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201321.02




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Habt ihr einen Tipp, was man gegen Herzstolpern tun kann? Ich habe es seit Tagen ständig. Es nervt und beunruhigt mich einfach.
Letztes Jahr im Juni war ich beim Internisten, wo EKG, Langzeit-EKG und Ultraschall gemacht wurden. Es wäre alles ok.
Aber trotzdem habe ich das immer wieder. Manchmal habei ich tagelang Ruhe. Dann geht es wieder los. Ich empfinde es wie Zuckungen und Extraschläge.
Ich kann mich noch erinnern, dass ich das vor 7 Jahren einmal so dermaßen extrem hatte, dass ich dachte, ich sterbe. Damals hatte ich aber keine PA und habe nix unternommen. Danach war ich noch tagelang innerlich unruhig.
Die Stolperer treten einfach so auf. Mal in Ruhe, mal beim Bücken etc.
Habt ihr ein Mittelchen dagegen gefunden? Also pflanzlicher Art? Oder was kann man sonst dagegen tun?

Auf das Thema antworten


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bayern-oberpfalz
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  21.02.2013 12:50  
oje Aladin da können wir uns die Hand reichen ...mir geht es seit fast zwei wochen durchgehend genauso bekomm erst am dienstag ein 24 std ekg weil der Arzt eben meint es kommt von der psyche wie halt alles was ich habe...vorher hat mir jemand geschrieben dem haben Tromocardin complex geholfen sind ohne Nebenwirkungen werde es auf jedenfall mal probieren vielleicht hilft es ...



  21.02.2013 13:11  
Was ist das denn? Pflanzlich? Ich hatte im letzten Jahr ungefähr 3 normale und 1 Langzeit-EKG und Ultraschall- Deswegen brauche ich wohl nicht noch mal zum Arzt gehen. Der Internist verdrehte eh direkt die Augen. Leute, die schlank und keine 30 wären, hätten eh nix am Herz...



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  21.02.2013 20:34  
Hast Du Probleme mit dem Magen oder so Luft im Bauch oder so? Klingt vielleicht blöd aber versuch mal lefax!



  21.02.2013 21:30  
Sehr gut gegen Herzstolpern hilft reines Magnesium,natürlich nur wenn es vorher ärztlich abgeklärt wurde....
mein Internist hat mir <Magnosolv< verschrieben,denn es sollte schon ein gutes Produkt sein und auch kein Kombipräparat.



  22.02.2013 14:00  
Ich habe zwei Ansätze im Verlauf meiner Arztbesuche bekommen. Einmal, dass ich ein Darmproblem haben soll und einmal, dass ich evtl. eine Allergie habe. Aber genauer konnte das nicht geklärt werden. Da es quasi nicht medizinisch behandlungsbedürftig ist. Ich war halt bei Heilpraktikern und einem Naturheilkundler (aber Arzt). Man empfahl mir (aufgrund häufiger Antibiotika-Einnahme) eine Darmsanierung. Kaufte teures Zeug. Dummerweise musste ich mich davon übergeben. Ein Heilpraktiker vermutete eine Allergie. Wogegen konnte er natürlich nicht sagen. Es ist so, dass ich mich nachts oft kratze (trotz neuer Matratze und natürlich wechsele ich auch meine Bettwäsche regelmäßig) und dass auch z.B. meine Ohren innen oft extrem jucken.
Nun weiß ich natürlich nicht, ob das in einem Zusammenhang stehen könnte. Dieses Jucken und ein ständiges "verschleimt sein" mit Hustenreiz machen mir halt Gedanken.
Ich weiß aber nicht, an welchen Arzt ich mich wenden soll. HNO? Lungenfacharzt? Oder eher ein Hautarzt? Ich habe einfach das Gefühl, dass es neben meinen Panikattacken (was im Moment besser ist) noch irgendwas anderes im Argen liegt. Organisch scheint es ja nicht zu sein und ich brauche ja wohl auch nicht noch einmal zum Internisten. Ok. Ich könnte noch ein Belastungs-EKG machen. Aber ob das nötig ist nach guten EKG´s und einem Langzeit-EKG ohne Befund?



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  22.02.2013 14:30  
Wie macht sich denn das Herzstolpern bei Dir bemerkbar?

Ich habe das auch, Langzeit-EKG steht noch aus.

Ich habe es nicht jeden Tag, aber 2-3 x die Woche. Bei mir ist es mittig Brustkorb und es ist wie eine Art kurzes "rumpeln". Also ich habe es nicht direkt in der Herzgegend sondern wirklich direkt in der Mitte oberhalb der Brust.

Liebe Grüße
Jacky



  22.02.2013 14:42  
Ich habe das immer in der Herzgegend. Und würde es als Stolpern oder wie du, als Rumpeln, bezeichnen. Extraschläge halt. Flatternd. Und das macht einem doch ein bisschen Angst. Vor allem habe ich es sowohl in Ruhe als auch bei Bewegungen. Z.B. beim Bücken oder Aufstehen.



  22.02.2013 14:50  
Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass ich aus den Latschen kippe, wenn ich mich aus der Hocke hoch begebe. Auch, wenn ich nur kurze Zeit in der Hocke war. Dann denke ich jeden Moment, dass "das Licht ausgeht" und mein Kopf fühlt sich so leer an. Und das kann doch nicht normal sein. Haben andere doch nicht. Und die arbeiten sogar gebeugt oder in der Hocke! Ich bin 30 und schlank und rauche nicht usw. Wenn ich dann wieder stehe, rast mein Herz richtig. Und das ganz unabhängig von Angst. Wenn ich dann den Blutdruck messe, sind die Werte noch ganz ok. 105:67. Eben allerdings 130:68. Ich finde die Diskrepanz zwischen den Werten dann auch etwas komisch. Wie lässt sich das bloß erklären? Wenn ich bloß mal einen Tipp dagegen hätte.



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  22.02.2013 17:04  
Aladin hat geschrieben:
Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass ich aus den Latschen kippe, wenn ich mich aus der Hocke hoch begebe. Auch, wenn ich nur kurze Zeit in der Hocke war. Dann denke ich jeden Moment, dass "das Licht ausgeht" und mein Kopf fühlt sich so leer an. Und das kann doch nicht normal sein. Haben andere doch nicht. .


Doch, ich habe das auch immer. Das ist völlig normal, wenn man aus der Hocke hochgeht, dass dann das Blut kurzfristig in die Beine versackt und im Kopf eine Blutleere entsteht. Und wenn der Blutdruck allgemein niedrig ist, passiert das umso mehr. Bei wem das nicht so ist, der müsste sich eher Sorgen machen, weil er dann wahrscheinlich einen zu hohen Blutdruck hat.



  22.02.2013 17:21  
Aladin hat geschrieben:
Habt ihr einen Tipp, was man gegen Herzstolpern tun kann? Ich habe es seit Tagen ständig. Es nervt und beunruhigt mich einfach.
Letztes Jahr im Juni war ich beim Internisten, wo EKG, Langzeit-EKG und Ultraschall gemacht wurden. Es wäre alles ok.
Aber trotzdem habe ich das immer wieder. Manchmal habei ich tagelang Ruhe. Dann geht es wieder los. Ich empfinde es wie Zuckungen und Extraschläge.
Ich kann mich noch erinnern, dass ich das vor 7 Jahren einmal so dermaßen extrem hatte, dass ich dachte, ich sterbe. Damals hatte ich aber keine PA und habe nix unternommen. Danach war ich noch tagelang innerlich unruhig.
Die Stolperer treten einfach so auf. Mal in Ruhe, mal beim Bücken etc.
Habt ihr ein Mittelchen dagegen gefunden? Also pflanzlicher Art? Oder was kann man sonst dagegen tun?



Betablocker helfen da!



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  22.02.2013 18:35  
Ja, nur haben Betablocker bei manchen ziemlich blöde Nebenwirkungen, wenn ich BB nehme kann ich den ganzen Tag im Bett bleiben (S.. Störungen lassen wir hier man ganz außen vor). ;) Hat schon seinen Grund, dass BB unter 40 Jahren nicht empfohlen werden.



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  22.02.2013 19:05  
hmm also es gibt ja auch ärzte die nebenher allergologen sin un sich gut auskennen vlt gibts ja so einen in deiner nähe:)
hast du generell niedrigen blutdruck? weil manchmal kann es auch davon kommen...machst du denn oft sport? wie verhält sich da dein herz? wel manchmal hilft ne runde laufen auch ganz gut um des herz in den richtigen schwung zu bringen:)



  23.02.2013 09:08  
Sport mache ich nie. Als Kind fuhr ich viel Fahrrad. Aber ansonsten habe ich Sport immer gehasst. Niedrigen Blutdruck habe ich auch. Manchmal nur 90:60. Betablocker wären da wohl gar nix für mich... Ich will auch keine richtigen Medikamente nehmen. Vielleicht gibt´s ja eine Pflanze, die gegen solche Beschwerden hilft? Weißdorn-Kreislaufmittel nehme ich schon.



  23.02.2013 09:13  
Schlaflose, du meinst also, dass es rein niedriger Blutdruck ist? Kann der denn auch dieses Herzstolpern auslösen? Mit dem Internisten konnte man gar nicht reden. Der hat mehrere Behandlungsräume, zwischen denen er wie ein aufgescheuchtes Huhn herum rennt und das Wartezimmer proppenvoll. Der untersucht einen zwar gründlich, aber wenn er nicht auf Anhieb was findet, findet man sich so schnell wieder auf der Straße vor, so schnell kann man gar nicht gucken. Und das finde ich halt blöd. Dass die 2 Untersuchungen machen, nix finden und dann weiter rennen. Ich meine, die müssen doch sowas schon mal gehört haben und einen evtl. weiter überweisen können. Eine simple Erklärung WAS das ist und was man dagegen tun kann hätte mir schon ausgereicht.




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  24.02.2013 16:30  
Also bevor man mit Betablockern kommt usw... :roll:

Ich hab auch Jahrelang Herzstolpern und Extrasystolen gehabt und mir auch dauernd deswegen Angst gemacht. Bei mir war das manchmal wochenlang nicht, dann wieder 3-3 mal pro woche, manchmal mehrmals am Tag.
Extrasystolen sind im Grunde was ganz normales. Hat jeder Mensch ab und an. Wenns wirklich häufig vorkommt, und mirt häufig meine ich mehrmals pro Minute, über Stunden hinweg, dann sollte man sich mal zum Arzt begeben.

Bei uns wird die Sache dadurch verschlimmert, dass wir aktiv mitbekommen, dass das Herz stolpert. Andere Menschen die nicht so in ihren Körper horchen, bekommen so nen Extraschlag meist nichtmal mit.

Was mir auf lange Sicht geholfen hat, waren keine Pillen oder sonstwas, sondern Bewegung.
Ganz schlicht und ergreifend mehr bewegen. Das regt den Kreislauf an, stärkt das Herz, man fühlt sich allgemein wohler und wenn man so wie ich wandert, erzeugt der Körper automatisch auch mehr Blut. Bis zu 2 Liter hab ich gelesen. Man hat nen niedrigeren Ruhepuls und kommt nichtmehr so leicht aus der Puste.

Man kann ganz klein anfangen. Ich zb lauf jetzt seit 2 Monaten täglich zur Arbeit und wieder zurück. Sind am Tag 1,6km.. Das reicht schon aus für den Anfang.

Also ich hab so nen Extraschlag mittlerweile so gut wie gar nicht mehr.
Das sich der Puls beim aufstehen beschleunigt, hatte ich auch.

Das einem Schwarz vor Augen wird, kenne ich persönlich nicht, bzw hatte das mal ganz früher als Kind 1 oder 2 mal. Das sind so Dinge, die ich nicht als normal einstufen würde,. Menschen mit niedrigem Blutdruck haben das generell häufiger.
Das sich der Puls dabei beschleunigt ist doch auch ganz normal. Der Körper merkt halt dass kurzzeitig was nicht stimmt wenn man aufsteht, Blutarmut im Hirn und das Herz beschleunigt halt automatisch um die Differenz wieder auszugleichen. Ganz normale Sache. Aber auch solche Symptome werden merklich weniger, wenn man mal seinen inneren Schweinehund überwindet und ein bisschen Sport macht. Man muss ja nicht gleich wandern gehen, aber dann sollte man sich halt Übungen raussuchen die das Herz-Kreislauf System stärken.

Weiß grad nicht ob du ne Frau oder ein Mann bist. Generell tritt ja niedrigerer Blutdruck eher bei Frauen auf. Würde erklären weswegen ich damit nie Last hatte. Mein Blutdruck beläuft sich eigentlich immer zwischen 115/70 bzw bis 135/90 je nachdem ob in Ruhe oder nach leichter Betätigung. Beim sport natürlich entsprechend höher.



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  24.02.2013 17:29  
Aladin hat geschrieben:
Schlaflose, du meinst also, dass es rein niedriger Blutdruck ist? Kann der denn auch dieses Herzstolpern auslösen?


Das mit der Blutleere im Kopf, wenn man aus der Hocke hochgeht auf jeden Fall, besonders, wenn man ganz schnell hochgeht. Das ist ja schon rein mechanisch so, aufgrund der Schwerkraft, dass das Blut nach unten sackt. Dann muss das Herz plötzlich schneller schlagen umd dagegen anzugehen und das Blut wieder in den Kopf zu pumpen. In den Zeiten, wo ich noch sehr niedrigen Blutdruck hatte (oft 80-60), ist mir das auch immer passiert, wenn ich nur vom Stuhl aufgestanden bin. Da wurde mir richtig schwarz vor Augen und ich musste mich immer erstmal sekundenlang am Tisch festhalten und tief durchatmen um nicht umzukippen.
Dass Herzstolpern durch niedrigen Blutdruck ausgelöst wird, glaube ich eher nicht. Ich hatte es zumindest noch nie.
Aber beim Internisten ist man mit solchen Beschwerden auch nicht wirklich an der richtigen Adresse. Ich war immer nur beim Hausarzt und der hat mir gesagt: Machen Sie Ausdauersport! Das habe ich dann angefangen und nach einigen Monaten war mein Blutdruck optimal.



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  25.02.2013 11:34  
Also Betablocker zu empfehlen finde ich schon ziemlich hart :-)

Ist das nicht eher so die "Denke", irgendeine Pille findet sich schon, um auch die letzten körperlichen Symptome wegzudrücken?

Ich kann das was Reaching sagte, voll und ganz bestätigen.

Es war und ist auch meine Erfahrung, durch mehr Bewegung (z.B. Walking) die Extrasystolen gut in den Griff kriegen zu können.

Anfangs nicht zu viel zumuten, denn sonst treten meiner Erfahrung nach eher noch mehr Extrasystolen auf. Ist man aber "drin" im regelmäßigen Training der Bewegung, dann hilft das bei mir wunderbar!

Mein Durchschnitt liegt so bei ca. 3,5 km täglich, die ich in knappen 35 Minuten schaffe. Bei gutem Wetter laufe ich auch schonmal 6-8km, was viel klingt, aber gar nicht so viel ist!

Ein bischen fordern und schwitzen dabei finde ich ganz gut, da das Laufen eine sehr gute Methode ist, sich und sein Nervensystem nicht zu überfordern im Gegensatz zu anderen Sportarten, bei denen ich dann 24h später in totalen Symptomen liege :-)



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Berlin
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  25.02.2013 12:52  
HeikoEN hat geschrieben:

Es war und ist auch meine Erfahrung, durch mehr Bewegung (z.B. Walking) die Extrasystolen gut in den Griff kriegen zu können.

Anfangs nicht zu viel zumuten, denn sonst treten meiner Erfahrung nach eher noch mehr Extrasystolen auf. Ist man aber "drin" im regelmäßigen Training der Bewegung, dann hilft das bei mir wunderbar!

Mein Durchschnitt liegt so bei ca. 3,5 km täglich, die ich in knappen 35 Minuten schaffe. Bei gutem Wetter laufe ich auch schonmal 6-8km, was viel klingt, aber gar nicht so viel ist!

Ein bischen fordern und schwitzen dabei finde ich ganz gut, da das Laufen eine sehr gute Methode ist, sich und sein Nervensystem nicht zu überfordern im Gegensatz zu anderen Sportarten, bei denen ich dann 24h später in totalen Symptomen liege :-)
Kurioserweise fing bei mir erst damit viel an, auch die Extrasystolen. Ich hatte in den letzten Jahren einige 24h EKG. Seit 4 Jahren trinke ich generell keinen Alk., seit 1,5 Jahren rauche ich nicht mehr (vorher 25 Jahre Kettenraucher), 20 kg abgenommen, seit 3,5 Jahren täglich 8-12 km Laufen, Frühjahr bis Herbst um die 500 km Fahrrad pro Monat, deutlich gesündere Ernährung.

Mit dem Ergebnis, vor Jahren mit der deutlich ungesünderen Lebensweise hatte ich quasi nie Extrasystolen, irgendwie 2-3 in 24 Stunden, heute hunderte. Viele körperliche Symptome und Probleme, die ich damals nicht hatte, hab ich heute. Einige ganz extrem, seit ich nicht mehr rauche. Trotzdem würde ich nie wieder anfangen.

Ich würde an der gesunden Lebensweise nichts ändern, aber es ist schon merkwürdig, wenn es einem damit schlechter geht als vorher. Auch bestimmte Blutwerte, wie z.B. Cholesterin, haben sich bei mir mit gesünderer Lebensweise nicht verändert, auch nach Jahren nicht. Verzicht auf Schweinefleisch und kaum Verzehr von tierischen Fetten hat auch nichts bewirkt in Sachen Blutwerte. Darum schließe ich mich da auch vielen neueren Publikationen in den Medien an, die genau das bestätigen. Ich bin der lebende Beweis.



  25.02.2013 13:03  
Man hört ja so Einiges. Manche meinen, es käme von Lebensmitteln. Aber von diesem ganzen Glutamat-, Histamin-Quatsch halte ich nix mehr. Früher aßen sie auch vorwiegend Schweinefleisch und haufenweise Mehlpampe. Oder viele Eier. Sind doch genau die Sachen, die die Bauern früher vorrätig hatten und an denen es erstmal nicht mangelte. Heute haben wir viel mehr Möglichkeiten, an gesunde, frische Sachen zu kommen und sind trotzdem kränker.
Dass es von der Ernährung kommt, glaube ich irgendwie nicht. Klar, kann irgendwas sein, was man nicht verträgt. Aber bis ich dahinter komme, bin ich alt und grau.
Dann kann ich mir wohl nur so ein Trimmrad fürs Wohnzimmer besorgen. Mir geht es zwar insgesamt wieder besser. Aber lange Spaziergänge alleine traue ich mich gewiss nicht. Hier gehen immer Leute in den Wald. Alleine. Oh nee. Da hätte ich Angst. Irgendwie habe ich die Angst, die andere User auch beschreiben: Dass man nicht mehr allein nach Hause kommt. Und dann noch ohne Auto? Auf weiter Flur? Mit ner Panikattacke. Großer Gott. Das ist auch der Grund, warum ich keinen Sport betreibe. Ich mag eh keinen Sport. Rad fahren ginge vielleicht. Aber da hätte ich auch die Sorge, nicht mehr heim zu kommen oder beuwusstlos vom Rad zu fallen.
Ich male mir das dann richtig schön aus: Fahre alleine mit dem Rad weg, falle runter, haue mir den Kopp auf nem Stein an usw. Bescheuert... Aber Teil dieser Krankheit.


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