Zitat von Angstmaschine: Irre, oder? Ich hab' jahrelang versucht, da irgendeine Logik reinzukriegen - vergebens. Das Stolpern folgt für eine Zeit immer irgendwelchen "kleinen Regeln", aber wenn ich dann gedacht habe "jetzt hab' ich's gefunden" verhält es sich wieder ganz anders.
Nur, dass ich anfälliger dafür bin wenn "irgendwas" ist (Stress, besonderes Ereignis ...) hat sich über die Jahre gezeigt. Aber eben auch nicht immer...
Ja, unser Körper ist eben - auch wenn dein Name was anderes sagt
😆 - keine Maschine. Und er reagiert mal so, mal so, besonders wenn Stress der Auslöser ist. Ich hab auch stressige Phasen und es ist gar nichts. Dann gibt es Phasen mit nur wenig Stress und trotzdem bekomme ich Ängste oder seltsame Symptome. Das Stolpern ist ja nur eine Variante, wie sich nervöse Überaktivität äußert. Im Prinzip ist es vermutlich nichts anderes als ein zuckendes Augenlid oder ein Reizmagen/-darm.
Aber eigentlich zeigt es auch, dass der Körper tut, was er soll - auch wenn es uns nicht gefällt und wir lieber hätten, er würde vorhersehbar und gleichförmig reagieren. Aber nur durch dieses chaotische Pendeln schafft er es ja, sich auf innere und äußere Einflüsse einzustellen. Bzw. kommt auch so manchmal einfach die überschüssige Energie raus. Ich denke, man sollte es weniger als ein Zeichen für etwas Pathologisches sehen, sondern eher als Hinweis, dass es vielleicht gut wäre, sich etwas mehr um sich selbst zu kümmern. Vielleicht kann man irgendwo etwas Stress rausnehmen, etwas gesünder essen, sich etwas mehr bewegen, etc. Aber dann nicht gleich erwarten, dass das Symptom sofort weggeht. Meistens schleppt das ja etwas nach und braucht etwas, bis es sich beruhigt.
Das sage ich gerade auch etwas zu mir selbst, weil ich gerade eine Phase mit sehr massivem Stolpern (mehrmals die Minute, wenn ich sitze oder stehe
🙈) und mich das auch halb an den Rand des Wahnsinns bringt. Aber auch hier: Es ist alles gut, ich bin nicht herzkrank, es ist nur bisschen was durcheinander geraten und kommt auch wieder ins Lot. Es braucht nur ein bisschen. Und je mehr man dem vertrauen kann, desto schneller geht es.