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sternchen_ela
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Sammelthema
Guten tag ich bin ganz neu hier und habe ein problem wollte mal wissen ob ich damit alleine bin oder ob es noch andere menschen gibt die so fühlen wie ich .Also es geht darum das ich mir fast jeden tag einbilde irgendwelche schlimmen krankheiten zu haben mit dem unterschied zu anderen die das gleiche problem haben das ich nicht zum arzt gehe weil er mir ja sagen könnte das ich doch was habe weiss nicht mehr was ich noch machen soll immer wenn ich panic habe lenke ich mich so gut wie es geht ab (telefonieren spielen ...) dann geht das auch wieder aber ich google auch alles nach was ich haben könnte mitterweile ist es schon so schlimm das ich denke meine kinder haben irgenwelche krankheiten obwohl ich natürlich alle vorsorgeuntersuchungen mache und bis jetzt immer alles ok ist oder das mein mann was hat . das geht schon seit zwei jahren so habt ihr vielleicht einen rat was ich da machen kann.

14.06.2021 x 1 #1


152 Antworten ↓
S

Sarahh
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Zitat von Cat80:
HalloDas kenn ich nicht aber diese googlerei kenn ich zu gut hab mir echt vorgenommen meine Symptome die ich ständig hab nicht mehr zu googeln. Bin immer wieder zu sämtlichen Ärzten und Notaufnahme bin mittlerweile durchgecheckt aber es wurde nie was gefunden. Mein Körper lässt sich immer wieder was neues einfallen, bisher hatte ich immer Herzstolpern oder Herzrasen, Gefühl gleich umzukippen oder Kloß im Hals oder Druck auf der Brust. Heute hab ich extreme Kreislaufprobleme und jetzt auch noch Zwischenblutungen was ich überhaupt nicht kenne und wieder bin ich am googeln Sad was natürlich alles schlimmer macht und schon sitz ich wieder mitten in meiner Angst und Panik Kennt ihr das oder hatte jemand von euch das schon mal? Versuch mich schon die ganze Zeit zu beruhigen war auch arbeiten aber es wird gerade wieder schlimmer

Ich kenne das mit Zwischenblutungen. Das ist typisch bei Stress. Googeln würde ich das an Deiner Stelle nicht, sonst sitzt du nämlich wieder beim Arzt. Es ist unglaublich wie der Körper durch die Psyche verrückt spielt! Ich habe das auch die letzten Wochen gespürt. Ich versuche gerade einen Gang runter zu schalten und zur Ruhe zu kommen.

26.02.2020 16:13 • x 1 #141


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A


Angst vor schweren Krankheiten - Erfahrungen

x 3


M

Mats
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Ich bin 30 Jahre alt und vor 2 Jahren fing es bei mir an mit den Panikattacken / Angst-Episoden.
Ich steigere mich in Krankheiten hinein und glaube, totkrank zu sein (Krebs).
Das ganze tritt in fast "regelmäßigem" Rhythmus "nur" 1x jährlich auf,
vor 2 Jahren im April, letztes Jahr auch April-Mai und dieses Jahr wieder vor ca. 2 Wochen.
Dauer bisher immer so 2-4 Wochen lang, unterschiedlich heftig...

Nachdem ich anfangs Medikamente nahm um die Beschwerden schnell in Griff zu bekommen, habe ich nach der 2. Attacke psychologische Hilfe in Anspruch genommen und eine mehrmonatige Verhaltenstherapie gemacht.

Diese hat mir auch sehr gut geholfen, wobei es im Alltag "danach" dann schwierig war, die vom Doc vorgegebenen Dinge weiter umzusetzen, sodass ich nun wieder hier sitze und Angstzustände habe...

Seit ca. 2 Wochen ist es also wieder akut bei mir...
Dazu kamen/kommen Beziehungsprobleme, die wahrscheinlich auch nicht
ganz unschuldig an der ganzen Situation sind.

Vor einer Woche jedenfalls wurde es ganz schlimm, ich konnte mich auf nichts mehr richtig konzentrieren, außer auf meine "Gebrechen".
Mein Hals war wie zugeschnürt, Globus-Gefühl trat auf.
Tagsüber war ich hundemüde, als ob ich keine Minute geschlafen hätte.

Dazu muss man sagen, dass ich auch Probleme mit der Schilddrüse habe und nun wieder angefangen habe, L-Thyroxin einzunehmen.
Seitdem sind das Globus-Gefühl und die Müdigkeit zumindest wieder verschwunden.

Derzeit habe ich verschiedene "Symptome", die bei mir allerdings nur
tagsüber auftreten. Nachts kann ich mittlerweile wieder ganz gut durchschlafen, nachdem ich anfangs (vor 2 Wochen) noch schweissgebadet nachts aufgewacht bin.

- belegte Zunge (fühlt sich an wie verbrannt), mal mehr, mal weniger
- leichte Heiserkeit
- "Ziehen" in den Ohren; nur tagsüber! abends stärker

Bei meinem Hausarzt war ich vor ein paar Tagen und habe mich jetzt erstmal krankschreiben lassen. Sowohl in den Ohren als auch im Hals/Zunge konnte er nichts feststellen, sodass ich davon erstmal einigermaßen beruhigt war.

Da er natürlich auch über meine psychische Verfassung Bescheid weiß,
meinte er, dass diese Sachen bei mir auch psychosomatische Ursachen haben können.

Mein "Problem" besteht hauptsächlich darin, dass ich meine Symptome bei Google eingebe und mir dann die verschiedensten, natürlich bösartigen Krankheiten ausmale.

Ich denke auch, wie pueblo es sagt, dass ich das auf jedenfall lassen muss...das wäre schonmal ein erster Schritt!

Mich würde interessieren, was Ihr für Symptome während Eurer Angstzustände/Panikattacken habt oder hattet?

Wie geht Euer Partner/Eure Familie damit um?

Viele Grüße,
mats

Zitat von pueblo:
Hallo sternchen!

Das von dir geschilderte spiegelt exakt meine Hypochondrie der letzten 9 Jahre wieder - inklusive der "Hemmung" davor zum Arzt zu gehen, weil er ja "was finden könnte".

Mein erster Rat an dich lautet: Auf keinen Fall nach Krankheitsanzeichen googlen!

Aus Erfahrung weiß ich: Die Suche im Internet nach Krankheitsanzeichen fördert stets das absolut Schlimmste zu Tage, und das liegt fern jeder Objektivität. Bei mir war es das ständige googlen, welches meine Hypochondrie auf ein unerträgliches Level getrieben hat. Durch googlen machst du dich auf Dauer selbst fertig.

Was ich gerne wissen würde: Fürchtest du dich eher vor Infektionskrankheiten oder "organischen Leiden"?

Ich bin weder Therapeut noch Mediziner, aber in Sachen Hypochondrie bin ich mittlerweile recht gewieft, und wenn du mir sagst wovor in etwa du dich fürchtest, dann kann ich dir vielleicht ein bisschen helfen.

Liebe Grüße!

Pueblo

18.07.2008 12:51 • #8


Zum Beitrag im Thema ↓


freggle
hallo sternchen_ela

herzlich willkommen bei uns.
du wirst hier sicher auf verständnis stoßen. ich hoffe, du fühlst dich hier wohl.
ich selbst hab am anfang meiner panikkarriere auch gedacht, ich leide an schlimmen krankheiten. ich bin zum arzt gegangen, und der sagte mir ich bin ok, organisch ist alles in bester ordnung. das hat mich erst mal beruhigt aber danach ging es dann ab in die klinik....
es tat mir gut, denn auch dort waren viele leidensgenossen und ich konnte erlernen mit meiner angst und panik umzugehen. mittlerweile ist es so, dass sich die panik nicht mehr in mein leben hängt.

lg freggle

x 1 #2


P
Hallo sternchen!

Das von dir geschilderte spiegelt exakt meine Hypochondrie der letzten 9 Jahre wieder - inklusive der "Hemmung" davor zum Arzt zu gehen, weil er ja "was finden könnte".

Mein erster Rat an dich lautet: Auf keinen Fall nach Krankheitsanzeichen googlen!

Aus Erfahrung weiß ich: Die Suche im Internet nach Krankheitsanzeichen fördert stets das absolut Schlimmste zu Tage, und das liegt fern jeder Objektivität. Bei mir war es das ständige googlen, welches meine Hypochondrie auf ein unerträgliches Level getrieben hat. Durch googlen machst du dich auf Dauer selbst fertig.

Was ich gerne wissen würde: Fürchtest du dich eher vor Infektionskrankheiten oder "organischen Leiden"?

Ich bin weder Therapeut noch Mediziner, aber in Sachen Hypochondrie bin ich mittlerweile recht gewieft, und wenn du mir sagst wovor in etwa du dich fürchtest, dann kann ich dir vielleicht ein bisschen helfen.

Hier gibt es Videos zur Krankheitsangst


Liebe Grüße!

Pueblo

x 1 #3


Missyou
Hallo!
mir geht´s genauso! Habe auch ganz stark mit Hypochondrie zu tun.
Im Moment geht es aber, weil ich gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen wurde und dort ein MRT gemacht wurde! ich bin also tatsächlich überzeugt worden, dass ich keinen Hirntumor, MS oder sonstwas habe

#4


M
Missyou, du schreibst, dass du Angst hattest, dass du an einem Hirntumor leidest. Mir geht es im Moment auch so.. Warum hast du damit gerechnet? Was hattest du für Symtome?
Ich habe heute ein Stechen am Hinterkopf links. Ich bin total fertig, habe Angst, dass ich gleich einen Schlaganfall bekomme oder einen Hirntumor habe..

#5


Y
Ich bin neu hier und merke, ich bin da nicht alleine!
Was ich schon alles laut selbst - Diagnose hatte, wahnsinn. Ich habe inzwischen begriffen, dass man sich nichts einreden darf. Klingt einfach, ich weiß dass es nicht so ist!
Ich packe diese Angst nicht mehr und gehe nun immer sofort zum Arzt wenn ich was habe. Sonst quäle ich mich wieder ewig herum wegen nichts. Der Gang zum Arzt ist wahrlich nicht einfach, aber wenn ich wirklich was hätte könnte er mir doch sofort helfen. Das führe ich mir dann vor Augen und das hilft mir sehr. Wenn ich was schlimmeres vermute, dann nehme ich jemanden mit damit ich nicht flüchten kann.

#6


Missyou
hallo Mandy!
Also ich kann dich da beruhigen. Wenn du einen Hirntumor hättest, dann wäre es dir klar! ein stechen im Kopf hat damit erst mal noch gar nix zu tun. Bei Hirntumoren kommt schwere Übelkeit dazu, Ausfallerscheinungen, Sehstörungen....aber so, dass du es nicht mehr aushälst.
naja...jedenfalls hat die Ärztin auf der Neurologie mir erklärt, dass ein Hirntumor sehr selten ist und ich doch erst mal bei kopfschmerzen an die Dinge denken sollte, an die 1000000 Millionen andere Menschen auch zunächst denken würden.....
Stress, Verspannung usw...aber doch nicht an einen Hirntumor!

#7


M
Ich bin 30 Jahre alt und vor 2 Jahren fing es bei mir an mit den Panikattacken / Angst-Episoden.
Ich steigere mich in Krankheiten hinein und glaube, totkrank zu sein (Krebs).
Das ganze tritt in fast "regelmäßigem" Rhythmus "nur" 1x jährlich auf,
vor 2 Jahren im April, letztes Jahr auch April-Mai und dieses Jahr wieder vor ca. 2 Wochen.
Dauer bisher immer so 2-4 Wochen lang, unterschiedlich heftig...

Nachdem ich anfangs Medikamente nahm um die Beschwerden schnell in Griff zu bekommen, habe ich nach der 2. Attacke psychologische Hilfe in Anspruch genommen und eine mehrmonatige Verhaltenstherapie gemacht.

Diese hat mir auch sehr gut geholfen, wobei es im Alltag "danach" dann schwierig war, die vom Doc vorgegebenen Dinge weiter umzusetzen, sodass ich nun wieder hier sitze und Angstzustände habe...

Seit ca. 2 Wochen ist es also wieder akut bei mir...
Dazu kamen/kommen Beziehungsprobleme, die wahrscheinlich auch nicht
ganz unschuldig an der ganzen Situation sind.

Vor einer Woche jedenfalls wurde es ganz schlimm, ich konnte mich auf nichts mehr richtig konzentrieren, außer auf meine "Gebrechen".
Mein Hals war wie zugeschnürt, Globus-Gefühl trat auf.
Tagsüber war ich hundemüde, als ob ich keine Minute geschlafen hätte.

Dazu muss man sagen, dass ich auch Probleme mit der Schilddrüse habe und nun wieder angefangen habe, L-Thyroxin einzunehmen.
Seitdem sind das Globus-Gefühl und die Müdigkeit zumindest wieder verschwunden.

Derzeit habe ich verschiedene "Symptome", die bei mir allerdings nur
tagsüber auftreten. Nachts kann ich mittlerweile wieder ganz gut durchschlafen, nachdem ich anfangs (vor 2 Wochen) noch schweissgebadet nachts aufgewacht bin.

- belegte Zunge (fühlt sich an wie verbrannt), mal mehr, mal weniger
- leichte Heiserkeit
- "Ziehen" in den Ohren; nur tagsüber! abends stärker

Bei meinem Hausarzt war ich vor ein paar Tagen und habe mich jetzt erstmal krankschreiben lassen. Sowohl in den Ohren als auch im Hals/Zunge konnte er nichts feststellen, sodass ich davon erstmal einigermaßen beruhigt war.

Da er natürlich auch über meine psychische Verfassung Bescheid weiß,
meinte er, dass diese Sachen bei mir auch psychosomatische Ursachen haben können.

Mein "Problem" besteht hauptsächlich darin, dass ich meine Symptome bei Google eingebe und mir dann die verschiedensten, natürlich bösartigen Krankheiten ausmale.

Ich denke auch, wie pueblo es sagt, dass ich das auf jedenfall lassen muss...das wäre schonmal ein erster Schritt!

Mich würde interessieren, was Ihr für Symptome während Eurer Angstzustände/Panikattacken habt oder hattet?

Wie geht Euer Partner/Eure Familie damit um?

Viele Grüße,
mats

Zitat von pueblo:
Hallo sternchen!

Das von dir geschilderte spiegelt exakt meine Hypochondrie der letzten 9 Jahre wieder - inklusive der "Hemmung" davor zum Arzt zu gehen, weil er ja "was finden könnte".

Mein erster Rat an dich lautet: Auf keinen Fall nach Krankheitsanzeichen googlen!

Aus Erfahrung weiß ich: Die Suche im Internet nach Krankheitsanzeichen fördert stets das absolut Schlimmste zu Tage, und das liegt fern jeder Objektivität. Bei mir war es das ständige googlen, welches meine Hypochondrie auf ein unerträgliches Level getrieben hat. Durch googlen machst du dich auf Dauer selbst fertig.

Was ich gerne wissen würde: Fürchtest du dich eher vor Infektionskrankheiten oder "organischen Leiden"?

Ich bin weder Therapeut noch Mediziner, aber in Sachen Hypochondrie bin ich mittlerweile recht gewieft, und wenn du mir sagst wovor in etwa du dich fürchtest, dann kann ich dir vielleicht ein bisschen helfen.

Liebe Grüße!

Pueblo

#8


S
Hallo Mats,

habe Deinen Beitrag leider erst heute gelesen.
Ja, ist schon heftig, was einen da plagt.

Bei mir sind die Symptome immer übereinstimmend mit der Krankheit, die ich gerade glaube zu haben.
Momentan hab ich panische Angst vor Darmkrebs und ich hab mich im Laufe von 4 Wochen derart reingesteigert, dass ich Bauchschmerzen bis an den Mond und wieder zurück habe. Natürlich nicht irgendwelche pillepalle Schmerzen, wie sie jeder mal hat. Nein, bei mir sind es immer gleich "ganz logische" Schmerzen. Da wo Krebs sein kann, da tut's dann natürlich auch weh. War auch ein fleißiger Googler und weiß Bescheid....nur eben nicht wirklich. Man macht sich ja sein Horrorszenario immer passend.

Und was auch schlimm ist, dass ich meine familie damit stets mit fertig mache. Mein Partner ist ein ganz lieber und ich brauch ihn in diesen Phasen immer sehr. Aber irgendwann reißt ihm dann sicher auch mal der Gedultsfaden.

Wie gehst Du mit Deinen Ängsten um?
Frißt Du sie in Dich rein (würde ich gern können) oder hast Du eine bezugsperson, die dir in diesen Momenten hilft?

Liebe Grüße
schnuffi

x 1 #9


C
hallo ihr lieben!

ich habe mich gerade bei euch angemeldet da mich das thema interessiert.
leider habe ich auch solche attacken, dass ich vorm einschlafen auf einmal denke mein herz hört auf zu schlagen, oder dass ich keine luft mehr bekomme etc. meistens hilft es dann wenn ich aufstehe, ein glas wasser trinken und ein bisschen frische luft einatme.

außerdem habe ich seit kurzen öfters mal kopfschmerzen in der rechten schläfe. es ist eher ein dumpfer schmerz. natürlich gehe ich auch gleich davon aus ich habe einen gehirntumor. gleichzeitig mache ich mir aber klar dass ich gerade unter enormen stress stehe und das wahrscheinlich die ursache ist für mein kopfweh. wie missyou gesagt hat, ist es sehr unwahrscheinlich dass man an einem gehirntumor erkrankt aber die angst ist trotzdem da.

ich habe gerade vor 2 monaten eine vorsorgeuntersuchung mit blutabnahme, ultraschall von herz, lunge, niere, milz etc und belastungs EKG gemacht und alles war normal. dann rede ich mir wieder ein dass ja niemand den kopf angeschaut hat.

mein verhalten nervt mich mittlerweile selber schon denn wenn ich in der nacht neben meinem freund im bett liege und mir auf einmal denke "schlägt mein herz normal?" fange ich an meinen puls zu messen etc etc und werde total gestresst.

#10


M
Hallo ich kann mich euch nur anschliesen.Diese Angst ist sehr schlimm.Ich leide seit 12 Jahren darunter.Als Symptome habe ich Taubheitsgefühle Sehstörungen Erstickungsanfälle Herzstolpern oder Rasen einen Druck auf der Brust Globusgefühl im Hals sodbrennen Druck im Kopf usw.Ich bin jetzt 31 Jahre ich habe schon so viele Untersuchungen hinter mir wie manch älterer Mensch nich hat.Ständig rede ich mir ein bald zu sterben entweder an Krebs oder Herzinfakt.Hatte schon mehrmals MRT vom Koppf HWS und Bauch Die beruhigung hält meistens nur kurz an dann beginnt ein anderes Symptom.Ich kann mein Leben gar nicht mehr geniesen mache seit knapp 2 Jahren eine Therapie manchmal hat sie schon geholfen aber auf dauer denke ich das sie mir nichts bringt,habe auch schon 4 Therapeuten ausprobiert aber keiner konnte mir auf dauer helfen.Habe jetzt seit ein paar Wochen eine Erkältung denke sofort an Lungenkrebs weil mein Husten nicht weg geht,der normale gedanke wäre ja das es noch von der Erkältung kommt aber nein es ist Krebs.MEine Tochter musste ich vor Weihnachten vom Kindergarten abholen weil sie schmerzen hatte als ich dort war lag sie auf den Boden und klagte über heftige Kopfschmerzen ich bekam sofort panik und ging mit ihr zum Kinderazt weil ich dachte das sie einen Gehirntumor oder einen Schlaganfall bekommt.Oh man dann war es zum Glück nur ein Virus.Aber das ist doch alles nicht mehr normal.Sodbrennen habe ich auch wieder mal seit ein paar Wochen wenn ich dran denke kommt es sehr stark denbke ich nicht dran ist es weg.Bin wieder mal kurz davor mir eine Magenspiegelung machen zu lassen,weil ich denke das ich doch Magen oder speiseröhrenkrebs habe.Oh mna ich kann euch nur zu gut verstehen.Lg Wünsche euch alles gute

#11


O

Angst wenn ich von schweren Krankheiten oder Tod höre?!

Hallo zusammen,

bin in letzter Zeit eher weniger bzw. nur lesend hier unterwegs gewesen.

Aktuell beunruhigen mich allerdings wieder so einige Dinge, durch welche meine Angststörung wieder "schlimmer" wird.
Konkret geht es dabei um Meldungen/Nachrichten/Gespräche in welchen es um plötzliche schwere Erkrankungen oder sogar den Tod geht.
Gerade vor kurzem habe ich zweimal innerhalb von 2 Tagen davon gehört, wie Menschen des Morgens plötzlich Tot im Bett aufgefunden wurden (in dem einen Fall sogar recht jung).
Gut, ich kenne natürlich nicht die genauen Hintergründe der Fälle, sprich ob Vorerkrankungen etc. vorlagen, allerdings beunruhigen mich solche Meldungen immer sehr und ich gerate schnell in ein Gedankenkarussel

Kennt das noch jemand bzw. wie geht ihr damit um?

Ich selbst vermute eine nicht richtigen oder ausreichenden Umgang mit dem Tod und Sterben meinerseits, bin mir aber nicht sicher, ob es "nur" das ist

Generell bin ich noch in einer Therapie, kann das Thema aber aufgrund von Urlaub erst in 3 Wochen mit meiner PT besprechen.

LG
OneOfMany

#12


I
Das kenne ich gut. Auch wenn ich die Sterbeanzeigen in der Tageszeitung sehe und dort junge Menschen gestorben sind, bekomme ich beklemmende Gefühle. Auch bei den von dir beschriebenen Nachrichten in den Medien. Ich denke dann immer: Es gibt junge Menschen, die sterben, warum sollte ich dann das Glück haben und alt werden? Mittlerweile versuche ich solche Meldungen zu meiden, aber manchmal klappt das dann nicht. Genau wie Reportagen über Krankheiten. Ich zappe weiter, weil ich weiß, dass ich diese Symptome entwickeln werde.

Vielleicht hilft ja der Gedanke, den meine Therapeutin vorgeschlagen hat. "Jeder Mensch wird irgendwann sterben. Wann und wo, das weiß keiner und das ist auch gut so. Daher sollten wir in der Gegenwart jeden Augenblick genießen, denn noch leben wir und es wäre schade, die Zeit mit schlechten Gedanken zu füllen."

#13


O
Hallo und danke für die Antwort!

Die Gedanken versuche ich auch schon möglichst in die von Dir genannten Bahnen zu lenken. Leider klappt das manchmal nicht so.
Vllt. kennt das der ein oder andere auch, dass wenn man im Bekanntenkreis in geselliger Runde zusammen sitzt, es für manche leider immer auch dazu zu gehören scheint über die aktuellsten Dinge zu sprechen von wegen "weißt Du schon, der und der sind plötzlich gestorben", "Frau x hat Krankheit y" usw. ... nicht so mein Ding

Vor allem wie oben genannt Leute die scheinbar urplötzlich ohne Grund sterben. Die Logik sagt mir eigentlich, dass das nicht geht. Da muss doch vorher irgend etwas vorgelegen haben...niemand stirbt "einfach so" ?!
Nur laufen solche Informationen ja oft nicht so detailliert, da sie ja, wie heißt es so schön, an der Käsetheke verbreitet werden

Vllt. hilft es ja demnächst, dass ich mich mit meiner PT mehr mit dem ganzen Thema auseinander setze.

LG
OneOfMany

#14


T

Angst vor einer schweren Krankheit

Hallo ich bin neu hier und hoffe viele Freunde zu finden
Ich fühle mich zur Zeit schrecklich. Ich habe immer Angstzustände, die mir regelrecht die Luft zum atmen nehmen.
Ich habe immer Angst vor einer schlimmen Krankheit. Zur Zeit ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr aufstehen möchte und nur den ganzen Tag im Bett liegen möchte, ich schaffe kaum meine Arbeit. Genauso gross ist die Angst zum Arzt zu gehen, denn dieser könnte ja meinen Verdacht bestädigen.
Wem geht es ähnlich und wer möchte sich mit mir austauschen.
Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.

Euere verzweifelte Tabea

#15


R
Zitat von Tabea:
Hallo ich bin neu hier und hoffe viele Freunde zu finden
Ich fühle mich zur Zeit schrecklich. Ich habe immer Angstzustände, die mir regelrecht die Luft zum atmen nehmen.
Ich habe immer Angst vor einer schlimmen Krankheit. Zur Zeit ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr aufstehen möchte und nur den ganzen Tag im Bett liegen möchte, ich schaffe kaum meine Arbeit. Genauso gross ist die Angst zum Arzt zu gehen, denn dieser könnte ja meinen Verdacht bestädigen.
Wem geht es ähnlich und wer möchte sich mit mir austauschen.
Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.

Euere verzweifelte Tabea

hallo Tabea...
das könnte echt ich sein...
will auch nicht aufstehen,liege grübelnd im bett und habe nur angst....
Lg

#16


T
Zitat von raupibaby:
Zitat von Tabea:
Hallo ich bin neu hier und hoffe viele Freunde zu finden
Ich fühle mich zur Zeit schrecklich. Ich habe immer Angstzustände, die mir regelrecht die Luft zum atmen nehmen.
Ich habe immer Angst vor einer schlimmen Krankheit. Zur Zeit ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr aufstehen möchte und nur den ganzen Tag im Bett liegen möchte, ich schaffe kaum meine Arbeit. Genauso gross ist die Angst zum Arzt zu gehen, denn dieser könnte ja meinen Verdacht bestädigen.
Wem geht es ähnlich und wer möchte sich mit mir austauschen.
Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.

Euere verzweifelte Tabea

hallo Tabea...
das könnte echt ich sein...
will auch nicht aufstehen,liege grübelnd im bett und habe nur angst....
Lg

Danke für Deine schnelle Nachricht. Vor was hast Du Angst, möchtest Du darüber reden? Vielleicht können wir einander helfen

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

R
Zitat von Tabea:
Zitat von raupibaby:
Zitat von Tabea:
Hallo ich bin neu hier und hoffe viele Freunde zu finden
Ich fühle mich zur Zeit schrecklich. Ich habe immer Angstzustände, die mir regelrecht die Luft zum atmen nehmen.
Ich habe immer Angst vor einer schlimmen Krankheit. Zur Zeit ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr aufstehen möchte und nur den ganzen Tag im Bett liegen möchte, ich schaffe kaum meine Arbeit. Genauso gross ist die Angst zum Arzt zu gehen, denn dieser könnte ja meinen Verdacht bestädigen.
Wem geht es ähnlich und wer möchte sich mit mir austauschen.
Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.

Euere verzweifelte Tabea

hallo Tabea...
das könnte echt ich sein...
will auch nicht aufstehen,liege grübelnd im bett und habe nur angst....
Lg

Danke für Deine schnelle Nachricht. Vor was hast Du Angst, möchtest Du darüber reden? Vielleicht können wir einander helfen

hallo Tabea,
ich habe angst vorkrankheiten!immoment ist es lungenkrebs:(

#18


O


Und ab jetzt ist die Startflagge gefallen und es geht nur noch um eingebildete Krankheiten, anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen warum man sich denn überhaupt solche Gedanken macht . das muss doch einen Grund haben .

Schließlich ist es ja nicht normal das man von einer Krankheit zur nächsten hüpft und man sich ständig eine andere Krankheit einbildet.

Also bevor ihr zwei hübschen euch nun eure angeblichen Krankheiten um die Ohren haut vieleicht mal nachdenken ob die eigentliche Krankheit nicht Hypochondrie heißt ? Und dann etwas dagegen zu tun ? Wie zum Beispiel eine Psychotherapie ??

Hier mal ein Link für euch beide. Schaut Euch mal die 3 Videos an. Da ist auch jemand dem es ganeu so geht. Er meint auch ständig ne andre Krankheit zu haben. Wobei es NICHT darauf ankommt was er sich gerade einredet somdern was er damit in der familie so alles anrichtet und letztlich auch mit sich selber so anstellt

Beide dauern zusamen gerade mal 20 Minuten.

Vieleicht entdeckt ihr ja Ähnlichkeiten ??

GGGLG Ozonik. Bin auf Eure Kommentare zu den Videos schon gespannt







Sehr interessant

#19


A

Angst vor schweren krankheiten und starke depressionen

hallo ich bin 29 jahre alt habe 2 kinder ( 8 und 1 ) und weis nicht mehr wie es weiter gehn soll Sad

Angefangen hat alles im november 2014 bei einem venenultraschall für meine venen op ....Ich hatte ein kontrastmittel verarbreicht bekommen und bin während der untersuchung ohnmächtig geworden und auch die tage danach ging es mir nicht sehr gut (schwindel , übelkeit , herzrassen , erhöhter blutdruck , atemnot ) Ich fing an immer öfters meinen blutdruck zu messen (war davor immer im normalbereich) und hatte immer werte um die 140/100 ..also der untere ist meistens um die 100 wenn nicht höher...puls ist normal...zusätzlich wurde mir immer öfters übel und schwindlig und ich musste mich auch unter tags hinlegen und konnte nichts mehr erledigen was bei 2 kindern ein reines chaos war .....im dezember hatte ich dan eine blutuntersuchung , ultraschall am herzen , belastungs EKG , und 24 std blutdruck messung und EKG. Es ist aber nicht wirklich was dabei raus gekommen ...Der arzt meinte nur ich sollte es beobachten und die venen op hinter mich bringen und schaun ob es danach vl besser wird ...

Im März hatte ich dan meine Venenop .Die voruntersuchungen für die op waren alle in ordnung ...op verlief auch ohne probleme nur nach der narkose ging es mir sehr schlecht ... hatte schüttelfrost , blutdruck war sehr niedrig und ich bin 2 mal ohnmächtig geworden ...die tage danach verliefen auch nicht viel besser ...ich bekam schweissausbrüche , schüttelfrost , herzstechen, herzstolpern , kurzatmigkeit , und schlafprobleme... etc...

Als ich aus dem spital entlassen wurde habe ich meinen befund durchgelesen und es stand drin das ich ein grenzwertig grosses herz habe(Thorax röntgen ) Als ich das gelesen habe habe ich eine panikattacke nach der anderen bekommen bis hin das si emich gleich wieder ins spital einliefern haben müssen ....der arzt erklärte mir das auf einem röntgen bild das herz immer grösser erscheint und das die ulktaschalluntersuchungen alle in ordnung waren ...

Seit dem leide ich an starken angstzuständen rund ums herz und glaube immer eine schwere krankheit zu haben ....ständige schweissausbrüche , schütelfrost , angst vorm schlafen gehn , erhöhter blutdruck (untere wert) herzstechen , schwindel , übelkeit , herzstolbern , kurzatmigkeit, wenn ich die stiege rauf gehe bekomm ich herzrassen so das ich keine luft mehr bekommen ... und auch im ruhezustand beginnt mein herz plötzlich zu rassen , und ich habe immer so einen komischen druck auf meiner brust , und das begleitet mich den ganzen tag bis ich schlafen gehe ...mal mehr mal weniger....

Und ich kann einfach nicht mehr ...Ich bin mama von 2 kindern und die kinder und mein mann bekommen das natürlich auch voll mit..Ständig bin ich beim arzt weil ich glaube irgend eine schwere krankheit zu haben weil das kann ich mir doch nicht alles einbilden ...ich messe ständig den blutdruck (7-8 mal am tag ) und seit kurzem auch die temperatur ..weil ich auch des öfteren eine erhöhte temperatur aufweise ....

Morgen habe ich einen termin bei einer TCM ärztin und ich hoffe das sie mir weiter helfen kann den ich möchte nicht antidepressiva nehmen Sad und die schulmedizin bietet leider nicht sehr viel alternativen dazu ...

Vl geht es jemanden gleich wie mir würde mir aufjedenfall sehr helfen jemanden zu haben der das ähnliche durchgemacht hat wie ich ...
den meine eltern , freunde , verstehen das leider nicht wirklich ...

#20


A


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