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kopfloseshuhn
Hallo liebe leute. Das hier ist mein erster Beitrag hier.
Ich möchte von euch mal etwas wissen.... aber ich hole ein wenig aus:

Ich bin 39 Jahre alt und schwer traumatisiert. Hab also schon einiges durch auch an Psycho-Diagnosen.

Bisher hatte ich wohl eher so Typ "Angstattacken" durch eine generalisierte Angststörung...also mit "anschleichen" dr Angst. Gemerkt ich hab Angst und aufschaukeln bis zur Panik.
Kenn ich, komm ich mit klar. Seit vielen vielen Jahren. Und hatte es eigentlich gut im griff und schon ewig keine Angst attacke mehr gehabt. dachte ich.

Die letzten Jahre kam von Außen einiges auf mich zugestürmt. Viel Stress, viel Trigger, viel Angst, Anspannung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Angst "was kann ich noch ohne Probleme zu mir nehmen"....

So und irgendwann Bumm... ich wusste nicht wie mir geschieht...
Also ich hatte auch eine Reentry Tachykardie mit anfallsartigem Herzrasen (Frequenz über 240) und dachte dann...aha wieder so eine...
Die wurde letztes Jahr per Herzkatheter verödet.

Aber es bleiben so "komische Anfälle" die niemand einordnen konnte. Ich auch nicht.

Ist das Panik? Kennt ihr das auch so?
Dass bevor die Angst gefühlt kommt, der Puls erstmal hochschnellt (so mitten aus dem Nichts) und der Blutdruck in astonomische Höhen schnellt? Und dann eigetnlich erst der Rest kommt wie Angstgefühle, Zittern, nasse Hände, Wüste-Sahara-Mund....

Nach ca 15 Minuten ist der Spuk dann vorbei.

Ich weiß halt nie ob die Angst wegen dem Puls kommt (triggert ja irgendwie auch Angst) oder umgekehrt.

Also ich hätte gerne eure Erfahrungen.
Vielen Dank dafür schon mal. und liebe Grüße von einem kopflosenhuhn

22.02.2017 11:31 • 28.03.2017 #1


70 Antworten ↓


monochrom
Jupp, meine Pumpe ist immer der erste Indikator für eine Attacke!

22.02.2017 12:06 • #2



Panik? Läuft das so ab?

x 3


petrus57
Ich bekomme oft Angstattacken wenn mein Herz verrückt spielt.

22.02.2017 15:58 • #3


kopfloseshuhn
Danke mono.
Sonst kennt das keiner so? Keiner zack bumm puls auf 160....blutdruck unter der decke?
Jetzt muss ich mich doch fragen ob ich ein anderes problem hab....?

22.02.2017 18:09 • #4


Robtop28
Hi.

Kenne ich ebenfalls ganz gut.
´
Mir wurde es so erklärt, dass es die " Angst vor der Angst" ist. - Unterbewusst und somit subtil tingelt sich der Gedanke an die nächste Attacke mit durch deinen Tag.
Irgendwann schwappt das ""Fass" über und äußert sich in Symptomen, die normalerweise erst bei der eigentlichen Panik aufkommen.
Hatte auch oft Herzrasen und/oder Schwindel aus dem "Nichts" und dann kam die Panik auf, was dann alles verstärkte.

Es ist schwer seinem Körper zu vertrauen und zu akzeptieren, dass da "nichts" ist, wenn organische Untersuchungen zu keinem, bzw. zu einem "guten" Ergebnis führen, man selber aber solche Attacken verspürt.

- Arbeite selber daran

22.02.2017 20:01 • x 1 #5


kopfloseshuhn
danke Euch!
So schlimm es auch ist, es tut immer gut, nicht allein damit zu sein!

Ich hab nun schon einiges hier gelesen (und muss mich auch noch vorstellen aber vielleicht verbinde ich das dann mit diesem thread....) und mir wird grad bewusst wie arg ich eigentlich angstgesteuert bin.
Meine wichitgsten Menschen wissen zwar über vieles Bescheid aber doch nicht im Einzelnen.
ich hoffe, es ist okay, erstmal hier meine Gedanken und meine geschichte mit euch zu teilen?

Angst vor der Angst ist sicher ein großer Faktor. ich glaube manchmal selbst meine Angst hat angst vor der Angst.... Gaga ulala....
Vieles hat einen ernsten Hintergrund, einiges hat sich verfestigt.

Wenn man aber von der ersten Panikattacke spricht, ist die Angst vor der Angst sicher nicht begründet. Eher sowas wie ständige Sorgen, Stress, extreme Anspannung bis hin zu Wirbelblokaden, Immer Angst um sich, den Körper, alle die man liebt. Immer Angst immer Angst.

Mein Notfallkoffer in der Handtasche ist recht groß, ich hasse einsame länder und wäre letzes jahr in Dänemark schon fast vor Angst gestorben (1 Std fahrt bis zum nächsten Krankenhaus),
Ich lutsche nicht gern Bonbons weil ich im Nottall, wenn ich umfallen würde zusätzlich ersticken könnte, gehe nicht gern allein in der Wohnung in die Badewanne, da könnte ich ertrinken.
Und viele tausend andere Dinge mehr
Meine Ausbildung als Arzthelferin hilft mir nur inso fern als das ich noch viel mehr weiß was alles im schlimmsten fall sein könnte....

Aber Arbeiten war ich schon seit 2003 nicht mehr. Rente.
chron. kompl. ptbs
Dissoziation, generalisierte Angsstörung, Zwangsstörung pipapao

Aber so richitge Panikattacken aus dem Nichts sind halt neu. Und nun beschäftige ich mich damit. das hilft mir auch. Es hilft schon nicht mehr zu fagen"was stimmt mit mir nicht" sondern "es ist "nur" Angst...

Aber ich dreh mich im Angstkreisel. Angst vor der Angst. Schon morgens mit schweißnassen Händen und Füßen aus dem Bett zitter ich mich durch den Vormittag.

Die erste PA hatte ich dieses Jahr 2 Wochen nachdem mir mal schwindelig war (zu wenig gegessen etc) und ich mich ständig gefragt hatte "was ist denn nun schn wieder los"? So eine kleine Sache kann mich völlig raus bringen und direkt in die Todesangst hinein. Wobei ich davon real schon viel erlebt habe. Also auch noch eine Verknüpfung in real erlebte Todesangst.
Voll komplex.

Ich saß eigentlich hier gemütlich am PC, steh auf mit der inneren Ansage "so jetzt mussste aber mal loslegen mit dem haushalt" und Wumms. Puls 160, Blutdruck 230 im oberen Wettz.
Ich Panik...da richitg Angst bekommen. Wieder an die herzgeschichten gedacht (die mir auch noch eine leichte herzneurose eingehandelt haben) und nach der zweiten Attacke ins KH da wo verödet wurde.
Durchgecheckt...alles ok.
Bis auf eine dumme ärztin die keine Ahnung hatte und mir nochmal Panik eingejagt hat mit der geschichte ich bräuchte vielleicht nen herzschrittmacher. hat sich aber als nichtig heruasgestellt.
Aber seither (6 Wochen) nun drehe ich mich in meiner Angstspirale und kämpfe um normalität.

Eigentlich kenne ich vieles, das mir hilft und kann es auch anwenden. Aber
Aber ich komme mit der Hilflosigkeit und Kontrollosigkeit nicht klar. keine anschleichende Angst= keine Kontrolle.
Hintrrücks.
Alles gemein.

So viel getextet. danke euch fürs zuhören und ich hoffe, ich kann mich demnächst revanchieren.
LG kolohu

22.02.2017 21:20 • #6


cube_melon
Hallo Huhn,

verstehe mich bitte richtig. Musste schon bei dem einem oder anderen Satz ein wenig grinsen. Auch bei deinem Nick
Denke ich habe ihm groben verstanden was Du sagen willst.

Du solltest verstehen, dass dieses Herzleiden ein Trauma auslöst haben kann.

Das Unterbewusstsein will uns vor Schaden und Schmerz bewahren. Das ist eine evolutionäre Funktion.
Es ist auch weit schneller als das Bewusstsein. Es hat lange vor dir entschieden das es sich in Gefahr glaubt.
Dieses Trauma kann die allgemeine Grundstimmung des Angstzentrums so verändern, dass es grundlegend empfindlicher reagiert.

Es bewertet alles was der Körper wahrnimmt. Innen wie auch die Sinnesreize.
Denkt es aus irgendeinem Grund das es in Gefahr ist, steigt der Stresslevel im Körper. Bei erreichen der Angstschwelle werden unter anderem ein Gemisch aus 80% Adrenalin und 20% Noradrenalin im Körper freigesetzt. Angst einsteht, eine Panikattacke kann erfolgen.
Aus bewusster Angst vor der Angst, kann man sich da noch rein steigern. Es kann eine Spirale entstehen.

Der Körper stellt in dem Moment eine riesige Menge an Energie zur Verfügung um für einen vermeintlichen Flucht, Kampf oder Tod bereit zu sein.
Dies baut sich innerhalb der Panikattacke ab.
Generell ist dies ungefährlich. Ausnahme - als Beispiel wenn man am Steuer eines Wagens sitzt.

Hast Du schon ein Mal über eine Traumatherapie nachgedacht?
In dieser würden dir auch Werkzeuge beigebracht um langfristig den Stresslevel in deinem Körper zu senken und kurzfristig mit den Panikattacken umzugehen.

Da Du das Wort "Trigger" verwendest - warst Du schon in Psychotherapie?

Gruß
Cube

22.02.2017 21:46 • x 2 #7


Huhu kopfloseshuhn
Ich bin online, weil ich mich hier im Forum durch lesen beruhigen wollte. Hatte gerade eben genau so einen von dir beschriebenen Anfall. Fing mit Herzstolpern an, dann ist mir heiß geworden. Blutdruck auf 200/100 und dann erst geht es los. Ich weiß,dass der Blutdruck bei mir die Attacken auslöst. Dauert auch nie länger als 15 Minuten. Danach bin ich immer total groggy und könnte sofort einschlafen. Läuft bei mir jedes Mal so ab. Ich werde nie an den Sch*beep* gewöhnen.
Am meisten nervt mich auch, dass ich Ü-BER-HAUPT keine Kontrolle darüber habe,grrrrrrrrrr.
Naja, Willkommen hier. Du hast ja nun schon festgestellt, dass man hier viele Leute findet, denen es genau so geht, wie dir. Und das zu lesen, hilft ja schon
Greetz Gäbchen

22.02.2017 21:47 • #8


kopfloseshuhn
huhu!

@Cube
Zitat:
verstehe mich bitte richtig. Musste schon bei dem einem oder anderen Satz ein wenig grinsen. Auch bei deinem Nick
Denke ich habe ihm groben verstanden was Du sagen willst.


Hey absolut verstehe ich das richtig. Das ist auch gut so. Ein bisschen (schwarzer) Humor ist nötig und ich nutze den auch selbst.

Was das verstehen angeht... Ich versuche immer nicht ellenlange Texte über mich zu verfassen und dabei geht manchmal das verstehbare unter. Das merke ich meist erstmal nicht.
Also ruhig immer fragen.

Zitat:
Du solltest verstehen, dass dieses Herzleiden ein Trauma auslöst haben kann.


Ja absolut das war ein Trauma! Ich hab bei der ersten Attacke gedacht "jetzt hat meine letzte Minute geschlagen" Es war der Horror!
Ein zusätzliches Trauma hat mir dann wohl auch die Ablation (herzkatheter) beschert.

Es ist auch tatsächlich so, dass seither immer die Panikattacken im selben Quartal losgehen. Dieses Jahr fast taggenau wie letztes Jahr.
Körpergedächtnis.....

Zitat:
Hast Du schon ein Mal über eine Traumatherapie nachgedacht?


Nicht nur nachgedacht. Ich mache seit 2003 Therapie. Mal mehr mal weniger gute. Seit einigen Jahren aber (mit unterbrechungen ) enie sehr gute Therapeutin die ich sehr sehr schätze. Fachlich wie menschlich.
Auch war ich bereits 2x stationär zur Traumatherapie und auch jetzt warte ich gerade auf einen freien Platz um damit weiter zu machen.

Allerdings ist meine Geschichte so lang und komplex und ich kann bis heute nicht sicher sein, in Sicherheit zu sein (Sektengeschichte), dass das mit "Stresslevel senken" etwas schwierig ist.

Hi Gäbchen
Hast du dich dann gestern noch beruhigen können?

Dieses heiß werden sehe ich ja immer als Adrenalineinschuss an. Manchmal merke ich das vorher, bevor es los geht. Aber nicht immer.
Ist das gleich Gefühl, wie wenn man sich tierisch erschreckt oder so. Daher denke ich, das passt.

Könnte es auch sein, dass wir Panikler einfach fast alle ein gesteigertes Bedürfniss nach Kontrolle haben?

Ist schon richtig gemein, dass man uns die auf dem Weg "klaut".
Man könnte ja auch sagen, es ist der Weg. Der Weg geht immer durch die Angst (sagt meine Thera) und ein lernprozess.

Aber ich verabscheue es!

Liebe Grüße, kopfloseshuhn

23.02.2017 10:54 • #9


monochrom
Du hast übrigens eine zauberhafte Art zu schreiben und einen tollen Nickname!
Ich glaube nicht, dass Du dich selber so aufgegeben hast, wie man im ersten Moment denken könnte, wenn man von Frührente und co hört. Find ick jut

Die Angst vor der Angst (und das ist der erste Schritt) ließ bei mir nach als ich nach der 100.en Attacke merkte dass mir doch nichts passiert. Damit wusste ich dass ich erst mal vor der Attacke selbst keine Angst haben muss. Dann erst konnte ich mich den Ängsten selber stellen.

LG, mono

23.02.2017 11:00 • #10


kopfloseshuhn
danke mono
Du schreibst aber auch sehr lieb!

Nein, aufgeben ist keine Option! Ich bin Kämpferin und ich habe nicht all den Mist in meiner Kindheit überlebt um nun an den Folgen kaputt zu gehen. dann wär all das sinnlos gewesen.
Die Rente hat mir insofern geholfen, aus dem Leistungsdruck, dem ich eh nicht gerecht werden konnte, auszusteigen. Es war ein harter Schlag - zuerst. Ich wusst nicht mehr, wofür aufstehen....Und hab mir dann meinen Sinn selbst gesucht und leite zB ein Forum für traumatisierte Menschen, bin kreativ, schreibe Songtexte und komponiere.

Ich habe einen wundervollen Mann. Wir haben uns vor 4 Jahren vom Fleck weg geheiratet und sind immernoch verliebt ineinander.

Ja man muss ja auch mal die positiven Seiten erwähnen.

Ich hoffe, ich muss nicht erst noch 80 Attacken erleben bevor ich aufhören kann, morgens so aufzustehen, wie es derzeit der Fall ist.
Wenn Panik dann immer morgens (seltener abends). Das hat sich auch son ein bisschen eingegraben.
Zwischen am Sofa festwachsen und erstarren und als kopfloseshuhn durch die Wohnung flattern und versuchen....tja was?....meinen Kopf zu finden - wahrscheinlich....

23.02.2017 11:16 • x 1 #11


monochrom
Hast Du mal probiert deine Morgenroutine komplett umzustellen? Das hat mir zB geholfen die negativen Gedanken beim Aufstehen zu vertreiben. Auch ToDo-Listen für den Tag können helfen klar zu sein und sich nicht zu verzetteln (das begünstigt ja gern mal eine PA)...

23.02.2017 11:21 • x 1 #12


petrus57
Bei mir ist es mit der Panik morgens auch immer am schlimmsten. Bei mir macht es sich durch Aufregung und starkem Schwitzen bemerkbar. Aber ich weiß selbst, dass es nur meine Gedanken sind, die mich krank machen. Habe leider noch keinen Weg gefunden das zu durchbrechen.

23.02.2017 11:31 • x 1 #13


monochrom
Zitat von petrus57:
Habe leider noch keinen Weg gefunden das zu durchbrechen.


Wie schon vorher geschrieben: ändere mal deine Morgenroutine und beginne deinen Tag komplett anders. Meistens ist man dann so darauf konzentriert dass man die Angst vergisst!

23.02.2017 11:38 • #14


kopfloseshuhn
Aber aber aber....ist das nicht vermeidung?
In geringen maße mach ich das also ein bisschen anders aber es hilft nicht.

23.02.2017 11:44 • #15


monochrom
Das ist doch keine Vermeidung, du kannst ja die gleichen Dinge wie immer machen, nur in anderer Reihenfolge. Z.B. binich damals immer zuerst ins Bad gegangen und habe mich fertig gemacht. Bei der Umstellung aber habe ich erst in Ruhe gefrühstückt und bin dann ins Bad gegangen. Erst mal war der Morgen viel entspannter und außerdem war es mal etwas "aufregend" die Routine zu durchbrechen!

23.02.2017 11:46 • x 1 #16


bei mir ist es morgens auch immer am schlimmsten.
Nur nicht wieder die gleichen Gedanken denken,die man schon am Vortag hatte.
Genaugenommen geht es den Abend vorher schon los,dass ich mich vor dem Tagesbeginn fürchte.

Vom Verstand her weiss ich,dass ich damit die nächsten Angstzustände schon programmiere aber ich kriege diesen Kreislauf einfach nicht unterbrochen.
Gehe daher nächsten Montag in eine psychosomatische Klinik.
Es kann ja nurnoch besser werden.

23.02.2017 11:55 • #17

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monochrom
Zitat von Flame:
aber ich kriege diesen Kreislauf einfach nicht unterbrochen.


Hast Du mal zum Aufwachen ein Hörbuch oder eine Geschichte gehört? Vielleicht fesselt dich das mehr als deine eigenen Gedanken?

Viel Erfolg in der Klinik und alles Gute für dich

mono

23.02.2017 12:28 • x 1 #18


kopfloseshuhn
Okay dann versuche ich es mal....irgendwie ganz anders zu machen, morgens.
Allerdings befürchte ich, dass mein Kopf bereits weiß, dass mich das nicht rettet

Ja ich höre viel Hörspiele. Und stehe meistens morgens grad entweder mit nem Hörspiel auf oder Musik oder mach den TV an. Schon um nicht das gefühl zu haben, allein zu sein. Stille ist am schlimmsten.
Zitat:
Nur nicht wieder die gleichen Gedanken denken,die man schon am Vortag hatte.
Genaugenommen geht es den Abend vorher schon los,dass ich mich vor dem Tagesbeginn fürchte.


da gehts mir ein bisschen anders.
Abens gehts mir oft gut. Ich gehe mit einem relativ ruhigen Gefühl ins bett. Weil ich es geschafft hab, mich den ganzen Tag lang davon zu überzeugen, dass es ja "nur" Angst ist und mir gar ncihs passiert.

und morgens wache ich auf und dann plumps - der erste Gedanken oh nein....bitte heute keine Angst...und wuuusch...schon im bett noch sind die Hände nass und die Füße und dann klapper ich mich bis mittags durch den tag und krig nichts geschafft. dann bin ich so erschöpft, dass ich ein Mittagsschläfchen brauche und dann kommt schon mein Mann heim.
Effekktiv geschafft : fast nix.
das macht mich auch fetig.

Manchmal schaffe ich es mich mit singen und putzen auf "normal Null" zu setzen und dann flutscht es auch. Nur gelingt das nicht immer. das Rezept um an den Punkt zu kommen hab ich nicht.

Ich hab allerdings eine fette Empfehlung für Angsthasen: Ein Hörspiel (für Kinder aber egal):
das heißt "Mamas Liste"
Und handelt von einer überängstlichen Mama die ihr Kind mitansteckt was sie alles nicht darf nur schon weil "könnte". vermeidung hoch 10.

Und immer weiter bis zum Ende wird einem etwas klar. und es ist wundervoll!

23.02.2017 12:40 • #19


monochrom
Zitat von kopfloseshuhn:
Ein Hörspiel (für Kinder aber egal)


Ich höre oft zum Einschlafen die Hörspiele aus meiner Kindheit! Bei Youtube gibt es einen ganzen Channel der die DDR-Kinderhörspiele digitalisiert hat. Ich kann heute noch alle mitsprechen und fühle mich dann wieder wohlig warm und geborgen wie als Kind

23.02.2017 12:47 • #20



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