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Dejavue

Dejavue
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Liebe Leute.
Ich halte es nicht mehr aus. .
Ich bin 26 Jahre alt und habe in den letzen 3 Monaten sicher 4 Kilo abgenommen. Wiege bei 169cm jetzt noch 57 Kilo.
Da ich körperlich schwer arbeite, wäre die Erklärung dafür gefunden.
Doch habe ich seit sicher mehr als einem halben Jahr geschwollene Lymphknoten, die NICHT Schmerzen. . der Größe Name Hals hat 1,56 cm.
Es wurde Mal ein Ultraschall gemacht. Da meinten sie, sie sehen nicht pathologisch aus. Im Befund stand dann "Entzündung reaktiv imponierende"!
Aber auch unauffällig im Satz davor. .
Jedoch lässt das meinem Hypochonder Hirn keine Ruhe. . ich arbeite unter der Woche und schaffe es zu keinem Arzt. ich leider momentan unter täglichen Weinattacken, weil ich es nicht mehr aushalte
.
Mit Psychotherapie habe ich heute begonnen.
Blutbild ist das letzte einen Monat alt. Da war alles ok.
Aber meine Angst lässt mich nicht los, dass ich todkrank bin und Krebs habe, der vermutlich schon gestreut hat! seufzen
Jetzt habe ich heut auch noch in der Leiste 2 Lymphknoten ertastet. Alle nicht schmerzhaft. . das kann doch bitte nicht normal sein!

02.05.2024 #1


136 Antworten ↓
M

MuMPiTz11
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Hypochondrie ist die "Fähigkeit" (wahrlich keine beneidenswerte) alles gesundheitliche durch einen maximal düsteren Filter zu sehen und aus den vielen potentiellen Möglichkeiten nur die allerschlimmste (zB Krebs) wahrzunehmen. Du betreibst dieses Spiel in Reinstform. Habe ich auch mal gemacht, ich weiß es ist schwer sich davon zu lösen und auf Außenstehende wirkt das sehr unverständlich.

Schau wie sehr du leidest, ohne auch nur das geringste bisschen wirklich zu leiden und all dieses Leid stammt aus den "Was wenn..." Fragen die sich ausschließlich um fiktive Bedrohungen drehen. Wer zu viel über die Vergangenheit nachdenkt wird depressiv, wer zu viel über die Zukunft nachdenkt hat Angst zwinkern Ich würde dir Eckhart Tolles "Die Kraft der Gegenwart" empfehlen. Ich kann dir zu 100% versichern (aus eigener Erfahrung), wenn du ausschließlich in der Gegenwart leben würdest, hättest du in deiner aktuellen Situation kein Leid und wärst glücklich.

Dir geht es aktuell sehr gut, lies dir mal ein paar andere Threads hier durch von Leuten die seit Monaten oder Jahren mehrere Symptome täglich haben und sie nicht loswerden. Um ehrlich zu sagen verstehe ich dich auch hier, weil ich selber mal so war: Ich habe mich ununterbrochen verrückt gemacht obwohl es mir körperlich bestens ging. Das ganze hat nach Monaten der Panik in einen chronischen Erschöpfungszustand geführt (Burnout / Nebennierenschwäche). Ich hatte dann bedingt dadurch gleich mehrere Symptome täglich die nicht mehr weggingen was zu einer völligen Ermüdung geführt hat, ich hatte das Gefühl jemand hat mir alle Lebensenergie entzogen. Ich hatte mich dann so mies und kraftlos gefühlt, dass ich den Tod zugelassen habe und um ehrlich zu sein, ich wollte sogar sterben. Das war auch ein Punkt an dem ich realisiert habe, dass dieser Zustand so beschissen ist, sicher aber nichts mit Krebs zu tun hat, dass ich zukünftig lieber jede Möglichkeit Krebs zu haben zulassen würde, bevor ich meinen Körper noch mal so nachhaltig schädige, einzig und allein durch lauter Zukunftsängste und fiktive Möglichkeiten die bisher allesamt völlig unbegründet und falsch gewesen sind.

Lass den Krebs einfach zu. Buddhistische Mönche machen Sterbemeditationen wo sie sich vorstellen wie ihre Körper verrotten, sie dahinsiechen usw, bis es sie nicht mehr interessiert.

Ein paar Sachen die ich gut finde:
-EFT Klopfen (ist einfach, kannste dir selbst beibringen via Internet)
-EMDR könnte dir helfen unter Anleitung eines Therapeten
-Clarity Breathwork (bei Interesse PM) zur emotionalen Hygiene
-Affirmationen: Sag dir in den nächsten 3 Monaten ein paar tausend Mal so Sachen wie, dass du bedingungsloses, grundloses Vertrauen in deinen Körper hast
-Meditation (setz dich 20-40 Minuten hin, lerne dich auf deinen Atem zu konzentrieren und fang an zum Beobachter deiner Gedanken und Gefühle zu werden)
-Sprich deine Angst Gedanken laut in einer Mickey Mouse Stimme aus das führt dazu, dass du dich davon dissoziierst UND es ist lustig, du machst dich quasi über den Teil in dir der sich fürchtet lustig UND es entsteht positive Energie zwinkern

Wenn das alles für dich nichts ist musst du wohl Medikamente nehmen, das wird aber nicht die Ursache deines Problems beheben. Die Ursache deines Leids ist der tiefsitzende Zweifel an deiner körperlichen Gesundheit und die Rückschlüsse die du über dich und deine körperliche Realität im Laufe der Zeit anhand der Erfahrungen die du gemacht hast, gezogen hast. Du bist vermutlich schleichend traumatisiert durch die Krebsfälle in deiner Familie. Traumatherapie, EMDR, Regressionen usw könnten helfen.

Viel Glück.

29.07.2021 22:40 • x 6 #40


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Krebsangst! Gewichtsverlust und Lymphknotenschwellung

x 3


Lottaluft

Lottaluft
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Zitat von Dejavue:
@Lottaluft Tut mir sehr Leid wegen deinem Bekannten.. wenn ich meine ganzen Symptome aufzählen, wird die Liste sehr lang....angefangen von ...

Ja alles symptome die du auch bei einer stinknormalen Hypochondrie hast
Bösartige lymphknoten entwickeln sich nicht über Wochen und Monate die sind auch nicht einzeln sondern in der Regel zu festen Klumpen verbacken
wenn ich heute anfangen würde zu zählen wie viele lymphknoten ich bei mir tasten kann wär das ne schlaflose Nacht für mich
und lass dieses googeln sein das bringt dir nichts außer noch mehr Panik
Google ist der schlechteste Arzt den du dir vorstellen kannst und nicht alles was im Internet steht kannst du glauben denn wenn du gut genug suchst findest du auch angebliche Beweise das die Erde eine Scheibe ist im Internet und wir alle (hoffentlich) wissen das es Quatsch ist
mir ging es schon an etlichen Punkten in meinem Leben so wie dir und ich habe das auch geschafft nicht mehr so in den Strudel zu geraten und du schaffst das auch aber dafür musst du dir die Zeit auch nehmen und dich mit den Medikamenten auseinander setzen die dir verschrieben wurden sonst wird es einfach nur noch immer schlimmer wenn das aktuell überhaupt noch möglich ist
Ruf Montag beim HNO an lass es nochmal abklären aber dann sollte auch Schluss sein

30.07.2021 22:15 • x 4 #97


Zum Beitrag im Thema ↓


Ela_33
Du hast doch bereits ein Thema mit dieser Problematik erstellt. Hast du deine Angst denn mit dem Therapeuten besprochen?

Deine Welt dreht sich aktuell nur um deinen Körper und welche Symptome auf Krebs hindeuten können. Du wurdest doch untersucht, warum vertraust Du deinen Ärzten nicht?

x 1 #2


H
Ich spüre meine Lymphknoten auch wenn ich bewusst suche und drücke

x 2 #3


Dejavue
@Ela_33 ich hab heute mit meiner Therapeutin darüber geredet. War aber erst die erste Sitzung....
Ich weiß nicht wohin mit meiner Angst....Am Wochenende hat auch kein Arzt offen....
Ich hab einfach solche Angst, dass sie was übersehen haben oder etwas nicht sichtbar war ......

#4


Dejavue
@Hedwig meinen 1,56cm Lymphknoten am Hals sehe ich leider immer... Da sieht man ein richtig kleines Knötchen unter der Haut.

#5


Ela_33
Du machst jetzt eine Therapie, der erste Schritt ist also getan! Das ist doch super!

Versuch dich die nächsten Tage doch Mal mit was anderem als deinem Körper zu beschäftigen. Lenk dich ab, geh raus, bekomm den Kopf frei. Ich weiß, dass ist einfach daher gesagt aber vielleicht findest du ja etwas, dass dich etwas ablenkt. Und hör um Gottes Willen auf zu googeln winkend:

x 2 #6


H
Zitat von Dejavue:
@Hedwig meinen 1,56cm Lymphknoten am Hals sehe ich leider immer... Da sieht man ein richtig kleines Knötchen unter der Haut.

Mein Arzt hat mal gesagt, dass Lymphknoten die immer sehr aktiv sind...gerade am Hals auch mal nicht mehr ganz zurückgehen. Ich habe einen, der schmerzt bei Infekten immer, der hört dann irgendwann auf zu Schmerzen bleibt aber vergrößert. Ich hab das checken lassen, kommt vor. Ich bin schlank und spüre meine Lymphknoten in der Leistengegend auch. Ich denke echt dass du dich nicht verrückt machen musst.

x 2 #7


SaraLinton
Mein Lymphknoten am Hals hatte 4.5 cm und war auch nur entzündet. Ich spüre bunt in meinem Körper verteilt Lymphknoten. Alle unauffällig (war wegen dem großen Lymphknoten im ct vom Abdomen)

x 2 #8


Dejavue
@Ela_33
Genau das ist mein Problem. Ich kann das Googlen nicht lassen
Hab dann gelesen, dass man mit Ultraschall nicht 100%ig sagen kann, dass sie nicht pathologisch sind.....

#9


Dejavue
Wenn's wenigstens nur die Lymphknoten wären, aber der Gewichtsverlust.... Ich will nicht abnehmen Crying or Very sad

#10


H
Aber 4 KG in 3 Monaten ist nicht so viel. Und psychischer Stress kann auch zur Gewichtsabnahme führen.

x 2 #11


Dejavue
Ich komm nicht los, dass was mit mir nicht stimmt. Es ist zum verrückt werden.....ich will nicht an Krebs sterben! Crying or Very sad

#12


flügelpupser791
Du hast doch auch Blut untersucht da, war doch alles ok also Kopf hoch es wird

#13


Dejavue
@flügelpupser791 ja, vor genau einem Monat.....dann hör ich wieder von Leuten, die Krebs hatten und ihr Blutbild hat nichts aufgezeigt. Crying or Very sad und dann ist die ganze Beruhigung wieder weg..

#14


flügelpupser791
Nein man sieht alles im Blutbild lass dich nicht.

x 1 #15


Dejavue
Ich hab echt Todesangst. Meine Angstzustände sind so schlimm wie noch nie.
Meine Psychotherapeutin meinte auch, dass Lymphknoten auf den Stress reagieren würden...
Bei meinem letzten Blutbild waren die Lymphozyten auf 1,34 und 1 ist die untere Grenze vom Normbereich.... Was wenn es jetzt schon viel schlimmer ist. Crying or Very sad

#16


flügelpupser791
Siehst alles gut am Blut sieht man echt alles, die Arzthelferin hat es mir auch nochmal gesagt ich habe mir nämlich auch ein grosses machen lassen weil ich im. Moment auch schrecklich wieder drin hänge mit Cholesterin und Schilddrüse und hab mich an hören lassen alles ok die blutwerte tip top.

#17

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flügelpupser791
Jetzt muss ich eben schauen das ich mit meiner Therapie weiter machen und es mir dann wieder besser geht und ich aus diesem. schei. Loch komme

x 1 #18


flügelpupser791
Ja aber bei Krebs sind viel viel höher glaube mir eine Freunde von mir hat Krebs daher weiss ich das

#19


Lottaluft
Wenn es dir aktuell so schlecht geht wäre es vielleicht sinnvoll als akutfall in die Psychiatrie zu gehen

Du bist gesund
Die einzige Erkrankung die du hast ist eine ausgewachsene Hypochondrie gegen die du ja jetzt etwas tust

x 1 #20


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