?

Zitat:
Auf solche Beispiele reagierst du polemisch, weil du so mit dem Rücken zur Wand nicht anders kannst.

Ich habe bis jetzt nichts von dir gelesen, was die Motivation solcher Menschen begründen würde. Vielleicht verwechselst du Behauptungen und Ansichten mit Tatsachen. Ich reagiere auf keine Behauptungen und Ansichten, das ist wahr, weil es in solchen Gesprächen nur um eins geht: Meins ist besser als deins, bzw. deins ist nur dann gut wenn du sagst meins wäre auch gut. Ich bemühe mich nach Möglichkeit rechthaberischen Kindereien aus dem Weg zu gehen, und empfehle dir deine Theorien der Heiligen Menschefeindlichkeit eher in der Therapie als in der Öffentlichkeit aufzuarbeiten. Störungen, deren Symptomatik gegen Mitmenschen gerichtete Abwertungsstrategien impliziert, sind in der ICD-10 Klassifikation erfasst und einer Konsultation in den psychologischen Praxen würdig.

Zitat:
Ich habe dir schon mal gesagt, dass die Angst vor dummen Menschen viele Asperger betrifft.

Und ich habe dir dazu geschrieben, dass Asperger mit Neurotischer Denkweise bzw. Sozialen Ängsten einhergeht, die durchaus therapierbar sind. Du ignorierst Aussagen und behauptest, deine polemische Leier wäre der Grund dafür, warum sich dein Gesprächspartner mit dem Rücken zur Wand wähnt. Wie soll man denn das nennen - eine Nicht-Projektion vielleicht? Ich sehe keine Wand.

Zitat:
Und Asperger ist grundsätzlich nicht therapierbar

Spielt dabei keine Rolle. Du solltest dir einen Psychotherapeuten deines Vertrauens suchen anstatt in der Öffentlichkeit für den Kampf gegen Menschen und Gruppen anzuheuern.

Zitat:
Aber das ignorierst du vermutlich und spielt wieder die gleiche Platte ab.

Trifft wieder auf dich zu.

Zitat:
Auch bin ich nie von meinen Eltern unter Druck gesetzt werden, mehr zu lernen. Ganz im Gegenteil. Die bremsten mich spätestens an der Uni aus: "Wie lange willst du denn noch zur Schule gehen?" Und wenn man dann noch in einem bildungsfernen Dorf groß wird: "Haut ab, Studentenschweine!" beim Betreten einer Dorfkneipe, dann wäre viel mehr das eine Erklärung, obwohl: Die Primitiven sah ich schon in der 1. Klasse als unbelehrbar an. Allein schon, wenn ich deren Gossenslang ertragen musste. Meinem Sohn ergeht es zur Zeit nicht besser. Er ist von ganz allein drauf gekommen, dass Assis nie seine Freunde sein werden und hält sich seit jeher von Schmuddelkindern fern. Das muss man Kindern nicht erst mühsam beibringen. So etwas spürt man instinktiv. Ganz im Gegenteil würde ich mir Sorgen machen, wenn er sich mit solchen Gestalten anfreunden würde. Denn das würde auf ganz andere Probleme hinweisen.

Mach deine neurotische Abwehr zum Therapiethema. Du findest hier maximal eine Selbstbestätigung durch Leute, die an ihrer Verbitterung in einer ähnlichen weise wie du leiden, und diese gegenseitige Selbstbestätigung bringt dir und denen rein gar nichts.

Zitat:
Allein schon, wenn ich deren Gossenslang ertragen musste.

Ja, es gibt Menschen, die nicht mit viel Intelligenz ausgestattet auf die Welt kommen und in Verhältnissen, die nicht als optimal gelten aufwachsen. Wenn du gegen diese Leute vorgehst, unterscheidest du dich auf keine weise von denen, die in solchen Lagen aus Neid gegen andere vorgehen. Auch sie haben ihre Aufgaben und vor allem hat jeder, der es besser weiß, die Verpflichtung andere weniger begabte zu unterstützen. Deshalb kann man am Zustand, der sich selbst durch Abwertungen und Abneigungen beweisen will, nichts positives sehen. Knapp am Ziel vorbei - wadenbeisserisches Konkurrenzdenken, das sich quer durch die Gesellschaftsschichten manifestiert und mit intellektuellen Fähigkeiten gar nichts zu tun hat.

23.09.2012 10:37 • #175


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A


Ich mag keine Menschen / bin ich ein Psycho?

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H

Heilstrom
Gast

Zitat von Beobachter:

Deine Darstellung der verschiedenen Aspekte in Bezug auf Wahrnehmung
und Wissens-/Gedankenverarbeitung, und den daraus entstehenden Pro-
blemen (Interaktion etc.) mit NA's (hab das mal so übernommen, weil ok)
finde ich ausserordendlich gut, und kann sie in vollem Umfang teilen.
Das höre ich zum ersten Mal. Das tut gut.
Zitat:
Durch die tatsächlich detailgenauere Wahrnehmung, aber besonders durch
die ständige Präsens des voran Wahrgenommenen, und die Einbeziehung
aller Wahrnehmungen (Erinnerungen/Wissen etc.) in die eigenen Denkvor-
gänge, entsteht fast immer eine andere Gesamtwahrnehmung als wie bei
einem NA.
Eben. Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es komplett eingearbeitet. Und wenn ich eine Praxis sehe, die nicht zur Theorie passt oder umgekehrt, dann brauche ich da nicht lange zu überlegen. Da fliegt mir die Diskrepanz sofort zu, von allein. Sie meldet sich quasi ungefragt.
Zitat:
Einmal erworbenes Wissen bleibt dauerhaft erhalten, und wird dadurch in
zukünftigen Problemlösungen mit einbezogen. Dies kann sehr häufig im
heutigen Erwerbsleben zu grössten Konflikten führen (selber so erlebt und
heute in EU-Rente aus diesem Grund).
Das macht mir Angst. Denn mir hat sogar mal jemand aus dem vorletzten Betrieb, mit dem ich mich gut verstanden hatte, gesagt, dass ich "schwierig" wäre. Ich konnte das überhaupt nicht nachvollziehen, denn ich hatte nie eine Meinungsverschiedenheit mit ihm. Warum und wieso, konnte er aber nicht sagen. Einfach so aus dem Bauch raus.
Zitat:
Auch "dezente" Informationen im zwischenmenschlichen Kommunikations-
bereich sind immer vollständig im Bewusstsein. Dadurch werden spätere
Widersprüche, Ungereimtheiten und Diskrepanzen sofort wahrgenommen.
Da der NA-Kommunikationspartner diese, oft selbst gegebene, Informat-
ionen meistens schon wieder "vergessen" hat und daher nicht mehr in die
aktuelle Kommunikation mit einbezieht, ergeben sich oftmals erhebliche Wi-
dersprüche und im Folge kaum auflösbare Konflikte.
Ja, und bei mir kommt noch folgendes hinzu: Viele Asperger wollen NA imitieren. Ich verlange aber unbewusst, dass NA so logisch denken wie ich und sich nicht dauernd in Widersprüche verheddern. Wenn ich von Fakten spreche, die wirklich auch für den Anderen nicht abstreitbar sind, dann löse ich nicht einen Erkenntnisprozess aus, sondern Wut. Weil dieser Fakt in dem Moment so absolut dasteht, dass sich der Andere gegen die Wand gedrückt fühlt. Aber das passiert mir doch auch hin und wieder, dass ich etwas falsches einsehen muss. Nur freue ich mich und quittiere das mit einem "aha". Viele NA können das nicht. Es reicht ja schon, wenn man als Asperger keine "Gefühlsgitarren" auf den anderen Menschen spielen kann. Dann gilt man zumindest als sonderbar. Und mit der Zeit werden immer mehr Gründe gesucht, einen Asperger abzulehnen. Man muss ja irgendeinen objektiven Grund für das Unwohlsein finden.
Zitat:
Ich selber habe mich heute daher von Menschen weitgehend zurückgezogen,
aber ich würde niemals sagen (oder denken), dass ich Menschen nicht mag,
ich kann eben nur sehr schwer mit ihnen kommunizieren.

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

Ja, das sehe ich auch so. Das mit dem nicht mögen kommt dann mit dem quantitativen Umfang des Umgangs. Wenn man gezwungen wird, intensiv mit NA umzugehen, kann dann sogar Wut entstehen. Nicht nur bei dem anderen, sondern auch bei mir. Fatal ist natürlich, dass mal als Asperger immer in der Minderheit ist und die NA die Umgangsbedingungen diktieren können. Sie rotten sich zusammen und grenzen Sonderlinge gnadenlos aus.

Ich bin mir ganz sicher, dass viele Mobbingopfer in Wahrheit ein Asperger-Problem haben. Nur weil das Charakterprofil noch relativ neu ist, steckt die Forschung dazu im Zusammenhang mit der Arbeitswelt noch in den Kinderschuhen.

Heilstrom

15.09.2012 13:29 • #90


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K
Guten Morgen was'soll'ich'damit?,

Dein Beitrag hat mich erschreckt, gehst Du mit Dir selber auch so hart um?

Ich glaube wenn man sich nicht selber liebt, kann man auch nicht andere lieben.
Die Menschen sind im Grunde im Inneren gar nicht so unterschiedlich, alle suchen nach Liebe und Anerkennung. Nach außen haben manche eine harte Schale, aber ein großes Herz.
Es ist leichter die Fehler bei anderen Menschen zu sehen, als den Balken vor dem eigenen Auge. Ich habe z.B. in vielen Wochen in einer psychosomatischen Klinik Menschen kennen gelernt denen ich zu Anfang lieber gleich aus dem Weg gegangen wäre oder mit denen ich es Wochen schwer hatte, aber auf einmal wurde das anders und wir mochten uns sehr gerne.
Menschen steckt man gerne gleich in eine Schublade, ohne ihn wirklich zu kennen.

Ich hab auch eine lange Weile im Internet nach einem Partner gesucht, über Jahre gelang mir das nicht und einige waren wirklich so das ich froh war allein zu sein... aber schließlich hab ich dort jemand gefunden und wir sind glücklich.

Es täte Dir sicher gut etwas barmherziger mit anderen Menschen umzugehen oder sie zu sehen. Natürlich enttäuschen Menschen einem im Leben, aber viel öfter lohnt sich auch das Vertrauen in sie. Ich kann nicht die ganze Welt ändern, aber in kleinen Tropfen versuchen das es nicht so kalt in unserer Gesellschaft ist. Es ist immer gut mit allem erstmal bei sich selber an zu fangen.

Ich wünsche Dir herzlich alles Gute.

Es grüßt kerze

#2


Dubist
Den perfekten Menschen gibt es leider nicht,
mich stört auch ziemlich viel und ich sehe halt die Fehler der anderen ziemlich heftig wie durch eine riesenbrille.
manche leute merken ja die dummheit der anderen nicht, ich merk sie sofort.
Wenn man die schwächen der anderen sofort sieht, dann kann man nur noch in zwei kategorien teilen, unterste schublade, oder okay.
und wenn es okay ist, dann ist es auch okay, auch wenn der mensch dann auch ncht perfekt ist,
supi kerze, das du noch wen liebes fandest.
freut mich zu hören.
Dubist

#3


M
Ich war über deine Zeilen auch ziemlich verwundert,muss ich zugeben....
Wie kann man die meisten Menschen nicht mögen?
Ich denke,das fängt bei sich selber mal in erster Linie an,wie sieht es denn bei dir aus,magst du dich?
Vor allem finde ich,sollte jeder Mensch die Chance haben sich zu beweisen und das braucht ein bisschen Zeit,wenn man einen Menschen kennenlernen will.
Dazu gehört auch gegenseitige Toleranz,Großzügigkeit und Fairness----natürlich von beiden Seiten.
In einem Forum wirst du selten (bis gar nicht) echte Freunde finden,das ist im realen Leben eher der Fall.
UND ....Freundschaften muss man pflegen und man muss auch lernen auf Menschen zu zugehen,sie respektieren,offen sein.
Probiers mal damit und fang am besten bei dir selber an,ich meine das jetzt nicht böse....

#4


N
Hallo, "Was soll ich damit",

ich bin nemesus, und ich mag auch nur die wenigsten Menschen. Übrigens habe ich den Eindruck, wir würden uns ebenfalls nicht sonderlich mögen. Mich zum Beispiel kümmert es gar nicht, wer mit wem leiert ist. Wenn ich an einem Menschen Gefallen finde, und dieser auch an mir, dann ist das, was möglich ist für mich auch das, was ich anstrebe. Ich halte Menschen nämlich nicht für Besitz von anderen. Und ich empfinde das Selbstverständnis von Leuten, die glauben, Treue würde sich dadurch äußern, mit wem sie ins Bett gehen (oder dies lassen) ungefähr genauso albern, wie Leute, die glauben, sie könnten ihrem Gott näher kommen, x. = editiert: Bitte keine Beleidigungen gegen Menschen wg. ihres Glaubens, etc.! . Letztendlich halte ich selbstverständlich alle Religionen für die x. = editiert: s. o., besonders die, die die Idee in die Köpfe pflanzen, monogame Beziehungen seien erstrebenswert.

Desweiteren lästerst Du über Menschen, die heucheln, scheinst Dir aber ziemlich viel auf die Fähigkeit einzubilden, Deine Gesprächspartner im Unklaren darüber zu lassen, was Du von ihnen wirklich hältst.

Letztendlich könnte man Dir mit dem Verhalten ebenfalls vorwerfen, dass Du heuchelst. Gedenken wir für eine Sekunde dem Psychoanalytiker C.G. Jung, der die Begriffe Persona und Schatten in die Psychologie einführte. Die Persona ist der angepasste Part, der fürchtet, von der Gesellschaft verstoßen zu werden, wenn er sich nicht regelkonform gibt. Der Schatten ist jener Teil der Persönlichkeit, der droht, von den ganzem Verhaltens-Wahn erstickt zu werden. Nach Jung ist menschliche Reife nur möglich, wenn beide Parts in die Gesamtpersönlichkeit integriert werden und so ein Ausgleich geschaffen wird.

Abschließend: Ich finde die Unterscheidung zwischen Internet und realem Leben gnadenlos veraltet. Und sowohl für das virtuelle Dasein als auch für jenen Teil des Lebens jenseits des Netzes gilt, dass es schwer ist, die für sich richtigen Leute zu finden aber nicht unmöglich. Es hat lediglich etwas mit den eigenen Fähigkeiten zu tun und mit der Bereitschaft, dafür zu arbeiten.

In diesem Sinne frohes Schaffen + Gruß,
nemesus

#5


Dubist
lasst ihn in ruhe, die wahrheit darf man sagen...zumindest hier. er ist ehrlich das finde ich gut..
er mag die meisten menschen nicht, hihi recht hat er doch..
weil echte freunde gibt es wenige, und das sagt er doch damit aus..
Dubist

#6


N
Zitat:
lasst ihn in ruhe, die wahrheit darf man sagen...zumindest hier.


Ich habe auch nichts anderes getan.

Oder gilt das Recht, die Wahrheit auszusprechen, nur für bestimmte Personen?

N.

#7


B
Wer die Wahrheit laut ausspricht braucht sehr viel Mut,
denn nicht selten wird man dafür geächtet oder sogar
"ans Kreuz genagelt".

#8


S
Bild dir deine Meinung!

#9


B
Wer keine eigene Meinung hat braucht auch nichts zu fürchten ...

#10


W
Hallo kerze, ich geh mit mir selber auch so hart um. Ich erwarte von anderen Menschen keine Dinge, die ich selbst nicht erfülle. Und du hast recht, ich kann mich selbst auch nicht leiden, aber nicht weil ich ein schlechter Mensch bin. Das hat andere Gründe. In meinem ganzen Leben war ich sehr tollerant und gebe jeden der in Ordnung ist auch mehrere Chancen. Im Endeffekt ändern sich die meisten aber nicht und nach der gefühlten hundersten Verfehlung ist dann auch mal gut. Oder bei Dingen, die daran zweifeln lassen, ob der jenige überhaupt ein Herz besitzt. Wenn ich schon vorher sehe, dass jemand "kommisch" drauf ist und für mich nicht in Ordnung, dann versuch ich es erst gar nicht mehr. Das hat sich bei mir jetzt geändert, um nicht aufs neue Enttäuscht zu werden.

Hallo Dubist, ich suche auch keinen perfekten Menschen. Die Unterscheidung in der Schublade "okay" und "geht gar nicht", habe ich auch so.

Hallo MitSouKo63, nein ich mag mich nicht. Ich bin tollerant, fair und großzügig. Das ist ja auch ein Problem an der Sache, dass das meistens nur Einseitig ist bzw. zeitlich beschränkt auf Gegenseitigkeit beruht. Ich kann niemanden dazu zu bringen, sich ordentlich zu verhalten. Ich tu dies ja.Ich pflege meine Freundschaften und bin auch im Endeffekt der, der hinterher rennt, wenn der Kontakt abschwächt. Ich behandle meine Freundschaften wie ein rohes Ei und würde es mir selbst nicht verzeihen, wenn ich etwas tue, was böse/mies/schlecht/eigennützig und alle anderen miesen Dinge die es noch so gibt bin. Ich schreibe etwas unstrukturiert, tut mir leid. Aber es ging hier mehr darum, wie ich denke. Ich kann mir in meinem Kopf zum beispiel denken, dass jemand hässlich, verlogen und durchtrieben ist etc. aber trotzdem mit Respekt behandeln. Derjenige kommt dann nur nicht für mich in Frage.

Hallo nemesus,

mich interessiert auch nicht, wer mit wem ins Bett hüpft. Jeder Mensch kann tun lassen wozu er lust hat. Ich möchte nur nicht mit so jemanden selbst befreundet sein, von dem ich so etwas zu erwarten habe. Das ist nur mein Anspruch. Wenn anderen Leuten sowas schei. egal ist, ist das deren Sache.

Ich glaube heucheln ist nur ein Begriff, vielleicht habe ich da den falschen gewählt. Ich kann mich schriftlich nicht so gut ausdrücken und manche Dinge können schonmal anders rüber kommen, als sie eigentlich gemeint sind. Klar ist das genau genommen nicht hunderprozentig ehrlich. Aber man lügt nun mal aus Anstand. Wenn ich bei jemanden bin und der kocht für mich und gibt sich große mühe und es schmeckt mir nicht, sage ich trotzdem hast du fein gemacht, war voll Lecker. Aber das zählt für nicht als heucheln, das ist einfach angemessen in der Situation. Der (gute) Zweck heiligt die Mittel.

#11


K
Hallo nemesus, ich teile Deine Ansichten alle nicht und bin auch froh darüber und gläubige Christin. Das magst Du ja als "x. = edtiert: Das Wort wurde aus Originalbeitrag gestrichen" sehen, ich kenne Menschen die leben was sie sagen und glauben, auch von anderen Religionen. Ich kenne auch Menschen die nicht an Gott glauben und ein gutes Herz haben und wir verstehen uns gut.

Liebe bedeutet auch nicht einen anderen Menschen zu besitzen, ganz im Gegenteil...
Ich finde eine monogame Beziehung wunderschön.

Ich kann Dich nicht verstehen... aber muss ich ja auch nicht....

es grüßt kerze

#12


B
Zitat von was'soll'ich'damit?:
Wenn ich bei jemanden bin und der kocht für mich und gibt sich große mühe und es schmeckt mir nicht, sage ich trotzdem hast du fein gemacht, war voll Lecker. Aber das zählt für nicht als heucheln, das ist einfach angemessen in der Situation. Der (gute) Zweck heiligt die Mittel.


Mit diesem heiligen Zweckmittel schadet man sich selber, weil
das Essen beim nächsten mal dadurch genau so schlecht sein
wird.

#13


W
Zitat:
Mit diesem heiligen Zweckmittel schadet man sich selber, weil
das Essen beim nächsten mal dadurch genau so schlecht sein
wird.


Das kann sein.

#14


B
Was ich damit sagen wollte:

Es gibt natürlich "Notlügen" aus Höflichkeit.

Aber manchmal verhindern solche Notlügen auch
die Chance auf eine Veränderung (hier: besser
kochen lernen), und schaden so allen.

Ist aber auch nicht immer so einfach ...

#15


W
Zitat:
Ist aber auch nicht immer so einfach ...


Genau, nicht jeder kann mit Kritik gut umgehen bzw. bekommen Aussagen in den falschen Hals. Da braucht man einfach ein bisschen Taktgefühl, wie man mit jeden einzelnen umgeht.

#16


M
Zitat von was'soll'ich'damit?:

Hallo MitSouKo63, nein ich mag mich nicht. Ich bin tollerant, fair und großzügig. Das ist ja auch ein Problem an der Sache, dass das meistens nur Einseitig ist bzw. zeitlich beschränkt auf Gegenseitigkeit beruht. Ich kann niemanden dazu zu bringen, sich ordentlich zu verhalten. Ich tu dies ja.Ich pflege meine Freundschaften und bin auch im Endeffekt der, der hinterher rennt, wenn der Kontakt abschwächt. Ich behandle meine Freundschaften wie ein rohes Ei und würde es mir selbst nicht verzeihen, wenn ich etwas tue, was böse/mies/schlecht/eigennützig und alle anderen miesen Dinge die es noch so gibt bin. Ich schreibe etwas unstrukturiert, tut mir leid. Aber es ging hier mehr darum, wie ich denke. Ich kann mir in meinem Kopf zum beispiel denken, dass jemand hässlich, verlogen und durchtrieben ist etc. aber trotzdem mit Respekt behandeln. Derjenige kommt dann nur nicht für mich in Frage.


.

Du sprichst hier Dinge an /oder aus,die die meisten Menschen sich nie trauen würden.....
aber du hast im Großen und Ganzen eigentlich recht.
Es ist doch tatsächlich so,dass man sich verbiegt und anderen Menschen Dinge sagt,die man so gar nicht meint,ich wette 99% der Menschheit macht das so,vor allem in Gedanken (ich schließe mich da voll ein) wenn man ganz ehrlich ist!
Aber ich glaube das ist in uns Menschen irgendwie drin,es kommt darauf an wie man damit umgeht,ich z.B. versuche mit meinen Mitmenschen gut umzugehen und meistens klappt das auch.
Mein Freundeskreis besteht schon seit vielen Jahren ,der stabilisiert mich auch sehr und da kann ich immer offen und ehrlich sein,muss mich nie verstellen,das passt einfach.
Trotzdemist es so,wenn ich neue Leute kennen lerne,bin ich immer so übervorsichtig und mehr als Bekannte wird da nie,was allerdings echt nur an mir liegt.
Was mir gar nicht gefällt ist:dass du schreibst du magst dich nicht....warum ist das so??

#17

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V
Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich mag auch fast keine Menschen.
Was heisst "hart umgehen"... man kann sich auch viele Menschen schönreden, was auch die meisten tun, aber das sind halt alles sehr oberflächliche menschliche Beziehungen.
Gegenseitiges Ar. halt. *sorry mir fällt kein anderer Ausdruck ein*
Einen Freund zu haben, der im Winter um drei Uhr nachts in Hausschuhen zu Dir fährt, weil es Dir schlecht geht, ist Illusion. Ich hatte mal so einen Freund, der war leider zu sensibel für diese Welt und hat sich umgebracht.
Seitdem habe ich nie wieder einen Menschen richtig gemocht, um ganz ehrlich zu sein, auch bevor ich ihn kannte nicht. Ist echte Mangelware. Schade, ich habe mich mittlerweile damit abgefunden und richte mir mein Leben einigermassen so ein, dass ich mich mit mir selber wohlfühl. Kannst mir gerne ein PN schicken, was dieses Thema betrifft.

#18


V
Ach ja und was ich auch nicht mag ist folgender Spruch:

Du hast aber hohe Ansprüche.

Hört man in dem Zusammenhang immer wieder.

Aber wer will sich mit Menschen umgeben, bei denen von vornherein klar ist, dass sie
(zumindest für einen selber) nicht taugen?
Ich habe keine Lust mir in die Tasche zu lügen, und Ansprüche zu haben sehe ich als
ein Recht an, das jeder Mensch haben sollte.

#19


V
und noch ein Spruch:

"Abwarten, das ergibt sich".

Die Wahrheit ist: Nichts ergibt sich. Wenn es wirklich passen soll, muss man schon gezielt nach seinem angestrebten Ideal suchen.

Solche Denkfehler und seltsamen Ratschläge hört man ja auch immer wieder...macht mich richtig wütend zum Teil.

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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