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Schönen guten Abend. Ich dachte mir das ich gerne mal wissen würde wie man damit umgehen soll, wie man den Grund findet und was man dagegen tun kann, mit der Einsamkeit trotz guter Freunde.

Ich schlage mich ja schon ewig mit meinen Problemen, kleinen Zwängen und meinen Depressionen rum, ich war paar Jahre absolut alleine, ich hatte Freunde und hatte sie doch nicht, ich hatte meine Familie und hatte auch diese nicht.
Verstanden habe ich das nie, wie eine kleine Aussage meines besten Freundes mein ganzes Leben verändern konnte, es war nichtmal etwas böses gegen mich, er hat sich über jemanden lustig gemacht den wir eigentlich sehr gern hatten, als ich sie dann weinen sah nahm die Tragödie ihren lauf und langsam wurde es immer dunkler um mich rum bis ich dann mal zuhause saß und mir dachte Du hast wirklich niemanden .
Ich hatte vorher keine Ahnung davon, war ja erst 15 oder 16 und hab nur durch Zufall heraus gefunden das ich Depressionen haben könnte.
Ich ging zu einem Arzt, nahm Tabletten, sagte es meinen 2 einzigen und besten Freunden und schließlich ging es wieder Berg auf, ich setzte die Tabletten ab, hab eine Ausbildung angefangen ( da war ich dann 18 ) und hab zu diesem Forum gefunden, ich hatte dann mal paar Monate eine Freundin was aber nicht der renner war.

Durch meinen besten Freund kam ich dann schließlich zu neuen Freunden und durch diese zu anderen vielen neuen Freunde. Das war vor ziemlich genau Zwei Jahren, sie fingen an meine eigenartige Art die ich habe zu lieben, ich lernte ihre Familien und Freunde kennen und auch die mögen und lieben mich so wie ich bin, alle freuen sich wenn sie mich sehen. Ich bin oft bei ihnen, bekomme alles von ihnen, sie sind immer für mich da, egal wann, einer merkte das mit mir nicht alles in Ordnung ist und ich mit einigen dingen zu kämpfen habe, er hat mir dann mit der Zeit immer wieder mal beiläufig erzählt wie es eigentlich läuft, ich habe alles verstanden was er zu mir sagte, ich kann es nur nicht so machen wie ich eigentlich sollte.

Es liegt jetzt nicht an der normalen Antriebslosigkeit die man in den Grauen Wintermonaten hat, es tritt immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf, einfach so und trifft mich wie ein Schlag, die Einsamkeit, ich sitze bei den Menschen die mich lieben die das auch immer wieder sagen wie sehr sie mich schätzen, es dringt nur nicht zu mir durch, ich sitze da und fühle mich trotzdem Einsam, ab und zu auch etwas unwohl in der Gegenwart meiner Freunde.
Mir stellt sich jetzt die Frage wo diese Einsamkeit her kommen soll ? Es gibt nichts wichtigeres in meinem Leben als Freunde, sie sind mir genauso wichtig wie meine Familie, ohne sie könnte ich nicht Leben und was empfinde ich als Dank ihrer bedinungslosen Liebe ? Einsamkeit! Es zieht mich runter weil ich nichts dagegen tun kann, ich weiß ja nichtmal aus welchem Grund ich mich Einsam fühle, ich kann mir nur schwer vorstellen das es daran liegt das ich keine Freundin habe, denn das ist etwas das ich sehr weit hinten anstelle, da ich der festen überzeugung bin das ich kein Mensch für eine Beziehung bin, dazu fehlt mir die Erfahrung mit Menschen, ich hab immer nur viel über Menschen gelernt, warum sie dies und jenes tun, warum sie das sagen was sie sagen, es hilft mir auch oft im Alltag so viel über Menschen zu wissen, aber verbale Erfahrung habe ich nicht wirklich weil ich nicht gerne Rede, vorallem nicht mit Fremden und ich hatte auch paar Jahre nicht die Chance es zu tun, auch wenn ich es wollte.

Ich sitze zu Hause, lese irgendwas ( keine Bücher ), schaue mir Filme und Serien an und habe ein komisches Gefühl, ein Gefühl der Einsamkeit und Unzufriedenheit, als würde etwas fehlen das ich vermisse oder unbedingt haben möchte. Mir fällt nicht ein was es ist, ich hab mir über alles mögliche den Kopf zerbrochen, ich komme nicht drauf was mir fehlt und mich so Einsam macht und wie gesagt es ist sicher nicht eine Beziehung, wenn ich nur daran denke wird mir es ganz Unwohl, fühle Unsicherheit und Leid, dass kann es also nicht sein.

Woher kommt diese Einsamkeit, kennt jemand auch dieses Gefühl mit dem wissen doch eigentlich alles zu haben was man braucht ?

12.03.2012 20:40 • 07.12.2012 #1


328 Antworten ↓


Zitat:
...weil ich nicht gerne Rede, vorallem nicht mit Fremden und ich hatte auch paar Jahre nicht die Chance es zu tun, auch wenn ich es wollte.


Hallo, ich bin nemesus und ich wünsche Dir auch einen schönen Abend. Zunächst: Du kannst doch mit Fremden reden, zumindest in diesem Forum. Und ich möchte Dir ein kleines Geheimnis von mir verraten: Menschen sind schöner... - ... In meinen Träumen.

Du schreibst:
Zitat:
Verstanden habe ich das nie, wie eine kleine Aussage meines besten Freundes mein ganzes Leben verändern konnte, es war nichtmal etwas böses gegen mich, er hat sich über jemanden lustig gemacht den wir eigentlich sehr gern hatten, als ich sie dann weinen sah nahm die Tragödie ihren lauf und langsam wurde es immer dunkler um mich rum bis ich dann mal zuhause saß und mir dachte Du hast wirklich niemanden .


So, wie ich es mir vorstelle, geschah folgendes: Du hattest ein Bild von Deinem Freund - ein Ideal, was besser war als die Realität. Als er sich über diesen Menschen lustig gemacht hast, und Du sahst, wie er mit seiner Spitze traf, wich Dein Ideal-Bild, dass Du von Deinem Freund hattest, der Realität. - Nichts vermag mehr zu verletzen als die Wahrheit. - Kein Wunder, dass Dich das erschüttert hat. Ich glaube schon, dass Du ziemlich genau weißt, was damals passierte. - Aber es besteht ein Unterschied zwischen wissen und wahrhaben wollen.

Letztendlich scheint Dir das Thema Freundschaft sehr wichtig zu sein, vielleicht ist es Dir das Wichtigste in Deinem Leben.
Mir geht es übrigens ebenso. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich nur sehr wenig Freunde habe. Das liegt daran, was ich von sehr guten Freunden erwarte. Zunächst einmal würden sie keine Menschen zum Spaß verletzen. Aber bitte verstehe mich nicht falsch. Es wäre möglich, dass ich dabei bin, eine große Dummheit zu begehen. - Vielleicht, weil ich eine Situation falsch einschätze. - In dem Fall würden mein Abbild von Realität und die Realität weit auseinander klaffen. Ein loyaler Freund müsste mir in diesem Fall die Augen öffnen. Er würde mir Wehtun... - Um mich vor größerem Schaden zu bewahren.

Ein guter Freund müsste so verantwortungsbewusst sein, dass ich mein Leben in seine Hand geben könnte, wenn es erforderlich wäre, ohne dass es mit einem Himmelfahrtskommando endet.

Mit anderen Worten: Freundschaft besteht sicherlich aus diversen Eigenschaften der beteiligen Menschen. Doch es ist auch ein erhebliches Maß an Fähigkeit erforderlich, beispielsweise Einfühlungsvermögen oder die Größe, Ratschläge zu geben, die nicht von eigenen Ambitionen gefärbt sind.

Welche Vorstellungen hast Du von Freundschaft?

Mit meinen besten Wünschen,
nemesus

13.03.2012 00:56 • #2



Einsam trotz guter Freunde ?

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Du hast mich falsch verstanden. Oder ich hab mich nicht richtig ausgedrückt.

Nicht der Mensch der das gesagt hat hat mich entäuscht, oder schockierd, sondern das was gesagt wurde, wie es gesagt wurde und was es angerichtet hat, ich dachte damals nicht das worte so mächtig sein können.
Ich sah aber auch wie Freunde sich unwissendlich verletzt haben, nur weil sie es nicht besser gewusst haben.
Der typ der das gesagt hat ist noch heute mein bester Freund, seit 7 jahren, ich bin ihm auch nicht böse das er das damals geasgt hat, er wusste es ja nicht besser.

Was ich unter Freundschaft verstehe.
Das was ich habe, dass ist wahre Freundschaft, Menschen die immer für einen da sind, ich ruf nachts um halb vier unter der woche an und darf zu ihnen, natürlich nur wenn mir es schlecht gehen würde, alles andere kann bis zum nächsten tag warten. Wir unterstützen uns alle gegenseitig, tun alles was uns möglich ist um unsere Freunde glücklich zu machen.
Ich habe das was man wahre Freundschaft nennt, warum fühle ich mich dann Einsam, warum lässt mich alles andere auch langsam im Stich, ich habe seit wochen kein appetit mehr, bin super vergesslich geworden, ich denke im einen moment an etwas das ich machen will, konzentrier mich eine sekunde auf etwas anderes und schon ist das was ich eigentlich vor hatte vergessen und ich komm auch ganz schwer wieder drauf, mein lachen verschwindet langsam, dass ist das aller schlimmste, ich lache immer, habe immer ein lächeln aufgesetzt das auch nicht gespielt ist, zur Zeit kann ich aber immer weniger lächeln und lachen, nur wenn ich beobachtet werde lächle ich, ansonsten starre ich vor mich hin und löcher in die luft.
Jetzt kam vor paar tagen noch etwas dazu das das alles noch verstärkt, ich wurde einer jungen Frau in meinem alter bekannt gemacht und war so krass begeistert von ihr das sie mir auf anhieb super sympathisch war, dass passt aber nicht mit dem zusammen das ich mir die ganze zeit im kopf aufgebaut habe, nämlich das es solche Frauen wie sie nicht gibt und wenn ich niemals so eine treffen werde und selbst wenn dieser unmögliche fall eintreten würde, dann könnte ich nichts damit anfangen weil ich beziehungstechnisch am ende bin bevor es richtig angefangen hat, ich wäre niemals in der lage eine normale beziehung zu führen. Das rede ich mir zumindest ein, dessen bin ich mir auch absolut bewusst, ich weiß auch warum, es dient nur zum schutz, wie alles andere das ich tue oder eben nicht tue, ich mach oder lass es weil ich nicht verletzt werden möchte, da es aber eine dumme lösung ist werde ich nicht glücklich und bleib immer auf dem gleichen level, mein restliches leben was im besten fall noch 60-70 jahre dauern wird so zu führen wie jetzt, alleine und nicht wirklich was erreicht haben, dass verstärkt die Einsamkeit nur noch mehr.

15.03.2012 23:42 • #3


Zitat:
Wir unterstützen uns alle gegenseitig, tun alles was uns möglich ist um unsere Freunde glücklich zu machen.


Langsam wird mir klar, weshalb ich fasst alle Menschen ablehne. Die wirklich großartigen Menschen, die auch meinen Ansprüchen genügten, hängen alle bei Dir ab.

Zitat:
Ich habe das was man wahre Freundschaft nennt, warum fühle ich mich dann Einsam,


Weiß ich nicht. Aber wenn mich ein Computerspiel nicht erfüllt, suche ich nach Computerspielen, die mich erfüllen. - Vielleicht ist das mit Menschen genauso.

Ich werde darüber ´mal nachdenken. Und Du?

nemi-Gruß

16.03.2012 17:30 • #4


Huhu Despair

Ich kenne ja deine Lebensgeschichte der letzten Jahre noch etwas.

Genau so, wie alleine sein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet,
genau so bedeutet viele Leute kennen nicht automatisch sich nicht
einsam fühlen.

Die Qualität des sich gegenseitig mitteilen/verstehen könnens und
auch das emotionale Fundament ( im Idealfall gegenseitige Liebe )
spielen hier eine sehr grosse Rolle.

Ich vermute einmal:
SIE (oder ein emotional vergleichbarer Ersatz) fehlen nun nach der
einmal gemachten Gefühlserfahrung.

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

16.03.2012 18:31 • #5


Der Beobachter schön von dir zu hören.

Das mit IHR ist zum glück vorbei, jetzt wo ich sie mal paar monate nicht gesehen habe und drüber nachgedacht habe ist mir einiges klar geworden, sie ist zwar ne liebe und gefühlvolle aber wir hätte niemals zusammen gepasst, nachdem was da so abging hatte ich mir gesagt das wenn mal wieder eine da sein soll ich dann nur darauf eingehe wenn meine Freunde sie auch mögen.

Vielleicht hast du recht und ich fühle mich einsam weil mir etwas fehlt, aber ein ersatz für SIE ? Ich hab ja nichts gegen sie aber ich weiß das da überhaupt nichts ist das ich mit ihr gemeinsam habe, da war und ist absolut nichts, wenn dann müsste da eine sein mit der ich etwas gemeinsam habe, geteilte interessen das ich auch etwas zum erzählen habe. Bei ihr fiel mir es immer schwer über etwas zureden das mich nicht interessiert, ich wusste nichts davon und wollte nichts davon wissen aber musste mit ihr darüber reden.

@ nemesus : Wenn du in unserer nähe wohnst darfst du vorbei kommen , wir nehmen jeden auf.

Es ist auf keinen Fall so das mich meine Freunde nicht erfüllen, würde ich mich nicht jedes mal freuen wenn ich zu ihnen gehe, dann würde ich mir sorgen machen, aber solche Freunde habe ich mir immer gewünscht, Freunde die offen und ehrlich sind und mir auch sagen wenn ich mist baue, klar und deutlich ins gesicht sagen, so mag ich das.

Ich kenne jetzt zwar durch die paar sehr guten freunde die ich habe ( ne hand voll ) viele andere Menschen, die hab ich aber nur gern. Dann könnte der einzige grund warum ich mich einsam fühle nur der sein das ich doch wieder eine Freundin will, obwohl ich mir doch die ganze zeit gesagt habe das ich keine mehr will weil mir das zu stressig ist und ich war mit der entscheidung keine mehr haben zu wollen zufrieden.
Vielleicht sollte ich einfach nur wieder warten bis es mit der Zeit von alleine weg geht, dass tut es meist, nur kommt es auch wieder zurück.

Diese Einsamkeit oder vielleicht auch sehnsucht, die haut schlimmer rein als die depressiven phasen, sonst bin ich nur niedergeschlagen und will alleine sein das ich mich wieder sammeln kann, aber jetzt geht alles drunter und drüber, bin ich abgelenkt ist alles bestens, denke ich nur kurz daran ist alles im eimer und wirkt sich auch noch weiter aus als nur auf meine Stimmung.

16.03.2012 19:46 • #6


Zitat:
@ nemesus : Wenn du in unserer nähe wohnst darfst du vorbei kommen , wir nehmen jeden auf.


Schönen Dank. Aber ich bevorzuge Menschen, die sich mit mir umgeben, weil ich für sie besonders bin. - Nicht weil sie jeden nehmen.

nemi-Gruß

17.03.2012 10:50 • #7


Huhu Despair

Ich hatte mich da etwas unklar ausgedrückt, habe zu sehr an eine
eigene (leidvolle) Erfahrung dabei gedacht.

Ich meinte:
Das damalige Erleben mit IHR könnte dir (deinem Herzen) bewusst
gemacht haben, was dir wirklich fehlt zum Glück.
Und daher kommt nun heute, trotz Familie, guter Freunde und guter
Arbeit, das (neue) Gefühl der inneren Einsamkeit zutage.

Weil:
Liebe kann eine Dro. sein, einmal erlebt macht sie lebenslang süchtig.

@nemesus:

Habe ich richtig gelesen, du möchtest dich nur mit Menschen umgeben,
die dir zuvor einen göttlichen Tempel der Nemi-Verehrung bauen ?

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

17.03.2012 12:47 • #8


Ob Du richtig gelesen hast, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber falsch interpretiert hast Du meine Aussage.

Ich stehe nicht auf Facebook, bei dem es kein Problem ist 1000 Freunde zu bekommen, von denen man zwar keine Ahnung hat, aber die man auf einer Liste zu stehen hat. Freundschaft ist für mich mit bestimmten Werten verbunden. Und ich denke, dass trifft auf sehr viele Leute zu. Freundschaft hat bei mir auch etwas mit Exklusivität zu tun. - Das muss es auch, denn wenn ich jeden Menschen gleich behandeln würde, hätte ich keine Zeit für meine Freunde.

Jeder Mensch hat nur eine gewisse Zeit auf diesem Planeten. Und jeder Mensch hat nur 24 Stunden Zeit pro Tag. Also sollten wir alle sehen, dass wir uns mit den Menschen beschäftigen, die etwas an uns finden und an denen wir etwas finden, anstatt uns in Gesellschaft von Menschen zu bewegen, die uns nur dulden. Machst Du das anders? Ich glaube wohl nicht.

nemi-Gruß

17.03.2012 13:43 • #9


Früher hat der Beobachter nur selten längere Beiträge verfasst und eher kurze Ratschläge oder weisheiten des lebens gepostet, was natürlich auch sehr hilfreich war, ich finde bei dir aber die variante mit den längeren beiträgen wie jetzt besser .
Vorallem weil du mich auf etwas gebracht hast auf das ich noch gar nicht gekommen bin.

Ich glaube ich kann deinen kompletten Beitrag so untertreichen wie er ist!
Danke schön.

Hab vorhin mal den ganzen Winterdreck aus der Wohnung geputzt, 3 Stunden gesaugt, geschruppt, geputzt, es war ne sehr gute ablenkung und alles ist wieder sauber und frisch .
Dann rief mein Kumpel an und fragte mich wie es mir geht, ich würde so gebremst wirken, in die Natur und Sonne tanken will er mit mir, er meckert normalerweise schon rum wenn er 20 Meter von seinem Haus entfernt parken muss oder am ende eines supermarktparkplatz parken muss^^.

@ nemesus :
Ich stehe auch nicht auf Facebook und weigere mich da anzumelden, all meine Freunde sind da, meine Mutter und Schwester und immer wieder bekomm ich mit hey haste das auf FB gesehen, super lustig, oder ? oder Hast du den mist auf FB gesehen, so ein schei* hat der gepostet, wie peinlich.
Wir mögen FB aus den gleichen Gründen nicht. Nur weil meine Freunde bei FB angemeldet sind heißt es aber nicht das Freundschaft für sie nicht exklusiv ist. Ich sagte ja, sie tuen für ihre Freunde alles, sie haben auch Freunde die das nicht zu schätzen wissen und ihnen dann auch mal das Messer in den Rücken rammen, dann gibts aber auch ziemlichen Ärger. Sie haben aber auch Freunde wie mich, die alles zu schätzen wissen was sie machen, ab und zu bekomm ich von meiner b.freundin zeitaufwändig gemalte Bilder geschenkt von dingen die ich gerne habe, einfach so ohne das ich sie für etwas besonderes verdient hätte, mir treibt es da ab und zu fast die tränen in die augen wenn ich daran denke das sie sich extra so viel zeit nimmt und sich die mühe macht.

Man darf sich in unserem Freundeskreis nur nicht wie ein A.loch verhalten, dann ist alles bestens, dann kommt auch kein streit auf, man muss sich auch kritik anhören, es ist ja immer nur gut gemeint.
Ich denke jeder meine Freunde würde für den anderen einen Schrein zum beten und verehren bauen . Deshalb könnte das was Beobachter sagt gut bei mir hinkommen das ich die Liebe vermisse und mich Einsam fühle.

17.03.2012 17:15 • #10


Der Schriftsteller Douglas Adams schrieb einmal, dass es in der Zukunft elektronische Mönche, die Brillen mit rosa Gläsern tragen, gäbe und für einen alles glauben, was man so hört. Auf die Weise, so Adams, hätte man weniger zu tun. -
Ich wünschte, ich hätte einen.

Aber bitte verstehe mich richtig: Ich bin überzeugt, dass Du glaubst, was Du schreibst. Ich denke nur nicht, dass es viel mit der Realität zu tun hat.

nemi-Gruß

17.03.2012 17:42 • #11


Nemesis, mir ist nicht ganz klar geworden was du in diesem fall damit meinst, dass es nicht viel mit der Realität zu tun hat? Die Freundschaft, Facebook oder was? Erschließt sich mir leider nicht.

Zum FS, ich denke schon das die Einsamkeit begründet ist durch das fehlen einer Beziehung, die Nähe, Innigkeit, körperliche Nähe. Auch wenn Beziehungen zuweilen anstrengend sind und man sich immer in Gefahr begibt wenn man sich und seine Gefühle offenbart, so ist aber liebe und eine innige Paarbeziehung im Grunde durch nichts anderes zu ersetzten. Keine Freundschaft kann so viel Innigkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl geben wie eine intakte liebevolle Beziehung mit beiderseitigem Wunsch auf eine gemeinsame Zukunft. Schade das du dir dies auf Grund deiner schlechten Erfahrung versagen willst. vielleicht überlegst du noch mal ob du einem Menschen doch erlaubst deine Mauer zu deinem Herzen zu überwinden. Es gibt nichts schöneres. Ach und die körperliche Entspannung beim Sex tut nicht nur dem Körper gut sondern auch der Seele. Viele gluckshormone. Angstmindernd und depressionsmindernd. Und du fühlst dich dann auch unter so vielen Menschen nicht mehr einsam. Denn dafür ist nur der Eine wichtig

17.03.2012 17:56 • #12


Danke prinzessin .
Das schlimme daran ist das ich es weiß, aber nicht ohne weiteres haben kann. Ich hatte bis jetzt nur eine Beziehung, die war aber von Anfang an zum scheitern verurteilt weil ich mit dieser person schon sehr viel durch gemacht hatte, dass wurde mir aber erst danach bewusst. Was Beziehungen, Liebe, Sex und alles was dazu gehört angeht habe ich zwar Theoretisches wissen, aber nur geringes wissen in der Praxis und deshalb kann ich mir nicht vorstellen wie ich eine Beziehung haben könnte, ich kann mir nichtmal erklären warum mich die Menschen mögen, warum nie einer her kommt und sagt mir Du bist so ein verdammtes A.Loch, ich kann dich echt nicht leiden, verzieh dich . Ich hab sowas zuletzte vor 6 jahren gehört, dass war die Zeit als meine Depressionen los gingen und ich ziemlich Krass gemombt wurde und spürte was Hass ist.

Seit dem aber nie wieder und ich würde so dumm es auch klingen mag mal gerne wieder hören das mich jemand nicht mag, ich komme mir so unmännlich vor wenn ich nirgends anecke. Andere würden sich darüber freuen überall gut anzukommen, tu ich ja auch, es ist aber ein segen und fluch zugleich, wie soll ich denn Selbstbewusstsein aufbauen wenn ich nie in solche situationen gerate. Ich bin ein Mensch denn man über dem Kopf streichelt Och du kleines süßes Küken, du bist so lieb und kannst niemanden was antun, richtig zum knuddeln! Ich hasse es ! Will man mit einem süßen, lieben küken sex ? Nein wollen Frauen sicher nicht!

Wegen solchen sachen kann ich mir nicht vorstellen wie ICH in einer Beziehung sein kann. Es ist halt so das ich niemanden etwas böses will, zu jedem erstmal nett bin bis ich erkannt habe das er/sie ein aloch ist, ich helfe auch jedem gerne ohne etwas zu verlangen, ich lache nunmal den ganzen tag und mache Menschen nur durch meine Anwesenheit Glücklich. Wo ist da aber der MANN versteckt den Frauen wollen ? Wie bekomme ich diesen Mann aus mir raus.

Ich würde meine Mauer sofort niederreißen wenn ich wüsste das ich mit dem klar komme das vor der Mauer stand und rein will. Liebe kann Medizin für die Seele sein, es kann aber auch Gift sein und das will ich vermeiden, allerdings führt mein weg zu nichts wenn ich nichts tue, dass ist genauso Gift, also hab ich so wie jetzt eine 100% chance zu versagen und einsam zu sterben, würde ich das risiko auf mich nehmen hätte ich schon ne 50/50 Chance. Wo nehme ich aber die Kraft her das zu tun?

@nemesus :
Ich bin kein Mensch der glaubt, ich bin ein Mensch der etwas weiß oder nicht weiß, wenn man glaubt dann erzeugt man nur eine illusion von dem an das man glaubt ohne zu wissen das es wirklich existiert, man klammert sich an etwas das es also möglicherweise gar nicht gibt, am Ende wird man dann höchstwahrscheinlich bitter entäuscht oder stirbt eben mit diesem glauben, wer glücklich damit stirbt hat es gut. Ich hab nichts gegen Menschen die an etwas glauben, ich finde es eigentlich gut, jeder soll doch das machen das ihm Kraft gibt, wenn sie ihre Kraft durch glauben bekommen soll es so sein, ich werde niemanden vom gegenteil überzeugen. Wie heißt es immer so schön Glauben heißt nichts Wissen! So ist es nunmal.

Ich weiß auch was die Realität ist und was nicht.

17.03.2012 18:34 • #13


Oh, welch Zufall.
Den Schriftsteller Douglas Adams, besser gesagt seinen Roboter Marvin,
habe ich gerade in einem anderen Tread zur Veranschaulichung erwähnt.

@Despair:

Mein erster Liebesdrogenkonsum war auch von Anfang an ohne jede
Chance (sie war viel zu jung und gleichgeschlechtlich), aber sie hat trotzdem bei
mir damals ein sehr langes Entzugsleiden ausgelöst ( 5 Jahre Trauer
und Schmerz, gefühlter freier Fall in endloser Leere ... jede Nacht ).
Einmal im Herzen gespürt, kann anschliessend die Abwesenheit dieser
Dro. das ganze Leben zu einem schwarzen Loch werden lassen.

17.03.2012 19:06 • #14


Hallo ich bin neu hier,
ich kenne das Gefühl dieser Einsamkeit. Noch nie hatte ich ein Problem damit soziale Kontakte zu knüpfen, mein Problem besteht in der Angst verletzt zu werden, deshalb kommt keiner richtig an mich ran. Ich sollte eigentlich glücklich sein. Ich bin verheiratet habe einen kleinen Sohn, einen Job in dem man mich wertschätzt, keine finanziellen Probleme, sehe gut aus, habe eine mutter die mich liebt, eine riesen Familie und echt gute Freunde aber niemand kann mir das Gefühl geben vertauen zu können.
Ich habe mit neunzehn eine tiefenpsychologische Therapie gemacht und eine anschließende Gesprächstherapie, nehme Antidepressiva, mache Joga und nix hilft. Seit ich mit 17 vergewaltigt wurde bin ich allein.
Also ich kenne das dieses Einsam sein.

19.03.2012 20:51 • #15


Ich glaube du könntest viel Selbstbewuster sein was deine Fähigkeit angeht mit einer nicht funktionierenden Beziehung umgehen zu können. Und es gibt sehr viele Frauen die genau so einen Mann suchen wie du einer bist. Eben kein Macho sondern ein netten liebevollen und zärtlichen Mann ohne das Bedürfnisse immer den harten Kerl zu spielen. Aber du traust dich nicht und machst dir viel zu viele Gedanken was die Frauen von dir denken könnten oder müssten. Vermutlich kannst du deswegen auch anhäherungsversuchen von Rrauen gar nicht wahr nehmen, denn es wird Frauen geben, die versuchen Kontakt zu dir zu bekommen. Aber da du ja denkst, dass kann es nicht geben, wirst du es nicht sehen. Und auch wenn vielleicht eine Beziehung nicht für ewig ist und eine Trennung folgt, nicht jede Trennung ist ein emotionales Disaster. Es gibt auch viele einvernehmliche freundschaftliche Trennung. Die Wahrscheinlichkeit das alles in einer Katastrophe endet, ist eher gering. Daher ist die Chance, nicht wie von dir beschrieben 50/50, sonder eher 80/20. Aber ohne sich einzulassen ist sie eben 0. Auch wenn du mir nicht glaubst, viele Frauen sehnen sich genau nach so einem Mann wie du einer bist. Ich habe viele Freundinnen die auch mit so einem Mann zusammen sind und Männer die so sind wie du, die eine Beziehung haben. Bleib wie du bist und Versuch dich nicht zu verändern und ein a-Loch zu werden nur weil du glaubst die Frauen wollen das. SDAX stimmt einfach nicht.

19.03.2012 21:07 • #16


Niemals würde ich versuchen zu einem aloch zu werden, ich würde es überhaupt nicht schaffen, der nette und liebe mensch sitzt viel zu tief und ich wäre nicht mehr ich.
Ich mag meine Art ja, ich würde sie nicht mögen und versuchen zu ändern wenn da nicht Freunde Familie und Arbeitskollegen werden, die lieben mich ja für meine art und wundern sich immer wieder wie ich keine Freundin haben kann, zwei meiner Arbeitskollegen sagten mir mal etwas das mich fast zum heulen brachte, einfach so haben sie es gesagt Die Frau die dich mal bekommt, die hat den 6er im Lotto ! der andere sagte mir Die Frau dich mal hat kann sich glücklich schätzen, einen wie dich zu haben . Das waren die schönste dinge die jemals über mich gesagt wurden, leider kannte und kenne ich die Realität, die sieht nicht so aus.

Ich sehe in den Trennungen ja kein Disaster, ich finde es nur sehr traurig und ich leide nunmal intensiver unter solchen und überhaupt emotionalen dingen. Ich leide schon wenn jemand gemein und herablassend zu seinem gegenüber ist, oder wenn ich jemanden weinen sehe, ich könnte grad mit heulen so sehr nimmt mich das mit. Ich höre mir gerne die Gefühle meiner mitmenschen an, ich kann mich so am besten in sie einfühlen und spüre wie es ihnen geht, so kenne ich sie besser, weiß wie ich mit ihnen umgehen muss und kann ihnen auch vertrauen, dann kann ich mich ihnen auch öffnen, wenn auch nur in kleinen schritten, hab ich mich aber mal voll entfalltet kann ich auch einfach drauf los plappern und meine Meinung sagen, ich weiß das meine Meinung selten zum vorschein kommt, sag ich sie aber mal dann trifft sie halt die richtigen punkte und kann unter umständen auch mal verletztend sein, ganz schlimm ist es wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, ich lüge nie und packe gerade meine Meinung nicht gerne in Watte ein, aber nur weil ich missverständnisse vermeiden will, bei meinen Freunden kann ich sagen was ich will, ich kritisiere aber nie die Person nur das was die Person getan hat, ich wünschte das würden mehr Menschen machen.
Ich kann also auch unter umständen verletztend sein, dass ist aber meine ehrliche art, jeder weiß dann auch woran er ist und was ich davon halte, Frauen reagieren doch da genauso gereizt wie Männer, vielleicht noch schlimmer, deshalb denke ich das es Frauen mit meiner Meinung zu dingen oder zu dingen die sie macht nicht lange mit mir auskommen.

Aber etwas anderes, jeden Tag komme ich zu neuen Interessanten Erkentnissen.
Ich hab mir gestern das Buch von Dr. Rolf Merkle durchgelesen So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen , es geht darum den Inneren Kritiker zu erkennen und klein zu machen. Mein Kritiker ist jetzt nich rießen groß und nimmt auch nicht die Rolle eines Adolf *beep* ein, er kommt nicht sehr oft zum vorschein, im Buch steht man soll zählen wie oft er am Tag zum vorschein kommt, heute hat er sich 8 mal bei mir gemeldet und ich hab direkt das getan was im Buch steht, ob es hilft werde ich sehe, so extrem ist er ja nicht, geht es aber um Frauen legt er richtig los, packt seine Geschütze aus und feuert was das Zeug hält, alles erdenklich Negative prasselt auf mich ein, nirgends finde ich schutz, keine helfende Gedanken ich muss es jedes mal über mich ergehen lassen. Da kommen dinge wie Lass es, du bist nicht gut genug Du hässlicher stinkbock, was will die mit dir ? Sieh dich mal an, ein Psychisches Wrack bist du, Frauen wollen einen Selbstbewussten Mann, keinen Versager ! Du bist so uninteressant, die würden sich zu tode langweilen Du kannst sie nicht befriedigen, sie wird sich über dich lustig machen Du bist so lächerlich und jämmerlich das du wirklich daran denkst eine Chance zu haben . Diese liste der erniedrigung könnte ich die nächste stunde so weiter führen, es sind dinge die sich einbrennen und jedes mal zum vorschein kommen wenn ich eine interessante Frau sehe und/oder mit ihr rede, oder versuche mit ihr zu reden. Die Gedanken lassen mich nicht mehr richtig funktionieren und ich sage nichts oder nur stuss.

Ich habe keine Angst vor Frauen, ich bin nur mit Frauen aufgewachsen, hatte nie einen Vater und schon immer Freundinen gehabt, seit der Kindergartenzeit hab ich viel mit Mädchen/Frauen zu tun, aber egal welche der Mädchen/Frauen, alle haben mich immer nur als Freund gesehen, als Zuhörer zu dem sie können wenn es ihnen schlecht ging, ich kann gut zuhören und finde auch passende und tröstende worte, sie waren und sind mir auch immer dankbar, allerdings nur so Du bist einfach der beste, ein richtig guter Freund, solche findet man selten . Ich lächle und sage Mach ich doch gerne denke mir aber Gott verdammt du doofe Ziege, rennst wieder zu dem Depp, kommst in paar wochen wieder zu mir weil der Depp mist baut, guck doch mal hier, hier ist jemand der dich gut behandeln würde, die auf händen tragen würde und ehrlich zu dir ist ! .

Es ist schade das die Introvertierten so Stumm sind, könnten wir nur das sagen was wir oft denken würde so vieles so viel einfacher sein.

Es ist aber auch Fakt das Frauen eher auf die Selbstbewussten Männer stehen, sie wollen einen beschützer, nicht einen den sie schützen müssen weil er sein mund nicht auf macht, er könnte ihn aufmachen, aber siehe oben Introvertiert. Ich bin sicher normal und kann mich auch selbst schützen, ich finde es aber einfach oft nur lästig und Kraftraubend mich mit diesem oft niveaulosen mist abzugeben, entweder kapieren die Menschen nicht was ich sage, oder sie werden noch gereizter und sagen noch mehr mist.
Also warum sollte ich dann erst damit anfangen etwas zu sagen ?
Frauen sehen das nicht, allgemein sehen die Menschen das nicht, sie denken ich bin abnormal ( was teilweise stimmen mag^^) und schüchtern, würde sie sich doch nur mehr Zeit mit mir nehmen sodass ich mich an sie gewöhnen und ihnen vertrauen kann, dann wäre das alles gar nicht so schlimm.

20.03.2012 21:35 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Einerseits willst du den Mann in dir hervorholen, andererseits bestehst du doch darauf, deine Feigheit weiter zu pflegen. Das passt nicht zusammen.

Zitat von Despair:
würde sie sich doch nur mehr Zeit mit mir nehmen sodass ich mich an sie gewöhnen und ihnen vertrauen kann, dann wäre das alles gar nicht so schlimm.
WIE soll sie sich denn bitte Zeit mit dir nehmen, wenn du ihr diese Gelegenheit gar nicht gibst? Du musst Gelegenheiten dafür schaffen. Sprich: Die von dir angepeilte Frau fragen, ob sie mit dir ... was auch immer: am Freitag ins Kino geht, am Sonntag Star Wars angucken oder spazierengehen will usw.

Ganz praktisch.

Und denk bitte nicht den 10. Schritt vor dem ersten. Du bist geistig schon bei der Trennung, dabei hast du sie noch nicht mal gefragt, ob sie mit dir einen Kaffee trinken geht.
Einen Schritt nach dem anderen.

Ich denke auch, dass eine liebevolle Partnerschaft für dich wichtig ist.

Dennoch möchte ich dich davor warnen, dir davon die restlose und dauerhafte Entfernung deines Einsamkeitsgefühls zu erwarten. Das Einsamkeitsgefühl erwirbt man oft (meistens?) sehr, sehr früh im Leben (Baby), und das ist meiner Meinung nach nicht voll heil- oder abstellbar.

Und im PRINZIP ist JEDER Mensch einsam. http://www.kahl-marburg.privat.t-online ... amkeit.pdf

20.03.2012 22:05 • #18


Lies dir noch mal durch, was du hier alleine von dir geschrieben hast, dass ist ein einziger Widerspruch. Wenn du so auch real wirkst, dann kann das auf alle Falle eine Ursache für dein Problem sein.

20.03.2012 22:26 • #19


Ich bin immer wieder erstaunt wo du solche Texte ausgräbst^^.

Der Text zeigt das Einsamkeit nicht unbedingt schlimm sein muss, dass sagt seit 4 jahren auch meine Signatur aus^^, ich finde die Einsamkeit nicht wirklich schlimm, ich kann und will sie ab und zu genießen, dass weißt du ja aber schon ne weile, nur wenn es zu viel wird und dann auch noch grundlos und ich mir das nicht erklären kann, dann bekomme ich Angst.

Ich muss mir etwa a.loch verhalten zu legen, dass wurde mir auch schon oft genug gesagt, ich darf halt nur nicht meine persönlichkeit dadurch verlieren, so bisschen a.loch sein schadet niemanden und tut eher gut als schlecht.

Warum schrieb ich würde sie sich doch nur mehr zeit mit mir nehemen ? Ich glaube mein Hirn lässt mich wirklich immer mehr im Stich, dass wollte ich gar nicht schreiben, oder hab es zumindest nicht so gemeint, ich meinte das eher Allgemein, allgemein sollen die menschen sich mehr zeit mit mir nehmen. Ich hab vielleicht auch nur das N bei würde vergessen^^.
Entwarnung Gästin, alles in Ordnung, ich meinte damit nicht diese Interessante junge Lady, ich meinte damit die Menschen die ich immer wieder treffe und mich etwas kennen lernen.

Ich denke doch gerade gar nicht wieder an schritt 10. bevor ich schritt 2. gemacht habe, schritt 1. hab ich ja gemacht, ich hab mit ihr geredet und weiß was sie gern hat und ganz wichtig ich hab sie zum lachen gebracht^^. Aber du kennst mich jetzt auch schon ziemlich lange, musst dich auch schon lange mit mir rum schlagen, ich kann es nicht lassen alles mögliche in meinem Kopf schonmal ablaufen zu lassen und was die Wirkungen der einzelnden Ursachen sein könnten und was ich dagegen, oder dafür tun könnte. Ist natürlich völliger schwachsinn was ich da mache, aber ich mach das ja unbewusst, ich kann das nicht einfach abschalten, ich muss immer alles genau durchdacht haben, auch wenn dann meist nicht das passiert was ich mir gedacht oder erhofft habe und warum nicht, weil ich nichts tue da ich nur mit dem grübeln und Was wäre Wenn beschäftigt bin.

Deshalb hab ich mir ja jetzt mal das Buch von Dr. Rolf Merkle durchgelesen, eine hilfe um den inneren kritiker zu besiegen. Ich mache auch auch die Aufgaben die darin stehen, denn es ist sicher nicht an mir vorbeigegangen was ihr mir hier die letzten jahre eingehämmert habt, ich weiß das alles noch sehr gut ( ich kann nichts vergessen^^), ich weiß also was ich tun sollte, ich weiß auch das es eigentlich gar nicht schlimm ist wenn ich das tun würde was ich tun sollte. Aber da kommt mir immer der kleine Diktator in mir in die Quere und lässt mich nicht das machen was ich will, er nimmt mir die Motivation, den Mut, mein Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und alles andere was man so braucht um mit Frauen zu reden.

Ich hab bis jetzt auch nur gesagt das ich mich für sie Interessiere, ich drehe wegen ihr nicht durch, ich will sie jetzt auch nicht unbedingt haben, ich bin nur begeistert das es so eine Frau gibt, ich hab jetzt aber kein unstillbares verlangen nach ihr, ich kann die dinge immer noch mit einem klaren kopf betrachten, würde zwar gerne etwas tun, aber siehe oben.

Ich denke ich habe mich einfach wie so oft nicht klar genug ausgedrückt deshalb erscheint das jetzt wieder etwas wirr. Es kommt bei mir immer so Schwarz und Weiß rüber, ich versuche aber den Grauton zu treffen, GastB hat mir das schon oft gesagt das ich zu sehr Schwarz und Weiß, Gut und Böse denke und die Welt nicht so ist, meine Beiträge kommen auch oft so rüber, ich schreibe ja eigentlich nur das was mir gerade durch den kopf geht, wenn meine Beiträge schon so ein wirr warr sind, dann sieht es in meinem Kopf nicht viel anders aus^^.

Seht das mal nicht so eng, ich meine das nicht so widersprüchlich wie es rüber kommt.

Ich habe keine Angst vor Frauen. Man könnte aber davon ausgehen, in wahrheit sind es aber meine negativen Gedanken die durch meinen Kopf jagen.
Ich sage ungern meine Meinung. Wenn es sein muss sag ich sie.
Ich will kein a.loch sein, weil ich angst habe mich zu sehr zu verändern. Ich will nur öfter sagen können was ich will, ohne ein a.loch zu sein.
Ich leide unter dem leid leidenter Menschen. Ich helfe trotzdem gerne meinen Freunden wenn sie leiden, auch wenn ich verständlicherweise selbst darunter leide.

Das stimmt schon so, ich sehe jetzt nichts was daran schlimm sein sollte.

20.03.2012 23:00 • #20



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Dr. Reinhard Pichler