✔ Empfohlene Antwort
Richtig, das primäre Ziel muss dann sein die Psyche zu heilen, sozusagen. Weil nur die Symptomatik bekämpfen bringt nichts. Ist aber natürlich auch ein Teil der Behandlung z.B. in Form von Mass. bei Verspannungen oder pflanzlichen Medikamenten bei Reizmagen/Reizdarm (ich selbst leide zeitweise daran).
Aber nehmen wir mal an jemand leidet an Magenproblemen, wird untersucht und der Arzt findet nichts (Magenspiegelung etc.), dann ist eben alles abgeklärt worden was man abklären kann und als Patient muss man sich dann damit abfinden, dass körperlich keine Ursache zu finden ist die man medikamentös behandeln kann, sondern dass man den Auslöser (Stress, Anspannung, Ängste usw.) eliminieren muss. Sonst würde man weiterhin von Arzt zu Arzt hetzen und es würde immer schlimmer anstatt besser werden.
Ich würde schon behaupten dass es eben wehtut weil man Stress hat, angespannt ist, wie auch immer. Natürlich tut es nicht gleich weh wenn man mal einen stressigen Tag hat aber wenn man unbewusst immer angespannt ist über einen längeren Zeitraum, dann entsteht daraus irgendwann der Schmerz oder ähnliches, und das liegt dann schon an der psychischen Anspannung.
Ich finde es sehr falsch jemanden dann gleich als Hypochonder abzustempeln und nicht ernst zu nehmen, deswegen ist es schon wichtig bei Beschwerden untersucht zu werden, gerade wenn es länger anhält, aber andererseits muss man auch als Patient irgendwann sehen, dass - bei fehlen einer körperlichen Ursache - auf lange Zeit gesehen nur eine geeignete Therapie den gewünschten Erfolg und das Ausbleiben der Symptomatik bringt.
02.06.2014 10:59 •
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