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Julchen79

27.09.2015 10:52 • 07.08.2021 #1


65 Antworten ↓


Dragonlady_s
Julchen,

ich habe das ständig mit dem Nacken, wirklich ständig und meisten begleitet von fiesen Kopfschmerzen.

Du bist extrem Verspannt und Angespannt.


Und NEIN, du bist nicht bald gelähmt

27.09.2015 10:54 • #2



Verspannter Nacken - ziehen im Muskel / Hals?

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schnatterschnat
Hey julchen..

Mach dir doch nicht so ein kopf. Ich denke, wie dragon schon sagt das du extrem angespannt und verspannt bist. Weil du in jedes Symptom dich gleich reinsteigerst.

Ich kenne das, habe seit 5 Jahren symptome. Den Druck im oberbauch, der aber komischerweise immer nach arztbesuch wieder für ein paar tage verschwunden war. War jetzt 2 Jahre nicht beim Arzt und ich habe es täglich. Es nervt zwar, aber was soll ich tun? Rückenschmerzen in bws, jeden tag..mal mehr, mal weniger.. auch nix gefunden.

3 Jahre lang habe ich ich mich extrem reingesteigert. Tumor, lebererkrankung, und sonst irgendwas.. man macht sich nur selber verrückt.

Warst du schon mrt wegen der hws?

LG schnattetschnat

27.09.2015 11:14 • #3


Julchen79
Ach ist das alles doof...Könnte nur weinen. Wenn ich schlucke denke ich jeden Moment es macht an der Seite vom Hals knack und ich kann den Nacken oder den Hals nicht mehr bewegen. Es zieht beim schlucken an den Halsmuskeln habt ihr das auch?

Nein MRT wurde noch nicht gemacht vom Hals. Habe das seit Gestern verstärkt. Auch der untere Nacken und bei den Schulterblättern ist steif bzw fühlt sich so an.

ACh is das alles schlimm immer ist jeden Tag was Ganz besonders seitdem ich mit dem ISG Probleme habe im unteren Rücken ..nicht jeden Tag ist der Schmerz dort. Aber irgendwie wars ja der Auslöser meiner Angst.

27.09.2015 11:24 • #4


schnatterschnat
Verstehe ich, aber du musst verstehen das soviel verschiedene symptome, nicht einer einzelnen Krankheit zuzuordnen sind.

Wenn es dich so sehr belastet, lass ein mrt machen und du hast gewissheit. Kann dir aber auch sagen, das solange du in der angstspirale drin bist das nicht besser wird.

Entweder wirst du das nicht glauben was die Ärzte sagen oder es kommt ein neues Symptom und du fängst von vorne an.

Bei mir War es beides. Nichtglauben und ständig neues symptom.

Ich War mal bei nem osteopathen. Hatte dort Druck oberbauch , rücken,missempfindungen linker arm, wadenschmerzen...einfach alles..

Und der sagte mir das das unmöglich ist an so vielen verschiedenen Stellen eine Krankheit zu haben. Hatte bis dahin auch alle Ärzte durch. Eine Sache hatte ich ihm aber nicht erzählt. Er fummelt so am Hals Rum und fragte mich dann, ob ich schmerzen im Ellenbogen links hätte. Da War ich baff, denn ich hatte tatsächlich diese Schmerzen seit 3 tagen, nur ich hatte es vergessen zu erwähnen. Und das kam vom Rücken.

Nach dem Besuch waren die schmerzen weg. Ich habe die ganze zeit geglaubt ich bin sterbenskrank, aber musste mir irgendwann eingestehen, das alles psychisch ist. Habe mich lange dagegen gewehrt.

Es ist immer gut, wenn man alles ärztlich abklären lässt, denn nicht alles ist psychisch. Aber sie kann , also die Psyche eine ganze Menge, mit dem Körper anstellen.

LG schnatterschnat

27.09.2015 11:38 • x 1 #5


Icefalki
Julchen, du musst ein bisschen über die Verspannungen lernen.

Wenn du ständig diese Missempfindungen hast, nimmst du automatisch eine Fehlhaltung ein. Und dadurch lösen sich die Spannungen nicht, sondern du unterhältst das ganze weiter.

Ich verstehe dich ja, schau, beim Reiten soll man aufrecht sitzen, Poppo im Sattel, Beine am Pferd und noch im Gleichgewicht.

Der ungeübte Reiter nimmt jetzt extreme Haltungen an, klammert, sitzt betont aufrecht, und verliert ständig das Gleichgewicht. Steigt er ab, kann er kaum noch laufen. Vor lauter alles recht machen zu müssen, verspannt er sich und die Muskeln schmerzen.
Es ist wie bei dir.

Du bist total verspannt. Und was passiert wenn du ständig deine Muskulatur anspannst?

Alles tut weh. Und weil das wehtun dich auch noch ängstigt, wirds noch schlimmer.

Und unterschätze die Muskulatur nicht. Die kann dich wirklich quälen. Und wirkliche Schmerzen verursachen.

Was den Kreislauf aufhalten würde, wäre eine sinnvolle sportliche, leichte Betätigung. Und die Gewissheit u d das Wissen um diese Zusammenhänge.

Klar kann man nicht von heute auf morgen "entspannen". Aber man kann es wieder lernen.

Wie wäre es mit der progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen? Ich konnte die damals nicht machen, weil es mir auf den Geist gegangen ist, dass der mir gesagt hat, was ich machen soll. Und das war schon mal die Richtung zu meinen Problemen, die aber mit Krankheiten nichts zu tun hatten.

Aber zum Lernen, was Spannung und Entspannung heißt, wäre das doch mal ein Anfang.

27.09.2015 11:56 • #6


Julchen79
Du hast recht tief im inneren weiss ich das sogar das es Psychisch ist. Zumindest einiges davon. Ich war schon überall. Augenarzt, HNO, Hausarzt und Orthopäde. Alles in Ordnung ausser meine lästige ISG Blockade im unteren Rücken. Die nach 6x Physio immer noch nicht weg ist....und ich mir dann denke nach 4 Monaten ...Es geht einfach nicht weg...Was ist das? Alle sagen natürlich zu mir ich hab ein muskuläres Problem. Ich würde den Ärzten so gern glauben schenken dann kommt der böse gedanke im Kopf ...Was wenn sie sich irren oder was übersehen haben?....Ich würde mir wünschen den Tag zu überstehen ohne etwas neues zu haben oder irgend ein Aua ...Ohne Angst tot umzukippen oder ne schlimme Krankheit zu haben


Danke Ice ...Schöne Erklärung. Vielen Dank für deine Tips
...
Ich hab oft auch einen Druck im Kopf, im Nacken und Hals Ohren oder im Auge was noch dazu kommt und mir das normale denken unmöglich macht
..Und das verursacht mir auch oft das Unwirklichkeitsgefühl und schlechte Träume Nachts...naja da hab ich dann ein zusätzliches vibrieren in der Brust wenn ich wach werde ekliges Gefühl. ..
Kann sowas auch vom Nacken und Verspannungen kommen?

27.09.2015 12:13 • #7


Icefalki
Anders rum. Durch deine Angst verspannst du und dadurch kommen dann die Schmerzen.

Unwirklichkeitsgefühl, schlechte Träume, vibrieren ist das Adrenalin, alles sind Symptome der Angst. Dadurch, dass dich das erschreckt, fühlst du es superdeutlich und "verkrampfst" und der Zirkus geht von vorne los.

Ist ein Kreislauf, der dann die tatsächlichen Verspannungen auslöst.

Sprich, durch die nervliche Anspannung kommt es zu tatsächlichen körperlichen Spannungen. Ist nix schlimmes, aber belastend.

Der Weg wäre die psychische Spannung zu lösen, der von dir aber noch nicht gegangen werden kann.

Und das ist das blöde daran. Wenn deine Angst weg ginge, wären die körperlichen Probleme auch bald gelöst.

Dein Sinnen und trachten sollte auf diese Probleme ausgerichtet sein. Warum glaubst du, dass, trotz logischer Erklärung, eine schlimme Krankheit dahinterstecken könnte?

Untersucht bist du, was hält dich davon ab, den Schritt auf die gesunde Seite zu machen?

Wirklich zu glauben, dass außer der Angst, nichts schlimmes vorhanden ist.

27.09.2015 12:31 • #8


Julchen79
Klingt auf jedenfall einleuchtend das ganze ...finde ich klasse das du mir das so super erklärst vielen Dank Ice das ist echt lieb.
Mit dem Rücken hatte ich ja schon vor der Angst bzw dem ersten Panikanfall im Mai. Darum bilde ich mir ja nicht alles ein oder alles Psychisch kann das ja nicht sein oder was meinst du?

Ja wenn ich das wüsste was mich abhält irgendwas muss es sein. Ich muss versuchen über meinen Schatten zu springen aber im Moment so verdammt schwer

27.09.2015 13:02 • #9


@Julchen:

Mir geht es ähnlich.
Bei mir ist der Nacken eig. jeden Tag extrem verspannt, wird sehr hart und dann kommen unerträgliche Kopfschmerzen hinzu. Ab und an werden die dann so hart, dass ich mich übergeben muss.
Mir wurde mal Phsyiotherapie verschrieben, da hat die Therapeutin total super alles locker machen können. aber gehalten hat es danach eben keinen ganzen Monat.
Ich schätze, solange man durch die Angstzustände immer so verkrampft schlecht sitzt wie ich z.B.
ist es wohl schwer, daran was dauerhaft zu ändern.

27.09.2015 13:06 • #10


Hotin
Hallo Julchen79,

Zitat:
Ja wenn ich das wüsste was mich abhält irgendwas muss es sein.


Wenn Du das herausfinden willst, musst Du etwas ehrlicher zu Dir werden.
Und nicht bei Deinen Krankheiten suchen.

Etwas, was Du in Deiner Küche verlegt hast, kannst Du nicht im Schlafzimmer wieder finden.
Suche an der richtigen Stelle.

Was belastet Dich denn so im Leben? Was läuft total schief?
Arbeit, Geld, Wohnung, Partnerschaft, Freunde, Eltern?
Was würdest du gern ändern oder was würdest gern haben,
das es nie so passiert wäre?

Einen schöne Sonntag für Dich.

Hotin

27.09.2015 13:22 • #11


Icefalki
Julchen, Rücken und Psyche sind sehr eng miteinander verbunden. Auch vor der Panikattacke war schon Angst vorhanden. Nur nicht gefühlt.

Der Rücken,hauptsächlich die Lendenwirbelsäule, sind eine Schwachstelle in unserem Körper.

Darum ist Bauchmuskeltrainung und Rückentraining so wichtig. Quasi als stabiles Korsett für den aufrechten Gang.

Und davon abgeleitet, ins Psychische, dass Kummer, Angst und Sorgen einen drücken.
Mancher muss buckeln, das Gewicht der Welt lastet um einem, dem ist das Rückgrat gebrochen worden usw.

Du siehst, unsere Wirbelsäule hat uns zu tragen. Und muss viel vertragen. Darum sind die Vergleiche durchaus ernst zu nehmen.

Auch sind die Schmerzen, allein aus meinen vorherigen Beiträgen, ja nachvollziehbar.

Körper und Seele sollte sich im Gleichgewicht befinden. Tun sie das nicht, naja, wir wissen ja, was dann so los ist.

Darum sollst du die Ursache und Wirkung rein kopfmässig mal begreifen. Alles hängt mit allem zusammen.

Kann man den psychischen Schmerz, die Angst lindern, kann man den Rest auch in Angriff nehmen.

Oder du tust was gegen deine Schmerzen, damit die Psyche sich erholen kann.

27.09.2015 13:26 • x 1 #12


Julchen79
Ich danke euch für die Lieben Anstoßer Ich werd sicher darüber nachdenken...Gegen die Schmerzen habe ich mal was probiert...naja ausser Schmerztabletten. Sport, allerdings nur 1 x die Woche Rückentraining im Fitnesstudio weils zeitlich nicht anders geht. 6 x Physiotherapie bisher...bzw Mass. auch nur 1 x die Woche bekommen. Aber hatte nicht viel geholfen bisher Irgendwie fehlt mir die Geduld und ich gebe immer zu schnell bei sowas auf innerlich, obwohl ich es ja trotzdem versuche durch zu ziehen. Aber der Kopf sagt dann...wenns wieder schmerzt nach 1-2 Tagen. Ach es hat ja alles nichts gebracht es ist ja immer noch da...das zieht mich dann wieder runter. Vor der Panik war ich nicht so schlimm wie jetzt. Ich konnte kämpfen und war konsequent. Immerhin hat man ja auch 3 Kids zur Welt gebracht sagt man sich dann.

PUH Ich machs mir echt selbst schwer zur Zeit

27.09.2015 14:29 • #13


Icefalki
Sind deine Kinder noch klein? Ich frag nur mal, wegen des Rumtragens?

27.09.2015 20:01 • #14


Julchen, 1 mal die Woche rückentraining hilft.....genau nichts.
6 mal Physiotherapie ist auch nicht nicht viel.
Zum Vergleich : ich trainiere 1 mal wöchentlich 60 Minuten gezieltes rückentraining und täglich ( ja ich muss mich auch überwinden, und nein ich habe eigentlich auch keine Zeit dazu ) 15 Minuten die übungen die mir die physio sagt. Zusätzlich einmal die Woche physiotherapie selber und einmal die woche 25 min. Rücken Mass..
Und jetzt nach 5 Monaten eürde ich sagen dass es langsam wirklich hilft . Es wird von Tag zu Tag besser und damit auch meine Angst weniger.
Ganz ehrlich : wenn du an den übungen nicht dranbleibst hast du besonders bei rückenproblemem keine Chance auf Besserung.
Bei mir läuft die Spirale so ab : zwickt es irgendwo dann bekomme ich Angst . Dadurch zwickt es noch mehr und ich befinde mich in der abwärts Spirale der Angst.

27.09.2015 20:15 • #15


jacqueline
Hallo Wien, 6ch kann das von dir geschriebene nur bestätigen. Es dauert echt ne Weile und man muss dran bleib2n

27.09.2015 20:25 • #16


Vergissmeinicht
Liebs Julchen,

bin auch durch die Blockade in der Lende wieder in die Angst reingekommen. Habe Morgen MRT-Termin und Gestern eine heftige Panikattacke. Hab noch spät mit Dragon telefoniert da ich kurz davor war ins KH zu fahren. Lebe heute seltsamerweise immer noch.

Drück Dich mal.

27.09.2015 20:33 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

jacqueline
Vergissmeinnicht, dann wünsche ich dir alles Gute für morgen dann weißt du mehr und kannst gezielt was dagegen unternehmen.

27.09.2015 21:32 • #18


Vergissmeinicht
Danke Dir sehr jacqueline

27.09.2015 21:34 • #19


Icefalki hat recht, je schlechter es Dir psychisch geht, umso stärker werden deine Rückenbeschwerden werden.

Und dass Du dich wunderst, dass die ISG-Blockade nicht so schnell weggeht: Die Frage ist ja auch, wo die herkommt. Entweder hast Du einen Beckenschiefstand (den du dann schon dein ganzes Leben hast, das kann man nicht "mal so eben" richten), oder einen jahre- oder jahrzehntelange muskuläre Disbalance durch irgendwelche einseitige Belastung. Beides ist etwas, was man auch aktiv mit medizinischer Trainingstherapie bekämpfen sollte, damit sich die Muskeln dran gewöhnen, dass das Becken und das ISG plötzlich anders stehen und sie sich anders an- und entspannen müssen als gewöhnt. Das geht nicht "nur" von Physiotherapie oder Mass. weg. Die Muskulatur wird es sonst immer wieder zurück ziehen.

28.09.2015 08:17 • x 1 #20



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