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Nora5
Hallo zusammen, ich habe so Angst, ich will nicht kapitulieren. Ich habe so viel gestemmt in den letzten sechs Monaten. Jetzt kommt meine chronische Darmerkrankung zurück. Ich muss doch jetzt die Arbeit schaffen, den Umzug koordinieren, noch unzählige Rechnungen prüfen und fertig machen. Ich habe Angst, dass es mich nun komplett aus den Schuhen haut. Nach der ersten Impfung war das auch so, ich bekam einen Krankheitsschub, und das ging dann lange und dramatisch. Jetzt hatte ich vor zwei Tagen die Boosterimpfung und da kommt es wieder. Da es eine Autoimmunerkrankung ist, kann das durchaus in Zusammenhang stehen, ist aber letztlich auch egal, weil nicht impfen wäre ja keine Option gewesen.

09.12.2021 23:38 • 21.08.2022 #1


15 Antworten ↓


Zitat von Nora5:
Ich muss doch jetzt die Arbeit schaffen, den Umzug koordinieren, noch unzählige Rechnungen prüfen und fertig machen.


Hast Du noch eine Angestellte? Dann delegier.e Sachen.

Zitat von Nora5:
den Umzug koordinieren



Mach Dir eine Liste, kauf Umzugskosten und sortiere vor. Frag evtl. ein Fmilienmitglied, ob sie verpacken u beschriften koennen.
Wichtig ist, dass es von A nach B kommt und in kleinen Schritten packst Du aus.

Lass mal die 3 gerade sein, es muss nicht alles perfekt sein.

Ich hab mein Leben 17 Monate ganzlich liegengelassen, solange alles bezahlt wird, ist es zu schaffen

09.12.2021 23:49 • x 1 #2



Niemals aufgeben!

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Nora5
Zitat von portugal:
Hast Du noch eine Angestellte? Dann delegier.e Sachen.

ja also sie sind auf selbstst. Basis da, mehrere. Ich habe das allerdings in den letzten Monaten ziemlich ausgereizt, mich vertreten zu lassen. Es ist natürlich immer eine Frage der Relation. Ich habe eben für mein Gefühl unfassbar viel bereits abgegeben und mich rausgezogen. Aber ich muss es ja akzeptieren, wenn es mir nun noch schlechter geht und dementsprechend pragmatisch handeln. Ich glaube, mir macht die Krankheit so viel Angst und das Gefühl des Ausgeliefertseins ist so groß, dass ich das erstmal klar kriegen muss, um durchzuatmen und weiter zu machen. Nach meinem Gefühl habe ich dieses Jahr so viele Krisen gemeistert wie sich sonst über zehn Jahre nicht verteilt haben. Das ist es glaube ich, was mich so verstört zur Zeit.

10.12.2021 00:03 • x 1 #3


hereingeschneit
Ich gehe jetzt mal mehr auf deinen Titel ein, nicht auf das, was du durchmachst und stemmen willst.

Niemals aufgeben. Damit verbinde ich einen immerwährenden Kampf und somit eine Daueranspannung. Die Gedanken kreisen um das Ziel, etwas, was man unbedingt erreichen möchte, und das mehr oder weniger mit aller Gewalt. Das Ziel ist das A und O, wie ich dahin komme ist nicht entscheidend. Dafür nimmt man viele Hürden in Kauf, auch die Gesundheit.

Also für mich klingt das nicht sonderlich erstrebenswert. Gut, wenn man das Ziel erreicht, dann kann es natürlich ein gutes Gefühl geben. Aber sind die ganzen Opfer und Strapazen denn das Ziel auch Wert? Ist der Preis auch angemessen oder doch zu hoch? Gäbe es nicht eine Alternative, wo ich nicht so kämpfen muss und dennoch zufrieden sein kann?
Wenn ich das Ziel erreiche, was passiert dann? Ist es die Zufriedenheit, das Glücksgefühl, das ich erreichen möchte? Kann ich dieses Gefühl nicht auch erreichen, wenn ich meine Ziele herunterschraube?

Mein Ziel ist es nicht niemals aufzugeben, mein Ziel ist es mein Leben möglichst so zu gestalten, dass ich damit gut zurecht komme und ich zufrieden bin und das möglichst ohne Kampf.

10.12.2021 00:18 • x 3 #4


Nora5
Zitat von portugal:
Dann delegier.e Sachen.

Hey Du, das war ein guter Impuls von Dir! Ich habe es gerade in die Teamgruppe geschrieben, dass ich noch deutlich mehr Unterstützung brauche und werde jetzt in den nächsten Tagen systematisch alles, was geht an Orga ins Team abgeben.

10.12.2021 00:40 • #5


Nora5
Zitat von portugal:
delegier.e

Das war ein guter Impuls von Dir. Ein Mitarbeiter hat Sachen beim Baumarkt abgeholt, was wirklich entlastend war, weil ich kein Auto habe.

15.12.2021 01:59 • #6


Nora5
Zitat von portugal:
es muss nicht alles perfekt sein

Das ist glaube ich super wichtig und eine Übung für mich, den Anspruch sehr herunter zu setzen

15.12.2021 02:00 • x 1 #7


Nora5
Ich glaube, ich habe es geschafft. Die schlimmsten Hürden sind genommen. Morgen ist der Umzug. Das ganze Drumrum habe ich auch trotz sehr vieler Hürden bisher gut geschafft

31.12.2021 00:56 • x 2 #8


@Nora5 super. Hast es ja nun fast überstanden

31.12.2021 00:59 • #9


Nora5
Jetzt ist zumindest der Umzug fast geschafft, Internet ist da, schöne Möbel, Gardinen, etc sind bestellt, es ist gestrichen, morgen kommt der Glaser zum Ausmessen

02.01.2022 23:34 • #10


Nora5
Der Umzug ist ganz geschafft, seit gestern begrüßen wir die Kinder in der neuen, hellen, größeren, renovierten, wunderschönen Praxis

12.01.2022 02:02 • x 1 #11


Nora5
Ich habe es geschafft. Alles ist fast fertig und es ist so super schön geworden. Ich bin sehr dankbar und glücklich udn stolz

25.01.2022 02:26 • x 1 #12


Nora5
Zitat von portugal:
Lass mal die 3 gerade sein, es muss nicht alles perfekt sein.

Ich danke Dir nochmal für die aufmunternden Worte, nun ist alles geschafft und ich bin so froh und dankbar, es geschafft zu haben. Jetzt ist auch Zet für Auszeiten

17.02.2022 00:31 • #13


Nora5
Zitat von Nora5:
chronische Darmerkrankung

Es ist ganz und gar weg gegangen, gar nicht richtig durchgekommen, ich bin sehr dankbar!

19.02.2022 23:30 • x 1 #14


Nora5
nun sind wieder zwei Monate vorbei und gegen diese Zeit ist es jetzt doch viel besser und stabiler geworden

27.04.2022 00:44 • #15


Nora5
nun sind sechs Monate vorbei seitdem und mir geht es bedeutend besser

21.08.2022 00:55 • x 1 #16



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