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Vonnie006

14.11.2016 22:11 • 06.05.2021 #1


66 Antworten ↓


Der niedrige Blutdruck kann in der tat zu Kälteschauern führen.
Hat sich in den letzten Wochen etwas verändert?
Mehr Stress, weniger schlafen, ungesünder essen, kein Sport mehr oder ähnliches.
Meistens gibts irgendwo ein Impuls der das auslöst. Den gilt es zu finden.

Was ich jedoch auch oft habe ist ein Kälteschauer bei Unwohlsein.
Mit der Frau kuscheln oder heiße Dusche hilft. Wenn ich wieder warm bin, bin ich entspannter und ich friere nicht mehr.,
Ich fühle mich dann deutlich besser.

Erstickungsgefahr:
Das wichtigste ist ruhig zu bleiben. Bei Aufregung folgt Hyperventilation. Das macht kriibbeln im Körper und schwindelig im Kopf.
Das dramatisiert nur alles. Du wirst ob du willst oder nicht weiter atmen. Und wenn du atmest kommt auch genügend Sauerstoff in dein Kreislauf.
Damit gibt es keine Gefahr einer Mangelerscheinung die dich unwohl fühlen lässt.
Ich habe mich einfach unter die Dusche gelegt und gar nichts gemacht. Mein Körper war unter der Dusche ruhig und im Energiesparmodus.
Damit wusste ich das nicht zu viel Energie und Sauerstoff verbraucht wird. Der Psychologische Vorteil war somit auf meine Seite.
Meistens gings nach 5min dramatisch besser und ich konnte die Dusche wieder verlassen.

14.11.2016 22:33 • x 2 #2



Undefinierbares Unwohlsein! Anspannungszustände?

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Vonnie006
Hallo Ex-Mitglied,

In den letzten Wochen hat sich nicht viel geändert. Vllt liegt es an meinem Probearbeiten. So wie es bisher aussieht, hab ich in Kürze endlich wieder Arbeit
Allerdings hab ich große Angst diese aufgrund meiner Panikattacken und eben diesem ständigen Unwohlsein es nicht zu schaffen
Ich rede mir auch ständig gut zu, um quasi die negativen Gedanken umzuprogrammieren, weil ich weiss das negative Gedanken das Ganze nicht besser machen.

Jetzt ging es mir wirklich 3 Wochen super und dann am Mittwoch, plötzlich aus heiterem Himmel hat es mir mit voller Wucht eine verpasst. Das mit der Dusche ist ein guter Tipp, aber man kann es ja leider nur zuhause umsetzen.

Ich verstehe einach nicht, woher dieses Unwohlsein kommt. Und so ad hoc. Heute morgen beim Arzt war alles gut, ich bin gut gelaunt, komme nachhause und auf einaml geht es mir richtig schlecht. Ich verstehe meinen Körper einfach nicht.

Nachdem Erstickungsgefühl hab ich mir auch gesagt das ich nicht so einfach ersticke. Ich war danach wie benebelt, konnte dem Gespräch nicht mehr folgen und fing plötzlich an zu weinen. Ich hyperventilierte fast, hab aber gerade noch die Kurve gekriegt. Ich war danach 2h ca. Wie in einem Trancezustand. Ich habe zwar alles mitbekommen, aber eher anteilnahmslos.

Liebe Grüße
Vonnie

14.11.2016 22:50 • #3


Dann liegt es womöglich an deine kommende Herausforderung.
Ich denke jeder würde so denken. Neuer Job. Zuerst die Frage: "Bin ich dem überhaupt gewachsen?".
Eigentlich kann man da nur sagen" versuch macht kluch". Das gute ist das niemand für schlechte Arbeit gefeuert werden kann.
Und wenn der neue Job warum auch nicht funktioniert, dann kommt eben ein anderer neuer Job. Da darf man sich nicht verrückt machen lassen.

Das was auf der Arbeit passiert, das passiert halt. Ob man will oder nicht. Aber das ist doch nichts schlimmes. Das ist was ganz normales.
Meistens ist es ja auch so das sich die Situation auf Arbeit durch die Kollegen beruhigt wenn man sich schon öfter mal über dies und das unterhalten hat.
Quasi ein gutes Arbeitsklima. Das trägt dir Wärme in deinen Kopf die die Anspannung löst.
Und wenn die Arbeit Spass macht gehst du gerne hin und kriegst auch noch Geld dafür und kannst dich mit Kollegen über private Dinge austauschen.
Unser ehemaliger Chef (honecker) in der Zone sagte immer" vorwärts immer, Rückwärts nimmer.
Also versuch macht kluch

14.11.2016 23:00 • x 1 #4


Vonnie006
Danke für deine aufmunternden Worte das stimmt schon, am Anfang haben sicher viele bedenken. Und auch Ablenkung wird es bestimmt erleichtern. Gerade der Anfang ist meist schwer, weil man soviel Konzentration braucht beim Einarbeiten. Als ich zum Probenarbeiten war, war ich die ersten 2h angespannt, danach die 2h waren gut. Aber diese Anspannunsgefühle kenne ich ja. Dieses Unwohlsein knockt mich aber körperlich oft richtig aus. Wenn ich mich dann nicht hinlege wirds unerträglich. Da kann ich mit der Anspannung ehrlich gesagt besser umgehen als mit diesem undefinierbaren Gefühl

14.11.2016 23:32 • #5


Ich kann mich noch sehr stark an meinen ersten Zivildienst Tag errinnern. Die ersten 30 min war ich aufn Töpfchen.
Die ersten 3 Tage habe ich mich generell fremd gefühlt. Obwohl die Athmosphäre sehr gut war.
Nach einigen Wochen fühlte ich mich so wohl, das ich da gar nicht mehr weg wollte.
Schade das Zivi nach 10mon. vorbei war.

Vielleicht hilft es dir:
Versuche dich die nächsten Tage zu schonen. Somit hast du womöglich mehr Energie bei der Arbeit.
Ganz wichtig. Gut essen und gut trinken und gut schlafen. Das sind die Physischen Voraussetzungen für einen Gesunden Körper und Geist.
Wenn möglich auch Sport machen. Täglich 30min wäre super. Oder halt irgendwie in 2-3 Tagen aufteilen.
Das ist nötig das dein Körper nicht träge wird.
Meine Frau macht stretching. Ich habe es am Anfang unserer Ehe probiert und habe schnell aufgehört.
Inzwischen mache ich aber fast täglich 15-20min mit meine Frau zusammen Stretching weil mir teilweise auch die Energie fehlt Sport zu machen.
Aktuell reicht es meistens für 2h Sport Freitags, + Ein Punktspiel am Wochenende. Ich empfinde das für mich als zu wenig.
Daher mache ich immer Stretching wo ich kann.

14.11.2016 23:43 • #6


Vonnie006
Töpfchen da sagst du was. Da kann ich dir auch ein Liedchen von singen.

Schlaf bekomme ich meist ausreichend. Ernährung ist okay. Ich esse nicht jeden Tag Gemüse, aber wenigstens Obst. Zugegeben, meine Ernährung könnte besser sein. Sport ist auch nicht so mein Fall aber ich versuche mich ausreichend zu bewegen. Hab sogar einen Schrittzähler damit ich das etwas im Blick behalte ob ich nochmal einen Abendspaziergang machen sollte. Aber es stimmt, im Sommer nachdem radeln konnte ich auch immer merken wie meine Glückshormone ausgeschüttet wurden.

Vllt sollte ich mich auch mal mit Stretching auseinandersetzen

15.11.2016 00:02 • #7


Stretching ist super. Das löst die Anspannung im Körper, dehnt die Sehnen, spannt die Muskeln an und macht den Kopf frei.
Weil man nach ein paar Minuten über nichts mehr nachdenkt und einfach seine Ruhe hat. Gedimmtes Licht, mit Entspannungsmusik.
Super.
Wir machen das immer im Schlafzimmer. In jeder Ecke habe ich eine Eckenwandleuchte mit einer orangen Glühbirne und einen Dimmer.
Da kann man das Licht schön romantisch runter dimmen. Sehr entspannend. Welche Entspanmusik für den einzelnen entspannend ist muss jeder mal ausprobieren.
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Musik ohne Gesang. Mit Gesang gibts wieder einen Aufhänger zum Nachsingen, oder zum drüber nachdenken worüber der singt.
Bei uns gibts weitgehend nur Instrumental. Celtic oder Chilout.

Wenn man zu aufgekratzt vom Tag ist, helfen auch 10min - 20min Fango. Körper und Geist läst bei Wärme auch ganz schnell los.
Wir hatten heute Abend wieder 20min Fango nach dem Stretching.

15.11.2016 00:11 • #8


Vonnie006
Guten Morgen,

Ich werde mal googeln, vllt ist das ja wirklich was für mich. Gedimmtes Licht finde ich auch sehr wichtig. Und auch die Musik, da haben wir wohl den gleichen Gedanken, mit Gesang verleitet zum mitsingen.

Ich hätte heute Morgen Therapie gehabt, hab aber abgesagt. Ich fühle mich, als müsste ich einfsch nur schlafen, schlafen,schlafen. Ich muss dazu sagen, das ich 55km einfach fahren muss. Heute stand EMDR an. Das bewusste Gefühl der Panik vorzurufen um es auf Dauer umzuprogrammieren. Allerdings hab ich das Gefühl, abgesehen vonb meiner rießigen Müdigkeit, dafür nach der PA am Mittwoch noch nicht bereit zu sein. Eigentlich hasse ich es Termine wegen meiner Angst abzusagen, das fühlt sich immer an als würde ich versagen. Aber heute hab ich alleine schon das Gefuhlr, die Autofahrt vor Müdigkeit nicht zu schaffen.

15.11.2016 09:42 • #9


Sicherheit geht vor. Hilft ja keinen das du einen Unfall wegen Müdigkeit baust.

15.11.2016 11:24 • #10


Vonnie006
Absolut! Das graue Wetter hat heute aber auch nicht wirklich dazu beigetragen das man etwas Elan hätte bekommen können. Ich merke seit einiger Zeit, das mir dieses graue Wetter wirklich stark auf mein Gemüt drückt. Früher war das nicht so

15.11.2016 18:09 • #11


Dann ab nach Hause mit den Partner kuscheln.
Da ist es egal wie draußen das Wetter ist

15.11.2016 18:13 • #12


Vonnie006
Ich bin schon den ganzen Tag zuhause. War aber eben noch ein paar Erledigungen machen, und das tat mir richtig gut. Nur der graue Himmel geht echt gar nicht. Schätze das es deswegen abends auch einigen besser geht, weil dieses triste nicht zu sehen ist.

Ichhab gestern von meiner Internistin Doxepin verschrieben bekommen. Ich soll es als Notfallmedi nehmen, wenn ich mal wieder so eine schlimme PA habe, das ich danach noch ewig unter Anspannung leide. Jetzt geht es mir eigentlich nachdem ich heute soviel geschlafen habe, recht gut. Sie meine ich solle jetzt mal nur 25mg nehmen um mich mit dem Medi vertrauf zu machen, das wenn der Notfall eintritt, ich nicht noch zusätzlich Angst vor den Nebenwirkungen habe, und sollte damit schauen ob es mir auch den effekt bringt der gewünscht ist. Jetzt bin ich allerdings gerade völlig entspannt und unsicher, ob ich es nehmen soll. Ich kann doch so vermutlich gar nicht einschätzen ob es mir die Anspannungen nehmen würde, weil gerade keine da sind.

Normalerweise nehme ich im Notfall Tavor, was sie auch von der Wirkung gut findet, allerdings durch das Suchtpotenzial nicht auf ihrer Favoritenliste hat. Was ich persönlich auch gut finde.

Jetzt bin ich furchtbar Hin-& Her gerissen was ich machen soll

15.11.2016 21:12 • #13


Das beste ist es den Zustand der Anspannung nicht hervorzurufen.
Bei mir gibt es Frühwarnzeichen die wie folgt lauten.
Tinitus
Magendrücken
Kneistern

Wenn ich merke das ich eins davon habe, und ich weiter arbeite, dann kommt eins zum andern und ich bin sehr angespannt.
Achte mal darauf welche Symptome du hast bevor du die Anspannung merkst. Und versuche mithilfe dieser Symptome dir eine Strategie zurecht zu legen die dir hilft genau ab diesen Zeitpunkt wo du es merkst genau das nicht zu tun was du gerade tust. Du brauchst eine Pause um runter zu kommen. Dann tritt voraussichtlich auch keine große Anspannung ein. Stress und hetzen hilft nicht. Da muss vielleicht eine Neuorganisation des Tages her. Der Partner muss dann natürlich etwas mehr Arbeit übernehmen. Logisch.

Wie immer sollte man Tavor nur nehmen wenn die üblichen Entspannungstechniken nicht helfen.
Mir hilft meine Frau. Und das funktioniert sehr oft sehr gut.

Sucht:
Ich selber habe ja in meiner Jugend auch gek. und habe gek. weil meine Kumpels auch gek. haben.
Man war in Gesellschaft und hat einfach mitgemacht weils ja auch Spass gemacht hat.
Zwischendurch gabs denn mal so Schübe die man mit Heißhunger vergleichen kann. Das wars auch schon.

Wie Tavor jedoch eine Sucht auslösen kann ist für mich fraglich. Wenn man sich Tavor reinpfeift entspannt man einfach.
Eine andere Wirkung gibt es bei normalen Konsum nicht. Das heist so viel wie:
Wenn ich nicht angespannt bin, machts kein Sinn Tavor zu konsumieren. Wenn ich relaxed bin, bin ich relaxed.
Dafür brauch man dann kein Tavor. Was soll mich also als gesunder Mensch dazu bringen Tavor zu konsumieren wenn ich doch ohne hin schon gar keine Lust auf Medikamente habe?!
Ich kann die Sicht der Ärzte hinsichtlich Suchtverhalten weder teilen noch irgendwie erklären.

Vielleicht bleiben so viele auf Tavor hängen, weils denen schlecht geht. Schlecht wegen einer Psychischen Störung und nicht wegen Tavorkonsum.
Da ist aber Tavor nicht dran Schuld. Das man Tavor ohnehin nicht täglich konsumieren soll, sollte auch jeden klar sein der das konsumiert.
Ich glaube an diesen Hokuspokus bei sachgemäßer Verwendung nicht daran. Bei mir ist es so, das ich sogar sehr oft ohne Tavor aus dem Haus gehe.
Manchmal vergesse ich das sogar. Ich kam 7 Jahre ohne Medikamente aus und lebe noch. Auch wenns mir dreckig ging.
Jetzt ist es für mich eine tolle Ergänzung und ich habe Glück das ich wirklich nur sehr wenig brauche. Etwa 0.125mg - 0.25mg pro PA.
Das ist so etwa meine Wochendosis. Maximale Tagesdosis laut Beipackzettel 5mg.

15.11.2016 23:01 • #14


Vonnie006
Frühwarnzeichen sind mir bisher noch keine aufgefallen. Die Anspannung kommt meist sehr plötzlich. Wobei ich sagen muss, das ich nicht so oft eine PA habe, sondern eher diese anspannungen die dann auch durchaus auf 90% hoch klettern

Ich denke, das das mit der Sucht zweierlei Maß hat. Einmal die wirklichen Abhängigkeitsfaktoren, wie bei Alk. oder anderen berauschenden Substanzen die einen High werden lassen, und zum anderen, die Absetzerscheinungen. Man also quasi gar nicht high ist, sondern diese Symptome nicht mehr haben will, und somit wieder was einwirft.
Meine persönliche Erfahung von Tavor zielt eher auf 2. Ab. Als ich aufgrund der schlimmen PAs gar nicht mehr das Haus verlassen konnte, ging ich freiwillig in die Psychiatrie. Dort war das Mittel der Wahl um die Patieten erst einmal ruhigzustellen 3x täglich tavor über mehrere Tage. Länger wurde es aus Abhängigkeisgründen nicht verabreicht.

Ich selbst bin ja kein Fan von Medis, schon gar nicht wenn es solche Hammer sind... Ich hab auch echt wahnsinnige Angst vor Nebenwirkunen, nachem das Einschleichen und Ausschleichen des AD's damals der Horror waren.
Jetzt sitze ich hier, hab vor einer Stunde das Medi genommen, allerdings nur 1/4 statt 1/2. Bin halt ein Angsthase seither. Bin jetzt etwas angespannt, wegen den evtl. Nebenwirkungen. Was eigentlich auch total doof ist, nehme ein Medi das Angstlösend wirken soll, und bin jetzt durch die Einnahme (Angst vor der Angst) angespannt

15.11.2016 23:31 • #15


Tavor macht nicht High, also warum einwürfeln wenn man nichts hat?
Tavor ist somit in jeder hinsicht nicht vergleichbar mit Substanzen die in irgendeiner Form High machen.

Was ich bei mir bemerkt habe das ich mal eine Woche wirklich angefangen habe das Zeug präventiv einzuwerfen.
Nach dem ich mitbekommen habe das sich meine Dosis erhöht hat, habe ich gedacht moment mal.
Seit dem arbeite ich weniger und ich habe weniger PA und bin weniger angespannt.
Seit dem liegt meine Wochendosis bei 1/4 bis 1/2.

Diese Dosis soll so gering sein das man bei Absetzung kein Turky bekommt. Es gab auch mal 2 Wochen wo ich gar nichts eingenommen habe.
Nebenwirkungen gibts ne Menge, aber solange keine da sind ist doch alles gut. Wie gesagt ist das nichts was man täglich einnehmen darf.

Die Anspannung kommt von irgendwoher, und die kriegt man auch irgendwie weg.
Sei es mit weniger Arbeit, Vermeidung gewisser Orte oder gewisser Dinge die man macht.

Bei mir ist es die Arbeit der Erfolgsdruck und die Ruhelosigkeit.
Ich muss alles entspannter angehen, es nicht notorisch perfekt machen wollen und mein Leben läuft nicht mehr so angespannt ab.

16.11.2016 07:16 • #16


Vonnie006
Ja genau, Tavor macht nicht high. Aber wenn man es regelmäßig nimmmt, werden die Absetzerscheinungen sehr unangenehm.
Wir hatten einige in der Klinik, die danach mit den Erscheinungen zu kämpfen hatten. Was ich persönlich unverantwortlich als Arzt finde. Denn die Menschen dort kommen ja schon mit großen Problemen dorthin und bekommen quasi noch eins aufgebürdet. Da gibt es sicher auch noch andere Akutmedis auf die man zurückgreifen kann.

Wenn du ja selbst den Blick darauf behälst, das du nicht anfängst das Zeug regelmäßig zu nehmen, bist du denke ich auf der sicheren Seite.
Tavor hatte bei mir glücklicherweise auch keine Nebenwirkungen verursacht.
Ich hatte aber auch nur die O,5er gehabt.

So wie ich dich verstanden habe, hast du für dich deine trigger erkannt.
Soweit bin ich noch nicht.
Ich versuche nur, wenn ich merke das mich etwas belastet, mehrere Termine an einem Tag zb. Dem ganzen vorzubeugen, in dem ich mir nur 1 Termin pro Tage lege.
Klappt aber leider nicht immer.

Was machst du denn beruflich? Wenn ich fragen darf

16.11.2016 16:53 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Das Problem ist das andere Mediekamente anders wirken. Die Benzos wirken halt extrem schnell und extrem zuverlässig. Da gehört Lorazepam dazu. Also der Wirkstoff von Tavor.
Mein Hausartzt hat mir wegen die extreme Anspannung Ortoton verschrieben. Ich sollte 3x täglich 2Stück nehmen.
Ich habe mit 3x täglich eine halbe angefangen. Nach 4 Tagen habe ich das Zeug wieder abgesetzt weil das dermaßen aufn Kreislauf schlug.
Die Ärzte in der Klinik haben zwar mehr Ahnung als ich, aber ich finde das unverantwortlich wenn man den Leuten täglich ne Dosis Tavor gibt.
Wie gesagt sind das Notfalltabletten. Um den Köroer mittelfristig auf Kurs zu halten verwendet man nicht solche Brummer sondern eher Antidepressiva oder spezielle Anxiolytika.
Das Problem ist aber halt auch das die Antidepressiva und Anxiolytika nicht so schnell und zuverlässig wirken. Aber das brauchen sie auch nicht.
Die Antidepressiva sind dazu da um die Schwelle zur Angst zu erhöhen. Das bedeutet das man sich bei Einnahme, mit Pegel, weitgehend normal fühlen soll. Der Dauerzustand sich labil zu fühlen entfällt und dadurch ist man etwas selbstbewusster. ZUsätzlich erhäht sich wie bereits erwähnt die Schwelle zur Angst.
So wird vermieden das jeglicher kleine Pfurz artikuliert und sich zur Panikattacke formt.

Kumpel von mir der ist täglich auf Tavor. 1mg. Wenns schlimm ist 2mg pro Tag.
Der Arzt hat ihm das so empfohlen. Das ist krass. So richtig glauben kann ich den Ärzten nicht immer.

Der große Trick ist es das man nicht große Mengen Tavor über einen längeren Zeitraum einnehmen muss. Und das funktioniert am besten wenn man einen Cut macht.
Die Chancen könnten sehr groß sein das man nach einer Woche Cut nicht mehr täglich Tavor konsumieren muss weil sich der Organismus so langsam wieder erholt.
Genauso schnell wie man aufn Rücken liegt, kann man sich auch wieder von extremen Ausfällen wieder erholen. Man wird nicht gesund, aber man kann einigermaßen Normal zu Bett gehen und sich bewegen.

Dazu ist Selbstdisziplin das A und O. Wenn ich merke, ich muss mir jeden Tag was reinpfeifen um zu funktionieren, spätestens dann musst du mit allem aufhören, dich erholen, und ein neues Leben organisieren. Und dazu gehört eben auch das man aufhören sollte zu arbeiten. Man wird ja nicht umsonst krank geschrieben. Allerdings fängt es bei der Selbsterkenntnis an. Man muss sich eingestehen das man Probleme hat, und das man eine Pause brauch. Denn das was man gemacht hat, hat ja dazu geführt das man krank geworden ist.

Ich bin selbstständig.
Einzelhandel mit Onlineshop

16.11.2016 17:16 • #18


Vonnie006
Ein Freund von mir mit massiven Flashbacks bekam eine ganze zeitlang 7mg am Tag. Er selbst durfte dann zu seinem eigentlichen Problem noch einen Entzug machen. Das ist echt ne arme Socke.

Ich hab das Notfallmedi gerade wieder genommen, heute 1/2 hoffentlich auch heute ohne Nebenwirkungen
Selbstständig, oh das ist ja meist enorm stressig. Begünstigt deinen Zustand bestimmt noch mehr. Vor allem der Druck, arbeiten zu müssen da ja sonst das Einkommen wegbricht.
Aus diesem Grund kwm für mich Selbstständigkeit leider nie in Frage

16.11.2016 22:22 • #19


Vonnie006
Seit Tagen geht es mir schon wieder nicht gut. Ich fühle mich einfach schlecht und ich merke, wie das meine Anspannungszustände fördert.
Oder kommt das Unwohlsein durch die Anspannungszustände?
Jetzt jedenfalls ist mir gerade nach heulen zumute. Gestern Abend hatte ich plötzlich hier beim lesen fast eine Panikattacke. Ich musste raus an die Luft.
In letzter Zeit mehren sich wieder die Anspannungszustände und Panikattacken. Und ich weiß nicht wieso

24.11.2016 14:55 • #20



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