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S

SRittscher
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Guten Abend,
ich nehme seit gestern 5 mg escitalopram, vorher Duloxetin.
Seit heute ist alles noch viel schlimmer geworden, vor allem die Depressionen und die Ängste. Gerade die Depressionen sind wirklich arg verschlimmert. .
Kennt das hier jemand, gerade auch im Bezug auf Depressionen?
Bei Ängsten habe ich es schon öfter gelesen. .

Lieben dank!

Lg Silke

02.07.2024 #1


303 Antworten ↓
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Apinha
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Zitat von Kelly06:
Uii ganz schön heftig... Hatte jetzt auch wochenlang Dauerangst lag nur im Bett, zittern, schwitzen, Alpträume, hat sich etwas gebessert, mich verwirren eben nur diese ups und downs, dass es eben nicht Schritt für Schritt immer besser wird... Sondern immer mal dazwischen auch so Rückfalle sind, fast wie am Anfang....Mein Antrieb lässt auch zu wünschen übrig. Aber schön zu hören das es dir irgendwann besser ging... Das wünsche ich mir auch sooo sehr...



Du darfst nicht vergessen , dass die Medikamente in unseren Hirnstoffwechsel eingreifen .. und dieser Stoffwechsel ist immer in Bewegung . Kann das leider nicht besser erklären ... wenn aber irgendwann (das ist echt von Mensch zu Mensch unterschiedlich) ein konstanter Spiegel erreicht ist , dann spielen diese kleinen Änderungen/ Bewegungen im Hirn keine Rolle mehr .. und da du ja noch beim eindosieren/ höherdosieren bist , ist das alles logisch und normal Smile und das sage ich dir jetzt nicht als starke Frau die hier grad im Wohnzimmer rum tanzt , sondern als Mensch der gerade bzw. seit 3 Wochen auf der Couch liegt und selbst auf die Wirkung wartet Smile

30.12.2020 15:06 • x 3 #146


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Depression ist schlimmer beim Einschleichen von Escitalopram

x 3


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Apinha
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Zitat von Kelly06:
Hallo, schön zu hören das es dir durch die Medikamente schonmal gut ging, dass ermutigt einen weiter durchzuziehen... Bin jetzt auch schon drei Wochen mit 30 mg Duloxetin und seit acht Tagen 60 mg dabei, die Anfangsphase war horror pur... Jetzt hatte ich zwei drei Tage an denen es mit der Angst ganz gut ging und gestern Abend und Nacht wieder einen Rückfall was mich natürlich zweifeln lässt ob ich weiter machen soll... Weißt du noch wie es bei dir damals war... Kam die Besserung schleichend und waren zwischenzeitlich auch Einbrüche dabei? Ich wünsche dir das dir das medi wieder so gut hilft...




Oh ja, bei mir war es genau so! Ich erinnere mich noch , dass ich mich damals wie ein Psycho (sorry für die Ausdrucksweise , Aber so war es wirklich ) gefühlt habe . Ich hatte so viele extreme Nebenwirkungen: Verwirrtheit, panikattacken ohne Ende , zwangsgedanken, ich hatte mir ständig mit beiden Händen an den Kopf gefasst , weil ich dachte ich werde wirklich verrückt , herzrasen, depersonalisation ... also wirklich das ganze Programm .. ich war kurz davor in die Klinik zu gehen , bin es aber nicht , weil ich mein Kind nicht allein lassen wollte .. und dann plötzlich nach ein paar Wochen ging es schleichend besser , ich habe das nicht mal richtig mit bekommen .. es war nicht so , das ich eines morgens aufgewacht bin und alles war Friede Freude Eierkuchen Smile sondern wirklich Stück für Stück .. und irgendwann kam der Tag wo mir wirklich bewusst war : krass , mir gehts gut ! Und das war so ein befreiendes Gefühl . Smile aber es hat wirklich gedauert ..

30.12.2020 14:52 • x 2 #144


Zum Beitrag im Thema ↓


Schlaflose
Das ist meistens so dass es einem zu Beginn der Einnahme von Antidepressiva schlechter geht. Zum einen sind es Nebenwirkungen, zum anderen eine sog. Erstverschlimmerung. Die positive Wirkung setzt erst nach 3-4 Wochen ein, manchmal dauert es noch länger.

x 1 #2


S
......kennst du das auch?
Vor allem diese Unruhe macht mich total fertig!

#3


Schlaflose
Zitat von SRittscher:
......kennst du das auch?Vor allem diese Unruhe macht mich total fertig!

Bei mir was es anders, weil ich ein damals mit einem sedierenden AD anfing. Mir war die ersten Tage total schwummrig, leicht übel und vor allem war ich müde und tranig. Aber das so gewollt, weil ich das AD wegen Schlafstörungen nahm.
Escitalopram ist ein anregendes AD, daher die Unruhe.

#4


S
Zitat von Schlaflose:
Bei mir was es anders, weil ich ein damals mit einem sedierenden AD anfing. Mir war die ersten Tage total schwummrig, leicht übel und vor allem war ich müde und tranig. Aber das so gewollt, weil ich das AD wegen Schlafstörungen nahm.Escitalopram ist ein anregendes AD, daher die Unruhe.


Meinst du das mit der Unruhe geht wieder weg?
Mir gehts echt richtig dreckig gerade......
Selbst das Tavor hilft mir nicht......

#5


Schlaflose
Das sollte im Normalfall nach einiger Zeit weggehen. Viele bekommen ein zweites sedierendes AD dazu verschrieben, wenn es zu schlimm ist.

#6


S
Zitat von Schlaflose:
Das sollte im Normalfall nach einiger Zeit weggehen. Viele bekommen ein zweites sedierendes AD dazu verschrieben, wenn es zu schlimm ist.


Hast du mirtazapin? Falls ja, hat es dir geholfen?

#7


P
Zitat von SRittscher:
Meinst du das mit der Unruhe geht wieder weg?
Mir gehts echt richtig dreckig gerade......
Selbst das Tavor hilft mir nicht......


Ja, das geht wieder weg. Das ist eine sehr häufige NW, die ich auch stark hatte. Für mich war das mit eine der schlimmsten NW...
Wieviel Tavor nimmst du denn? Und hast du es mal mit bewegen versucht, um die Anspannung/Unruhe abzubauen?

#8


S
Zitat von Pauline333:
Ja, das geht wieder weg. Das ist eine sehr häufige NW, die ich auch stark hatte. Für mich war das mit eine der schlimmsten NW...Wieviel Tavor nimmst du denn? Und hast du es mal mit bewegen versucht, um die Anspannung/Unruhe abzubauen?


Ich darf lt Arzt bis zu 3 Tabletten nehmen.......die habe ich heute leider auch gebraucht.
Das schlimme ist, dass es mir depressionstechnisch so schlecht geht, dass ich es zb nicht schaffe, zb Mal raus joggen zu gehen oder Ähnliches......
Weißt du, was ich meine?

#9


P
Das heißt, du hast 0,5mg Tavor Tabletten und somit 1,5mg genommen? Am Stück oder über den Tag verteilt?

Ja, ich hatte auch immer Depressionssymptome beim Einschleichen. Versuch dich so gut es geht aufzuraffen. Draußen an der frischen Luft geht es einem oft direkt besser, da man nicht mehr ganz so stark um sich kreist.

#10


S
Zitat von Pauline333:
Das heißt, du hast 0,5mg Tavor Tabletten und somit 1,5mg genommen? Am Stück oder über den Tag verteilt?Ja, ich hatte auch immer Depressionssymptome beim Einschleichen. Versuch dich so gut es geht aufzuraffen. Draußen an der frischen Luft geht es einem oft direkt besser, da man nicht mehr ganz so stark um sich kreist.


......über den Tag verteilt. Anders war es nicht auszuhalten!
Ich versuche morgen mal zumindest eine Runde spazieren gehen, vlt. hilft das ja ein wenig.
Wie lange hat diese Unruhe denn bei dir angehalten? Nimmst du auch 5 mg?
Und wann würde es insgesamt besser?

#11


Ina2509
Ich nehme auch Escitalopram, die Unruhe und die erstverschlimmerung ist wirklich heftig. Habe auch die erste 2 Wochen nur mit Tavor überstanden. Nach ca 4-6 Wochen ging es mir immer ein Stück besser.

#12


S
Zitat von Ina2509:
Ich nehme auch Escitalopram, die Unruhe und die erstverschlimmerung ist wirklich heftig. Habe auch die erste 2 Wochen nur mit Tavor überstanden. Nach ca 4-6 Wochen ging es mir immer ein Stück besser.


Echt furchtbar!
Hast du auch mit 5 mg angefangen? Und wann bist du hochgegangen? Nimmst du jetzt 10 mg?
Sorry, wegen der ganzen Fragen......

#13


Schlaflose
Zitat von SRittscher:
Hast du mirtazapin? Falls ja, hat es dir geholfen?

Mirtazapin hatte ich mal ausprobiert, aber das hatte keine Wirkung bei mir. Ich hatte 9 Jahre lang Amitriptylin und danach bis jetzt Doxepin.

#14


P
Ich nehme Citalopram, da braucht man die doppelte Dosis. Also Einstieg meist mit 10mg, Zieldosis bei PA ist i.d.R. 20mg, man darf aber bis 40mg gehen (früher sogar 60).
Ich hatte schon mit 2,5mg (=1,25 mg Escitalopram) Unruhe. Also kein Wunder, dass du bei 5mg schon sehr unruhig bist.
Aber das geht wie gesagt wieder weg. Es ist sogar als gutes Zeichen zu werten und zeigt, dass dein Körper auf den Wirkstoff anspricht. Mir wurde mal gesagt: erst kommen die NW dann die Wirkung. Du hast es bald geschafft Smile

#15


Ina2509
Zitat von SRittscher:
Echt furchtbar!Hast du auch mit 5 mg angefangen? Und wann bist du hochgegangen? Nimmst du jetzt 10 mg?Sorry, wegen der ganzen Fragen......



Ich habe mit 5 mg angefangen und nach einer Woche auf 10 hoch. Ich muss allerdings sagen das es sich gelohnt hat, mir ging es nach und nach immer besser. Mittlerweile gehe ich wieder normal arbeiten und hab mein Leben zurück. Klar es gibt immer noch Tage wo es mir nicht ganz so gut geht aber es sind immer 1-2 Tage und keine Wochen oder Monate .
Halte durch es wird besser

x 4 #16


S
Zitat von Ina2509:
Ich habe mit 5 mg angefangen und nach einer Woche auf 10 hoch. Ich muss allerdings sagen das es sich gelohnt hat, mir ging es nach und nach immer besser. Mittlerweile gehe ich wieder normal arbeiten und hab mein Leben zurück. Klar es gibt immer noch Tage wo es mir nicht ganz so gut geht aber es sind immer 1-2 Tage und keine Wochen oder Monate .Halte durch es wird besser


Hattest du auch Depressionen oder ausschließlich Ängste?
Wirkungseintritt war so nach 4-6 Wochen, richtig? War die Verschlimmerung als du von 5 auf 10 mg gegangen bist nochmal arg schlimm?

#17

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Ina2509
Zitat von SRittscher:
Hattest du auch Depressionen oder ausschließlich Ängste?Wirkungseintritt war so nach 4-6 Wochen, richtig? War die Verschlimmerung als du von 5 auf 10 mg gegangen bist nochmal arg schlimm?



Hauptsächlich Ängste, die ersten Verbesserungen hab ich na ca 6 Wochen wahrgenommen. Die Verschlimmerung von 5 auf 10fand ich schlimmer als das einschleichen. Leider dauert es etwas bis ad wirkt

#18


S
Zitat von Ina2509:
Hauptsächlich Ängste, die ersten Verbesserungen hab ich na ca 6 Wochen wahrgenommen. Die Verschlimmerung von 5 auf 10fand ich schlimmer als das einschleichen. Leider dauert es etwas bis ad wirkt



Wie sah denn bei dir die Erstverschlimmerung aus? Also, welche Symptome hattest du?

#19


Ina2509
Zitat von SRittscher:
Wie sah denn bei dir die Erstverschlimmerung aus? Also, welche Symptome hattest du?



Ganz starke Unruhe, Schlaflosigkeit, herzrasen, trockener Hals, Appetit Verlust, Hoffnungslosigkeit, wein Anfälle usw

x 1 #20


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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