Pfeil rechts
142

Also, Schwindel oder Benommenheit und Müdigkeit können laut Internet (haha ) ja davon kommen. Wenn ich das richtig verstanden habe.
Aber auch das Gefühl jeden Moment den Körper zu verlassen/umzukippen?

Dass ich einen Mangel habe weiß ich nun, seit gestern. Wurde mir aber nur so auf die Schnelle mitgeteilt, da ich eh noch mal zum Besprechen von allen möglichen Untersuchungen in 2 Wochen hingehe..(wenn Auswertung von Langzeit EKG etc , da das erst heute abgeschickt wurde )

Aber möchte natürlich am liebsten jetzt sofort was tun und wissen! Ansonsten wurde mir nix verschrieben oder gesagt, auch Wert von Vitamin D nicht. Da ich zwischen Tür und Angel, quasi beim rausschieben , ein paar andere Sachen erfahren wollte..

immerhin rausgekriegt, dass ich keine Blutarmut habe und Schilddrüse alles ok. Und Ferritin bei 51( ist ja auch nicht sooo super, oder? Aber halt im Normbereich.. Dekristol hab ich zuhause, von meinem Mann.
Da hab ich gestern auch schon eine genommen.
Kann ich da erst mal täglich eine nehmen?

Bestimmt ist der Mangel ausgeprägt. Zumindest wenn sogar m n Arzt das schon sagt. Und ich bekomme auch wirklich selten Sonne ab. Verliere Haare, sehe schlecht und fühle mich echt schlecht...
Danke für eure Mühe..

30.08.2017 11:21 • 23.09.2017 #1


111 Antworten ↓


petrus57
Hier gibt's einen Vitamin d Rechner:


https://www.vitamindservice.de/?gclid=C ... KsQAvD_BwE

30.08.2017 11:35 • x 1 #2



Vitamin D Mangel verantwortlich für Gefühl zu sterben?

x 3


Hast du dir denn keine Kopie des Labors geben lassen ?

30.08.2017 11:40 • #3


Ich habe wohl seit ewig einen massiven Mangel. Rausgefunden hab ich es nur durch die regelmässigen Untersuchungen beim Rheumatologen. Seitdem substituiere ich ( mehr oder minder regelmässig ) mit Dekristol 20.000 einmal wöchentlich. Mir geht es mit viel oder wenig Vit. D nicht anders als sonst auch. Ich nehm es nur weil mir sonst irgendwann mal die Osteoporose droht.

30.08.2017 11:42 • #4


petrus57
Ich glaube das mit Vitamin D ist nur ein weiterer Hype.

30.08.2017 11:44 • x 2 #5


Zitat von petrus57:
Ich glaube das mit Vitamin D ist nur ein weiterer Hype.


Vitamin-D-Mangel mitten im Sommer .
Das verwundert mich auch immer wieder .

30.08.2017 11:45 • #6


Kommt drauf an, wie viel die Person sich an der Sonne aufhält. Wenn man im Sommer, auch fast nur in geschlossenen Räumen aufhält,
kann man auch in dieser Jahreszeit einen Mangel haben. Gerade bei uns in Mittel- bis Nordeuropa ist VitaminD-Mangel sehr weit verbreitet.
Mir geht es auch besser wenn ich es nehme und gleiche gerade einen Mangel aus.

30.08.2017 11:49 • x 1 #7


kopfloseshuhn
Das gefühl gleich den körper zu verlassen würde ich jetzt mal als Depersonalisation/derealisation bewerten. Das passiert schnell bei Angst.
Der körper/die Psyche hat da einen Schutzmechnismus der eigentlich für Extremsituationen gedacht ist. Er kann Angst nur bis zu einem ewissen punkt aushalten und schaltet dann etwas ab. Das ist auch gut so. Aber eben auch hinderlich.
In der Klink haben wir mit dem „window of tolerance“ (Toleranzfenster) gearbeitet. Das ist eigetnlich für Traumatisierte entworfen als Arbeitsmodell aber ich finde, es funktioniert auch gut bei starken Ängsten und De/Re und De/per.
Das besagt, dass man ein gewissen Spielraum hat ein Fenster in dem man sich wohl fühlt. Das sollte man üben zu erspüren und spüren wo und wann fühle ich mich wirklich wohl?
Und dann übt man zu erspüren und immer frühzeitiger zu erspüren wann und wo es einem so schlecht geht, dass man das Toleranzfenster verlässt. Und dann eben nach Dingen suchen (Skills) die einem helfen wieder zurück in seine Wohlfühlzone zu kommen.
Skillisten gibt es zuhauf im internet deswegen zähle ich jetzt nicht alles mögliche auf. Das ist auch sehr individuell.
Davon kann man sich auch Dinge für unterwegs aussuchen die einem helfen sich zu erden und wieder ruhiger zu werden um die Situation zu meistern.

Ich glaube nicht, dass Vitamin D oder eine deiner sorry tausenden gesuchten Ursachen schuld an deinem Zustand sind. Diese „Ursachensuche“ um nicht zu sagen hypochondrie steigert dich nur immer weiter in die Angst hinein. Als steig doch mal lieber aus. Lass das, was im Argen liegt behandeln aber eben in Ruhe weil nichts davon bringt dich gleich hier und jetzt um die Ecke.

Deine Angst ist das Problem, liebe Waldmeisterin

30.08.2017 12:28 • x 2 #8


Im Zusammenhang mit Vitamin-D-Mangel , Eisenmangel und anderen Nährstoffmängeln (Spurenelemente und Vitamine) fällt mir schon die ganze Zeit auf , dass viele Nahrungsergänzungsmittel gekauft werden .
Ich kann das verstehen , möchte hier aber mal einen anderen Vorschlag machen.
Anstatt die Pharmaindustrie mit teuer Geld zu erfreuen , versuchts doch lieber mal über die Ernährung .
Jeden Morgen ein großes Glas Gemüsesaft z.B. , gemischt mit Rote-Bete-Saft , selbstgemachte Smoothies ohne Zucker ( immer mit einem Schuss gutem Öl bei grünen Smoothies) , Leute , das schmeckt - ehrlich .
Rote Bete z.B. senkt nachweislich den Homocysteinspiegel , ebenso den Blutdruck , hat Folsäure (Gute-Laune-Element) , Eisen und ein B-Vitamin.....
Ganz davon abgesehen , dass das nur ein Bruchteil dessen kostet , was der ganze andere Ergänzungsmittelkladderadatsch aus der Apotheke kostet .
Ich bezahle z.B. für meine wöchentliche Gemüsesaft/Rote-Bete-Zufuhr gerade mal 5 Euro .
Und der Vorteil daran ist zusätzlich , dass es sogar leicht sättigt . Man spart also auf Dauer auch noch Kalorien ein .
Lassts euch mal durch den Kopf gehen...

30.08.2017 12:39 • #9


Grossartige Idee hast du einen Tipp für mich wie ich die ca. 15 Kilo Fisch wöchentlich zu mir nehmen kann die ich bräuchte um meinen Mangel auszugleichen ?

30.08.2017 12:44 • x 1 #10


Zitat von Emelieerdbeer:
Grossartige Idee hast du einen Tipp für mich wie ich die ca. 15 Kilo Fisch wöchentlich zu mir nehmen kann die ich bräuchte um meinen Mangel auszugleichen ?


Welchen Mangel ?

30.08.2017 12:47 • #11


Vitamin D?!?

30.08.2017 12:49 • #12


Zitat von Emelieerdbeer:
Vitamin D?!?


Ich beame mich mal 50-60 Jahre zurück in eine Zeit , in der man 1 Mal pro Woche Fisch gegessen hat - meistens freitags .
Und erinnere mich des Weiteren daran , dass es auch pflanzliche Lebensmittel gibt , über die man den Vitamin - D - Gehalt zuführen kann . Im Sommer übrigens werden 98% des Vitamin Ds über die Sonneneinstrahlung gebildet , aber auch im Winter hilft es , wenn man eine Stunde draußen ist . Dann ist da noch die Frage , ob die Fische , die wir essen , immer frei von schädlichen Stoffen sind .
15 Kilo Fisch pro Woche sind unrealistisch . Und ich denke , die benötigt man auch nicht . Ich persönlich halte nichts von der isolierten Aufnahme eines einzigen Vitamins . Aber wenn es ganz hart kommt , und es gar nicht anders geht , dann genügt auch ein Kombipräparat fürn 6 Euro pro Monat . Z.B. A-Z von Doppelherz . Da hast du dann 5 Mikrogramm Vitamin D drin , das ist eine Tagesdosis für 100% .
Es war ein Vorschlag , eine Anregung , nichts weiter . Keep cool .

30.08.2017 13:13 • #13


Sagen wir es mal so, ein "normaler Vit. D Wert liegt zwischen 30 und 70 mein Wert beträgt 11 trotz regelmässigem Fisch essen, Sonne ist etwas schwierig, da rothaarig mit Sonnenallergie draussen bin ich üblicherweise mehrere Stunden täglich ( Kinder, Hunde und Sport. Die 15 Kilo Fisch sind die Menge die mein Rheumatologe mir genannt hat als alternative zur Substitution, ich denke also die ist recht verlässlich. Die höchsten Vit D Werte haben im pflanzlichen Bereich Avocado und Champignons aber auch davon kann ich auch nicht jeden Tag 150 Gramm essen um auf 5 mg Vit D zu kommen und mit 5 mg. komm ich bei meinen Werten nicht so richtig weiter da dies ja die Menge für jemanden ist der keinen Mangel hat. Auch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es Sinn macht täglich 4 Eier, Innereien oder 500 Gram Käse zu essen um den Tagesbedarf zu decken. Von daher ja man kann sicherlich viel über eine vernünftige Ernährung regeln wenn man keinen Mangel hat wenn der allerdings besteht wird es schwierig den ohne eine vernünftige Substitution auszugleichen.

30.08.2017 14:12 • x 1 #14


nadine185
Hallo. Mein Vitamin D3 Wert ist bei 10. Ich war in der Schwangerschaft so gut wie nie draußen wenn es zu warm war. Hab auch einige Symptome.

30.08.2017 14:35 • x 1 #15


petrus57
Zitat von nadine185:
Hallo. Mein Vitamin D3 Wert ist bei 10. Ich war in der Schwangerschaft so gut wie nie draußen wenn es zu warm war. Hab auch einige Symptome.



Ist aber fraglich ob die vom Vitamin D Mangel kommen.

30.08.2017 14:56 • #16


Zitat von Emelieerdbeer:
Sagen wir es mal so, ein "normaler Vit. D Wert liegt zwischen 30 und 70 mein Wert beträgt 11 trotz regelmässigem Fisch essen, Sonne ist etwas schwierig, da rothaarig mit Sonnenallergie draussen bin ich üblicherweise mehrere Stunden täglich ( Kinder, Hunde und Sport. Die 15 Kilo Fisch sind die Menge die mein Rheumatologe mir genannt hat als alternative zur Substitution, ich denke also die ist recht verlässlich. Die höchsten Vit D Werte haben im pflanzlichen Bereich Avocado und Champignons aber auch davon kann ich auch nicht jeden Tag 150 Gramm essen um auf 5 mg Vit D zu kommen und mit 5 mg. komm ich bei meinen Werten nicht so richtig weiter da dies ja die Menge für jemanden ist der keinen Mangel hat. Auch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es Sinn macht täglich 4 Eier, Innereien oder 500 Gram Käse zu essen um den Tagesbedarf zu decken. Von daher ja man kann sicherlich viel über eine vernünftige Ernährung regeln wenn man keinen Mangel hat wenn der allerdings besteht wird es schwierig den ohne eine vernünftige Substitution auszugleichen.


Wenn jemand wie du eine rheumatoide Arthritis hat ( oder Rheuma) , dann hast du natürlich recht , dass da substituiert werden muss .
1/3 der Rheumapatienten leiden an einem Vitamin D-Mangel.
Dass aber ein (gefühlter oder leichter) Vitamin D - Mangel verantwortlich sein soll , wenn jemand Depersonalisations - oder Derealisationsgefühle hat und/oder deswegen an Depressionen leidet , sorry , aber damit kann ich mich nun mal nicht anfreunden .
Da bleibe ich skeptisch .

30.08.2017 15:08 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Da gebe ich dir vollkommen recht zumal mein Empfinden eben auch ist dass es mir mit mehr oder weniger Vit. D nicht anders geht. Was das angeht halte ich diese Vitamin D Geschichte als Auslöser für alle möglichen und unmöglichen Psych. Symptome für absoluten Unsinn.

30.08.2017 15:35 • x 2 #18


dont_panic
Es ist zwar schon eine Weile her, daß ich mich mit Vitamin D beschäftigt habe, aber so wit ich mich erinnere, ist Vitamin D Mangel nur in relativ wenigen Fällen für Panikattacken verantwortlich. Ich weiß die genaue Zahl nicht mehr, aber ich meine so um die 5%. Und für ständige Angstbeschwerden eigentlich gar nicht.
Der Zusammenhang besteht wohl darin, daß es eigentlich ein Calciummangel ist, denn ohne Vitamin D kein Calcium. Wenn der Körper zu wenig Calcium hat, versucht er es aus den Knochen zu lösen und dafür braucht er Adrenalin, das dann scheinbar willkürlich ausgeschüttet wird, auch nachts. Und genau das wird dann als "Panik" interpretiert. Der Calciumpegel scheint normal, aber auch nur, weil der Körper seine innersten Reserven angreift.

Gute Lebensmittel bei Vitamin D Mangel:
Avocado : 140-200
Hering : 1080
Lachs : 640-880
Aal : 840
Lebertran : 12.000 (!)
Beim Grillen und Braten geht aber ein Großteil verloren, also wäre Sushi und Lebertran am besten.
Bei Tabletten sollte man darauf achten, daß man auch K-2 zu sich nimmt, ohne dieses kann Vitamin D-3 nicht richtig vom Körper aufgenommen werden.

30.08.2017 16:28 • x 2 #19


nadine185
@petrus : ich weiß woher meine Beschwerden kommen.

30.08.2017 16:33 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann