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Hallo alle zusammen,

ich hoffe, es hilft ein bisschen, wenn ich in einem Forum darüber schreibe.

Ich habe eigentlich schon seit meiner Kindheit Angst zu sterben.

Ich bin 20 Jahre alt !!

Seit kurzem habe ich ganz extrem Angst davor eine schwere Krankheit zu bekommen, wie Krebs oder ähnliches. Aber auch panische Angst davor einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden. In ganz schlimmen Zeiten, habe ich alle möglichen Krankheiten gegoogelt, wenn ich irgendwo ein Ziepen oder Stechen oder ähnliches hatte. Da bin ich dann auf Schlaganfall und Herzinfarkt oder Herzversagen gekommen. Ich kann im TV nicht mal mehr Reprortagen über Kranke Menschen schauen, da ich dann immer Angst habe, ich bekomme so etwas auch. Ich habe bei Schlaganfällen gelesen, dass man das in egal welchem Alter bekommen kann. Und habe auch schon früher einmal eine Reportage über ein 19 jährigen Jungen gesehen, dass er einen hatte. Daher habe ich Angst auch so etwas zu bekommen. Ich kann nachts nicht allein sein, denn da habe ich dann immer Angst, dass etwas passiert und mir keiner helfen kann. Und ich dann sterben könnte. Ich weiß nicht, wieso das so extrem ist auf einmal. Immer denke ich gleich, ich habe etwas schlimmes. Vielleicht, weil ich endlich mal glücklich bin und alles eigentlich so läuft wie ich es mir wünsche. Ich habe eine eigene Wohnung, einen festen Freund ( der mich sehr liebt ) usw. Und nun habe ich Angst, das dies schnell wieder vorbei sein könnte. Meine Familie nennt das Verlustängste. Aber ich habe ja richtig krass panische Angst vor dem Sterben oder erkranken an einer schlimmen Krankheit. Oder dass wenn ich einen Schlaganfall bekomme, ich gelähmt bin oder in ein Koma falle etc. Was soll ich tun. Nachts und abends ist das immer am schlimmsten. Wieso nur dann? Tagsüber habe ich auch nicht viel zu tun, aber da ist das dann nicht so extrem Ich habe teilweise Angst einzuschlafen, weil ich Angst habe nicht mehr aufzuwachen. Etc. Das ist wirklich schlimm. Das schadet mir, meinem Freund und unserer Beziehung wirklich sehr ^^

06.01.2010 01:34 • 16.02.2010 #1


18 Antworten ↓


bin 22 Jahre

so wie du es beschreibst kenne ich es auch...bin letztes jahr im august ins krankenhaus gekommen wegen einer überdosis schlafmittel, weil ich einen tiefen einbruch hatte. seitdem habe ich auch sehr große angst zu sterben und leide an panikattacken. ich war schon wegen den verschiedensten dingen bei ärzten und habe mich einmal von kopf bis fuss untersuchen lassen...auch jetzt denke ich sobald ich anzeichen an meinem körper bemerke ich könnte was schlimmes haben, aber ich versuche mich damit abzufinden und damit umzugehen...bzw. die ängste die ich gerade habe einfach auszuhalten...

sietdem es mir langsam besser geht habe ich auch angst einiges wieder zu verlieren was sich seitdem positiv in meinem leben verändert hat (durch tot oder anderen einflüssen).

bei mir war es auch abends am schlimmsten, wie ich in den ruhe zustand kam..weil ich dann dachte ich könnte jeden moment aufhören zu atmen oder mein herz könnte nicht mehr schlagen, aber ich habe es bewusst ausgehalten und nach 4 endlosen monaten wurde es auch besser...ich hatte angefangen sport zu machen um mir selbst zu zeigen dass ich mich nicht schonen muss sondern meinen körper belasten kann und stark bin...

jetzt kann ich mit meiner angst leben und versuche jeden tag besser damit umzugehen und auch wenn ich wieder ängste habe oder ne panikattacke habe, kann ich es alleine durchstehen...eben weil ich mir professionelle hilfe gesucht habe und mich nicht vor dieser angst verstecke, sondern sie zulasse...

mein freund weiß was ich durchmache und zum glück bleibt die beziehung stabil und wird dadurch nicht beeinflusst...ich weiß er steht hinter mir, aber meine angst kann ich nur alleine besiegen...ausserdem rede ich mit ihm nicht so viel darüber, weil er es nicht so nachvollziehen kann wie menschen die genau das gleiche durchmachen...

an deiner stelle würde ich ne therapie anfangen...mir hat es sehr geholfen und auch wenn ich noch jeden tag ängste habe wird es stück für stück besser...ausserdem denke ich immer daran was ich noch erleben will und versuche mehr an diesen gedanken festzuhalten, anstatt darüber ob oder wann ich sterbe...auch wenn es bis dahin ein anstrengender weg war...

06.01.2010 12:57 • #2



Ich habe Angst an einer schweren Krankheit zu erkranken !

x 3


HAllo,

du sprichst mir echt aus der seele!Ich bin 33 und seit dem hab ich noch mehr Angst denn da fangen ja auch schon viele sachen an wie z.B. Brustkrebs usw.....
Noch dazu habe ich Kinder auch einen ganz kleinen mit 10 monaten und hab auch da angst das ich meine kinder nicht aufwachsen sehn kann oder das sie recht leiden wenn ich nimmer da bin denn jedes Kind braucht seine Mutter vorallem wenn sie noch so klein sind oder das mein Mann es allein nicht schafft denn er ist so schon manchmal mit allen überfiordert .Nachts und am wochenende ist es bei mir auch am schlimmsten...
Auch ich weis oft nicht was ich tun soll....

Liebe Grüsse Kerstin

06.01.2010 13:01 • #3


mit eigener familie ist das nochmal umso krasser glaube ich...es ist echt schlimm solchne ängste zu haben, weil es nichts ist was man berühren kann oder sehen kann...es ist was innerliches, wo der körper einfach total falsch reagiert. den körper und die psyche wieder auf eine bahn zu bringen ist glaube ich das schwierigste daran...ich weiß zwar dass diese angst ohne jeden grund ist, aber das wirklich zu verinnerlichen und diese ängste erstmal in den griff zu bekommen kann endlos sein...

es gibt momente da denke ich es geht wieder so langsam und dann geht mein körper wieder 2-3 schritte zurück...das sind niederschläge die man erstmal wieder verarbeiten muss, weil man so demotiviert ist und denkt es nimmt nie ein ende...ich hoffe jeder von uns findet irgendwann seinen eigenen weg aus diesen ängsten raus zu finden, auch wenn das ein schwerer kampf ist.

07.01.2010 09:18 • #4


Hallo erstmal bin neu hier..
Bin 18 Jahre alt.
Ich habe das selbe Problem habe tierisches Angst vor Krankheiten, seit nem Jahr ungefähr seitdem bei mir Bluthochdruck diagnostiziert wurde habe ich vor alles und jedem Angst, jede kleine Veränderung , jedes Ziehen ist direkt ne Nervenkrankheit,Krebs usw. ich weiß nicht mehr weiter manchmal bilde ich mir auch schmerzen ein sodass ich die symptome der krankheit habe die ich haben "will". Heute hatte ich bspw. angst vorm erblinden obwohl cih den führerschein sehtest komplett bestnaden habe..
Ich kann sogar nicht mehr alleine schlafen aus angst...

07.01.2010 17:21 • #5


Hallo ...

Danke euch allen, dass ihr hier ein paar Antworten schreibt.

Heute ist so eine Nacht, in der es eingermaßen geht. Aber wirklich nur einigermaßen. Es ist schon ein wenig schlimm, aber es geht. Ich war gestern Nacht im Krankenhaus und habe einen Nebenhöhlenentzündung. ich hatte getern echt Angst, mir war auf einmal so schwindelig, und ich wäre 3 mal fast umgekippt, hatte Kopfschmerzen etc. Dachte ich bekomm nen Schlaganfall. Bin sofort ins Krankenhaus. Jetzt habe ich Antibiotika und naja, ich habe gelesen bei solch einer Entzündung, hat man nur sehr selten im Hinteren Kopfbereich Schmerzen, ich habe dort aber so seltsame Schmerzen, irgendwie ein Stechen oder so und wenn es kommt, muss ich den Kopf anfassen und dann kratzen obwohl es nicht juckt, das ist total seltsam. Ich weiß nicht und jetzt denke ich direkt wieder, dass es etwas ernsteres oder schlimmes ist. Oh man diese Ängste machen mich total fertig. Warum haben wir so etwas? Vonwo kommt das? und wieso so plötzlich?

08.01.2010 03:59 • #6


Hallo Lady Anonym,

nein das ist nichst schlimmes das hab ich auch oft sogar diese Nacht Hatte ich starke Schmerzen im Hinterkopf..Jucken habe ich im moment oft am ganzen körper und immer dann wenn ich Angst habe ich weis oft auch nimmer was ich machen soll und ich hoff nur das ich noch lange zeit mit meinen kindern leben darf aber wir haben das und es kommt ohne ankündigung wir müssen lerenen damit zu leben und wer weis vielleicht schaffen wir das eines tages denn wir habne uns hier im forum und ich muss sagen ich bin froh das es dieses forum hier gibt auch nachts ich fühl mich echt nimmer so alleine wie früher....

Alles Liebe Kerstin

08.01.2010 20:06 • #7


Hallo,

bin 25 ...

....und du sprichst mir echt aus der Seele, habe auch schreckliche Angst vorm sterben, habe auch Probleme beim Einschlafen, ich weiß nicht, ob es die Dunkelheit ist oder das man echt zur Ruhe kommt und Zeit hat an alles mögliche Schreckliche zu denken? Habe deshalb teilweise bis in die Puppen gelesen und war dann morgens ganz schön gerädert. Mittlerweile geht es, aber es gibt besser und schlechte Tage.
Habe am 18.1. eine OP vor mir und schreckliche Angst vor der Narkose, hatte noch nie eine.
Bin zur Zeit in einer Therapie bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie, fühl mich dort ganz gut aufgehoben und ich hoffe es bringt was.

Liebe Grüße und viel Kraft
Engel

08.01.2010 22:21 • #8


Hallo zusammen,

war lange nicht mehr hier....

Die letzten zwei drei tage ging es mir eigentlich ganz gut.... Immer, wenn ich merkte, ich habe wo Schmerzen und es kommen Gedanken, habe ich mir innerlich gesagt, NEIN DU HAST DAS NICHT; ES WIRD WIEDER GUT ! Naja bis jetzt klappt es ganz gut... mal sehen wie es weiter geht. Ich lass mich aber auch im Moment durchchecken auf alles mögliche. morgen lass ich mich zu einem Lungenspezialisten überweisen, der soll mal schauen, ob da was ist, da ich ja schon ewig Atemprobleme habe.... habe oft Angst, den Lungenkrebs meines Opa geerbt zu haben... Wäre blöd... Mal schauen. Ja und ein Blutbild habe ich auch machen lassen... Mal sehen, bekomme morgen die Ergebnisse gesagt...

Ja auf jeden Fall, finde ich, dass solche Foren auch helfen. Das hat auch eine Therapeutin zu mir gesagt, denn dann weiß man, man ist nicht allein mit diesen Ängsten und Gedanken. Dass es noch andere Menschen gibt, denen es genauso geht. Denn ich denke immer, ich sei verrückt. Doch sie meinte, nur menschen die Dinge sehen oder hören etc seien verrückt. Ich hätte bloß eine Angststörung

18.01.2010 02:45 • #9


Hallo ihr Lieben!

Es beruhigt etwas wenn man hier liest, dass man mit seiner Angst nicht alleine ist.
Bei mir hat alles nach der Geburt unserer Tochter vor 8 Monaten angefangen. Ich habe bei jedem kleinen Schmerz oder sonstiges Angst, dass ich eine schwere Krankheit haben könnte. Vor allem Krebs in irgendeiner Art und Weise.
Ich bin dann noch so blöd und google meine Symtome und lese die schlimmsten Krankheiten nach.

Dadurch steiger ich mich total in etwas rein....



Ich bin oft total niedergeschlagen und weinerlich, vor allem abends bekomm ich richtig Angst.
Ich möchte einfach keine Angst mehr haben und wieder "normal" sein, das alles setzt mir total zu....

18.01.2010 15:40 • #10


hallo leute

lasst das googlen, wenn ich danach gehen würde wäre ich schon nicht mehr auf dieser welt.
man findet immer irgendwas bei einem zippen ob es leichte kopfweh sind oder es pikt im bauch dann was weiss ich für eine krankheit obwohl es einfach nur blähungen sind.

lasst das googeln sein

18.01.2010 18:05 • #11


Das ist leicht gesagt...
Aber setz es mal in die Tat um und das konsequent!!

18.01.2010 21:24 • #12


Aloha alle zusammen,

hab schon oft hier eure beiträge gelesen..muss sagen ihr redet mir von de seele..
bei mir fing es in oktober 2009 an,erst hab ich herzrasen gehabt..
dachte ich bekomme a schlaganfall oder herzinfakt,kannte sowas bis dahin nicht..bin dann sofort in de notaufnahme gefahren und die haben gesagt alles ok..und dann fingen nach und nach de horro tage wochen an..konnte nicht mehr alleine einschlafen,meine mam war immer an mein bett und das licht musste an bleiben..hab mir gesagt wenn das licht aus ist dann könnte es ja sein das ich sterbe und das keiner sehen tut..hab jeden tag andere symptome bekommen,herzrasen taaubheitsgefühl in de linken arm,stechen in de brust, nackenschmerzen,druckgefühl in de brust,kribbeln in de beine..irgendwie alles symptome von schlaganfall..
war ins gesamt 7 mal in de notaufnahme,einmal bin ich über nacht geblieben da haben sie 24std ekg,belastungstest und herz mit ultraschall gemacht..alles ok..
bin froh über diese antwort aber das gefühl bleibt..hab mir auch eingeredet das ich lungenkrebs oder blutkrebs hab..kann mit de ängste nicht umgehen..
war auch ne woche in de pychatrie deswegen,nur hat ich de woche überhaupt keine beschwerden..danach ging es mir noch zwei wochen gut und dann fing alles von neun an..ne sogar stimmungsaufheller,aber irgendwie merke ich davon nicht..
ich hab echt wahnsinnige angst sterben zu müssen,das ich eine krankheit hab die keiner findet jetzt und die es alle auf de pyche schieben..hätte nie gedacht das der kopf sowas mit einen machen kann..
sorry zwecks den roman,musste das mal loswerden

24.01.2010 11:53 • #13


Hallo alle zusammen,

war schon sehr lange nicht mehr hier...

Hmm also bei mir ist es im Moment einigermaßen okay. Wenn ich Schmerzen habe oder merke, dass meine Gedanken kommen, versuche ich mich innerlich zu beruhigen. Klar, kommen teilweise auch noch so Ängste vor dem Tod. Aber letztens habe ich auch mal festgestellt, ich habe eigentlich nur so große Angst vor dem Tod, weil ich nicht weiß, was ist danach. Was passiert mit einem? Werden wir noch mal wiedergeboren, als wir selbst, als jemand anderes. Wie ist das? leben wir irgendwo weiter. Sehen wir die Menschen, die wir hinterlassen haben und das was sie tun? Haben wir noch Gefühle wenn wir Tod sind... Etc. All solche Fragen stelle ich mir. Aber natürlich habe ich auch diese Ängste, weil ich dann all meine Lieben Menschen zurück lasse... Ich war in den letzten Monaten schon sehr, sehr, sehr oft beim Notarzt oder der Notarzt war bei mir. Im Moment bin ich dabei zu jedem Arzt zu rennen um mich abchecken zu lassen. ob irgendwas nicht stimmt. Ich kenne das gefühl, man selber weiß oder denkt, man hat eine Krankheit und die Ärzte schieben alles auf die Psyche. Aber die Psyche kann doch nicht so krass verrückt spielen.... Oder doch?

also ich fange auch bald eine Therapie an, denn selbst, wenn es mir jetzt im Moment einigermaßen gut geht, weiß ich, es wird irgendwann wieder schlimmer. Ich merke das schon in den letzten Tagen. Und ich bin auch so jemand, der bei jedem ziepen nach Krankheiten googlet und was man da manchmal so liest, ist wirklich nicht schön....

Ich wünsche allen anderen viel, viel Glück....

Hilft echt manchmal hier zu schreiben, wenn man weiß, man ist nicht allein ^^

27.01.2010 02:00 • #14


Beruhigend zu lesen dass es auch anderen Menschen genauso geht wie mir.

Kenne ich alles Haargenau, das googlen, die TV Berichte, jede Veränderung an meinem Körper nehme ich extremst wahr.

Ich Moment habe ich meine Periode, als ich heute morgen aufgewacht bin habe ich etwas stärker geblutet als sonst und ich hab gleich Panik geschoben dass ich verblute. Habe gegooglet wieviel Blut verlieren normal ist und mich echt total verrückt gemacht. Vorallem weil heute Sonntag ist und mein Frauenarzt ja net da is, ich ins KH müsste und wer kümmert sich dann um die Kids usw usw.

Ein Teufelskreis, ich versuche mich dann abzulenken. Viel mit den Kids spielen, mit Freunden weg gehen. Spiele spielen, wie auch immer. Meistens klappt es.

07.02.2010 08:39 • #15


hatte letztes jahr im sommer schlimme herzrhthmusstörungen und musste ins krankenhaus.
bekam beta-blocker und musste ne nacht zur überwachung auf der intensivstation verbringen.
danach durfte ich zwar nach hause doch bis jetzt fühle ich mich nicht besser.
diese anfnglichen herzanfälle schleichend in panikattacken übergegangen.
jetzt habe ich furchtbare angst zu sterben.
sobald ich in eine psychisch belastende situation komme (überfülltes kaufhaus, hitzige diskussionen, dunkles kino, überheiztes zimmer..) bekomme ich schreckliche atemnot und habe todesangst.
der arzt sagt immer meinem herz ginge es gut ich sei schließlich noch so jung (22) aber die anst bleibt.
das stechen in der herzgegend, die brustenge, der betäubende schmerz in meinem linken arm und die ewige atemnot...
das macht mich fertig

09.02.2010 03:57 • #16


Hallo,

habe eben deinen Beitrag gelesen. Ich kenne das, die Ärzte sagen immer, du bist noch so jung ( ich bin 20 ), was soll da passieren. Aber ich denke mir immer, es gibt so viele Menschen die sind noch jünger oder grade mal ein paar Jahre älter als ich und die haben auch irgendwas am Herz, an der Lunge, an der Leber etc... Wieso soll es dann bei mir anders sein? Das frage ich mich immer. Aber die Ärzte meinen, du bist noch jung, da ist nichts. Das ist die Psyche, aber Herrgott, die können doch nicht ALLES auf die Psyche schieben, das habe ich heute auch meinem Arzt gesagt, der hat nur die Augen verdreht und mich schnell abgewimmelt.

Aber das was du beschreibst, kenne ich auch. Das Stechen, die Schmerzen im Arm etc. Lass doch mal von einem Orthopäden deinen Brustwirbel untersuchen ( Röntgen, MRT ), vielleicht ist da ne Blockade, habe ich auch, doch irgendwie machen die da nichts gegen. Kommt ja auch immer auf den Arzt an. Aber ich weiß genau, wie du dich fühlst.

Ich kenne das mit der Todesangst. Die habe ich so oft. Ich habe zwar keine Panik, in großen Menschenmassen, da fühle ich mich nur ein wenig unwohl, aber wenn ich ALLEINE bin, da ist es ganz schlimm. Da könnt ich durchdrehen und es hilft nichts um mich abzulenken.
Im Moment habe ich Diclofenac Rathiopharm bekommen, gegen die Schmerzen, na toll, die helfen kein Meter.

Manchmal frage ich mich, wo es noch Ärzte gibt, die ihren Beruf aus Leidenschaft und nicht nur wegen des Geldes machen. Die sich Zeit nehmen für den Patienten, mit ihnen reden, ihnen zuhören und sie GRÜNDLICH untersuchen. Ich bin vergebens auf der Suche, nach solchen Ärzten.

Ich wünsche euch allen, viel Glück, dass ihr es schafft. Aber es ist gut zu wissen, dass es noch mehr Menschen gibt, die genauso denken und fühlen... Wir sind also nicht ganz allein.

Liebe Grüße

LadyAnonym

09.02.2010 20:31 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hey
ich bin neu hier.

Ich bin erst 19 und fühle bzw. denke auch so wie ihr. Also, dass ich sterbe und dann keiner da ist, oder das es mir schlecht geht und keiner da ist. Ganz schlimm ist auch das Gefühl, dass ich Krankheiten haben könnte. Schon wenn ich einmal am Tag Huste denke ich, dass ich eine Lungenentzündung habe. oder bei einer Erkältung sofort eine Herzbeutelentzündung kriege. Zurzeit tut mir grad mein linker Arm weh, irgend wie brennt das und juckt, aber ich glaub, das ist mal wieder nur die Angst. Wie mich das nervt! Es ist ganz schlimm seit Oktober `09, wie bei anderen auch, dabei läuft grad alles so gut.

Ich glaube, aber auch, auch wenn ich gard heute Schierigkeiten habe, das zu glauben^^, dass wir alle das wieder in den Griff bekommen!

Und an alle die Tabletten nehmen:
Die helfen euch vielleicht im Moment, aber die nehmen euch nicht die Arbeit, euch mit den Ängsten usw. auseinanderzusetzen und an euch zu arbeiten.
Ich weiß, das ist doof zu hören, wenn es ginge würd ich auch irgendwas nehmen und alles ist wieder gut!, aber leider gibt`s sowas nich....
wieso geht denndas nicht schneller!?

glg Jumbo

10.02.2010 19:39 • #18


Hey Leute
Auch ich bin neu hier, und soo froh endlich jemanden gefunden zu haben der mich versteht und das selbe durchmacht wie ich.
Ich bin 16 Jahre alt und vor einem halben Jahr ist ein freund von mir tödlich verunglückt und vor 3 monaten ist ein 10.jähriges Mädchen aus meinem Bekanntenkreis an einem Gehirntumor gestorben, ich schätze das hat was mit meinen Panikattacken und meiner Angst zu tun...
Ich habe seit ca. 2 Monaten diese Angst, eine tödliche Krankheit zu haben.
Angefangen hat alles mit einer Grippe, auf einmal hatte ich schreckliche Angst eine Lungenentzündung zu kriegen. Danach ging es mir kurz besser doch dann fing alles richtig an...
Ich hatte ständig Schmerzen in der linken Brust und konnte auf einmal nich mehr richtig durchatmen. Mein Hausarzt meinte das wäre Stress und seelische Belastung und das ich versuchen soll mich zu entspannen, dann würde alles besser werden. Wurde es aber nicht. Und die Angst, das die Schmerzen von meinem Herz kommen wurde immer größer. Dann kamen die Rückenschmerzen dazu. Mein Orthopäde hat dann Wirbelblockaden bei mir diagnostiziert. Jetzt bekomme ich Mass. und Krankengymnastik, aber die Angst, dass ich doch eine schlimme Krankheit habe geht einfach nicht weg. Ärzte können sich irren, es gibt immer wieder Fälle wo kein Arzt die wirkliche Krankheit entdeckt, bis es zu spät ist sag ich mir dann... Die letzte woche hatte ich angst vor einem Herzinfakt, heute hat es bei mir auf einmal im Nacken geknackt und seitdem "höre" ich immer so ein reißendes Geräusch im Nacken und stell mir vor das ein Wirbel gebrochen ist oder ähnliches und ich gleich zusammenbreche.
Ich versuch immer mir selbst zu sagen das ich nicht schwer krank bin aber dann sind da wieder diese schmerzen und symptome...
Und natürlich google ich sofort alle möglichen Krankhheiten. Meine Mum und mein Freund versuchen immer auf mich einzureden, dass ich mich selbst verrückt mache und das weiß ich auch selbst, aber gegen die Angst komme ich einfach nicht an... Vorallem abends, ich habe regelrecht angst davor einzuschlafen, weil mir etwas passieren könnte und niemand da ist der mir helfen kann...
Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, vorallem wenn ich daran denk das bald das Abi (nach 12 jahren) auf mich zukommt und ich einfach wieder so fröhlich sein möchte wie noch vor ein paar monaten.

16.02.2010 21:11 • #19



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