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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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S
Erst mal herzlich Willkommen hier im Forum.

Deine Symtome deuten tatsächlich auf eine Angststörung hin.
Und Du solltest auch aufhören, täglich so häufig den Blutdruck zu messen.
Ich denke, Du hast selbst schon rausgefunden, dass er dadurch nicht besser wird.
Nimmst Du Blutdrucksenker?
Oder irgendwelche anderen Medikamente?

Die genannten Werte sind nicht beunruhigend hoch, sollten aber schon etwas gesenkt werden. Der untere Wert sollte auf Dauer unter 90 sein, Normalwerte sind 120:80.
Aber da wir alle keine Maschinen sind, können die Werte davon abweichen, was völlig normal ist. Nur sollten sie halt gewisse Grenzen nicht dauerhaft überschreiten (ca. 140:90).
Durch Deine Ängste und das ständige Messen hältst Du die Werte leider hoch, denn jede Aufregung verursacht nun mal einen Anstieg des Blutdrucks. Dies ist völlig normal und auch eine gute Abwehrreaktion des Körpers, der das Herz im Falle einer Gefahrensituation stärker arbeiten läßt um sich aus der Situation zu bringen und wachsamer zu sein. In Deinem Fall ist es jedoch unnötig, denn Du brauchst ja z.B. vor nix wegzurennen und der Körper hat umsonst diesen Abwehrmechanismus aktiviert.

So, nun zurück zu Deiner Geschichte.
Versuche als weniger häufig am Tag zu messen, ein bis zwei Mal reicht völlig aus um dem Arzt die Werte zu zeigen. Später, wenn es sich eingependelt hat sogar noch seltener.
Such Dir jemand, mit dem Du offen über Deine Ängste sprechen kannst.
Das ist hier schon ein sehr guter Anfang, ggf. hast Du auch jemand bei Dir vor Ort dem Du Dich anvertrauen kannst. Mach Entspannungsübungen, Yoga, etc.
Oder such Dir eine Selbsthilfegruppe vor Ort. Google danach mal im Internet.
Ach ja, Thema Google.... Such bitte niemals nach Deinen Symptomen im Internet!
Das ist kein guter Ratgeber!

Also dann, alles Gute für morgen, klingt nach einem guten Plan.

#21


A
hallo , danke für deine antwort Smile

Das mit dem messen ist so eine sache da es glaube ich schon zwanghaft ist . Fahre in 2 wochen in den urlaub und überlege mir schon die ganze zeit in mit zu nehmen ...

Ich traue mich schon gar nicht mir zum arzt gehn :/ Ich war vor 3 wochen zeckenimpfen (auffrischen ) und bin dan ein paar tage danach krank geworden ...und seit dem bilde ich mir ein das ich eine herzmuskelentzündung davon getragen habe :/ und wieder bekomm ich das gleiche programm an symptomen....oft denke ich von mir selbst das ich langsam durchdreh ... ich freue mich immer so wenn der tag vorbei ist .....den in der nacht habe ich so halbwegs meine ruhe bis aufs einschlafen....

lg melanie

#22


A


Angst vor schweren Krankheiten - Erfahrungen

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T
Guten Abend alle zusammen,

wahrscheinlich wurde solch eine Diskussion schon des Öfteren eröffnet, aber ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter...
Ich kann an nichts anderes mehr denken und die Angst engt mich so langsam aber sicher ein.
Ich hoffe es ist ok, meine Geschichte zu veröffentlichen...

Alles begann im September 2016. Nach unserer Rückkehr aus den Flitterwochen fiel ich vor lauter schnell schnell die Treppe hinunter. Außer einem riesigen blauen Fleck am Hinterteil und Schmerzen am Steißbein ist zum Glück nicht viel passiert und der Sturz war schnell vergessen.
Im November wurde bei mir eine Angststörung sowie Panikattacken diagnostiziert.
Im Januar 2017 bekam ich eine starke Entzündung der Streckersehne im rechten Arm gepaart mit einem Tennisarm.
Hier war ich nun vier Wochen krank geschrieben.
Am 20.02.17 bekamen wir eine neue Küche und ich, völlig genervt davon nichts machen zu können, habe die Schubladen mit einer Hand gehoben um meinen Arm nicht zu belasten und danach noch einen Tisch über ein kleines Regal gehoben.
Ich hatte dabei keinerlei Schmerzen oder Probleme.
Am nächsten Morgen beim Aufstehenmerkte ich, dass meine Fersen wie taub waren.
Innerhalb der nächsten zwei Tage breitete sich das auf die gesamten Beine, den Intimbereich sowie den Bauch aus.
Mein Orthopäde gab mit Spritzen und meinte es wären Verspannungen, ich solle mich jedoch, wenn es nicht besser wird, in der Klinik melden.
Natürlich wurde es nicht besser und so saß ich zwei Tage später in der Klinik.
Hier wurden verschiedene Koordinationstests gemacht, die Reflexe sowie Kraft geprüft. Dies war alles in Ordnung und der Arzt stellte den Verdacht auf einen Tumor an der bws.
Laut MRT ist diese jedoch vollkommen in Ordnung.
Während die Symptome so nach ca. 4 Wochen abgeklungen waren, hatte ich lediglich noch ein taubes Gefühl in den Fingerspitzen.
Seit diesem Tag jedoch, lässt mich die Angst nicht mehr los.
Ich habe mittlerweile starke Schmerzen an der LWS, hatte hier einen Wirbel verschoben...
Der Neurologe ordnete ein MRT von der HWS wegen einer Entzündung an, doch auch hier ist alles ok, die Messung der Nervenleitbahnen war auch super.
Momentan habe ich lediglich manchmal Ameisenlaufen an den Oberschenkeln und wenn ich den Kopf senke sticht es in bestimmten Situationen in den Steiß.
Nun meine Frage an Euch....
Könnte es sich bei den Sensibilitätsstörungen um den Beginn von MS handeln oder spielt mir mein Kopf einen Streich?
Diese Angst macht mich wahnsinnig...
Ich danke Euch schon jetzt für Eure Antworten...

Liebe Grüße und einen schönen Abend!

#23


Fritz1985
Hallo

Ich glaube nicht das du MS hast natürlich kann man das so aber auch nicht ausschließen.

#24


Mindhead
Wurde wegen der Wirbel weiter geguckt?
Wurde auf einen Bandscheibenvorfall untersucht?

#25


T
Bisher noch nicht, habe nächste Woche jedoch einen Termin bei einem neuen Orthopäden.
Das mit den Wirbel wurde durch meine Osteopathin festgestellt.

#26


Mindhead
Dann sollte das auf jeden Fall gemacht werden!

#27


T
Das werde ich auf jeden Fall machen lassen. Ich glaube aber nicht das es was mit den Bandscheiben ist, da ich bei Belastung weniger Probleme habe.

#28


bensemer
@sternchen ela.....ich kann deine Ängste gut nachvollziehen.Mir geht's seit einem halben Jahr nicht viel anders nur halt mit etwas anderen Symptomen! Ich hab schon einiges an Untersuchungen gemacht! Bisherige Untersuchungen: Mehrmals großes Blutbild unauffällig.Langzeit EKG Langzeit Blutdruck unauffällig.Lungen Röntgen,Lungenfunktion,Polygraphie(Schlafüberwachung)unauffällig.MRT Kopf,MRT HWS,MRT LWS MRT BWS unauffällig,MRT ISG unauffällig.Herzultraschall und Bauchultraschall unauffällig.Nuclearmediziner Schilddrüsen Ultraschall mit Blut(mit Antikörper)unauffällig.Rheumaarzt alle Blutuntersuchungen unauffällig.Orthopäde alles unauffällig.Neurologische Untersuchung Körperlich mit NLG unauffällig.EMG unauffällig.Magenspieglung unauffällig.Pilz Stuhl Test unauffällig. DKD Klinik Wiesbaden alles unauffällig was Körperlich/Organisch angeht.

#29


C

Angst vor schweren Krankheiten / Nierenleiden

Hallo zusammen,

Mein erster Beitrag und direkt eine Art Hilferuf. kommt doof aber es Mal von der Seele quatschen hilft manchmal.

Ich bin 37 Jahre alt und bin schon immer recht sensibel beim Thema Krankheiten und Hypochondrie.

Vor ein paar Jahren wurden erhöhte Proteinwerte im Urin diagnostiziert. Daraufhin ging ein kleiner Arztprozess los bei welchem ein Tumor an völlig anderer Stelle diagnostiziert wurde der mit dem Thema gar nichts zu tun hatte. Daraufhin OP, vorläufige Krebsdiagnose bis sich dann 6 Wochen nach der Diagnose bei der Biopsie rausstellte, dass es ein gutartiger Tumor war.

Dennoch leide ich seit diesen Tagen unter immer wiederkehrenden Panikattacken zu verschiedensten Krankheiten. Bislang alles ohne Befund.

Das Thema mit den Nieren und dem Urin lässt mich jedoch nicht kalt und kehrt eigtl immer wieder. Bluttests und spezielle Nierenwerte waren laut meines Internisten immer in Ordnung. letzter Besuch vor knapp einem Jahr.

Als Büromensch leide ich unter starken Rückenschmerzen, immer auch Mal gerne in der Nierengegend. die Tage wieder verstärkt und nun fiel mir ein leicht schaumiger Urin auf. Komme aber auch gerade aus einer Erkältung, mache mir viel Stress . also alles auch Dinge die dies erklären können.

Jetzt stecke ich wieder tief in der Panik und Frage mich ob denn nicht doch irgendwas im argen liegt und ich auf Dialyse und Transplantation zusteuere.

Jetzt Mal eben einen Arzttermin bekommen vor Weihnachten ist ja auch nicht so einfach. zumal ich weiss das wie so oft Mal wieder nichts sein wird. .ständige sorgen und der ständige Blick in die Toilette machen mich aber wahnsinnig.

Keine Ahnung was ich mir als Antwort erhoffen, aber ich musste dies einfach Mal loswerden. Vielleicht geht's jemanden ja ähnlich.

Grüße Chris

#30


A
Hallo Chris,sei doch erstmal beruhigt deiner Werte waren doch ok, Rückenschmerzen verwechselt man häufig mit Nierenschmerzen.Bei schäumenden Urin,was ich nicht glaube hat man auch Wassereinlagerungen im Gewebe ..sprich Ödeme. Liebe Grüße

x 1 #31


U
Hallo Chris8181!

Du sagst,dass der Arzt sagte,dass Deine Nierenbefunde in Ordnung seien also ist es vielleicht sozusagen ein Ding im Kopf.^^

Zitat von Chris8181:
Als Büromensch leide ich unter starken Rückenschmerzen, immer auch Mal gerne in der Nierengegend. die Tage wieder verstärkt und nun fiel mir ein leicht schaumiger Urin auf. Komme aber auch gerade aus einer Erkältung, mache mir viel Stress . also alles auch Dinge die dies erklären können.



Wenn Du sagst,dass Du als Büromensch ständig an Rückenschmerzen leidest,kann es sein,dass die Ursache der Schmerzen in der Nierengegend auch tatsächlich daher stammt,weil oftmals Schmerzen vom Rücken in andere Bereiche ausstrahlen können.
Wenn Du erkältet warst,dann ist das auch ein Grund weshalb da ein paar Dinge verändert sind.

Mein Rat wäre Dich nicht so fix und fertig zu machen.Ich weiß,das ist leichter gesagt als getan,aber es bringt wirklich nichts-außer,dass Du noch mehr fix und fertig bist.

Liebe Grüße,
Unruhe_in_Person

x 1 #32


S

Angst vor der Angst

Hallo zusammen, ich bin 38 Jahre alt und habe 4 Kinder. Außerdem bin ich sehr glücklich verheiratet. Eigentlich könnte alles super sein, wenn da nicht meine besch. Angst immer und immer wieder ist. Ich leide seid 7 Jahren an Hypochondrie. Zwangsgedanken und Angst vor der Angst begleiten mich auch. Ich habe die letzten Tage hier im Forum bereits schon geschrieben und habe meine Ängste ganz gut klären können. Jetzt versuche ich mich wieder auf das wesentliche zu konzentrieren und ertappe mich dabei, wie in meinen Gedanken plötzlich die Frage aufkommt" was ist wenn du vielleicht einen Knoten in der Brust hast" und ich weiß dass wenn ich mich abtasten definitiv irgendwas finden werde. Ich war diese Jahr bereits schon 4 mal beim Brustultraschall und bei der Mammographie. Es war alles gut.
Kann mir jemand einen Tipp geben wie er es schafft einfach das ganze los zu lassen. Ich bin bereits beim Therapeuten.

#33


A
Ich kann dir nicht weiterhelfen, da du mir mit der Therapie schon eines voraus bist. Aber ich wünsche dir alles Gute.. Versuch dir einfach immer wieder klar zu machen, dass jede Minute die du mit Ängsten um deinen Körper verbringst, eine verlorene Minute ist.. Das versuche ich mir immer einzureden.

x 2 #34


Safira
was ich Dir empfehlen kann ist, Dich mit Deiner Angst anzufreunden. Zu akzeptieren und darauf zu vertrauen das bei den 4 Untersuchungen etwas gefunden worden wäre. Das es gute Therapieverfahren gibt, falls doch mal etwas gefunden wird.

Ich meine jetzt nicht damit, Dir solche Sätze vorzubeten, sondern Dein Selbstvertrauen aufzubauen und zu verinnerlichen. Genau mit diesem Ausgangspunkt.. der Knoten. Die Angst davor. Zu akzeptieren das man auch krank werden kann. Aber nicht muss

x 1 #35


S
Zitat von Safira:
was ich Dir empfehlen kann ist, Dich mit Deiner Angst anzufreunden. Zu akzeptieren und darauf zu vertrauen das bei den 4 Untersuchungen etwas gefunden worden wäre. Das es gute Therapieverfahren gibt, falls doch mal etwas gefunden wird.Ich meine jetzt nicht damit, Dir solche Sätze vorzubeten, sondern Dein Selbstvertrauen aufzubauen und zu verinnerlichen. Genau mit diesem Ausgangspunkt.. der Knoten. Die Angst davor. Zu akzeptieren das man auch krank werden kann. Aber nicht muss


Ja das ist richtig was du schreibst...man hat für nichts im Leben die Gewissheit. Man kann nicht alles kontrollieren und trotzdem darf und sollte man vertrauen. Wahrscheinlich liegt da auch mein Problem. Ich habe überhaupt gar kein Vertrauen mehr... also ich meine dieses Urvertrauen

#36


Safira
ja das haben die wenigsten hier. Sonst würde die Angst ja nicht das Leben dominieren. Wichtig ist es, sich diese wirkliche Angst bewusst zu machen. Dann kann man auch richtig ansetzen

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S
Zitat von Safira:
ja das haben die wenigsten hier. Sonst würde die Angst ja nicht das Leben dominieren. Wichtig ist es, sich diese wirkliche Angst bewusst zu machen. Dann kann man auch richtig ansetzen


Mein Therapeut sagt auch, dass man sich jedes mal sagen soll dass es ein Symptom ist also die Angst die einen so irreal aus der Fassung bringt. Das ist nur meistens etwas schwierig sich in den Momenten der Angst zu reflektieren. Na ja zumindest weiß ich dass ich definitiv an Hypochondrie leide

#38


Safira
Hast Du Dir schon mal einen .... "Wie verhalte ich mich bei Angst" Leitfaden geschrieben, wie Du bei einem solchen Angstanfall umgehst? Hänge ihn Dir an die Wand und lies ihn Dir so oft es nötig ist durch

oder stecke den Leitfaden in deine Handyhülle. Dann hast Du ihn immer bei Dir

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S
Zitat von Safira:
Hast Du Dir schon mal einen .... "Wie verhalte ich mich bei Angst" Leitfaden geschrieben, wie Du bei einem solchen Angstanfall umgehst? Hänge ihn Dir an die Wand und lies ihn Dir so oft es nötig ist durch


Nein das habe ich noch nicht gemacht...ist ein guter Tip. Was sollte da drauf stehen

#40


A


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