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04.03.2004 19:54 • 17.12.2020 #1


163 Antworten ↓


Also, die Ärztin wird dich ganz sicher nicht auslachen. Aber das mit dem Medikament welches dich völlig von der Phobie befreit, wird glaube ich nicht so einfach werden. Du musst ja alle Deine Gedanken noch zusammen bekommen bei der Prüfung, kannst also deshalb nicht völlig ruhig gestellt werden. Vielleicht wird sie dir zu einer Therapie raten. Ich wünsche dir für deine Prüfung auf jeden fall alles Gute!

04.03.2004 20:29 • #2



Angst vor Arztbesuch

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Also, wenn die Prüfung nächste Woche ist, würde ich jetzt kein Medikament einnehmen, weil die Wirkung in den ersten Tagen nicht so toll ist. Die Medikamente brauchen alle etwas länger bis sie wirklich wirken...
Vielleicht hat aber die Ärztin einen kurzfristigen Rat. Langfristig gesehen, muss man wohl entweder Medikamente nehmen oder eine Therapie besuchen.
Viel Erfolg bei der Prüfung!
Du schaffst es sicherlich!

04.03.2004 20:54 • #3


Hallo Sebi

Ich kann Dich sehr gut verstehen

Zu meiner Abi-Zeit (bin 26) hätte ich wohl auch irgendwas gebraucht - aber hatte das damals noch nicht so gerafft- in meiner mündlichen Prüfung (geschichte) bekam ich dann auch nur 4 Punkte - hatte als Vornote 12

Und selbst heute im Studium hab ich noch Probleme - aber ich vertraue in die Wirkung von Trevilor - das wird mich langsfristig von der sozialen Phobie befreien

Viel Erfolg bei Deiner Prüfung

06.03.2004 15:02 • #4


29.05.2008 17:55 • #5


Hallo,
kenne 2 Leute die haben den Test machen lassen..ihnen ging es nicht so schlecht danach. Laß dich doch von einem Taxi holen und auch wieder nach Hause bringen. Kann dich gut verstehen, bin zur Zeit auch kein Held.

Liebe Grüße Claudia

29.05.2008 18:23 • #6


Christina
Hallo,

ich würde mit einem Taxi hinfahren, denn wenn der Test positiv ausfällt, bist Du u.U. tatsächlich nicht mehr fahrtüchtig. Und ansonsten: Dieses Labor macht solche Tests jeden Tag. Und fast jeden Tag wird jemand dabei sein, bei dem der Test positiv ausfällt und der entsprechend reagiert. Die sind darauf eingestellt, ihre Patienten dann nicht in egal welchem Zustand auf die Straße zu schicken, und wahrscheinlich werden sie Dir auch etwas gegen Übelkeit geben können. Ich würde außerdem auf die Angstproblematik aufmerksam machen, damit sie mir notfalls jemanden an die Seite stellen, der meine Hand hält. Das habe ich beim Neurologen tatsächlich mal getan bzw. eine der Helferinnen hielt dann auch meine Hand und konnte mich beruhigen. Die meisten Menschen reagieren sehr nett und tun ihr Bestes, um zu helfen.

Liebe Grüße
Christina

29.05.2008 18:28 • #7


Hallo,

war immer nur beim Arzt, wenn es nicht mehr anders ging. Nun hat sich ja die Angst bei mir entwickelt in vielen Bereichen. Möchte zum Arzt gehen um mich mal durchchecken zu lassen, weil auch die Angst besteht, krank sein zu können. Rauchen, Alk., Herz, egal was. Nun stand ich kurz davor, dahin zu gehen und mich zumindest mal zu erkundigen, was alles passiert bei diesem Check, aber ich habe Angst, dass ich dann auf einmal eine richtige Krankheit habe, die ohne diesen Check nicht aufgefallen wäre und vielleicht ja auch von alleine wieder weggegangen wäre.

Was kann man dagegen tun?

25.01.2009 13:23 • #8


Hallo Angsthäschen1
Villeicht hilft es Dir,wenn Du weißt,was auf dich zukommt bei einem Gesundheitscheck.Es wird eine Annamnese gemacht,Blut abgenommen und getestet auf Blutzucker,Colesterin,und andere wichtige Blutwerte.
Dann wird ein Körperstatus erhoben (z.B. nach Wirbelsäulenverkrümmung geschaut)Rückfragen auf Familienkrankheiten müssen beantwortet werden.
Evtl.ein EKG,und Muttermale angeschaut.
Das ist das,was bei mir gemacht wurde,ich hoffe es hilft Dir weiter.
Da Blutwerte ins Labor geschikt werden,dauern Die ein paar tage.

Einen lieben Gruß
tanzmamba

25.01.2009 15:38 • #9


Hallo tanzmamba,

danke für Deine Antwort! So hatte ich noch gar nicht gedacht. Ja, Du hast Recht. Jetzt bin ich schon ein wenig ruhiger und denke, dass ich das einfach machen kann, da dort alles in Ordnung ist.

Also wird nicht überprüft, ob ich Krebs habe irgendwo, ob ich nervlich instabil bin und eingewiesen werde oder auch nur zum Psychotherapeuten geschickt werde, ob ich bald sterben werde, ob ich glücklich mit meinem Leben / Job bin, was der Frauenarzt gesagt hat oder so?

Weißt Du, was bei einem Bluttest alles negatives rauskommen könnte?

Liebe Grüße,
Angsthäschen1

25.01.2009 15:50 • #10


Hallo Angsthäschen!

Zitat:
Weißt Du, was bei einem Bluttest alles negatives rauskommen könnte?

Ist das dein Ernst? Das willst du doch bestimmt nicht wissen, oder?

Mal im Ernst: Ein normaler Gesundheitscheck ohne ernsthafte Beschwerden ist wirklich nicht schlimm. EKG und Blutcheck sowie Ultraschall von einigen inneren Organen (war bei mir dabei) geben natürlich Aufschluss über viele Dinge, aber wenn du jetzt nicht wegen einer bestimmten Sache hingehst, wird auch nach nichts bestimmtem geforscht. Das heißt: Trotz dieser diversen Untersuchungsmaßnahmen gäbe es noch 1000 Dinge, die trotzdem unbeachtet blieben bzw. die man nicht herausfinden würde, weil deren Diagnose auf eine andere Art gestellt werden müsste.

Denkst du wirklich, wenn du Krebs hättest, würde die Krankheit wieder verschwinden, nur weil sie beim Doc nicht diagnostiziert wird? Das ist eine ganz schön gefährliche Denkweise. Ich bin ja auch ein echter Angstschisser und gehe ebenfalls aus Angst vor schlimmen Diagnosen nur im Notfall zum Doc, aber ich nehme doch deshalb nicht an, die Krankheiten verschwinden wieder von alleine, wenn ich davon nix weiß.

Mit Sicherheit könnten einige der Blutwerte auch Aufschluss über das Vorhandensein eines Tumors sein, aber auch wenn ein Blutwert auffällig wäre, dann heißt das noch lange nix. Für einen veränderten Wert gibt's zig Ursachen! Und manchmal sind Werte sogar erhöht oder zu niedrig, OHNE dass etwas falsch ist. (Hab ich selbst schon erlebt).

Die ganz normalen Blutwerte geben vor allem Aufschluss über Zucker, Cholesterin oder ob du z.B. irgendeinen Infekt ausbrütest etc., also ganz normale Sachen.

Zitat:
Also wird nicht überprüft, ob ich Krebs habe irgendwo, ob ich nervlich instabil bin und eingewiesen werde oder auch nur zum Psychotherapeuten geschickt werde, ob ich bald sterben werde, ob ich glücklich mit meinem Leben / Job bin, was der Frauenarzt gesagt hat oder so?

Speziell auf KRebs wird nicht geprüft, ist doch klar, ohne Symptome. Aber indirekt sind da sicher auch Werte dabei, die es anzeigen KÖNNTEN. Wieso glaubst du, dass du eingewiesen werden könntest? Ich bin echt ein Mega-Hypochonder und hatte schon viele Panikattacken, aber bisher hat mich noch kein Doc deswegen sofort wegsperren lassen. Und ob du bald sterben wirst? Hey, das weiß nur der liebe Gott!! und dein Lebensglück geht einen Arzt wohl zunächst mal nix an, finde ich.

Also mach dir nicht so viele unsinnige Gedanken. Lass den Check machen und fertig. Danach wirds dir besser gehen.

Wonnie

25.01.2009 16:16 • #11


Also man kann eben sehen ob Du eine Diät halten solltest oder ob Du eine entzündung irgendwo hast,weil villeicht eine Zahnwurzel entzündet ist.
ob deine leber in Ordung ist,bei erhöten werten sollte man z.b. auf Alk. verzichten.Es ist alles halb so wild.Du weißt von deinem Frauenarzt villeicht auch schon,das ein Knoten in der Brust nicht gleich Krebs ist oder?
Also ich habe einen,und das ist eine stink normale Zyste,die geht auch wieder weg. Braust keine Angst zu haben

25.01.2009 16:18 • #12


Hallo wonnie4u,

danke für Deinen Beitrag. Aber ich dachte, nach diesem großen Check weiß ich, dass ich Kerngesund bin im besten Fall.

Hm, ja. Krebs vielleicht jetzt nicht. Aber manch anderes denke ich geht schon von alleine weg. Vielleicht ist die Denkweise, weil man Angst hat, sich damit auseinander zu setzen, dass man dies und das und jenes hat, wenn es mal soweit sein sollte. Weil dies dann eine sehr schwere Zeit sein würde und man gar nicht wüsste, wie man das überleben sollte, abgesehen von der Krankheit. Aber auch bei Krebs, selbst wenn das nicht von alleine weg geht. Irgendwann stirbt man einfach und man weiß gar nicht warum. D. h. man hat die Zeit einfach gelebt ohne sich sekündlich Gedanken über seine Krankheit zu machen.

Hm, aber dann frage ich mich, wieso man überhaupt so einen großen Check mal machen lassen sollte. Weil doch bestimmt, zu allem, was dabei raus kommt, man Sympthome hätte und dann auch so zum Arzt gehen würde und der das dann rausfinden würde oder?

Ok, hast Recht. Ich bin wahrscheinlich auch der normalste Mensch mit den 10.000 Ecken und Kanten die jeder hat. Keine Ahnung, wieso ich auf so einer Psychoebene Angst kriege und immer wieder daran denke.





tanzmamba, danke für Deinen Beitrag. Immer mehr denke ich, ich brauche diesen großen Check einfach nicht machen zu lassen. Zu dick bin ich nicht, Zahnwurzel würde ja weh tun, hab ich also auch nicht. Leber wird sich bestimmt doch auch bemerkbar machen wenn die kaputt geht oder?
Hm, nein, ich war noch nie bei einem Frauenarzt Gab noch keine Beschwerde auf diesem Gebiet, weshalb ich hätte einen Arzt dieser Richtung aufsuchen müssen... Da werde ich auch nie im Leben hingehen.





Grüße an Euch beide!
Angsthäschen1

25.01.2009 17:32 • #13


Hallo !

Nicht alle Krankheiten verursachen am Anfang Symptome.
Aber die meisten Krankheiten sind problemlos heilbar, wenn sie früh genug erkannt werden (auch Krebs etc.).

Hierin liegt der Sinn solcher Untersuchungen.

Liebe Grüsse, Helpness

25.01.2009 18:02 • #14


Hallo helpness,

ok, klingt logisch.

Aber wie erkenne ich denn alle tödlichen Krankheiten frühzeitig, wenn nicht mit einem großen Check?

25.01.2009 18:40 • #15


Hallo !

Tödliche Krankheiten (Herzinfarkt, Krebs etc.) erkennt man ohne Check meistens erst wenn Symtome (Schmerzen etc.) auftreten, also relativ spät.

Liebe Grüsse, Helpness

25.01.2009 19:42 • #16


Aber was für Check´s muss ich denn dann noch machen lassen, wenn tödliche Krankheiten nicht in dem normalen großen Check beim Hausarzt mit drin sind?

25.01.2009 20:18 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Solche Checks macht nicht der Hausarzt, sondern ein Internist.

Es wird dabei auch nicht nach Krankheiten gesucht, sondern nach ungewöhnlichen Veränderungen ( Röntgenbilder, Blutwerte etc.).

25.01.2009 20:35 • #18


Du könntest beim Blutbild ja verschiedene Tumormarker-WErte mit abfragen lassen. Dann hast du wieder ein wenig mehr "Sicherheit". Ansonsten wie gesagt kann US viel Aufschluss geben.

Aber einen Check, der dich wirklich als 100% kerngesund stempelt, den gibts nicht. Da bräuchtest du noch so Untersuchungen wie CT oder MRT oder Magenspiegelung oder sowas alles. Das ist kein Standard bei den normalen Checks. Und das kriegst du ohne Anlass normalerweise auch nicht.

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Ab einem gewissen Alter hat man doch bestimmte Krebsvorsorgeuntersuchungen frei.

25.01.2009 22:32 • #19


Ich bin 26.

Werde das mit dem Tumor im Kopf nochmal beim Hausarzt ansprechen. Da waren schonmal so Anzeichen, dann war wieder Jahr oder so Ruhe. Dann wieder. Dann wieder Ruhe. Nun ist es wieder. Ich glaube zwar, es ist kein Tumor, sondern es hat mit mir selbst zu tun, aber ich werde die Gelegenheit nutzen und es mal ansprechen. Vielleicht hält der Tumor ja auch Jahresschläfchen.

Danke aber für Eure Beiträge! Werde wohl glaube ich einfach mal mit meinem Hausarzt reden. Dann kann ich immer noch entscheiden. Auch wegen der Verhaltenstherapie bzgl. Spinnen und wegen noch einem Punkt, denn wenn ich mich tierisch aufrege, macht mein Körper komische Dinge. Werde das einfach mal ansprechen.

Lieben Gruß,
Angsthäschen1

26.01.2009 21:44 • #20



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