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Angsthasilein
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Sammelthema
Guten Abend Smile
Ich bin neu hier und verzweifelt... zu mir: bin 25, weiblich, Nichtraucher. Mit meiner ersten PA vor 6 Monaten hat alles angefangen. Habe seit da panische Angst an irgendeiner schlimmen, durch den Arzt noch nicht entdeckten Krankheit zu leiden oder demnächst einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Vor meiner ersten PA hatte ich NIE solche Gedanken. Seit da habe ich jedoch ständig ein leichtes ziehen im linken Brustbereich und wie eine Art Muskelkater im linken Arm. Male mir natürlich ständig aus dass das eine Vorwarnung für einen Herzinfarkt sein könnte. Bin schon von Arzt zu Arzt gerannt und Blutbild, EKG ist alles i.O. An manchen Tagen habe ich so ein "Zucken" direkt unter der linken Brust. Könnte das auch vom Nervensystem her kommen? Mach mich da total wahnsinnig es könnte das Herz sein dass so zuckt. Kennt das jemand von euch?
Gruss
Angstasilein

09.07.2021 #1


141 Antworten ↓
Olivia46

Olivia46
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Guten Abend!

Ich habe in den letzten Monaten ständig Angst vor schlimmen Krankheiten wie ALS, Mamma Ca, Erblindung, Rachenkrebs.
Ich bin seit meiner Kindheit Diabetiker, achte von daher warscheinlich schon sehr stark auf körperliche Symptome.
Alle Ängste, die ich hatte, erwiesen sich als unwahr. Tatsächlich war/ist die ALS z B eine Diabetische Polyneuropathie, die meine rechte Hand etwas schwächt in der Kraft, aber seit Monaten auch nicht mehr geworden ist. Der Rachenkrebs letzten Monat ist möglicherweise eine Nebenhölen Entzündung.

Am schlimmsten ist für die Ungewissheit, was die Symptome denn genau sein können und die Furcht und letztendlich Überzeugung, etwas Schlimmes zu haben.

Jetzt gerade bin ich verzweifelt, weil ich nicht weiß, was für eine Krankheit hinter den aktuellen Symptomen steckt.

Seit fast zwei Wochen habe ich ein einseitiges (nur rechts) Druckgefühl auf den Bronchien. Fast ständigen Widerstand beim Ein-und Ausatmen. Wenn ich abgelenkt bin, bzw nachts auf dem Bauch liege, ist es etwas besser.
Vor einer Woche genau war ich bei meiner Hausärztin, die Blut abnahm und mich zum Lunge Röntgen schickte.
Das letzte Mal war ich im September 2019 zum Lunge Röntgen, da ich vor 5 Jahren mal eine cutane Sarkoidose hatte, die aber nicht auf die Lunge ging und ausheilte. Das Rö Bild vom letzten Jahr war laut Radiologen unauffällig.

Bei dem aktuellen Rö Befund stand, daß im Gegensatz zum letzten Jahr parakardial ringfõrmige Strukturen erkennbar sind.
Diagnose, bzw DD Bronchiektasen oder DD Summationseffekt (?).
Ggf. soll ich zum Ct

Das hat mich ziemlich beunruhigt, da nun genau an der Stelle, wo ich diese Atemnot und Druck spüre, auch auf dem Bild etwas zu sehen ist.
Die Ärztin sprach kurz beruhigend am Telefon auf mich ein und meinte, das muss gar nichts heißen. Ich soll erstmal abwarten und evtl in 2 Monaten nochmal in einer anderen Praxis (dort vertraut sie dem Arzt mehr) nochmal zum Röntgen. Die Blutwerte seien ok.

Ich weiß, ich steigere mich wieder in das Schlimmste rein. Ob ich Bronchiektasen habe-keine Ahnung. Habe fast ständig einen Räusperreiz, weil das Engegefühl so unangenehm ist. Aber keinen produktiven Husten. (soll man bei Bronchiektasen haben)

Nun habe ich eine Überweisung zum Lungenfacharzt angefordert, um Klarheit zu bekommen. Nur dort bekommt man keinen Termin. Erst im Juli. Das macht mir Angst. Ich war schon oft in der Notaufnahme und gerade jetzt zu Coronazeiten will ich das nicht.
Es kann doch nicht sein, daß man mit akuten Atembeschwerden und Überweisung so lange warten muss.

Ich höre hier jetzt erstmal auf. Das ist mein erster Beitrag hier in diesem Forum. Vielen Dank schon mal für das Lesen.
Falls Jemand Hilfe, oder Rat hat, bezüglich einer schnelleren Aufklärung durch und einen Arzt (dieses Mal, wie allerdings auch die anderen Male zuvor denke ich, daß es nun wirklich etwas Ernstes ist), bin ich sehr dankbar.

Durch die Atemnot und Angst kann ich kaum schlafen.

Gute Nacht und herzliche Grüße!

24.04.2020 00:13 • #109


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A


Habe ständig Angst vor schlimmer Krankheit

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Glitzerblume

Glitzerblume
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Ende Januar musste bin ich nach langem Zögern zum Zahnarzt gegangen. Vier Löcher. Das erste wurde gleich gemacht, die anderen drei eine Woche später. War alles noch nicht schlimm. Keine tiefen Löcher. Am Morgen vor dem zweiten Zahnarzttermin habe ich dann unter meiner rechten Achselhöhle einen geschwollenen Lympfknoten entdeckt und sofort mit Panik reagiert. Der war geschwollen und tat weh. Nach zwei Wochen wechselte der Lympgknoten von der einen in die andere Achselhöhle und wurde mal kleiner dann wieder etwas grösser (grösste war Haselnussgross). Nervlich ging es mir total mies. Ständig Angst vor schlimmer Krankheit, Lympfdrüsenkrebs oder Leukämie... Das schwirrte mir ständig durch den Kopf, dazu Brustkrebs und weiss der Geier was noch alles Schreckliches! Dazu kam dann noch Atembeklemmung und ein Kloss im Hals.
Trotz panischer Angst vor Ärzten, bzw. einer schlimmen Diagnose bin ich zum Arzt (Der mich noch nicht kannte). Sie hat mich beruhigt und gemeint, dass Lympfknoten mal vergrössert sein können und wenn sie wieder zurückgehen da nichts schlimmes sein muss. Sie hat mich abgetastet und gerade an dem Tag war det Lympfknoten nicht spürbar. Sie meinte auch, dass es manchmal durch Haarwürzeln kommen könne. Abgehört worden bin ich auch, alles Ok, auch das EKG und Sauerstoffgehaltstest war gut. Blutabnahme hat sie nicht gemacht. Der Ly,pgknoten hat sich auch langsam verkleinert, nach ein paar Tagen.

Gestern dann der Schock... Ich habe nach einer Gynäkologischen Untersuchung einen Pilz mir eingefangen Sad Das war letzte Woche. Gestern Abend habe ich dann auch noch im Mundraum einen Pilz und ich habe jetzt TOTAL ANGST, dass diese Pilze auf eine SCHLIMME Krankheit hindeuten. Gestern war mein Lympfknoten wieder auf beiden Seiten angeschwollen. Ich habe so Angst und drehe durch.... Diesen Mundsoor-Pilz habe ich ab und zu mal gehabt, früher. Mal nach Antibiotika-Gabe und auch einmal so, ohne Grund.
Aber irgendwie gehen bei mir gerade alle Lichter aus.. Habe so Angst, dass ich etwas schlimmes habe. Panische Angst, das der Arzt Blutabnimmt und die Werte schlecht sein können.

Hilfe Sad Ich hoffe der Pilz ist kein Indiz auf eine Schlimme Krankheit... Heute morgen Schmerzen die Lympfknoten aber sind kaum knubbelig. Det Pilz ist noch da...

Ich weiss, mein Kopf ist total Chaos. Sad

11.03.2016 11:57 • #26


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K
Liebes Angsthasilein,

ich hatte vor vier Monaten meine erste Panikattacke und habe schon sechs Wochen Therapie in der Tagesklinik hinter mich gebracht, die mir sehr geholfen haben. Ich habe auch ständig Angst vorm Herzinfarkt, Schlaganfall etc. und die Schmerzen im linken Arm sind mir sehr bekannt auch das Zucken unter der Brust. In der Klinik haben sie gesagt, dass alles vom Stress und der Angst kommt. Du bist doch ärztlich untersucht. Ein für gesund befundenes herz wird nicht binnen kürzester Zeit krank. Mir hat Magnesium ein wenig geholfen gegen das Muskelzucken und die fiesen Herzpalpitationen. Alles Gute für dich!

x 1 #2


A
Liebe Kosmonaut
danke für deine Antwort. Es tut gut zu wissen dass man nicht alleine ist. Die Angehörigen können meine Sorgen leider nur schlecht nachvollziehen. Ich habe mich nun durch meinen Arzt zu einer Psychotherapie angemeldet. Hoffe das wird mir weiterhelfen. Mein grosses Problem sind die Ruhesituationen.. da schlagen meine Gedanken jeweils Purzelbäume. Wenn ich abgelenkt bin geht es mir super und ich bin der glücklichste Mensch. Habe seit meiner ersten PA auch ständiges Händezittern... war sonst nie ein nervöser Mensch. Ich hoffe das sich alles wieder legen wird.

#3


P
Hallo,

die Symptome kenne ich nur zu gut.

Die Zuckungen kenne ich auch nur zu gut, und ein wenig ziehen im Arm auch. Habe die letzten Monate auch ein par EKG hinter mir, alles normal.

Zumindest dahingehend kann ich Dich beruhigen das die Symptome nur mit Deiner Angst zu tun haben. Auch wenn die Angst echt Übel sein kann, es ist meist nichts organisches dahinter.

Versuche Entspannungstechniken zu lernen, das hilft mir meist ganz gut.

Alles gute.

#4


B
Hallo Zusammen,
Angst...ja ist auch seit Ende Oktober mein ständiger Begleiter..... ich weiß auch nicht weiter, dennoch sagte mir ein kluger Kopf:

Stell dich der Angst, gib der Angst Recht und lauf nicht davon!

Soll helfen....ich nehmen auch noch Medis....da ich ja einiges an Krankheiten schon
durchgemacht habe. Die Psychopillen und zur Krönung noch Lorazepam!
Aber ich kämpfe, stell mich der Angst......und ....etwas funktioniert es tatsächlich.
Die Angst hat nicht mehr soviel Oberwasser, wie sonst. Ab morgen habe ich mir vorgenommen, die Tagesration an Pillen, runter zu fahre, und täglich etwas Sport. Bin mal gespannt.

Liebe Grüße Braitin

#5


P
Hallo Smile
Ich hab seit dem Sommer PA's. Ich habe meistens einen sehr starken Druck auf dem Brustkorb und meine Rippen schmerzen. Hatte auch öfters den Eindruck eines Herzinfarktes, weil ich mir dachte mein linker Arm ist ganz taub und ich kaum Luft bekommen hab und mir schwarz vor Augen war. Es ist wirklich erstaunlich wie sehr die Angst einem was vorspielt. Natürlich hatte ich gar nichts und lebe noch immer. Habe eine Cranio Sakral Therapie gemacht und die hat mir super geholfen. Ich war 2 1/2 Monate beschwerdefrei, doch jetzt ist es wieder da. Wenn ich merke, dass es stärker wird,nehme ich Passedan Tropfen, die beruhigen und mich dann auch einschlafen lassen. Man muss sich dann auch immer wieder sagen, dass nichts ist und sich die Angst eingestehen.

Liebe Grüße

#6


P
Hallo,

denkt auch daran, das hinter der Angst vor Krankheit meist etwas ganz anderes steckt.
Es klingt zwar etwas komisch, aber oft kann es auch die Angst vor den möglichen Folgen sein, die sich dahinter versteckt.

Sollte jeder für sich mal drüber nachdenken.

Viele Grüße

#7


jenny25
Hallo.
wie meinst du das Pretender?
Lg

#8


C
Ich habe auch ständig angst vor Krankheiten und bei mit wechseln sie im Moment täglich

Im Moment bin ich bei Epilepsie ! Crying or Very sad

#9


N
Hallo Angsthasilein,

ich kenne das Problem, mir geht es genauso. War schon 2 Monate in der psychosomatischen Klinik und muss in Kürze wieder in Behandlung.

Habe auch Schmerzen, Engegefühl und Druck in der Brust, die Schmerzen ziehen oft in die Arme und den Nacken...bei mir kommt es von der Hals- und Brustwirbelsäule und von der Psyche. Der Blutdruck ist meistens auch zu hoch (wird medikamentös behandelt), Mundtrockenheit und Übelkeit sind an der Tagesordnung. Habe auch sämtliche Ärzte besucht (Kardiologe, Fachärzte für Magen-Darm, Hormone, Orthopäde, Neurologe)...alle Tests waren ok.

Ich kann dir nur empfehlen, mit einem Psychologen darüber zu reden.

Lg Nicki

#10


Pueppy89

Angst vor schlimmer Krankheit

[size=85]
Hallo. Ich bin neu hier und falls meine Frage bzw meine Schilderung schon zu oft gestellt wurde, einfach Bescheid sagen.
Ich habe eine diagnistizierte Panikstörung.
Angst vor der Angst und Panikattacken, weil ich denke ich sterbe jeden Moment.
Angefangen hat alles damit, das ich immer wieder "Herzstolpern" hatte und wahnsinnig geworden bin.
Langzeit EKG, Belastungs-EKG und Herzultraschall wurden gemacht und waren unauffällig.
Nun habe ich seit einer Woche Magenschmerzen und mir ist total schlecht, meine Ohren pfeifen und ich habe total Kopfschmerzen. War letzte Woche beim Arzt Ultraschall vom Bauch alles okay bis auf einen Polyp in der Gallenblase.
Nun meine Frage: Kann man sich diese ganzen Symptome wirklich einreden bzw hat wer Erfahrung damit?

Liebe Grüße

#11


schnatterschnat
Hallo pueppy89,

Das könnte von mir sein Smile

Du redest dir diese Symptome nicht ein, sie sind vorhanden. Es gilt herauszufinden woran das liegt.

Hast du stress, Probleme finanziell oder familiär?

Natürlich gilt erstmal alles gründlich untersuchen zu lassen. Einiges wurde ja schon gemacht. Auch Blutbild?

LG schnatterschnat

#12


K
Liebe Pueppy,

das hört sich nach Stress an..

Hast Du in letzter Zeit viel um die Ohren, privat und/oder beruflich?

Ich kenne das ganze von mir..
Hatte sehr viel Stress und dann kam Ohrenpfeifen dazu.. hatte dann einen Hörsturz
und bekam Cortisontabletten. Danach war es besser.

Ich denke das ist nur der Stress.. und je mehr Du Dich dann auf die Symptome konzentrierst
desto mehr nimmst Du wahr..

Mach Dich nicht verrückt! Du hast auf jedenfall nichts schlimmes!

#13


Pueppy89
Danke für eure Antworten. Ja würde sagen ich bin mir dem Stress nicht bewusst. 1 jähriges Kind zu Hause, Dauernachtschicht und dann immer diese Angst das was mit mir nicht stimmt.
Heute tat mir total das Bein weh von oben bis unten......und ich gleich Thrombose etc.....furchtbar.
Ein Blutbild wurde vor ca 5 Monaten gemacht.

#14


FraukeB.
Hallo Pueppy,

wie alle anderen es auch schon geschrieben haben. Auch ich erkenne mich darin wieder.
Stress treibt sämtliche Körperfunktionen nach oben. Und Stresshormone. Gerade der Magen macht da gerne Symptome.
Es ist immer wichtig, das alle kontrolliert wurde. Ist organisch soweit alles in Ordnung, ist es meist die Psyche.

Es gibt eine Menge Stress- Symptome. Deine Symptome, die du schilderst, passen da sehr gut rein. Freunde

Ein 1 jähriges Kind, Dauernachtschicht...wenn das nicht stressig ist, was dann?
Hast du zu Hause denn Unterstützung? Am Tag? Das du dann schlafen kannst?

Frauke

#15


Pueppy89
Ja sie ist his nachmittags bei einer Tagesmutter und dann kann ich schlafen.
Ich empfinde das alles gar nicht so stressig

#16


FraukeB.
Hallo Pueppy,

auch das wäre nicht ungewöhnlich. Vielleicht ist es auch gar nicht dein Alltag der dich stresst. Vielleicht hast du Sorgen? Irgendwelche Konflikte?

#17

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W
Hallo
Gastritis ? Falls die Magenschmerzen in irgend einem Zusammenhang mit dem Essen stehen , also stärkere Schmerzen nach oder vor der Nahrungsaufnahme könnte das schon eine harmlose Magenschleimhautentzündung sein.
Unter Stress verschlimmert sich diese normalerweise.
Ich selbst bin am Magen nicht empfindlich hatte aber vor Jahren eine gastritis mit starken Kopfschmerzen interessanterweise.

#18


Pueppy89

W
Das heißt du hast permanent Magenschmerzen? Und 24 Stunden übelkeit ?

#20


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Dr. Matthias Nagel
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