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S

sonja36
Mitglied

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16
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1
Mitglied seit:
Hallo

ich bin mit meiner Familie vor 1,5 Jahren in ein kleines Dorf gezogen und da fangen meine Probleme dann auch schon an.
Seit dem wir hier wohnen habe ich kaum noch KOntakte zu anderen,ich fühle mich hier nicht wohl......Freundschaften zu schliessen wird einem sehr schwer gemacht,man wird ignoriert einfach links liegengelassen.

Ich zweifel an mir selbst und suche die Schuld nur bei mir.Das Alleinsein ist für mich zur Gewohnheit geworden aber das bringt Probleme mit sich,ich stumpfe immer mehr ab,keine Ahnung wann ich das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht hab.

Das schlimmste für mich ist aber das ich meine kleine Tochter immer mehr mit in diese Einsamkeit hineinbeziehe.
Heute ist ein Familiennachmittag im Kiga und weil ich keine Lust hab da wieder 2 Stunden allein rum zu stehen (ich bin halt nur ne Zugezogene) geh ich den einfachsten Weg und bleib zuhaus.Ich hab meiner Tochter gegenüber ein schlechtes Gewissen sie hat sich so gefreut auf diesen Nachmittag.
Ich will aber nicht wieder zu spüren bekommen das ich nicht dazu gehör.
Keine Ahnung was ich machen soll??

Ich hab einfach aufgegeben..das ist einfacher als zu spüren das man nicht dazugehört.

Sonja

21.10.2007 #1


114 Antworten ↓
U

_Uli
Gast

Hallo Makani,

Du tätest Dir selbst einen großen Gefallen, Menschen nicht als arrogant zu bezeichnen, die konkret und konstruktiv, vielleicht teilweise unbequem für Dich, etwas zu Deinem Thema schreiben. Überleg doch einmal bitte, wer am meisten und konkret zum Thema Dorf geschrieben hat: GastB. Das musst Du ja gar nicht bewerten, sondern könntest einfach nur mal hinschauen, was die Menge betrifft. Du kannst Dich aber leider nur rechtfertigen, und es sieht für mich so aus, als ob es eine riesige Hürde gibt, dass Du Dich endlich konstruktiv mit dem Grund auseinandersetzt, weshalb Du hier schreibst.

Mir ist aufgefallen, dass Du im Bereich Gedichte etwas gepostet hast, das mit der Wahrheit zu tun hat. Ich habe auch eine Zeitlang sehr gerne dort Dinge gepostet, mit dem Unterschied, dass ich sie selber formuliert habe, aus Faulheit, keine Quellenangabe hinschreiben zu müssen - nein, das war natürlich gelogen, dass ich deshalb selbst getextet habe, haha.

Ich sitze fassungslos vor dem, was Du schreibst. Heute musste ich immer wieder über meine persönliche "Lebenslüge" nachdenken und was es für den Umgang mit meinen Mitmenschen bedeutet. Vielleicht klingt Lebenslüge sehr dramatisch - was ich meine, ist, dass ich schon lange nicht mehr zu mir selbst gestanden, sondern stattdessen immer versucht habe, es den anderen recht zu machen. Und jetzt lese ich von Dir Zitate über die Wahrheit. Was meinst Du bloß damit? Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, dass das Thema "Dorf" nur ein Aspekt eines größeren Problems ist, das wir wahrscheinlich gemeinsam haben und dass es außerdem eine Steilvorlage ist, es zu verallgemeinern?

Als ich heute Dein Posting im Bereich Gedichte gesehen habe, musste ich an dieses denken: Ich habe hier schon einiges geschrieben in den letzten Monaten und war so stolz darauf, wie gut ich Mehrdeutigkeiten in Geschriebenes hineinlegen und herauslesen kann und bin im Moment über mich selbst erschüttert, welche Rolle dabei der Begriff Manipulation spielt. ICH denke darüber nach. Ich frage mich, ob ich das jemals loswerden kann. Ich wollte Dir hier ein paar meiner Erfahrungen weitergeben aus dem Eindruck heraus, mich selbst wiederzuerkennen. Im Moment habe ich den Eindruck, dass meine eigenen Probleme, die mich in dieses Forum geführt haben, eine wesentlich größere Dimension haben, als ich wahr haben wollte.

Lass mich Dir aber auch sagen, dass es unglaublich lohnenswert ist, wenn man versucht, nur man selbst zu sein. Beispiel gefällig? Ich höre während der Arbeit oft Musik mit Kopfhörer. Ab und zu mache ich auf dem Balkon Pause und marschiere an den Schreibtischen von ein paar Kollegen dabei vorbei. Sonst nehme ich die Stöpsel aus den Ohren, denn sie könnten ja etwas zu mir sagen, das ich nicht überhören sollte. Heute war es mir egal, weil ich erstens weiter Musik hören wollte und zweitens genug Vertrauen hatte, das nichts Schlimmes passiert, wenn ich etwas überhöre. Ich habe nicht einmal jemanden angeschaut, nicht aus Verachtung, sondern weil mir nicht danach war. Und plötzlich sehe ich aus dem Augenwinkel, wie ein Kollege mich angrinst: Ich nehme die Stöpsel raus und er lacht mich an, weil er etwas gefragt hatte, das ich nicht mitbekommen hatte. Wir haben erst mal gemeinsam darüber gelacht! Dann haben wir uns ein bisschen unterhalten, und mir war völlig egal, ob sonst noch jemand zuhört, ob ich eigentlich da rumstehen darf anstatt zu arbeiten. Und dann haben sich zwei weitere Kollegen eingeschaltet. Verstehst Du, was ich sagen will und was ich da erlebt habe? In dem Moment, wo mit sch**ßegal war, was die anderen denken und mir das Grüßen egal war, sind sie sozusagen selbst aktiv geworden! Makani, wenn Du schreibst, dass Du alles ausprobiert hast, um Kontakt zu kriegen, ist das möglicherweise genau der falsche Ansatz! Das heißt nicht, dass Du zuhause bleiben sollst oder dass man nicht auf andere zugehen soll. Aber wenn Du rausgehst, dann lass die Dorfbewohner sein wie sie sind, lass den lieben Gott einen guten Mann sein, mach es so wie Du willst. Keine Verachtung, aber lass es in Deinem eigenen Interesse egal sein. Du wirst Dich möglicherweise wundern, dass in dem Moment, wo Dir das gelingt, sie plötzlich anfangen ehrlich freundlich zu grüßen - diese Gefahr besteht! Tja, und ich schätze, dann kannst Du herausfinden, auf welche von denen Du möglicherweise von Dir aus zugehen möchtest. Wenn man Dich erkennen kann, weil Du natürlich Du selbst bist, dann erst können sie Dir zeigen, wie sie selbst sind und Du erhälst die Wahl, auf sie zuzugehen oder auch nicht. Also: Zeig ihnen, wer Du bist, dann zeigen sie Dir, wer sie sind (Stichwort Anonymität) und der Kontakt wird möglich. Das kann durchaus ein sehr langer Weg sein, fürchte ich, bis Dir das gelingt. Man legt nicht von heute auf morgen den Schalter um, wenn es Dinge betrifft, die Teil der Lebensstrategie sind, leider könnte es nicht weniger als das sein. Dass sich möglicherweise alles in Dir gegen diese Gedanken sträubt und Du vielleicht gar nichts davon mitbekommst, was das hier bedeutet, ist das aber absolut verständlich! Trotzdem solltest Du es nicht ganz ignorieren.

Warum bist Du eigentlich so verärgert über das Verdrehen von Tatsachen? Du hast geschrieben, dass es Dir egal ist, wer auf Deiner Seite ist. Ich finde, das passt nicht zu Deiner Verärgerung.

Zitat:
Wie oft hab ich denn nun schon hier erwähnt,das es mir egal ist ob man mich hier anguckt grüßt oder so..das interresiert mich nicht,


Du hast das Bild einer hübschen Frau ausgewählt, das habe ich hier noch bei niemand anders gesehen. Du hast Dein verhasstes Dorf als Wohnort angegeben. Dein Nick ist Dir so wichtig, dass Du immer wieder auf "Anonymous" schimpfst. Du forderst außerdem jemanden auf, seine Meinung nie zurückzuziehen.

Zitat:
Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.
Joseph Joubert


Ich musste mir schon anhören, alles auf mich zu beziehen und vielleicht tue ich das hier auch. Aber auf mich wirkt es jedenfalls, wie ein manipulativer Versuch, mich zu Deiner Unterstützung zu rufen. Ich habe jedenfalls in meinem ersten Beitrag in diesem Thread die deutliche Meinung geäußert, man soll NIEMALS aufgeben.

Zitat:
Ich bin der Meinung, man sollte niemals aufgeben - NIEMALS!


Ich habe feine Antennen für diese Dinge - vielleicht siehst Du, dass ich nicht ohne Grund reagiere und wo die Gemeinsamkeiten liegen. Ich jedenfalls kann sowas ziemlich gut, aber versuche, es loszuwerden. Und wenn es doch keinen Zusammenhang gibt, dann habe ich mich gerade ein bisschen blamiert, naja, wäre nicht das erste mal, haha, vielleicht lerne ich dann wenigstens daraus

Dir ist es also egal, ob man Dich anguckt? Du möchtest nicht gegrüßt werden? Ich denke, das ist nicht wahr. Könnte es aber sein, dass was da angeschaut werden will, nicht diese hübsche Frau ist, nicht Makani, sondern ein kleines Etwas, das ganz ganz tief im dunklen Schneckenhaus sitzt? Du besitzt sogar mehrere Fassaden: erstens: "ist mir egal angeguckt zu werden": Damit lenkst Du erst mal ab, bist ja nicht so wichtig. Zweitens: wenn doch jemand guckt, dann hast du einen falschen, windigen Namen und ein Bild von jemand anders. Drittens: Leute auf Deiner Seite (Sonja), die Dich unterstützen sollen - dumm, nur, wenn sie sich stattdessen hinter Dir verstecken, oder?

Uli

18.10.2007 00:25 • #89


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A


Aufgeben

x 3


U

_Uli
Gast

Ich liebe Heavy Metal und mittlerweile auch andere Stile - sogar Beethoven

Früher habe ich die entsprechenden Klamotten mit Stolz getragen: u.a. eine Lederjacke mit Kutte darüber. Kennst Du sowas eigentlich? Mit den vielen Aufnähern drauf und am besten ein bisschen schmutzig - damit es authentisch wirkt, um zu zeigen, dass ich die nicht erst seit gestern hattte und damit es bestimmt nicht so aussieht, als ob Mutti die frisch gewaschen hat, haha.

Ich bin am Wochenende erhobenen Hauptes so in meine Metal-Stammkneipe marschiert. Das war dann vorübergehend mein persönliches Dorf: Nur langhaarige Bombenleger. Habe ich mich verstellt? Angepasst auf jeden Fall. Was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich dazugehören wollte. Ich definiere mich teilweise über mein emotionales Bedürfnis nach Musik und über die Gefühle an sich. Die Musik ist Zugang zu und Ausdruck von Gefühlen. Der Stil (Metal, Klassik oder was auch immer) ist eine definierbare, äußere Form, es sind greifbare Rahmenbedingungen, wodurch man musikalisch, emotional besser Stellung beziehen kann. Die Kutte war in meinem Fall auch eine äußere Form innerer Bedürfnisse. Die Kutte war nur ein Textil, die Bedürfnisse darunter dagegen authentisch.

Wenn ich mal in einen anderen, nicht-metal-Laden reinwollte, also eine Dorfdisco aus meiner Perspektive, dann war da meistens ein Türsteher, der mich nicht reingelassen hat. Das hat mich immer sehr zornig gemacht. Ich wollte da hinein, obwohl ich ihre Klamotten und ihre Musik verachtet habe? Komisch. Kann ich gerade selbst nicht einordnen. Jedenfalls: Natürlich war ich zurecht verärgert, wenn mir jemand so deutlich zeigte, dass ich nicht dazugehöre. Aber es war halt nicht mein Dorf, ich hatte mich für ein anderes Dorf entschieden, nämlich die Metal-Kneipe. Und das ist kein Märchen, das ich mir hier zusammenreime, sondern das sind meine persönlichen Erlebnisse. Folglich kenne ich das Problem mit dem Dorf auf meine Weise.

Ich bin authentisch durch meine Bedürfnisse, nicht durch meine Textilien - die sind nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist es, mich wohlzufühlen, ich selbst zu sein. Dadurch nehmen mich andere an oder grenzen mich aus. Ich kann es nicht allen recht machen: Mich für etwas zu entscheiden ist gleichzeitig eine Entscheidung gegen mindestens eine andere Sache. Ich habe die Wahl, und die nimmt mir niemand. Die nimmt mir niemand ab, so dass ich da durch muss... und das ist dadurch gleichzeitig eine große Chance auf Freiheit. Ich habe die Wahl zu grüßen oder eben auch nicht. Gott würde ich vermutlich auch dann grüßen, wenn es ihn nicht gibt Meine Mitmenschen haben genauso die Wahl, ob sie grüßen; und wie könnte ich ihnen diese Wahl nehmen? Ich habe keine Einfluss darauf. Und wenn sie "Guten Tag" sagen, dann ist das toll, weil sie mich ein Stück weit annehmen. Aber sie sagen nur "Guten Tag" - sie urteilen damit nicht, ob ich für alle Zeiten ein guter oder schlechter Mensch in ihren Augen bin - sie sagen nur "Guten Tag"... ich weiß nicht einmal, ob sie mir das ehrlich wünschen, aber warum sollte ich darüber nachdenken? Ich finde es schön, Du fändest das auch schön, denn sonst hättest Du keinen Grund, Dich über ausbleibende Grüße zu beklagen.

Es ist offensichtlich, dass es auch Dein Bedürfnis ist, angenommen zu werden. Du hast geschrieben, dass Du schon eine Menge dafür getan hast. Das stelle ich nicht in Frage. Ich weiß nicht, wie lange es braucht, um in einem Dorf als Zugezogene akzeptiert zu werden, vielleicht wird das niemals der Fall sein. Ich weiß nicht, was man dafür tun müsste. Ich möchte nur betonen, dass es meine Ansicht ist, man darf niemals aufgeben (siehe Eingangsthema). Weder was die elektrisierte Stimmung hier im Moment betrifft, noch was die Dörfler betrifft. Das ist kein Vorwurf, irgendetwas falsch zu machen. Das ist meine Meinung, sind meine Eindrücke. Ich kenne aus eigener Erfahrung das Gefühl großer Ungeduld. Vielleicht schreibe ich dadurch etwas verfrüht diesen Beitrag, aber ich möchte unbedingt diese Gedanken mitteilen, bevor ich gleich zur Arbeit muss.

Alles Gute,
Uli

16.10.2007 07:32 • #77


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Hallo Sonja

ich finde, du machst es dir etwas zu einfach. Einerseits beklagst du dich, dass du kaum Kontakte hast, andererseits gehst du nicht zum Kiga Fest, wo du Kontakte knüpfen könntest.

Möglich, dass du als Reingeschmeckte dich schwerer tust, Kontakte und Freundschaften zu schließen. Das ist oft so, wenn man in kleine Gemeinschaften eintritt. Wenn du dich aber zurückziehst und dich ausschließst, dann kann das ja nichts werden. Dann denken die anderen wohl noch, du hältst dich für etwas Besseres, weil du dich nicht zeigst.

Also mein Rat wäre: geh raus unter die Leute, gehe du aktiv auf die anderen zu - wenn nicht für dich, dann für deine Tochter.

Alles Liebe Sabine

#2


T
ich kenn das das ist schwierig wenn man in so einen kreis reinkommen möchte hab selbst auf dem lande gelebt ....mal eine frage hast du schwierigkeiten auf andere zuzugehen manchmal muss man die anfänge selbst machen vieleicht gibt es im kinder garten einkind mit dem dein kind gerne spielt ladt das zu euch ein oft ergibt sich der kontaktvon selbst oder wennes möglich ist ladt die direkten nachbarn mal zum kaffee ein manchmal hilft es wenn man über seinen eigenen schatten springen kann ich hab die erfahrung gemacht das vieles sich dann von allein ergibt lg träumerin

#3


Makani
Das kenn ich auch,wir sind in einen kleinen Vorort gezogen,
auch auf dem Lande,
das ist irgetwie eine Gemneinschaft,die kaum neuen die Chanse gibt,
da mit reinzukommen.
es ich hab es versucht,aber zwecklos,
Bei uns konnte man direkt auf die Leute zugehen,es ist zwecklos,
auser bei einigen auch nur *guten Tag *kann man es vergessen.

mag ja sein das es aushahmen gibt,aber ich denk mal die sind selten,


die erste Zeit hat mih das auch genervt,aber jetzt hab ich damit abgeschlossen,
und lauf auch nicht mehr hinter her.
LG
Makani

#4


S
Zitat von sabine-tz:
Hallo Sonja

ich finde, du machst es dir etwas zu einfach. Einerseits beklagst du dich, dass du kaum Kontakte hast, andererseits gehst du nicht zum Kiga Fest, wo du Kontakte knüpfen könntest.

Möglich, dass du als Reingeschmeckte dich schwerer tust, Kontakte und Freundschaften zu schließen. Das ist oft so, wenn man in kleine Gemeinschaften eintritt. Wenn du dich aber zurückziehst und dich ausschließst, dann kann das ja nichts werden. Dann denken die anderen wohl noch, du hältst dich für etwas Besseres, weil du dich nicht zeigst.

Also mein Rat wäre: geh raus unter die Leute, gehe du aktiv auf die anderen zu - wenn nicht für dich, dann für deine Tochter.



Alles Liebe Sabine


Danke Sabine genau soetwas hab ich gebraucht.......was weisst Du denn wie oft ich es versucht hab hier mit den Leuten Kontakt aufzunehmen??
Was weisst Du denn wie oft ich abgeblitzt bin?

Gar nichts weist Du!!!

Warum ich nicht zum Kiga Fest gehen wollte weil ich dort wieder das Gefühl bekomme die gehört hier nicht hin!
Soll ich Dir was sagen ich war da wegen meiner Tochter !!! Und mir wurde wieder gezeigt das ich da nicht zugehör.

Ich hab normalerweise keine Schwierigkeiten auf andere zuzugehen nur wenn man immer und immer wieder die kalte Schulter bekommt.....was machst Du denn dann?

Sonja

#5


Makani
Da kannste nichts machen,ich kenn das auch hier,
Das ist eine Gemeinschaft,die lassen keinen da rein,

Es ist leicht gesagt,man soll auf die Leute zu gehen,
aber wenn man immer wieder abblitzt,vergeht die Lust dazu.

Ich mach es hier nicht mehr,hab davon die Nase voll,
von der Arrroganz der Menschen hier im Ort,
ach Ort ist zu viel es ist eine kleine Siedlung auf dem Land.

Ich kan mir vorstellen,wie oft Du schon abgeblitzt bist,

Da weiß man zum Schluß auh ncith mehr was man machen soll.
Ich habs aufgegeben,es bringt nichts.

lg Makani

#6


S
Danke Makani

verstehen kann man es nur wenn man es selbst erlebt.

Ich lauf auch nicht mehr hinter den Leuten her.

Wenn man noch nicht einmal soviel Anstand besitzt und grüsst das ist für mich ein Armutszeugniss.
Auch wenn es mich jedesmal runterzieht und traurig macht weil ich einfach nicht weiss was ich falsch mache.

Sonja

#7


G
Hallo Sonja,

Du gehst auf das positiv ein, was Deine Erfahrung bestätigt (es ist schrecklich, ich habe es aufgegeben) und reagierst sehr aggressiv auf ein bisschen Kritik, die eigentlich konstruktiv ist. Ich frage mich, wie sich erstens etwas ändern soll und wie sich zweitens die Menschen Dir gegenüber verhalten werden, auf die Du so aggressiv reagierst. Du suchst die Schuld bei Dir... von Schuld würde ich nicht reden, aber das Verhalten spielt natürlich eine Rolle.

Du hast eine Frage gestellt:

Zitat:
Keine Ahnung was ich machen soll??


und eine Antwort erhalten:

Zitat:
Also mein Rat wäre: geh raus unter die Leute, gehe du aktiv auf die anderen zu - wenn nicht für dich, dann für deine Tochter.


Hmm, das war natürlich ungefragt mit ein paar weiteren Gedanken versehen - das ist übrigens nicht selbstverständlich. So sind die Menschen "leider", dass sie nicht immer die Erwartungen erfüllen. Wenn es konstruktiv gemeint ist, kann man dabei vielleicht trotzdem etwas lernen? Vielleicht kann es ja lieb gemeint und trotzdem verkehrt sein? Du weißt ja sowieso schon, was richtig ist, also brauchst Du natürlich keine Ratschläge, d.h. Antworten auf Fragen.

Aber Du hast ja selber geschrieben, dass Du Deiner Tochter die Einsamkeit nicht antun willst und dass Du tatsächlich hingegangen bist. Also hast Du das Beste für Deine Tochter getan, tut mir leid, dass es wieder frustrierend war. So gesehen, war der Tipp doch nicht so verkehrt? Was hat Dich denn dann so erregt? Wenn es mit dieser Dorfgemeinschaft wirklich so schlimm ist, und das ist auch schon alles... dann zieh fort ins nächste Dorf oder in die nächste Stadt? Wäre es da besser?

Ich kenne sehr gut das Bedürfnis, hier aufgebaut zu werden und habe die konstruktive Auseinandersetzung mit meiner eigenen Person als sehr belastend empfunden. Ohne positive Reaktionen hätte ich ein paar harmlose Fragen, die nicht ganz so waren, wie ich es gerne gehabt hätte, nicht lange ausgehalten. Dabei habe ich mit mir selber gekämpft, ohne dass jemand böse zu mir gewesen wäre Konstruktive Vorschläge habe ich nahezu ignoriert.

Ich bin der Meinung, man sollte niemals aufgeben - NIEMALS!

LG
Uli

#8


K
Hallo Sonja,

bin auch gerade vor einigen Monaten in einen kleineren Ort gezogen und kenne die Problematik "Zugezogene" zu sein.

Gibt es bei euch denn in der Nähe eine größere Stadt?

Bei mir ist es so, dass ich fast ausschliesslich Kontakte zu Leuten in der nächstgrößeren Stadt habe, in meinem Fall München.

Das funktioniert. Wenn ich nach Hause komme, geniesse ich die Vorteile einer kleineren Stadt. Und für mein Seelenleben, meine Kontakte zur Aussenwelt fahre ich halt nach München.

Ist das vielleicht eine Möglichkeit auch für Dich?

Wenn es gar nicht anders geht - wie sieht's denn aus mit umziehen?

Als Kind auf dem Land aufzuwachsen hat natürlich Vorteile, aber ich glaube, eine einsame und traurige Mama ist für Dein Töchterchen "schädlicher" als in der Großstadt zu wohnen.

Grüße
Kiiwii

#9


G
@ Uli

Falls du "Herr B." bist - )

Denn
1) hätte ich an Sonja genau dasselbe geschrieben, wenn du nicht selber so geantwortet hättest (mit deinem zweiten Posting)
und 2) weißt du eh, wenn du es bist.

Aber falls du ein anderer Uli bist: Nimm Teil 1).

Gruß,
GastB

#10


Makani
Es ist ja alles gut und schön,aber mehr wie immer wieder auf die Leute zugehen kann man nicht machen.
und irgetwann mal ,da hat man auch selbst die Nase volldavon,so erging es mir.
Hab mich auch oft gefragt was soll ich noch machen,
stimmt Sonja man wird kaum gegrüßt,von etlichen garnicht,da wird die Nase bis in den Himmel gehoben,und dann an einen vorbei.



Zitat:
Wenn es mit dieser Dorfgemeinschaft wirklich so schlimm ist, und das ist auch schon alles... dann zieh fort ins nächste Dorf oder in die nächste Stadt? Wäre es da besser?


Das kommt auch immer drauf an,ob es möglich ist,





Zitat:
Wenn du dich aber zurückziehst und dich ausschließst, dann kann das ja nichts werden. Dann denken die anderen wohl noch, du hältst dich für etwas Besseres, weil du dich nicht zeigst.



Das ist das was man dann im Endefekt macht,denn mehr wie es immer wieder versuchen kann man nicht machen.
Ich selbst habe es Jahre versucht,aber immer wieder auf die Mauer gestoßen,dann war auch für mich mal Schluß.
Ist die Frage wer sich dann für was besseres hält,meiner Meinung nach nicht der jenige der sich bemüht um Kontakt,sondern her die ander Seite.

Die dann meinen was besseres zu sein,denn wenn es nicht so wäre,oder aber" man passt nicht dazu"...da kommen dann wieder meistens die (was ich mehr wie verabscheue) Vorurteile der anderen Seite .was auch oft ist.

#11


G
Man kann sich auch erstmal damit abfinden, dass die Einheimischen reserviert sind, und das ohne Feindseligkeit akzeptieren.

Das heißt, sich nicht völlig zurückzuziehen, sondern dort sein, wo die anderen sind, aber sich nicht aufdrängen, aber auch nicht schmollen, sondern einfach "da sein". Dann können die anderen sich entscheiden, ob sie Kontakt aufnehmen wollen oder nicht.

Für das Kind ist das sicherlich das beste, dann kann es trotzdem seine Kontakte aufnehmen und entwickeln.
Und für den Erwachsenen ebenfalls.

Meist gibt es in so einer Gemeinschaft dann doch jemanden, der/die auf den Fremden zukommt. Entweder gleich oder später. Man darf nur keine Anspruchshaltung vermitteln, denn eine Verpflichtung haben die Einheimischen natürlich nicht, einen freundlich aufzunehmen. (Moralisch vielleicht, aber überlebenstechnisch nicht.

Gruß,
GastB

#12


G
Zitat:
Das heißt, sich nicht völlig zurückzuziehen, sondern dort sein, wo die anderen sind, aber sich nicht aufdrängen, aber auch nicht schmollen, sondern einfach "da sein". Dann können die anderen sich entscheiden, ob sie Kontakt aufnehmen wollen oder nicht.


Auch das nützt manchmal nichts,hab ich selbst versucht alles,nur wenn man dann über einen so langen Zeitraum zu verstehen bekommt,das sie das nicht wollen,
Hat man dann Lust das noch weitere Jahre zumachen.
Ich persöhnlich nicht.

Nur wenn ich versuche auf die Leute freundlich zu zu gehen,das hat doch mit Ansprüche stellen nichts zu tun.


Zitat:
Oft wollen sie erstmal abwarten und beobachten, wes Geistes Kind der/die Neue ist.


Und ob man dann auch dazu passt,nur bei mir war das echt dumm,na ja kann nichts machen...hier in der Nachabrschaft wird viel, sehr viel Alkohl getrunken..und das ist nicht mein Ding.. also pass ich da nicht rein...
Aber das ist mir mit der Zeit so was von egal.

Und so wird es viel sein,wenn auch nicht immer der Grund,der es bei mir ist,aber da wird immer ein Grund gefunden,das hab ich schon so oft gehört.
Denn nicht jeder anders denkt oder so, mus doch nicht gleich ausgeschlossen werden..aber auf dem Land oder im Dorf ist so was auch heute noch aktuell.

EineBekannte wird nur deswegen gemieden schief angeguckt ..weil sie allein erziehend ist,sich von ihren Mann getrennt hat,so was darf nicht sein.
nur der Grund warum sie es tat das ist natürlich neben der Sache.

So viel zu dem sogenannten schönen Dorfleben

lg Makani

#13


G
Der Gast war ich ,vergessen ein zu loggen

#14


Makani
nun aber man echt
jetzt aber endlich eingeloggt

#15


S
@Sabine


ich schmolle nicht...weil hab ich nicht nötig
ich bin nicht agressiv wenn ich Kritik bekomme....ich hab nur geantwortetauf dein Postings was du daraus machst ist dein Ding

bin ich nicht auf deinen Rat/Tipp hin doch zum Kiga gegangen....deine Antwort kam erst Stunden später....

Sonja

#16


G
@ Sonja

Du meinst wohl Uli und nicht Sabine, oder?

Ich muss aber sagen, bei mir ist deine Reaktion auf Sabines Posting genauso angekommen wie bei Uli.

Sabine oder Uli haben das ja auch nicht behauptet, aber: Wäre es denn schlimm, wenn du einen Rat angenommen hättest?
Insbesondere, wenn du vorher sagst: "Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll?" - also damit um Rat fragst.

Es geht mir nicht nur um die Reaktionen hier, sondern in der Regel verhält man sich auch in der sog. "realen" Welt genau so wie hier. Deswegen lohnt es sich, die Aktionen und Reaktionen hier auch ehrlich zu untersuchen.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
@GastB

Haha, ein Bussi, um das man nicht gebeten hat, ist doch besonders schön. Ansonsten könnte ich mir ja eine Knutschmaschine selber bauen. Aber das kann ja nicht das Ziel sein, oder? Ja, richtig dem berühmten Musiker zugeordnet.

Sonja,

es gibt ja eine Menge Feedback, das bestätigt, wie schwer es offenbar ist "auf dem Lande" bzw. mit gewachsenen Dorfgemeinschaften. Vielleicht hast Du da wirklich keine faire Chance, den Fuß in die Türe zu bekommen oder vielleicht ist das doch eine Frage der Zeit? Das ist natürlich schwer zu beurteilen, weil Du nicht geschrieben hast, was dich dorthin verschlagen hat und man sieht nicht Deine konkrete Situation dort. Bist Du durch Deine Familie gezwungen, dort wohnen zu bleiben? Habt ihr vielleicht ein Haus gekauft? Falls Du einen Mann hast, spielt der Job eine Rolle? Wenn Du Tipps haben möchtest, könntest Du ein bisschen mehr noch erzählen dazu, so weit sich das Leser hier besser vorstellen können sollen. Du siehst ja, dass Du mit dem Dorfproblem nicht alleine bist. Übrigens fällt mir gerade ein, dass man ja gerne von der "Anonymität der Großstadt" redet. Ich frage mich gerade, ob man also am besten Kontakte in mittelgroßen Städten knüpft? Da hätte ich selber jedenfalls dann die besten Chancen.

Also... es kann ja gut sein, dass die Leute dort bei Dir fremdenfeindliche Dorf*****el sind. Ich denke aber, Dein Weg kann es nicht sein, Dich selbst dabei aufzugeben. Du solltest ihnen natürlich nicht hinterherlaufen. Um meine persönlichen Überlegungen einmal ungefragt zu übertragen, dann könnte das Gegenteil sinnvoll sein, nämlich zu Dir selbst zu finden. Um wenn es die letzten Idioten sind... was ist besser: Stillschweigend im Boden zu versinken und hier zu schimpfen oder dem nächsten Deppen, der nicht grüßt, ein grinsendes "DU A*****OCH!" hinterherzusäuseln?

Uli

#18


G
Hallo Uli(?) Sabine(?) ...

Nutze alles an Begabung,
was du hast. Es wäre still in
den Wäldern würden nur die
Vögel singen, die es am besten
können.

LG

#19


S
warum wird denn nur als Gast geschrieben da steigt doch kein Mensch mehr durch....

Sonja

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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