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lina299
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Hallo Leute,


wie ich ja in meinem anderen Thread schon geschrieben habe,
habe ich Angst eine Lungenembolie zu haben nach meiner sectio.
Bei mir wurden x Ekgs geschrieben, fuenf mal Herzecho, drei mal Duplex von Beinen und Beckenboden,
Blutgasanalyse, Blutbild etc und vor dem ks Mrt Angio.
So, nachdem ich gerade das dritte mal in vier Tagen aus der Notaufnahme komme
und der Kardiologe zuviel mit mir bekam, weil ich seine Logik bezüglich der DDimere nicht begriffen habe,
und er mir versicherte, er und alle anderen aerzte seien sich zu 99, 9% sicher dass ich keine habe,fällt es mir schwer das zu glauben...
Ist das bei Euch auch so, dass ihr die Diagnosen nicht annehmt oder anzweifelt oder ist das nur bei mir so extrem? Sad(

Liebe Grüße und ein guten Abend Euch

28.06.2020 #1


31 Antworten ↓
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Tyra77
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zu dem Thema melde ich mich auch mal, den genau das belastet mich grade sehr.
Durch schon in der frühe Kindheit sehr negative Erfarhungen mit Ärzten habe ich da vielleicht Schwierigkeiten mit Grundvertrauen. Ich gehe nur selten zum Arzt, weil mich das immer ängstigt. Wenn ich aber doch gehe, ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass bei all der Hektik und den immer größeren Patientenvolumen einfach null Interesse am einzelnen Patienten besteht.
Woran merkt man das? Ich bin seit 15 Jahren beim gleichen Hsuarzt, dem ich auch lange vertraute, und der, im möglichen Rahmen bei einem Folgetermin schon auch auf das akute Problem ansprach, fragte wie es mittlerweile geht etc.
Letzten Herbst war ich wieder dort, weil ich wegen erblicher Belastung meine Schilddrüsenwerte mal wieder checken lassen wollte. (Letzte Überprüfung war 5 Jahre vorher). Erst war der Arzt einverstanden, sagte wir machen die normalen Werte und wenn die nichts zeigen, würde er mich mit meiner familiären Vorgeschichte und den Symptomen trotzdem zum Endokrinologen schicken.
Ergebnisse kamen, alles ok, meine Nachfrage, ob ich denn jetzt wirklich auch zum Endo gehen soll, wurde aber dann recht vehemment verneint, wäre nicht nötig. Ja was denn nun? Erst kommt der Vorschlag vom Arzt selbst, dann rudert er komplett zurück. Sowas verunsichert mich.

Ähnliches mit meiner momentanen Problematik: Ich gehen wegen einer Sache zu einem vordergründig sehr netten Arzt, der sagt, da wäre alles ok, obwohl ich deutliche Symptome beschreibe. Wir kommen auf sonstige gesundeitliche Thmene, und er schlägt von sich aus bezüglich HWS/LWS-Syndrom, vor, dass ich gerne bei einem Kollegen, der bei ihm in der Praxis anfangen wird, zur Physio kommen soll, und versichert mir ' den rufe ich heute Abend an, dann melden wir uns umgehend bei Ihnen und machen einen Termin'. Ja, das war vor fast zwei Wochen, ich rief wegen einer anderen Sachen Anfang dieser Woche nochmals an, fragte auch nochmal nach der angebotenen Physio, da kam von der Gehilfin, ja, der Kollege würde an dem Nachmittag (Montag) in die Praxis kommen und alles besprechen, sie melden sich dann morgen wegen eines Termins. Heute ist Donnerstag um, nichts hab ich gehört.

Auch als ich, eben 6 Tage nach meiner eigentlichen Untersuchung, kurz den Arzt selbst am Telefon hatte, hat der sich, owbohl ich erst kürlich da war, wir das lange Nachgespräch mit der Physio hatten etc. null an mich, meinen Namen oder die Untersuchung erinnert.
Wie soll ich denn da jemandem vertrauen und wenn der nach kurzem Blick sagt 'alles bestens', wenn es im Nachhinein recht klar ist, das ich zu 100% wurst bin als Person und in Kürze völlig vergessen bin?
Nur so als Beispiele, aber das sorgt dann bei mir dafür, dass ich nach der Untersuchung heimgehen, erstmal kurz erleichter, weil der Arzt ja sagte, alles ok, dann bleiben aber die Symptome und in Kombination mit dem gleichgültigen Verhalten, keine der angekündigten Rückmeldungen etc. werde ich immer skeptischer und habe dann Angst, dass es sehr wohl was Schlimmeres ist, und es aufgrund dieser Gleichgültgekit einfach übersehen wird.

Geht es euch da ähnlich? Und wie ragiert ihr auf solches Verhalten von Ärzten?

23.01.2020 20:38 • x 1 #22


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Vertraut ihr den Ärzten?

x 3


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Tyra77
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@lara1204, ja das was untergeht im stressigen Praxisalltag, das versteh ich, und natürlich auch, dass ich nicht die einzige Patientin bin. Aber grade bei meinem langjährigen Hausarzt versteh ich das Verhalten mit dem von ihm kommenden Vorschlag für den Endokrinologen nicht, wenn er mich dann beim Besprechunsgtermin danach fragen lässt. und er dann seinen eigenen vorherigen, gut begründeten Vorschlag als unnötig vom Tisch wischt. Ich kann ihn ja auch nicht blöd anreden oder laut werden, ich bin da dann einfach perplex, weil das nicht zusammenpasst, und mir vermittelt, dem ich grad völlig egal wer da mit was auch immer vor ihm sitzt, Hauptsache er kann schnell auflegen. =/
Hab mir jetzt einen neuen Hausarzt gesucht, weil ich mich aufgrund mehrerer solcher Sachen beim alten einfach unwohl fühlte, und mir in diesen beschriebenen Situationen auch echt blöd vorkam.

Das Ende war dann für mich, als nach dieser Aktion letzten Herbst wieder so was kam: Ich ging mit einer Sportverletzung hin, sagte ich habe starke Schmerzen in der linken Hüfte nach einem kleinen Unfall beim Training, und er tat das ab. Ich musste wirklcih drauf dränegn, dass er mit dem Ultraschall draufschaute, machte er eher genervt, und ah, er fand eine große Flüßigkeitsansammlung in der Gelenkkapsel, also eine Entzündung die meine starken Schmerzen verursachte. Auch da kam ich mir wieder doof vor, ich muss fast betteln, dass er nachschaut, weil er eh denkt da ist nichts. Dann ist da sehr wohl was, und das Verhalten des Arztes bleibt aber so unangenehm im weiteren Verlauf. Jetzt mag ich nichts mehr sagen, ich mag mir bei (mit meinem Mann zusammen) im Monat über 1000.-Euro Krankenkassenbeitrag nicht wie ein Bittsteller und Idiot oder Simulant vorkommen, wenn ich vielleicht 2-3 mal im Jahr wegen konkreter Sachen zum Arzt gehe. Entschuldigung, dass das nun so lang wurde, aber das Thema trifft grade sehr meinen Nerv, und ich bin auch einfach verärgert über den Grad der Gleichgültgkeit die da rüberkommt. =/
Dann noch meine Angststörung im Hintergrund, die genau deswegen dann wieder voll anspringt, weil ich dann doch Grund habe zu denken, na, so jemand kann doch dann alles mögliche übersehen, wenn er nicht genau schaut und kein Interesse am Patienten hat. Hachja, so ein Frust =(

23.01.2020 21:41 • x 1 #24


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S
Wie lange nach der sectio hast du erfahren das die d dimere nicht stimmen?

Lg Sunny

#2


L
Die D'dimere waren schon vor der sectio auf ueber 3. Darauf wurde duplex und mrt angio gemacht. Ohne Befund. Nun sind die Werte rückläufig und heute waren sie bei 0, 83
Das war auch der Grund warum ich mich mit dem Arzt rumgestritten hab

#3


S
Wie lange ist deine sectio her?

#4


S
Und hattest du während der SS Probleme?
Wie Eiweiß im Urin, wassereinlagerungen oder Bluthochdruck?
Da deine d dimere während der SS schon erhöht waren denke ich eher das es damit zusammen hing!

Lg Sunny

#5


L
Achso sry am 30.10.
Hatte zwar Probleme in der ss aber nur mit vorzeitiger wehentätigkeit, also das von dir beschriebene nicht.
Das weiss ich ja nicht, hatte bzw habe ja diese atemnot und bin fest überzeugt dass ich eine LE habe, trotz allen sich immer wiederholenden Untersuchungen, trotz der logisch klingender Erklärung des kardiologen...

#6


S
Also ich denke das der Wert erhöht war durch die Schwangerschaft!
Ich neige zb zu Arteriosklerose in der SS!
Sowas kann man in einer gerinnungsambulanz testen lassen!

Lg Sunny

#7


L
Was ist das?

#8


S
Wie meinst du was ist das?

#9


L
Arteriosklerose meinte ich

#10


S
Das ist ne Arterienverkalkung

#11


püppi2207

Vertraut ihr dem Arzt?

Kennt ihr das,ihr kommt vom Arzt. seid froh das alles ok ist und dann denkt ihr nach und fragt euch,hat der Arzt nichts übersehen. ?erzählt er die Wahrheit?

x 2 #12


F
Hallo püppi2207,

Vertrauen ist relativ. Man kann wirklich vieles in Frage stellen und natürlich hat man oft das Gefühl jemand verbirgt etwas und erzählt nur die Hälfte. Dennoch glaub ich das man den Ärzten vertrauen kann. Die sind auch Menschen und Menschen machen Fehler, glaube aber nicht das ein Arzt was für sich behält wenn es um deine Gesundheit geht.
Ich habe kurz nur über deine Themen geschaut, es sind ziemlich viele. Wir Angstpatienten vertrauen erst mal uns selbst nicht, wir haben kein Vertrauen an unseren Körper und wollen es oft nicht wahr haben das unsere Psyche uns nen Streich spielt. Stattdessen suchen wir Antworten... die immer dieselben sind... die wollen wir nicht hören und dann Misstrauen.

x 2 #13


L
War am Anfang meiner Erkrankung auch so. Aber ich hatte auch allen Grund dazu.
Mittlerweile denke ich mir, wenn der Arzt zu mir sagt, machen Sie sich keine Sorgen es ist alles gut und sie sind gesund..
Wird das wohl stimmen, denn es ist seine Verantwortung. Und warum sollte das ein Arzt sagen? Die wollen einen ja nicht schaden oder erfreuen sich daran..

Es wird immer Momente geben wo man denkt.. Was wenn doch usw.. Aber will man sich sein ganzen Leben damit beschäftigen?
Ich hab da irgendwie keine Lust mehr zu.

x 2 #14


püppi2207
Zitat von Lara1204:
War am Anfang meiner Erkrankung auch so. Aber ich hatte auch allen Grund dazu.Mittlerweile denke ich mir, wenn der Arzt zu mir sagt, machen Sie sich keine Sorgen es ist alles gut und sie sind gesund.. Wird das wohl stimmen, denn es ist seine Verantwortung. Und warum sollte das ein Arzt sagen? Die wollen einen ja nicht schaden oder erfreuen sich daran..Es wird immer Momente geben wo man denkt.. Was wenn doch usw.. Aber will man sich sein ganzen Leben damit beschäftigen?Ich hab da irgendwie keine Lust mehr zu.

Ja da gebe ich dir recht.
Aber ich habe sie Beschwerden immernoch im unterleib .

#15


L
Zitat von püppi2207:
Ja da gebe ich dir recht.Aber ich habe sie Beschwerden immernoch im unterleib .

Du warst gestern beim Arzt. Hast Du das mit deiner Pille angesprochen? Ich vermute mal nicht, weil du ja denkst das es nicht davon kommt. Richtig?

Ich sage dir aber, das du die Pille nicht verträgst! Zu 90% wird es das sein.

#16


petrus57
Auch Ärzte können mal was übersehen. Aus leidiger Erfahrung habe ich wenig Vertrauen zu Ärzten. Daher gehe ich auch kaum zum Arzt. Oft wird man ja gleich zum Hypochonder abgestempelt und der Arzt gibt sich erst gar keine Mühe einen richtig zu untersuchen.

x 5 #17

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L
Zitat von petrus57:
Auch Ärzte können mal was übersehen. Aus leidiger Erfahrung habe ich wenig Vertrauen zu Ärzten. Daher gehe ich auch kaum zum Arzt. Oft wird man ja gleich zum Hypochonder abgestempelt und der Arzt gibt sich erst gar keine Mühe einen richtig zu untersuchen.

Dann hast du den falschen Hausarzt.

#18


Sonja77
Zitat von petrus57:
Auch Ärzte können mal was übersehen. Aus leidiger Erfahrung habe ich wenig Vertrauen zu Ärzten. Daher gehe ich auch kaum zum Arzt. Oft wird man ja gleich zum Hypochonder abgestempelt und der Arzt gibt sich erst gar keine Mühe einen richtig zu untersuchen.

Ich kann dich sehr gut verstehen,auch für mich war es lange Zeit immer wieder ein Thema wenn Ärzte Fehler machen...
Denn ein solcher Ärzte Pfusch und falsche Einschätzung hätte mich und meinen Sohn um ein Haar das leben gekostet...

x 1 #19


püppi2207
Zitat von Lara1204:
Du warst gestern beim Arzt. Hast Du das mit deiner Pille angesprochen? Ich vermute mal nicht, weil du ja denkst das es nicht davon kommt. Richtig? Ich sage dir aber, das du die Pille nicht verträgst! Zu 90% wird es das sein.

Ich hatte Ausfluss bekommen in allen Varianten und deswegen wahrscheinlich eine Entzündung

#20


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