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Ich habe mich schon vor etwas längerer Zeit mit PMS beschäftigt, da ja fast jede Frau die Veränderungen vor und während der Periode kennt. Bei vielen Frauen sind die prämensturellen Beschwerden, besonders die psychischen recht erheblich. Ich selbst habe das bei mir mal beobachtet und ca 2 Wochen vor der Periode kann ich eine drastische Verschlechterung meines Zustandes bemerken der dann mit dem einsetzen der Periode und den damit verbundenen Schmerzen seinen Höhepunkt findet.

Ich frage mich, auch wenn es vll weithergeholt ist, inwiefern PMS der Auslöser des "traumatisierenden" ersten Angstanfalls gewesen sein könnte, da ja erheblich mehr Frauen unter Agoraphobie und Angstzuständen leiden und die Periode erheblichen Einfluß auf unser Seelenleben/hormonellen Haushalt/Körper. Regelprobleme werden ja meist eher belächelt aber ich denke das sie unterschätzt werden. Gibt ja viele Männer die meinen sie sind mit 2 Frauen verheiratet, 2 Wochen vor der Periode die eine und 2 Wochen nach der Periode die andere.

Hatte in dem Zusammenhang mit PMS letzt etwas interessantes gelesen, Östrogendominaz, sollten sich die Frauen mal anschauen, ich mache mir da irgendwie nun meine Gedanken.

Nicht das ich es für ursächlich halte, nur frage ich mich wie groß der Einfluß wirklich ist, inwiefern die "Lösung" des Problemes dort zu suchen ist. Nicht das ich nun meine ich lasse mir meinen Hormonspiegel ausgleichen und dann bin ich Angstfrei, dafür ist man schon viel zu verstrickt im Angstschema, nur ob es bei rechtzeitiger Erkennung, so manche Angstkarriere vielleicht verändert hätte, weil ich hab mich nie in dieser hinsicht untersuchen lassen.

Was meint ihr, was sind eure Beobachtungen mit PMS ?

06.12.2011 13:08 • 13.02.2021 #1


63 Antworten ↓


Grade noch etwas interessantes über Östrogendominaz bzw Progesteronmangel gefunden

finde dort den Absatz über all die psychischen Beschwerden sehr interessant.

Nicht davon stören lassen das es häufig mit Wechseljahren in Zusammenhang gebracht wird, kann Frauen jeden Alters betreffen und wohl auch Männer.

06.12.2011 14:37 • #2



PMS als Auslöser für Angststörung?

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Noch einwenig über die verschiedenen Klassifizierungen von PMS und verschiedene Infos.

06.12.2011 17:45 • #3


hallo mira,

bei mir sind die ängste während der periode ganz schlimm ... vorallem ausgelöst wegen der blutung ... das hängt bei mir aber mit der geburt meiner tochter vor 7 monaten zusammen ... nach der geburt meiner tochter gab es komplikation wo ich fast noch verblutet wäre ... deshalb bin ich während der periode noch depressiver als sonst und die todesängste und panikattacken sind ganz schlimm ... aber ich denke auch des es sonst ein hormoneller zusammenhang ist ...

lg

09.12.2011 21:09 • #4


Hallo Mira,

Ich finde es sehr interessant dass du gerade diese Brücke zwischen PMS und der Angst geschlagen hast und ja, mir geht es ähnlich. Ich leide sowieso schon unter einer Schilddrüsen Dysfunktion, meine Hormonhaushalt ist also eh schon durcheinander. Tatsächlich fiel meiner Mutter auf, dass ich eine Woche vor der Regel schon anfange unruhiger zu werden und auch die depressiven Verstimmungen (Symptomatik der Schilddrüse) zunehmen. Die ersten 2-3 Tage der Regel will ich dann kaum raus, habe versträrkt Angst von Menschenmassen und der Innenstadt.
Tatsächlich musste ich vor 2 Jahren meine Pille (Aida) absetzen, da ich über 32 von 51 Nebenwirkungen hatte, die im Beipackzettel standen, obwohl mein Gyn darauf geschworen hat, dass mein Zustand nicht mit der Pille zusammen hing. Trotzdem habe ich sie dann selbstständig abgesetzt und siehe da: Ca. 3 Monate später ging es mir schon erheblich besser.
Ich werde mir nun deine Artikel mal durchlesen und bin gespannt, ob es anderen Frauen hier ähnlich geht.

Lg, Pebbels

10.12.2011 13:45 • #5


Hallo,

dank euch für eure Beiträge. Ich persönlich leide halt unter starker Agoraphobie und stelle mich seit geraumer Zeit dieser Herrausforderung und mir ist da dann irgendwann dieser enorme Anstieg meiner Symptome und der Abstieg meiner allgemeinen Verfassung aufgefallen. Ich leide recht stark unter PMS und kann es teilweise in den direkten Bezug mit meinen Ängsten bringen, die nach der Periode kaum noch vorhanden sind, ebenso wie die Depressionen. Als ich mich dann auf die Suche machte traf ich halt auf diese Geschichte mit der Östrogendominanz, was nicht bedeutet das man davon zuviel produziert, sondern das Progesteron fehlt und ein Progesteronmangel sehr typische Angst und Paniksymptome mit sich bringt. In Deutschland scheint es wohl ein recht unbekanntes Problem zu sein und man müsste solch einen Test bei einem Arzt machen lassen der auf Hormone spezialisiert ist und dieser Test muss wohl mehrmals erfolgen um zu erkennen ob ein Progesteronmangel vorliegt.

10.12.2011 14:18 • #6


Hallo noch mal,

Ich habe mich heute mal schlau gemacht und zwar ist es so, dass eigentlich jeder Gyn eine Hormonbestimmung durch Blutabnahme durchführen kann. Davon ausgehend, kann man sich dann auch die richtige Pille verschreiben lassen, die Prozentual auf alle Hormone abgestimmt ist; Also eher Progesteron-, Gestagen- oder Östrogenlastig.
Weiter habe ich mir heute selber etwas homöopathisches in der Apotheke besorgt, was richtig gut helfen soll: Mönchspfeffer bzw. agnus castus. Das soll gegen PMS helfen, richtet sich aber nicht nur gegen die physischen sondern eben auch auf die psychischen Störungen die damit einher kommen können: Depressionen, motivationslosigkeit, Schläfrigkeit, Ängste..
Ich werde das jetzt ein paar Monate nehmen, die Apothekerin meinte, damit müsse man eine Kur für 3-6 Monate machen, pendelt sich dann alles wieder ein kann man es getrost sein lassen.
Vielleicht ist das ja auch was für euch?

Lg, Pebbels

12.12.2011 19:59 • #7


Hallo alle zusammen, bitte helft mir und zwar leide offensichtlich an pms zumindest würde jedermal passen 10 Tage ca vor der periode fängt es an einmal Magen Darm Verstopfung,aber Agressives Verhalten und dieses Monat sehr heftig, Herzrasen,herzstolpern Brustschmerzen Rückenschmerzen,habe jetzt noch 4 Tage zur Periode und könnte verrückt werden Panikattaken kommen jetzt fast stündlich. Bitte gebt mir eure Erfahrungen das ich mich beruhigen kann. Danke euch und Liebe Größe aus Österreich

10.01.2018 18:35 • #8


Ich leide auch unter PMS und mich ärgert am meisten dass es so runter gespielt wird. Mein FA belächelt mich immer nur und meint ich soll halt schwanger werden wenns mich so stört. Teilweise bin ich auch echt arbeitsunfähig und da hat natürlich auch kein Arbeitgeber einmal im Monat Verständnis...auch Frauen die das nicht kennen sagen man soll sich nicht anstellen. Ne Freundin von mir hat leichtes ziehen...ich hab ab zyklus Tag 18 Übelkeit, Schwindel, Darm Krämpfe bis hin zu Durchfall, Migräne und ich könnte nur heulen und alles ist hoffnungslos.....

11.01.2018 10:04 • #9


Hallo bei fing es ca vor einem halben Jahr an zumindest merke ich es daran weil ich jedes Monat unterschiedliche Symptome hatte was ich nicht ein ordnen konnte,dann hab ich mir eine App herunter geladen und dann immer bemerkt das es zu dem Zeitpunkt wo der eisprung war es anfing und Jetzt ist es so das ich herzrasen herzstolpern und total ängstlich bin

11.01.2018 10:12 • #10


Hallo Zusammen,

ich habe heute so kein Bock auf nichts. Ich habe ganz schlimme Unterleibsschmerzen und die periode kommt erst in 6 Tage laut Kalender. Der untere Rücken ist auch total schmerzhaft. Jetzt setz ich mich selber unter Druck geh raus wenigstens einkaufen aber ich habe einfach keine Lust und Kraft. Ist das normal in dieser PMS Zeit und was macht ihr dann. Ich will einfach nichts tun aber dieser innerliche Druck und diese Gedanken. Kannst doch nicht nur auf der Couch liegen, fernseh glotzen, so faul sein undundund.. Wie Gliederschmerzen und ob man Fieber hat ganz extrem diesen Monat.

31.01.2020 11:01 • #11


Hab ich auch gerade. Ich nehme Progesteron D4 und werde es heute erhöhen.
Frauenmanteltee trinke ich in der 2 Hälfte täglich 2 Tassen.

31.01.2020 11:29 • x 1 #12


Ich hab zwar keine Schmerzen, aber ebenfalls absolut kraftlos und lustlos. Muss mich zwingen den Haushalt zu machen und zur Arbeit nachher zu gehen. Setz mich da genauso unter Druck:/

31.01.2020 11:45 • x 1 #13


Ich glaube dieser Druck verschlimmert alles aber den kann man nicht so einfach abstellen.. Wenn ich arbeiten müsste heute hätte ich mich krank gemeldet definitiv..

31.01.2020 11:50 • #14


Ich habe in der Zeit auch noch extrem hohen Puls, was mich wahnsinnig macht und in Angst versetzt

31.01.2020 20:48 • #15


Hab ich zur Zeit auch. Mehr am Abend als am Tag. Hab aber noch ne Woche bis zur periode.

31.01.2020 20:49 • x 1 #16


Zitat von Lara1204:
Hab ich zur Zeit auch. Mehr am Abend als am Tag. Hab aber noch ne Woche bis zur periode.

Ja das ist es man weiss nicht woher die Angst kommt von der periode oder von dem auslassen der Tablette.. Schlimm und Unterleibsschmerzen und ich habe noch 6 Tage ungefähr hoffe die kommen morgen schon. Ja puls hoch Blutdruck hoch weinerlich ängstlich alles

31.01.2020 20:53 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von FreyaA:
Ich habe in der Zeit auch noch extrem hohen Puls, was mich wahnsinnig macht und in Angst versetzt

Ging es denn mit der Arbeit bei dir heute

31.01.2020 20:54 • #18


Laura1204. Bei mir ebenfalls besonders abends. Und ich hab heute auch noch nachtschicht. Ich habe noch 4 Tage bis dahin. Interessanter weise hatte ich es unter der Pille nur morgens bis mittags, danach ging es. Ohne Pille ist er tagsüber zwar hoch, aber zum Abend noch höher. Im Sitzen hab ich 90-100 und sobald ich mich nur ein wenig bewege, schießt er richtig hoch. Normalerweise habe ich einen Ruhepuls von 69. Und nun sowas. Wie ist es bei dir? Ich bekomme echt Angst davon.

31.01.2020 20:55 • #19


Seitdem ich die Pille nicht mehr nehme ist überhaupt nichts mehr so wie vorher. Ich denke auch das ich vom Absetzen der Pille so ein Angsthase geworden bin.
Wie hoch mein Puls am Tag und Abend ist weiß ich nicht. Aber ich merke das. Bei mir fängt das so an den 21.Zyklustag alles an. Führe Tagebuch. So kann ich vieles besser einordnen was mir dann weniger Angst macht.

31.01.2020 20:58 • #20



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