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Gibt es Leute hier die den Diagnosen der Ärzte nicht Glauben ? Wenn ja wieso tut ihr das und was kann man dagegen tun ?
Und fühlt ihr euch manchmal Falsch behandelt ? Meine damit das ihr nicht richtig kontrolliert werdet aufgrund der Hypochondrie

06.07.2017 20:30 • 07.07.2017 #1


43 Antworten ↓


bensemer
Hi...also zu meinem Fall ...da ist es so das ich wegen meiner Symptome schon einiges an Untersuchungen hinter mir hab...und eigentlich nix gefunden wurde ...Gott sei dank... nur bin ich auch einer von dehnen der immer Skeptisch ist hauptsächlich wegen den weiter bestehenden Beschwerden!Knifflige Abgelegenheit

06.07.2017 21:21 • #2



Ärzte und deren Diagnosen

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Minkalinchen
Ich weiß, das vieles bei mir psychisch ist, trotzdem zweifle ich oft und bleibe auch skeptisch.

Z.B. ich dachte immer, ich habe es mit der Schilddrüse, mir hat mal ein Arzt gesagt, er würde es an meinem Hals sehen, ich solle sie bei einem
Nukearmediziner untersuchen lassen.
Bei der Untersuchung war aber alles in Ordnung.
Das ist jetzt 7 Jahre her.

jetzt habe ich Symptome, die eigentlich typisch für eine Schiddrüsenerkrankung zutreffen würden.
Meine Hausärztin (Internistin) nahm mir Blut ab und machte diesbezüglich Ultraschall, auch alles ohne Befund.

Irgendwie glaube ich das nicht so richtig, man hört oft, da gibt es viele Fehldiagnosen.

06.07.2017 21:29 • #3


bensemer
Das war bei mir auch so....ich hatte auch als erstes immer die Schilddrüse im Kopf....wurde auch drei mal Ultraschall gemacht...Blut mit Antikörper FT3.FT4 usw.Einer sagte vergröbertes Muster aber da wäre nix (Größe 10). Der andere sagte es könnte Hashimoto sein (Größe 8,6) Und der andere sagte alles ok. Da kann man sich dann was aussuchen....

06.07.2017 21:38 • #4


Minkalinchen
Ja such dir was aus...finde ich auch komisch....

In Bezug auf die Psyche wird man oft abgestempelt, wenn man mit irgendwelchen Symptomen kommt, heißt es oft,
das ist psychisch...z.B. meine Schwitzerei, sagt die Ärztin..ach, das kommt von ihrer Angst...
Obwohl ich in den Wechseljahren bin, kann auch ein Grund sein oder am Vitamin D Mangel liegen.

Da gäbe es noch mehr....

06.07.2017 21:44 • #5


Mir geht es aktuell auch so. Obwohl ich Versuche, dem Arzt zu vertrauen! Ich habe auch wirklich Beschwerden & auch wenn sie abgeklärt sind, gehen sie nicht weg. Deswegen denke ich, man wird zu schnell abgestempelt auf "du bist jung und gesund. Lebe!"

06.07.2017 21:58 • #6


Finde es auch sehr schwer habe 2 Beulen auf der Zunge ( die kann man sich schlecht einbilden ) und mein hno sagt sie sein gutartig. Aber die scheinen alle so genervt zu sein... das ich eher glaube der Typ will seine Ruhe. Nach dem Motto " ach der ist Hypochonder der hat nix " aber hallo man fühlt die Beulen...
Dachte ich wäre alleine mit dem Misstrauen. Gut das es noch paar andere gibt. Was kann man da aber genau machen? Jemand der sowas in einer Therapie gelernt hat

06.07.2017 22:04 • x 1 #7


Minkalinchen
@ Ahnungslos,

im anderen thread hast du ja schon von den Beulen geschrieben.
Warst du denn nicht damit schon bei mehreren Fachärzten?

Ich bin ja dafür, wenn man zweifelt, mindestens zwei Meinungen einholt, wenn beide nicht übereinstimmen, eben eine
dritte.
Ich denke, dann würde ich es entsprechend glauben.

Leider liest man auch zuviel von Fehldiagnosen, die einen unsicher machen, ob sie stimmen oder nicht.
Man kann auch zuviel 'input' haben...

06.07.2017 22:11 • #8


Seit mein Arzt von der Angst weiß, hab ich auch das Gefühl, nicht mehr ernst genommen zu werden. Nach dem Motto, die ist jung, ist Hypochonder und hat generell immer Angst, die hat nichts Organisches. U d trotz Therapie und AD geht es mir schlechter statt besser. Zum Arzt gehe ich schon kaum noch, bringt gefühlt nichts.

06.07.2017 22:12 • #9


Ja leider fühle ich mich manchmal, als ob ich nicht korrekt behandelt werde, oder besser gesagt, dass etwas übersehen wird.

Nun bin ich nach all den befundlosen Diagnosen an dem Punkt, wo ich mir selbst eine Diagnose stelle: Somatisierungsstörung!

Ein Arzt kann MAL daneben liegen, vielleicht auch noch einer, aber dann wird es objektiv betrachtet auch unrealistisch, dass keiner meine Beschwerden erklären kann.

Die Foren, wo sich die "austherapierten" User tummeln und sich selbst vermutlich bessere Diagnosetipps geben, weil sie denken an einem Gendefekt oder seltenem Parasiten oder sonst was zu leiden, tragen zum Arztmisstrauen noch bei.

Manchmal wünsche ich mir die internetlose Zeit zurück. Da konnte man sich nicht in den Wahnsinn googlen.

06.07.2017 22:14 • x 1 #10


Minkalinchen
Es scheint immer mehr so zu laufen, das man sich selbst eine Diagnose stellen muß, weil die meisten
Ärzte nicht dazu in der Lage sind....

@ Mutexia,

ich sag, ja man hat schon zuviel 'input'....

06.07.2017 22:18 • x 1 #11


bensemer
Es ist wirklich nicht einfach wenn man nicht weiß was man glauben soll....

06.07.2017 22:20 • #12


Ich schließe mich an. Aber wenn man 2/3 Mal die gleiche Meinung von Ärzten bekommt, sollte man Vertrauen. Mir fällt das auch sehr schwer, aber ich mache das jetzt immer so. Wenn es um was "schlimmes" geht, hole ich mir 2./3 Meinungen. Auch wenn die Wartezeit manchmal 8 Monate betragen.

06.07.2017 22:22 • x 1 #13


Minkalinchen
@ Keks,

so mache ich es auch....werde meine Schilddrüse auch nochmal vom Facharzt untersuchen lassen, nur der Termin dauert, ist ja
leider bei den Spezialisten so.

06.07.2017 22:24 • x 1 #14


Zitat von Minkalinchen:
@ Keks,

so mache ich es auch....werde meine Schilddrüse auch nochmal vom Facharzt untersuchen lassen, nur der Termin dauert, ist ja
leider bei den Spezialisten so.


Lass Dir einen Termin über die Krankenkasse besorgen. Wartezeit = Maximal 4 Wochen.

06.07.2017 22:26 • x 1 #15


Minkalinchen
Danke für den Tipp.

06.07.2017 22:27 • x 1 #16


Zitat von Minkalinchen:
@ Keks,

so mache ich es auch....werde meine Schilddrüse auch nochmal vom Facharzt untersuchen lassen, nur der Termin dauert, ist ja
leider bei den Spezialisten so.



Die Schilddrüse war eine Aktion bei mir, dass kann ich dir sagen! Mein Hausarzt damals sagte, die sei ok. Dann bin ich zum Facharzt, der schrieb mir Tabletten auf und dann begann ich einfach selber zu lesen usw. Ich habe angefangen, die Schilddrüse zu verstehen! Mittlerweile ist mein Tsh von 3,9 (wo es damals hies sei ok) auf 1,0 und damit fühle ICH persönlich mich wohl! Aber es war ein laaaanger weg.

06.07.2017 22:29 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

bensemer
Keks1234...darf ich fragen welche Symptome du hattest?

06.07.2017 22:30 • #18


Minkalinchen
@ Keks,

habe ich schon öfter gehört, eben, das die Schilddrüsenwerte von Allgemeinmedizinern oder Internisten nicht richtig bewertet werden, wie auch immer.
Will jetzt keine Ärzte schlecht machen.
Man sollte doch damit zum Facharzt gehen, da geschieht es eben gründlicher

@keks,

das wollte ich dich auch grad fragen, welche Symptome du hattest?....

06.07.2017 22:32 • #19


Zitat von bensemer:
Keks1234...darf ich fragen welche Symptome du hattest?



Wenn ich ehrlich sein soll... ALLES. Ich war ein lebensfroher Mensch, habe alle Abenteuer und Reisen mitgenommen usw. Nach einem massiven Stressabfall (über Jahre) kam ein "Zusammenbruch"... Schwindel, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit und ANGST! ANGST vor wirklich allem! Essen, Tabletten, Autofahren, Krankheiten uvm... Es hat lange gedauert, bis ich mich halbwegs gefangen habe, aber es ist deutlich besser seit die Schilddrüse stimmt bzw ich sie verstehe.

06.07.2017 22:33 • #20



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