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402

F

Flame
Gast

Ich hatte das Thema schonmal,die ,die mich kennen,wird es inzwischen vermutlich schon lange nerven.
Aber die permanente Gewichtszunahme macht mir zu schaffen.

Psychisch geht es mir verhältnismässig gut aber ich werde leider immer mehr.

Ich halte ja recht viel aus aber wieviel noch.

Mein Psychiater hatte mich gewarnt vor Depressionen,die kommen können aufgrund medikamentenbedingter Gewichtszunahme.
Aber da dachte ich noch,dass ja irgendwann mal Schluss sein wird mit der Gewichtszunahme.
Aber auch nach 45 kg plus steigt es weiter.

Tut mir leid,dass ich damit nerve aber es ist schwierig,das auszuhalten.

28.05.2021 x 2 #1


296 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
Mitglied

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Wisst ihr, man vergisst bei allem immer eines, das da lautet, um was geht es eigentlich mir persönlich.
Egal, was andere für Erfahrungen gemacht haben, wie sie das mitteilten, hinbekommen haben oder was auch immer deren Motivation war, man kann von anderen nur mitnehmen, was man verstehen kann.

Ich habe irgendwann begriffen, dass es für mich so nicht mehr weitergehen soll. Nur dieser Gedanke war vorhanden: So will ich nimmer leben.

Diese Erkenntnis war so intensiv, dass ich tätig würde, jetzt Änderungen vorzunehmen.

Ich bin zwischenzeitlich so weit, dass ich mir noch nicht einmal reinreden lasse, wie ich mein Leben zu leben habe. Hier bin ich so gefestigt, weil mein Weg für mich absolut richtig ist. Aber nur für mich. Andere Wege sind genauso gut, wenn sie Erfolge zeigen.

Selbst Fehler sind ok. Stört euch euer Gewicht, dann ändert es. Wie, entscheidet ihr selbst. Wenn psychische Belastungen zu Essattacken führen, ändert die Psyche, oder das Nahrungsmittel, das man gerade reinstopfen möchte. Oder akzeptiert, dass sich am Gewicht nichts ändert.

Meine ganze Angstkarriere hat mich eines gelernt, ich muss mich entscheiden und dafür was tun. Was toll ist, dass sich dadurch meine Psyche verändert hat, denn ich kann was tun. Rückschläge sind immer vorhanden, denn, ich wäre nicht ich, wenn mein Denken so einfach wäre.

Ihr habt eure Kalorienbomben, ich mein Adrenalin. Beides wird heftig, wenn wir uns dem hingeben.

19.03.2021 14:33 • x 6 #104


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Depressionen durch Gewichtszunahme

x 3


Schlaflose

Schlaflose
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Zitat von Calima:
Ja ist es. Aber für mich war es einer der stärksten Motoren, von meinem Übergewicht runterzuwollen.


Das habe ich eigentlich nie gebraucht. Wenn ich es wollte, dann immer nur für mich.

Zitat von Calima:
Ich habe in der Grundschule immer wieder Eltern von übergewichtigen Kindern, die deshalb gehänselt wurden, gesagt, sie sollen zusehen, dass die Kinder abnehmen. Bei den meisten ist das auf taube Ohren gestoßen. Dass sie als Eltern hier mal eben komplett versagt haben, haben sie nicht kapiert.


Das war bei uns genau umgekehrt. Es war meine Mutter, die ständig darauf herumgeritten ist, dass ich zu viel esse und zu dick bin. Sie wollte mich ständig auf Diät setzen oder dass ich nur so viel essen soll wie sie und dass ich ihr später nicht vorwerfen soll, sie wäre Schuld und sie hätte mich nicht gewarnt. Das hat bei mir zu Trotzreaktionen geführt und vor allem dazu, dass ich dachte, dass sich meine Eltern wegen meinem Aussehen schämen und ich ihnen Schande mache. Das wiederum hat dazu geführt, dass ich mich minderwertig fühlte.

16.04.2021 13:05 • x 5 #201


Zum Beitrag im Thema ↓


OBIKO
Das ist eines der Geheimnisse des Lebens : Wenn Du etwas gibt's dann wirst Du was bekommen. Wenn Du etwas nimmts dann muss Du etwas geben.

x 1 #2


F
@OBIKO

Meinst Du damit,dass alles einen Preis hat?

#3


OBIKO
Ja in jeden Fall . Alles hat seinen Preis. Wenn Du alles lässt sowie es ist bleibt auch alles gleich. Sprich : Wenn Du an Depression erkrankt bist , Du machst aber nichts dagegen werden diese genauso verschwinden . ( Natürlich leicht gesagt...)

#4


F
Na ja,ich hab schon einiges getan.

Mehrfache Klinikaufenthalte aber speziell dann auch zuhause z.B. Meditation,Autogenes Training und andere Entspannungstechniken.
Klappt mal mehr,mal weniger gut.
Finde auch über ein buddhistisches Buch einen gewissen Halt.

Insgesamt hab ich auch mein ganzes Leben hinterfragt,was glaub ich normal ist,wenn man in eine Krise gerät.
Weil danach nix mehr ist,wie es einmal war.

Ich komm insgesamt auch ganz gut klar (kann arbeiten,Beziehung funktioniert etc).

Aber das Gewicht das steigt immer noch.
Und dafür schäme ich mich manchmal denn früher (vor der Angsterkrankung) war ich noch schlank.

#5


OBIKO
Meine persönliche Erfahrung damit ist die : Umso mehr man macht umso schlechter. Es ist viel besser sich zwei drei Sachen zu suchen die einen persönlich am meisten bringen und diese immer und immer und immer wieder zu machen. Tag für Tag . Das ist das Beste.

x 1 #6


F
@OBIKO

Damit kannst Du Recht haben...
Ich mach zwar immer ganz viel aber dann wird es auch schnell zuviel im Kopf...und man bekommt es nicht mehr auseinander sortiert...

Danke für den Hinweis!

x 1 #7


Sonja77
Liebe @Flame so ist es zu einfach und nicht ganz ehrlich
Es stimmt zwar das es psychopharmaka gibt die extreme dickmacher sind....
Aber das eigentliche Problem ist das Essverhalten und das kommt nicht von den medis

Glaub mir ich weis wovon ich rede,ich nehme das Neuroleptika Olanzapin das ist der dickmacher schlechthin,ich habe über 20 Kilo davon zugenommen innerhalb 2 Jahren....

Ich kann es aber ändern wenn ich will
Ich habe genau seit einem Monat meine komplette Ernährung umgestellt und esse absolut gesund...
Ich habe bereits fast 7 Kilo in diesem Monat verloren trotz dem Olanzapin das ich weiterhin nehme....

Also liegt es an uns und nicht an den medis denn auch mit dickmacher kann man abnehmen...

Sich auf der Entschuldigung der medis auszuruhen ist nur eine Lüge an sich selbst

x 3 #8


J
Zitat von NIEaufgeben:
Liebe @Flame so ist es zu einfach und nicht ganz ehrlichEs stimmt zwar das es psychopharmaka gibt die extreme dickmacher sind....Aber das eigentliche Problem ist das Essverhalten und das kommt nicht von den medisGlaub mir ich weis wovon ich rede,ich nehme das Neuroleptika Olanzapin das ist der dickmacher schlechthin,ich habe über 20 Kilo davon zugenommen innerhalb 2 Jahren....Ich kann es aber ändern wenn ich willIch habe genau seit einem Monat meine komplette Ernährung umgestellt und esse absolut gesund...Ich habe bereits fast 7 Kilo in diesem Monat verloren trotz dem Olanzapin das ich weiterhin nehme....Also liegt es an uns und nicht an den medis denn auch mit dickmacher kann man abnehmen...Sich auf der Entschuldigung der medis auszuruhen ist nur eine Lüge an sich selbst



Das kann ich nur unterstreichen was unsere Nie hier schreibt. Ich hab letztes Jahr 25 Kilo zugenommen und auch wassereinlagerungen und war auf 105kg bei 1,50m. Jetzt bin ich bei 90kg.

Ich trinke nur noch Wasser oder Tee ungesüsst. Esse 3 mal am Tag und versuche viel Gemüse und Obst zu essen.

Dauert lange aber man kann es schaffen

Bald fang ich mit Fittnessstudio an. Ich hab Glück das ich ein super Bindegeweben haben aber mein Bauch durch die Schwangerschaften muss weg halbwegs

x 2 #9


F
@NIEaufgeben O.k.,das macht mir eher wieder Mut.

Vielleicht kann ich es dann doch auch noch schaffen.

Habe früher (ohne Medikamente) schonmal 85 kg gewogen und kam dann mit der Zeit auf 66 kg.
Das hatte aber gedauert und ich war Mitte 20...lange her...

Fühlst Du Dich denn psychisch stabil mit Deinem neuen Essverhalten?

x 1 #10


Sonja77
Zitat von Flame:
@NIEaufgeben O.k.,das macht mir eher wieder Mut.Vielleicht kann ich es dann doch auch noch schaffen.Habe früher (ohne Medikamente) schonmal 85 kg gewogen und kam dann mit der Zeit auf 66 kg.Das hatte aber gedauert und ich war Mitte 20...lange her...Fühlst Du Dich denn psychisch stabil mit Deinem neuen Essverhalten?

Ich fühle mich mit meiner Ernährung sehr gut,klar gibts Momente wo der Hunger oder die Lust gross werden...aber auch das kann man schaffen wenn man es wirklich will

Ich war immer normalgewicht,und heute bin ich fett...und das will ich nicht...also muss ich etwas dagegen tun...
Und es ist nichtmal so schwer wie gedacht....
Ich esse genug,einfach nur noch gesund...

Und ab und an gönne ich mir auch was leckeres,ich verbiete mir absolut nichts...
Und das ist das wichtigste....

x 2 #11


J
Ich hab 150mg Sertralin genommen und Abend s Mirtazapin. 30mg ich hab so fressanfälle bekommen abends 23 Uhr.... oh man jetzt kann ich nur noch mit dem kopf drüber schütteln.

Mit Disziplin schafft man alles ich trinke ca 5 Monate nur noch selter. Hab letztens ein Schluck Cola getrunken .... bähhhh so süß und ekelig naja ich habs früher immer getrunken.

Statt naschis Obst ( Banane oder Ananas oder oder oder ) oder Hunger Glas Wasser trinken

#12


J
Was aber wichtig ist das man was isst. Wenn man hungert nimmt man eher zu als ab.

#13


Sonja77
Und man darf durchaus auch mal schlemmen...
Aber eben nur noch selten und dann sollte man es geniessen und als etwas spezielles ansehen....

#14


F
Hatte einen langen Text geschrieben und nun nochmal von vorne...

Vor Ausbruch meiner Angststörung war ich schlank und hatte massive Angst vor einer Gewichtszunahme.
Da ich in der Schule einige Jahre gemobbt wurde und ein Partner gesagt hatte: "Ab 70 kg bist Du mir zu dick".

Das war leider in jungen Jahren und es hat mich geprägt.
Seitdem hab ich alles daran gesetzt bloss nicht wieder zuzunehmen.

Ich war tatsächlich lange Jahre schlank aber glücklich war ich nicht.
Und ich hatte immer Angst ,verstossen zu werden.
Habe mein Gewicht stark kontrolliert,hat zwar geklappt aber wehe,es waren mal 1,5 kg mehr,da hatte ich schon fast Panikattacken.
Inzwischen bin ich sicher,dass diese Angst vor einer Gewichtszunahme meine Angststörung zum Grossteil zutage gebracht hat.
Alles drehte sich nurnoch um wiegen und Kalorien und so weiter.
Äusserlich war ich schlank aber innerlich war jeder Tag ein Kampf gegen meinen Körper.

Jetzt bin ich fett aber mein Mann liebt mich trotzdem.
Das ist eine ganz neue Erfahrung.

Komisches Leben,es passiert immer das,was man am wenigsten erwartet...

x 2 #15


MariaFonseca
Zuerst müssen Sie sich selbst akzeptieren und alles tun, um die Situation umzukehren. Der Rat einiger Leute hier ist ausgezeichnet. Eine Änderung der Essgewohnheiten ist entscheidend.

x 1 #16


Lillibeth
Zitat von Flame:
Hatte einen langen Text geschrieben und nun nochmal von vorne...Vor Ausbruch meiner Angststörung war ich schlank und hatte massive Angst vor einer Gewichtszunahme.Da ich in der Schule einige Jahre gemobbt wurde und ein Partner gesagt hatte: "Ab 70 kg bist Du mir zu dick".Das war leider in jungen Jahren und es hat mich geprägt.Seitdem hab ich alles daran gesetzt bloss nicht wieder zuzunehmen.Ich war tatsächlich lange Jahre schlank aber glücklich war ich nicht.Und ich hatte immer Angst ,verstossen zu werden.Habe mein Gewicht stark kontrolliert,hat zwar geklappt aber wehe,es waren mal 1,5 kg mehr,da hatte ich schon fast Panikattacken.Inzwischen bin ich sicher,dass diese Angst vor einer Gewichtszunahme meine Angststörung zum Grossteil zutage gebracht hat.Alles drehte sich nurnoch um wiegen und Kalorien und so weiter.Äusserlich war ich schlank aber innerlich war jeder Tag ein Kampf gegen meinen Körper.Jetzt bin ich fett aber mein Mann liebt mich trotzdem.Das ist eine ganz neue Erfahrung.Komisches Leben,es passiert immer das,was man am wenigsten erwartet...

Ich habe mich bei weight watchers angemeldet und kontrolliere mein Essen nun. Und die Kilos fallen wieder

x 1 #17

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OBIKO
Das Beste und das einfachste und auch das billigste was man machen kann ist intervallfasten.

x 2 #18


I
Das hilft aber nicht, wenn durch die Medikamente der Appetit gesteigert ist oder man Heißhunger-Fress-Attacken hat, auch nachts unkontrolliertes Essen.
In meinem Medi-Beipackzettel steht als Nebenwirkung nicht nur Gewichtszunahme sondern sogar Fettleibigkeit. Shocked
Das ist nun echt brutal, da gegenan zu diäten. Es sind ja nicht einmal Süßigkeiten oder Kekse, es sind bei mir eher die
herzhaften Sachen die Fress-Gelüste auslösen. Ich ernähre mich prinzipiell auch gesund, nur sind leider die Portionen
zu groß. Daran muss ich arbeiten.
Seit 6 Monaten muss ich täglich Insulin spritzen, das wirkt sich auch nicht gerade gut aus. Confused
Es ist ungerecht zu sagen, man kann abnehmen,wenn man es nur wirklich will Rolling Eyes
So einfach ist das nicht, gegen die Medikamente gegenan zu arbeiten, sie greifen auch in den Stoffwechsel ein.
Ich liebe meinen Körper nicht, ich habe auch keinen Frieden mit ihm geschlossen, aber ich arrangiere mich irgendwie mit ihm.
Es gibt Tage, da stört das Übergewicht, dann Tage wo ich es gelassen nehme.
Mein Mann macht mir keinen Stress, er liebt mich trotzdem. Gott sei Dank...

x 1 #19


F
Mir geht es im Prinzip genauso wie Orangia.
Nehme insgesamt 4 Medikamente,die Übergewicht und Heisshuger begünstigen:
Pregabalin (Hauptmedikament),Amitriptylin (Bedarfsmedikament) und dann noch einen Blutdrucksenker (Bisolich) und die 3- Monatsspritze Sanaya (Verhütungsmittel).

Ich muss allerdings auch sagen,dass ich seit meiner Jugend an einer Esstörung leide und auch schon früher die Neigung zu "Emotional Eating" hatte,also essen zur Beruhigung,aus Frust oder oder...
Vor Beginn der Angsttörung habe ich dieses Verlangen nach Essen (mühsam) unter Kontrolle gehalten und war daher auch normalgewichtig.
Aber schon damals hat mich das viel Kraft gekostet.
Kraft,die ich heutzutage einfach manchmal nicht aufbringe.

Aber ich mache es so wie Orangia und gebe nicht auf.
Versuche,möglichst gesund zu essen und an dem Emotional Eating zu arbeiten.
Das ist die einzige Stellschraube,die ich habe.
Nicht einfach aber immer hin etwas...

Dazu gehört dann halt auch,dass ich versuche,Stress zu vermeiden und mich möglichst "in meiner Mitte" zu befinden.

Intervallfasten hab ich schon probiert aber das packe ich nicht.
Komme nach einer gewissen Zeit ohne Essen echt mies drauf und das kann ich auch meiner Umwelt nicht zumuten.
Kriege dann auch Konzentrationsstörungen und fühle mich nurnoch müde und abgeschlagen.
So als hätte ich Depressionen.
So kann ich einfach nicht existieren.

Und an Essensregeln halten (wie bei Weight Watchers) klappt auch nicht.
Kann mich nicht an feste Vorgaben halten,fühle mich dann wie eingesperrt und dann schlägt es wieder in´s Gegenteil um und ich esse noch mehr.
Hab mich halt früher was essen angeht lange Jahre sehr gegeisselt und ich schätze,mein Unterbewusstsein wehrt sich dagegen mit Händen und Füssen.
Ist zumindest meine Theorie.
Denn das erzeugt bei mir Druck und auf Druck reagiere ich allergisch.

Aber wie gesagt: Aufgeben kommt nicht in die Tüte.
Mein Psychiater hat gemeint,kleine Schritte wären wichtig.
Ich probiere verschiedene Sachen aus und hoffe halt,dass es eines Tages fruchtet.

x 1 #20


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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