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Hallo zusammen,

ich habe es mal wieder auf die Spitze getireben mit meiner Panik: Gestern Abend hab ich gedacht das der Lymphknoten hinter meinem linken Ohr geschwollen wär und das es etwas dort spannt. Meine Partnerin hat nichts gesehen das irgendwo was dicker ist.
Ich habe dann solange an der Stelle rumgedrückt bis es richtig angeschwollen ist und auch heute morgen noch ordentlich dick ist. Die Stelle ist rot und die Haut spannt.

Ich schieb natürlich die totale Panik wegen Lymphknotenkrebs etc. und drück immer wieder an der Stelle rum. Meine Freundin ist total genervt und hat eher wenig verständnis.

Was soll ich jetzt tun, wenn ich damit ins KH fahren sagen die zu mir: Gehen sie gefälligst am Montag zum Hausarzt. Meine Panik/Angst bekomme ich einfach nicht in den Griff, ich hab quasi gar kein Leben mehr....vielleicht könnt ihr mir helfen mich beruhigen.

16.07.2011 14:54 • 22.07.2011 #1


13 Antworten ↓


Hallo

atme mal tief durch , ersten machen die bei einer lymphknotenschwellung im Krankenhaus garichts.

Ausserdem wirste keinen Lymphdrüsenkrebs haben warum solltest du auch , den lymph ist selten und ich weiss wovon ich spreche , Ich hatte Lymphdrüsenkrebs.

wenn du deine panik und angst nicht in den Griff bekommst solltest du mal eine therapie machen.

Ausserdem um dir sicherheit zu geben montag Hausarzt und auch deinem Hausarzt mal deine panik und angst schildern , nur so kommste aus so eine spirale raus.

alles liebe


Ps haste dich beim rasieren geschnitten oder vieleicht bekommste einen infekt bei dem wetter wäre das kein wunder , da schwellen lymphknoten auch an

16.07.2011 15:05 • #2



Lymphknotenschwellung hinterm Ohr

x 3


Erstmal danke für die schnelle Antwort. Das beruhigt mich schon etwas...

Mein Problem ist das Stelle extrem spannt und ich diese nicht in Ruhe lassen kann. Ich bin bereits in Therapie und nichts hilft gegen diese panische Angst vor Krankheiten. Ich hab jeden Tag was neues...meistens bring ich mich selber in diese Situation weil ich zum Beispiel an einer Stelle rumdrücke wie ein bekloppter.

16.07.2011 15:12 • #3


ich kenne das

aber eigentlich hast du dir die Antwort selber gegeben , dein rumdrücken , klar geht mal daran und hört nicht auf dann schwillt es an.

wenn ich mich kratze und nicht aufhöre wird es wund logisch oder.
was ich auch denke wenn du an dem knubbel bist kannste das ding hin und her schieben

16.07.2011 15:17 • #4


Ja klar, ich schieb das Ding pausenlos hin und her und drück drauf rum.
Die komplette Haut ist schon ganz rot hinter dem Ohr und es spannt total....

16.07.2011 15:19 • #5


wenn es krebs wäre könntest du das nicht jetzt holste dir mal einen eiswürfel tuste mal drauf und dann lasse deine finger davon das muss sich erholen

16.07.2011 15:29 • #6


Das hab ich auch sehr oft, bestimmt 3-5 mal im Jahr. Am Hinterkopf ist dann ein Lymphknoten für etwa 1 Woche stark geschwollen, wie eine halbe Kirsche. Klar macht man sich da Gedanken und mein Doc überwies mich vor 2 Monate auch mal zur Hämatologin. Alle Werte super, ist also nichts. Und die Ärztin sagte mir, da kann sonstwas sein, leichte Entzündung im Rachen oder sogar ein Pickel. Also irgendeine entzündliche Reaktion, die meist nichts bedeutet und wir merken es nicht mal.

WICHTIG: An Lymphknoten nicht ständig rumfingern ! Den Lymphkonten in Ruhe lassen. Sagte mir die Ärztin auch.

16.07.2011 15:57 • #7


Also meint ihr, das die Schwellung vom "rumdrücken" kommt und da nichts bösartiges ist...?

16.07.2011 17:57 • #8


xoxDontCryxox
Hallo *ihr lieben* !
Also ich habe das selbe Problem *hinterm linken Ohr*
fühlt sich da wo der Knochen sitzt, etwas extrem dicker an & jeder der dran fühlt kann mir das auch bestätigen ! Nur weiß ich nicht wirklich ob es nicht schon immer so war & mache mir ständig unnötig Gedanken darum ....Es tut nicht weh (aber hin & wieder nach etwas entspannteren und ruhigeren Tagen, fühlt es sich kleiner an, als sonst) !

Ich habe das schoooonnnn sooooooo lange, das wenn es wirklich etwas ernstes wäre
*es womöglich schon längst zu anderen Sympthomen hätte kommen müssen* -liebsag-
also kann man sich sicherlich auch selbst ganz schön verrückt machen, was das betrifft !

Zuerst habe ich damals als meine PA´S anfingen, eine leichte Wölbung am linken Hinterkopf festgestellt & war Monatelang der festen Überzeugung es wäre ein Tumor & heute ist es der Knubbel hinterm linken Ohr *koottzzzzz* echt schlimmmmm !
Falls der Hausarzt nichts verdächtiges daran finden sollte, versuch dich einfach damit anzufreunden das es evt von Verspannungen vom nacken kommt
(was bei uns Panikern ja öfter der Fall ist) und auf keinen fall weiter dran rum drücken, das macht alles nur *SCHLIMMER* & du verkrampfst dich auch unbewusst dabei *was die spannungen auslösen könnte* *liebsag* !

***Ganz liebe
Grüsse***
JeNnY

17.07.2011 10:55 • #9


Wenn es was Schlimmes wäre, dann hätte man andere Beschwerden. So einfach.

17.07.2011 11:23 • #10


xoxDontCryxox
Das sehe ich genauso :) !

17.07.2011 12:45 • #11


Was viele auch immer vergessen und das sagte mir auch die Hämatologin (Ärztin), auch die Psyche belastet das Immunsystem. Oft kommen noch andere Sachen dazu, die das Immunsystem noch weiter belasten, wie Alk., Nikotin, Medikamente. Und da ist es nicht ungewöhnlich, wenn da das Lymphsystem immer mal anspringt.

17.07.2011 13:14 • #12


Oh diese Angst hab ich auch schon durchgemacht und zwar aufs übelste. Gott sei Dank aber mittlerweile mehr oder weniger überwunden.

Ich hab in der rechten Achselhöhle schon seit bestimmt 7-8 Jahren einen tastbaren Lymphknoten. Damals war ich recht wenig besorgt, habs irgendwann einfach nicht mehr beachtet.

Dann kam irgendwann der Tag, an dem ich auch an der rechten Halsseite, etwa im Kieferwinkel einen Knoten tasten konnte.

Da gings dann los... von Arzt zu Arzt gelaufen, jeder behauptete was anderes.
Aber KEINER hat auf einen Lymphknoten getippt, obwohl ich jeden Arzt darauf angesprochen habe. Mein HNO-Arzt meinte es sei was von der Schlagader... mein Hausarzt meinte, es hängt mit den Mandeln zusammen... wieder ein anderer Arzt sagte, es sei irgendwas muskulöses und noch einer tippte auf Talgdrüsen.

Ich war mir weiterhin sicher, dass es sich bei beiden Knoten um Lymphknoten handelt.
Schließlich landete ich mit einer Überweisung beim Ultraschall.

Also Achsel und Hals geschallt und siehe da... es waren Lymphknoten

Nunja. Der in der Achsel war an sich nicht mal wirklich vergrößert.
Mit 7 mm und ovaler Form laut Arzt relativ normal. Vermutlich tastbar, weil ich sehr schlank bin und er ziemlich oberflächlich liegt.

Der am Hals war mit 1,7 cm (längliche Form, dafür relativ schmal) aber schon etwas vergrößert. Laut Arzt aber nicht dramatisch. Sollte in 6 Monaten nochmal zur Kontrolle.

War dann auch wieder da, der Lymphknoten war immerhin auf 1,2 cm geschrumpft.
Der Arzt meinte, ein "verdächtiger" Lymphknoten würde nicht einfach mal so kleiner werden und sei es nur um 5 mm. Ich sollte die Sache einfach vergessen und nur nochmal kontrollieren lassen, wenn ich merke, dass er doch wieder wächst.

Naja, meine Lymphknoten sind seit Jahren unverändert, also mach ich mir da nicht mehr wirklich Sorgen deswegen. Aber was hab ich für Ängste ausgestanden, Google sei Dank

Manche Lymphknoten "vergessen" nach einem Infekt einfach wieder abzuschwellen.
Einige können auch vernarben und dann ebenfalls chronisch vergrößert bleiben, vor allem wenn man dauernd drauf rum drückt (hab ich leider auch getan und nicht zu wenig)

Was mich aber immer noch aufregt sind die mehrfach falschen Aussagen der Ärzte...
Sowas sollte doch eigentlich nicht vorkommen

21.07.2011 16:09 • #13


Dein LK ist garantiert durchs Rumfingern und Reizen geschwollen. Solange wie der so schnell Anschwellen kann und weh tut, ist alles gut. Einfach in Ruhe lassen! Ich denke, dass Krebs anders tickt und funktioniert.

Aber lass mal, kann dich verstehene, ich schieb selbst ganz schön Panik und hätte auch mal ne Frage:
War deswegen in den letzten 4 Wochen 4 mal beim Arzt und bin immer noch verunsichert. Das liegt aber daran, dass ich am rechten Unterkiefer hinten irgendwas habe, was sich dicker anfühlt. Der HNO-Arzt hat mich gründlich angetastet und nichts gefunden, was LK-technisch auffällig wäre. Blutbild war auch komplett super. Komischerweise tritt der Knubbel nur leicht raus, wenn ich den Kopf ganz weit nach hinten strecke und quasi am Hals alles gut tastbar wird und die Muskeln gut raustreten. Es sitzt genau unter dem Kiefer, da wo der Weißheitszahn drüber liegt. Der ist noch drin und drückt hin und wieder mal. Wenn ich an der Stelle rumdrücke tuts auch leicht in der Gegend weh, das fühlt sich alles mehr wie Muskelstrang o.ä. an - ist auch eher länglich. Ich nehme an, dass das irgendwie vom Zahn kommt - der "beult" das vielleicht da ein wenig aus. Habe aber sonst eigentlich keine Probleme oder Schmerzen.

Wie gesagt, eben weils ich nicht interpretieren kann, bin ich verunsichert.
Beim normalen Tasten merkt man das kaum und die beiden Ärzte haben nichts relevantes gefunden. Es scheint also kein LK und auch nichts zu sein, was klinisch schlimm wäre. Der HNO-Arzt macht sowas ja nicht zum ersten Mal. Ob mich das beruhigt, hängt auch vom Tag ab ...

22.07.2011 16:11 • #14



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