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Ich hab mehr Angst vor Krankheiten und nicht vor dem Tod aber die Art zu sterben

27.05.2014 19:44 • #41


Da sagst du was Wahres. Die Art wie ist auch ein wesendlicher Punkt bei mir. Vor allem aber hab ich ein Problem schlechthin mit allem was mir vorgeschrieben wird. In meiner Kindheit, also meine Mutter hat alles vorgeschrieben, man konnte sich in kaum einem Punkt frei entfalten. Deshalb auch bin ich heute selbstständig. Der Tod aber wird dir vorgeschrieben. Du hast keinen Einfluß auf den Zeitpunkt und das ist ein riesen Problem für mich. Aber das muß man lernen zu akzeptieren. Man sollte hergehen und jeden Tag leben. Einfacher gesagt als getan.

28.05.2014 14:54 • #42



Vertraut ihr den Diagnosen eurer Ärzte?

x 3


Ja das stimmt,
Irgendwie müssen wir es akzeptieren

Du bist selbstständig ? Respekt man ist freier kann machen was man will aber trotzdem trägtbmsn die ganze Last auf seinen Schultern

28.05.2014 18:33 • #43


belight
Ich kann das gut nachvollziehen, ich hatte auch bedenken an der diagnose meines Hausarztes (der auch internist ist) und hab unabhängig davon einen weiteren arzt aufgesucht und mich wieder durchchecken lassen. Auch dieser hat mir nach den Untersuchungen die selbe Diagnose gestellt.
Ich habe insgesamt von 3 Ärzten die Diagnose der Angst- und Panikstörung erhalten. Dabei wussten zwei Ärzte nichts voneinander und haben unabhängig voneinader die selbe Diagnose gestellt.

Und immernoch glaube ich es nicht wirklich wenn ich wieder diese abartige Attacke bekomme... Dann denke ich wieder das ich kollabiere und etwas mit mir nicht stimmen muss

Damit will ich dir eigentlich nur sagen, dass du es glauben kannst. Glaube und vertraue deinem Arzt! Er wird schon wissen was er macht und welche Diagnose er dir geben wird.
Ansonsten läufst du irgendwann genauso wie ich Gefahr ständig von einem Arzt zum anderen zu rennen. Beruhigen wird es dich dann sowieso nur paar stunden oder tage und dann geht das ganze spiel wieder von vorne los.

28.05.2014 20:41 • x 1 #44


Ja ich weiß ich sollte vertrauen aber es ist schwer , ich war schon bei 3 Kardiologen , 2 kopf mrt, 2 hno 3 magenspieglung und das alles in 5 Jahren ,
Ich wracke nicht trinke nicht , bewege mich trinke genug und so ist alles eigentlich ok ,
Und trotzdem lässt mich dir Angst nicht los was ist wenn doxh, und wenn doch dann kann man sowieso nichts machen
Trotz mehrfacher Therapie bekomm ich das leider nicht in den Griff

28.05.2014 21:02 • #45


belight
Ich kann das nur allzu gut nachvollziehen, so geht es mir auch...
Ich hatte bis jetzt weder eine Sprachtherapie noch sonstiges, da die Wartezeiten bei einem Psychologen wirklich sehr lang sind. Das einzige was ich bin dato gemacht habe sind die zig Arztbesuche und die daraus resultierende Überweisung zum Neurologen/Psychiater bei dem ich jetzt seit Februar auch bin.
Mein Hausarzt nimmt sich alle zwei Wochen Zeit für mich und will mich auch regelmäßig sehen um meinen Zustand zu überwachen.
Allerdings bringt mich das kein Stück weiter... Die letzten Wochen hat sich der Zustand auch ein wenig verbessert aber seit gestern gehe ich wieder auf dem Zahnfleisch.

28.05.2014 22:54 • #46


Ja das kenne ich es ist immer ein auf und ab
Mir geht es auch sehr schlecht im Moment , Thrombose Angst , erkältet , herzrasen mein Magen rebelliert , ständig Weiche beine und das Gefühl umbau fallen

Ich will jetzt nicht mehr zum Arzt gehen , mal sehen wie lange ich das schaffe
Was bedrückt Dich im Moment ?

29.05.2014 12:45 • #47


Mädels ihr müsst akzeptieren das eure Symptome Signale auf unterdrückte Gefühle sind. Eure Seele will euch damit sagen das ihr irgendwo in eurem Leben was nicht richtig gemacht habt, es noch nicht richtig macht. Ich hab das angefangen in meinem Tagebuch Gedankenkarussel zu beschreiben.

29.05.2014 14:54 • #48


filigrantechniker
Jein. Ich bestreite ja nicht, dass ich eine Panikstörung habe, aber bei mir sind es ja die körperlichen Symptome die eine Panikattacke auslösen und nicht irgendwelche Situationen. Es ist nicht so, dass ich Angst vor Spinnen hab, Angst vor großen Menschemmengen, Angst davor alleine zu sein, Angst vor irgendwas und sonstiges, sondern es ist einfach dieser extrem unangenehme Brustschmerz, der bei mir eben Panikattacken auslösen kann. (Häufig im Zusammenhang mit körperlicher Erschöpfung)

Und das dieser Schmerz eine rein psychische Angelegenheit ist, glaube ich einfach nicht. Dazu hängt mir der Schmerz von zu vielen äußeren Faktoren ab, wie zum Beispiel: Tritt immer morgens auf oder eben 1-2 Stunden nach dem Essen. Was soll daran psychisch sein ? Ich warte jetzt meine Magenspiegelung ab, wobei ich davon ausgehe, dass auch hier nicht wirklich was kaputt ist. Wenn bei der Magenspiegelung rauskommt, alles in Ordnung, glaube ich zumindest dran, dass es nicht vom Magen her kommt. Dann geht die Suche wieder weiter.

01.06.2014 19:07 • #49


Aber der Brustschmerz kann psychisch ausgelöst sein. Wenn sich keine körperliche Ursache finden lässt, dann ist er psychisch ausgelöst.
Das muss ja nicht in einer Angst Situation auftreten wie zB in einer Menschenmenge, sondern kann einfach bei Stress/Anspannung usw kommen oder eben weil du ihn immer wieder selbst hervor rufst.
Wenn keine körperliche Ursache gefunden wird musst du anfangen zu akzeptieren dass es wohl doch die Psyche ist.

01.06.2014 19:28 • #50


filigrantechniker
Laut meiner Ostheopathin verursacht die Psyche keine direkten Schmerzen. Die Psyche verursacht beispielsweise Muskelverspannungen, die Folge davon ist der Schmerz. Oder sie veursacht eben einen Reizmagen/Reizdarm, welches dann wiederum zu Schmerzen führt. Das heisst, es besteht schon ein indirekter Zusammenhang zwischen Psyche und Schmerz, aber nur allein, weil man gestresst ist, tut es nicht gleich irgendwo weh.

Für mich sind Ostheopathinnen und Phsyiotherapeutinnen die besseren Psychologen, sie stempeln dich nicht gleich als Hypochonder ab, sondern nehmen deine Probleme erstmal ernst. Klaro, sollte man schauen, dass man seine psychischen Probleme irgendwie in den Begriff bekommt, das muss das primäre Ziel sein. Aber es tut unglaublich gut, wenn du ernst genommen wirst und wenn sanfte Händer zumindest kurzzeitig eine Besserung für deine Beschwerden mitsich bringen

02.06.2014 09:16 • #51


Richtig, das primäre Ziel muss dann sein die Psyche zu heilen, sozusagen. Weil nur die Symptomatik bekämpfen bringt nichts. Ist aber natürlich auch ein Teil der Behandlung z.B. in Form von Mass. bei Verspannungen oder pflanzlichen Medikamenten bei Reizmagen/Reizdarm (ich selbst leide zeitweise daran).
Aber nehmen wir mal an jemand leidet an Magenproblemen, wird untersucht und der Arzt findet nichts (Magenspiegelung etc.), dann ist eben alles abgeklärt worden was man abklären kann und als Patient muss man sich dann damit abfinden, dass körperlich keine Ursache zu finden ist die man medikamentös behandeln kann, sondern dass man den Auslöser (Stress, Anspannung, Ängste usw.) eliminieren muss. Sonst würde man weiterhin von Arzt zu Arzt hetzen und es würde immer schlimmer anstatt besser werden.
Ich würde schon behaupten dass es eben wehtut weil man Stress hat, angespannt ist, wie auch immer. Natürlich tut es nicht gleich weh wenn man mal einen stressigen Tag hat aber wenn man unbewusst immer angespannt ist über einen längeren Zeitraum, dann entsteht daraus irgendwann der Schmerz oder ähnliches, und das liegt dann schon an der psychischen Anspannung.
Ich finde es sehr falsch jemanden dann gleich als Hypochonder abzustempeln und nicht ernst zu nehmen, deswegen ist es schon wichtig bei Beschwerden untersucht zu werden, gerade wenn es länger anhält, aber andererseits muss man auch als Patient irgendwann sehen, dass - bei fehlen einer körperlichen Ursache - auf lange Zeit gesehen nur eine geeignete Therapie den gewünschten Erfolg und das Ausbleiben der Symptomatik bringt.

02.06.2014 09:59 • #52


Coco88,du hast geschrieben dass dein schnwindel eine Ursache ausserhalb der psyche hatte,was war es denn? Ich Frage nur,weil es sich so dramatisch anhört,ich aber mal auf verspannungen tppe!

02.06.2014 10:24 • #53


Zitat von filigrantechniker:
Für mich sind Ostheopathinnen und Phsyiotherapeutinnen die besseren Psychologen, sie stempeln dich nicht gleich als Hypochonder ab, sondern nehmen deine Probleme erstmal ernst.


Das sehe ich ganz anders. Osteopathen und Physiotherapeuten sind keine, nicht mal im übertragenen Sinne, Psychologen, weil sie auch nur an den körperlichen Symptomen arbeiten.

Psychologen sind einfach unbequem. Wer will schon hören, dass er einen an der Klatsche hat? Aber deshalb nehmen sie einen nicht weniger ernst - im Gegenteil. Sie nehmen einen ernster, als alle anderen, weil sie dir die Wahrheit sagen, so schmerzlich es sein mag, und vor allem, weil sie mit dir an der Ursache all der Körperlichen Beschwerden arbeiten.

02.06.2014 11:16 • #54


Zitat von AJPsychic:
Aber deshalb nehmen sie einen nicht weniger ernst.


Leider nur für die bezahlte Zeit, danach fällt ihnen der Bleistift
aus der Hand, und man ist nur noch eine blasse Erinnerung.

02.06.2014 11:23 • #55


Zitat von darkdays:
Zitat von AJPsychic:
Aber deshalb nehmen sie einen nicht weniger ernst.


Leider nur für die bezahlte Zeit, danach fällt ihnen der Bleistift
aus der Hand, und man ist nur noch eine blasse Erinnerung.


Na ja, was erwartest du denn? Dass sich diese Menschen aufopfern und genauso blöd sind wie wir?

02.06.2014 11:27 • #56


weißt du doch, so bin ich...

02.06.2014 11:29 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja, eben. Deshalb brauchst du ja auch ein paar Tritte in den Allerwertesten...

02.06.2014 11:30 • #58


ich glaub auch

02.06.2014 11:31 • #59


ich habe zwar jetzt nur die erste S deines Threads gelesen,.. um auf nr sicher zu gehn einfach ins KH und Blut abnehmen lassen (CPR u D Dimere). Damit kannst es ganz sicher ausschließen!

04.06.2014 14:01 • #60



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