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3

H

hayyan
Mitglied

Beiträge:
52
Themen:
15
Mitglied seit:
Hallo Ihr lieben,

hoffe es geht Euch alle einigermaßen gut, ich leide seit einem Jahr unter eine Angststörung, seit 5 Monate bin ich arbeitslos, weil ich einfach starke Symptome bekomme durch die Angst wie Atemnot, das Gefühl ich bekomme bald keine Luft und muß sterben.
Meine Frau hat kein Boc mehr, weil sie und die Kinder dadurch auch leiden, ich hasse es draussen weg von zu Hause zu sein, wenn ich Enge in der Brust bekomme wegen der Angst, deswegen bleibe ich lieber heim.

mache eine Verhaltenstherapie, 7 mal war ich bis jetzt, habe 5 Bücher über angststörung gelesen, es hilft aber nicht so wirklich, 4 Antidepressiver habe ich probiert kann die Nebenwirkungen nicht ertragen, deswegen nehme auch nichts, öfter habe ich auch zu Hause diese Enge in der Brust, aber draussen mit der Angst bekomme ich Luftnot.

Wie geht Ihr damit um? könnt Ihr mal von eueren Erfahrungen erählen, sollte ich trozdem raus gehen? auch wenn die Symptome anhalten und sehr belastend sind!

Ich freue mich auf jeden Eintrag!

Schöne Grüße


Hayyan

17.07.2019 #1


92 Antworten ↓
B

Bernie1970
Gast

Hallo Leidensgenossen,

die in zahlreichen Threads ziemlich identisch beschriebene Symptomatik (Atemnot / Atemaussetzer kurz vorm Einschlafen) quälten mich auch für mehrere Jahre mal mehr, mal weniger.

Vor ca. 8 Wochen war es wieder ziemlich heftig (2-3 Std. fast jeden Abend) und ich ging zur Abklärung zum Kardiologen Befund: Herzseitig alles in bester Ordnung, jedoch vergrößerte Schilddrüse mit Knoten. Die SD-Sache habe ich schon seit ca. 15 Jahren, das ist nichts Neues. Ich nehme keinerlei Medikamente und bin auch nur geringfügig übergewichtig. Vor 4 Jahren hatte ich einen Burnout, vor 12 Jahren eine mittelgradige Depression beides (vermeintlich) durch psychologische Betreuung, ohne Psychopharmaka in den Griff bekommen (teilw. Änderung der Lebensweise).

Bin Ende 40 und konsumiere seit ca. 20 Jahren regelmäßig Alk.. Immer wieder unterbrochen von z.T. längeren abstinenten Wochen/Monaten, um die Leber zu erholen. Was mir immer schon auffiel: Wenn ich viel getrunken hatte, was ich meistens tat (3-5 Halbe B.!), kam es NIE zu diesen Atemnöten beim Einschlafen.

Vor gut einem Monat entschied ich mich, endgültig dauerhaft auf Alk. zu verzichten, da ich den Verdacht hatte, die Trinkerei hätte indirekt negativen Einfluss auf die Atemproblematik. Ich nahm also einen kalten Entzug vor zuhause. Der ging eigentlich sehr locker vonstatten, jedoch wurden die Einschlafapnoen (ich nenne sie hier der Einfachheit halber künftig EA) ab dem ersten Alk. Abend extrem stark, sodass ich 3 Tage lang max. 3-4 Std. Schlaf abbekam. Am 4. Alk. Tag erlitt ich tagsüber eine extreme Panikattacke, die mich per Sanitäter in die Notaufnahme brachte. Da ich noch nie Panikattacken im Zuge von Alk. hatte, konnte ich diese PA nicht als klassisches Entzugssyndrom werten. Inzwischen habe ich mich viel mit Angststörung und Panikattacken und den Ursachen sowie der Therapie beschäftigt und habe diese binnen weniger Tage mit Hilfe eines Buches von Roger Baker sowie diversen Heilpraktikerinnen in den Griff bekommen. In diesem Zuge verringerten sich auch die EAs und sind inzwischen (4 Wochen nach Beginn meiner Heilarbeit) nahezu vollständig abgeklungen. Ich möchte die Maßnahmen und meine Gedanken hierzu gerne mit Euch teilen, in der Hoffnung, dass Euch dies irgendwie hilfreich ist:

Chiropraktik: Ich lasse mir jede Woche 1x von einem Heilpraktiker, der in der amerikanischen Chiropraktik ausgebildet ist, die gesamte Wirbelsäule einrichten. In meinem Fall waren Atlas und Axis (= 1. Und 2. Halswirbel) sowie 2., 3. und 5. Brustwirbel nicht gerade. Die Behandlung dauerte 25 Minuten und ich war nach dem ersten Termin volle zwei Abende völlig beschwerdefrei. Mit einmal ist das aber nicht erledigt, man muss öfter nachjustieren lassen.

Heilpraktiker: Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch (2 Stunden) ließ ich einen Hormontest (via Speichelproben), ein paar Vitalstofflaborwerte sowie einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest (Blut) machen. Ergebnis: Eindeutige Nebennierenschwäche (extrem niedrige Cortisolspiegel, niedriges Testosteron, sehr niedriges DHEA), niedriger TSH-Wert, HPU/KPU positiv, diverse auffällige Mineral- und Vitaminspiegel, starke Unverträglichkeiten auf diverse Nahrungsmittel (in meinem Fall vor allem sämtliche Milchprodukte und diverse Getreidearten, sowie alle histaminhaltigen Nahrungsmittel). Ich erhielt einen ausführlichen Therapieplan (Pregnenolonhaltige Creme, diverse Nebennierenzellextrakte in homöopatischer Potenzierung, spezielle Probiotika für Histaminunverträglichkeit, HPU-Präparat, ein Heilpilzpräparat, eine Creme zur Harmonisierung der Schilddrüsenaktivität, ein Vitamin- und Mineralpräparat, Melatonin D4 als Creme sowie GABA Liposomal).

TCM & Spagyrik: Eine andere Heilpraktikerin setzt mir jede Woche einige Nadeln zur Unterstützung und Stärkung der Nebenniere und stellte mir eine sehr komplexe spagyrische Mischung zusammen (in Form von Globuli), auf die ich m.E. sehr positiv reagiere.

Änderung der Lebensweise: Ich halte ich mich seit Therapiebeginn ziemlich strikt an folgende Vorgaben: - weiterhin kein Alk., kein Kaffee (ich persönlich kann aber koffeinfreien Kaffee in Maßen vertragen), keine Nahrungsmittel die ich nicht vertrage, mittags mind. 30 Minuten Bettruhe, 2-3x wöchentlich leichten aeroben Sport und/oder Gerätetraining, 1x Sauna pro Woche, wenig TV, Meditation (letzteres mache ich schon seit über 10 Jahren). Ab 18 Uhr nach Möglichkeit nichts mehr essen! Ich führe regelmäßig ein Tagebuch bzgl. Energielevel (physisch und mental) sowie Ernährungsauswirkungen sehr hilfreich!

Psychologische Arbeit: Ich zog mich für 5 Tage (nahm Urlaub dafür) an einen ruhigen Ort alleine zurück und suchte nach den Ursachen für die o.b. Panikattacke. Jeden Tag beschäftigte ich mich 2 Stunden damit und schrieb mir vieles auf, was irgendwie das letzte Jahr stark belastend für mich war. Hui, kam da viel zusammen! Mir fiel auf, dass ich dieser Belastungen aufgrund des regelmäßigen Alk. nie richtig gewahr wurde und so auch nie wirklich verarbeitet hatte. In der Rückschau in diesen 5 Tagen konnte ich viele Ursachen, die damit verbundenen Emotionen und die daraus entstandenen Folgen erkennen und annehmen. Sowohl die Ursachen als auch die logischen vorzunehmenden Änderungen für die Zukunft schrieb ich mir auf. Das war enorm hilfreich! Auch das Buch von Roger Baker half mir sehr, die Thematik Panikattacken vollumfänglich zu verstehen und dadurch im Grunde bereits zu therapieren. Begleitet hat mich dabei ein klein wenig mein Psychiater, der mir vor 4 Jahren bei meinem Burnout als Berater zur Verfügung stand. Außerdem führe ich seit der PA immer eine Tablette Tavor 1mg im Geldbeutel mit zur Beruhigung für einen eventuellen Notfall.

Fazit: Jeder Mensch ist individuell und ich glaube, die EAs sind in der Tat multifaktoriell. Ich denke, kein Arzt oder HP kann eine definitive singuläre Ursache hierfür finden und diese gezielt ausschalten. Das können wir nur selber aber wir müssen unbedingt vielseitig (!) aktiv werden (aus allen Rohren feuern), auch wenn der Körper aktuell durch den fehlenden Schlaf geschwächt ist. Ganz langsam, je nach individuellem Vermögen die ersten Schritte tun.

Uns allen wünsche ich Mut und Vertrauen für eine schnelle Genesung!

17.07.2019 10:29 • x 2 #93


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ständige Luftnot - Erfahrungen / körperlich oder Psyche?

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P

Pilongo
Gast

Zitat von Lorelai:
Hi fenjal,

Atemnot (zumindest scheinbar) und Enge im Hals kenne ich auch nur zu gut. Inzwischen habe ich eine Strategie dagegen entwickelt. Habe immer und überall eine kleine Flasche Wasser dabei, denn ich bekomme auch immer so einen richtig trockenen Mund und meine Zunge fühlt sich an, als würde sie im Mund immer dicker werden. So kann ich jederzeit etwas trinken. Außerdem fange ich auch ganz gerne an irgendeine Melodie zu summen. Die Leute gucken zwar doof, aber das stört mich nicht weiter, solange es mir dann besser geht.

LG
Lorelai


Singen und Melodien zu summen hat mir auch immer am Besten geholfen
Am meisten Sing ich dann, oder eher Schreien, so aus voller Kehle.
Was die Andren denken is mir egal, Hauptsache, ich atme wieder normal und unverkrampft und durch das Singen wird man außerdem auch noch heiter gestimmt
Wenn ich Daheim war, bin ich auch direkt auf den Hometrainer und hab mir einen abgestrampelt, bis ich völlig außer Puste war.
Auch das bringt was: Einfach mal den Kreislauf kurz auf Höchstleistung jagen (kann man auch schnell im Büro auf der Toilette heimlich erledigen), dann weiß man erstens, dass man gesund ist, sonst tät man das ja gar nicht schaffen, und zweitens wird die Atmung dann wieder normal.

Man mag das kaum denken, aber die Psyche kann einem da einen enormen Streich spielen.
Wenn man das Gefühl hat, dass man nicht richtig durchatmen kann, dann kann man's auch nicht.
Ich hatte mal 3 Tage lang das Gefühl, keine Luft zu kriegen, und war dann sogar in der Notaufnahme und ich dachte wirklich, das war's jetzt, dass ich sterbe, so schlecht bekam ich Luft.
Und was war? Nix.
Das Singen hat mir wirklich sehr geholfen, diese Beklemmtheit zu vertreiben, und der Sport eben.

Am Besten einfach so viel wie möglich ausprobieren oder kreativ werden -irgendwas hilft dann schon, aber es ist bei Jedem was Andres.
Ein Patent gibt's nicht.

Alles Gute,
Pilongo

31.08.2009 22:11 • #14


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Ich habe die (scheinbare) Atemnot seit ein paar Wochen dazu bekommen. Ich neige immer noch dazu, zum Lungenarzt zu gehen und mich zu versichern, dass es nicht organisch ist.....so ganz traue ich mir da noch nicht. Wenn ich es schaffe, versuche ich mich abzulenken und merke dann, dass die Atemnot gar nicht mehr da ist. Entweder mir Entspannungscd's oder Aktivitäten - notfalls Hausputz

Liebe Grüsse und viel Erfolg für Dich

Sommersonne888

#2


H
Hallo sommersonne888,


danke für Deine Antwort, schön, daß Du Dich ablenken kannst wenn die Angst und Luftnot kommt, würde mich auch gerne ablenken, zu Hause finde ich das nicht schlimm, draussen ist es aber schlimm, am schlimmsten ist es wenn ich Auto fahre, der Auslöser war bei mir eine lange Autofahrt von 2 Tage, da bekam ich Atemnot im Ausland, war in der Meinung, daß ich den Tot entgangen bin, es fühlte sich wie ein Herzinfakt, mein Herz schlug unregelmäßig, es fühlte sich wie ein 100 Kilo man auf meine Brust, der Krankenwagen kam, ich bekam ein Beruhigungsmittel unter der Zunge, das Leben ging weiter, 5 Monate später kam die Angststörung, heute gehe ich sehr ungerne draußen, vorallem, wenn es heißt eine Fahrt länger als 10 Km steigt die Angst.
Ich muss mich echt schämen vor meiner Frau, weil ich gerade vor einem Jahr ganz normal gelebt habe, sind überall verreist, jetzt bekomme ich für eine 30 Km Fahrt eine heftige Panikattacke, jedes mal denke dieses mal überlebe ich das nicht, am schlimmsten ist es wenn ich mich so verkrampfe, dann habe ich große Schwierigkeiten Luft zu schnappen.
Der Witz ist, am 2 Juli muß ich genau die selbe Strecke mit dem Auto machen das sind dieses mal 1000 Km mit dem Auto, Rest mit der Fähre, weiss gar nicht wie ich das schaffen soll, wenn die Angst kommt fühle ich mich so gelehmt, kann mich nicht mal bewegen, deswegen muß ich jetzt diese 2 Monate vor der Reise viel üben, es klappt aber nicht so gut!
Ich wünsche Euch alle viel Gesundheit und Mut!

Liebe Grüsse von

Hayyan

#3


S
Hallo Hayyan,

schämen solltest Du Dich nicht dafür. Oder würdest Du Dich schämen, wenn Du ein Bein gebrochen hättest? Die Panik ist eine Krankheit!

Ich habe diese Probleme beim Autofahren auch. Mehr als 20 km Umkreis gehen nicht und dann auch nur an guten Tagen.

Bist Du in Therapie? Ich mache mit meinem Therapeuten jetzt sogenannte Paniktouren. Wir weiten den Radius langsam (!) aus. Das kannst Du sicher auch alleine machen nur neigt man da leicht dazu, zu vermeiden.

Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir eine gute Zeit!

Liebe Grüsse

Sommersonne888

#4


H
Hallo sommersonne888,


danke Dir für Die nette Antwort, ja ich habe auch mit einer Verhaltenstherapie angefangen, leider muß ich das hier in Deutschland abrechen, denn ich zum Ausland für einem Jahr muß, vielleicht noch länger, aber ich kann es auch im Ausland machen, diese 2500 Km Reise war genau der Auslöser der Panik, genau die Strecke muß ich jetzt machen es gibt kein Zurück, denn die Wohnung hier ist auch gekündigt, mein Vater würde aber mitfahren, mal gucken wie es sein wird, ich hoffe es funktioniert bevor ich ein Herzinfakt vor Angst bekomme

Mit Antidepressiver habe ich auch versucht, es klappt aber leider nicht, denn ich die Nebenwirkungen nicht ertragen kann!

Liebe Grüße.

Hayyan

#5


Dini_vanny
Hallo alles zusammen....
Mirgehts mal wieder nciht gut...seit heut moregn habich irgendwie das gefühl schlecht luft zu bekommen??Wer kennt das auch!!
Erst hatt ich das gefühl als wenn es so komisch in der Nase kribbelt...und schwerd luft durch die nase bekomme!! Nun hab ich das Gefühl im Hals....es drückt auch so komisch....als wenn ein Kloß da drinne steckt. und im Brustkorb fühlt sich auch allles so komisch an... was kann das sein.... Ist das was schlimmes? kann man einfach so keine Luft mehr bekommen...bzw ersticken?
Bitte schnell umberuhigung...bin nämlich allein mit meiner tochter zu hausae.
*DANKE*
LG Dini

#6


der-jörch
dás mit der Luftnot kenne ich nur zu gut das habe ich auch immerzu:-( Ich denke immer es kommt zu wenig Luft in mein Körper und das ich jede Minute daran sterbe. Immer zu das komische Gefühl in der _Nase als währe sie verstopft, der Kloß im Hals und die Anspannung im Brustkorb ja das alles bringt blöde Gedanken.
Kann dir leider nicht sagen woher das kommt aber ich kann dir sagen dass das viele haben und vor allen das man davon nicht ersticken kann. Sonst währe ich auch schon längst nicht mehr, so oft wie ich das schon hatte;-)

Hoffe es geht dir mitlerweile Beser und wünsch dir noch ein schönen Abend!

LG von Jörg

#7


F
wie ist das bei euch,konzentriert ihr euch auch extrem auf die atmung. .wann beruhigt ihr euch wieder usw?

lg

#8


Shiraza
Hallo fenjal...

Bei mir ist die Konzentration auf die Atmung sicher eins der "Hauptprobleme" ..Es gelingt mir eigentlich nur wenn ich mich länger alleine beschäftige, zum Beispiel wenn ich am PC sitze, nicht ständig darauf zu achten. Gerade auf der Arbeit scheinen meine Gedanken um nichts anderes zu kreisen wie meinen Kreislauf u meine Atmung. Dabei kommt es zwar nicht allzu oft vor, dass ich unter richtiger Atemnot leide, aber das Gefühl der Enge in meinem Hals ist schon sehr belastend..Frag mich selbst ob das normal ist, schließlich kann man doch nicht permanent unter einer solchen Vorstufe der Angst leiden, oder?! ...Würd mich auch über mehr Antworten zu der Sache freuen. Achso, und wirklich beruhigen tu ich mich dann wie angedeutet meist erst, wenn ich wieder in meiner gewohnten Umgebung bin.

Liebste Grüße!

#9


L
hi fenjal, also im moment wos bei mir wieder so schlimm ist leide ich auch unter permanenter atemnot bzw denke oft drüber nach ob des jetz auch alles so stimmt oder nicht. und naja bis vor einem halben jahr hatte ich noch permanent richtig angst also denke ich dass auch nur einzelne symptome länger oder stärker ausgeprägt sein können(bei mir der brechreiz und dass schwitzen)


mfg

#10


L
Hi fenjal,

Atemnot (zumindest scheinbar) und Enge im Hals kenne ich auch nur zu gut. Inzwischen habe ich eine Strategie dagegen entwickelt. Habe immer und überall eine kleine Flasche Wasser dabei, denn ich bekomme auch immer so einen richtig trockenen Mund und meine Zunge fühlt sich an, als würde sie im Mund immer dicker werden. So kann ich jederzeit etwas trinken. Außerdem fange ich auch ganz gerne an irgendeine Melodie zu summen. Die Leute gucken zwar doof, aber das stört mich nicht weiter, solange es mir dann besser geht.

LG
Lorelai

#11


F
ich habe mir angewöhnt wenn ich keine luft bekomme ein taschentuch die spitze davon in der nase kitzeln bis ich niesen muss , weil ich dann kurz tief luft holen kann

#12


Shiraza
ich find die idee kreativ ..werd ich auch mal testen

#13


P
Zitat von Lorelai:
Hi fenjal,

Atemnot (zumindest scheinbar) und Enge im Hals kenne ich auch nur zu gut. Inzwischen habe ich eine Strategie dagegen entwickelt. Habe immer und überall eine kleine Flasche Wasser dabei, denn ich bekomme auch immer so einen richtig trockenen Mund und meine Zunge fühlt sich an, als würde sie im Mund immer dicker werden. So kann ich jederzeit etwas trinken. Außerdem fange ich auch ganz gerne an irgendeine Melodie zu summen. Die Leute gucken zwar doof, aber das stört mich nicht weiter, solange es mir dann besser geht.

LG
Lorelai


Singen und Melodien zu summen hat mir auch immer am Besten geholfen
Am meisten Sing ich dann, oder eher Schreien, so aus voller Kehle.
Was die Andren denken is mir egal, Hauptsache, ich atme wieder normal und unverkrampft und durch das Singen wird man außerdem auch noch heiter gestimmt
Wenn ich Daheim war, bin ich auch direkt auf den Hometrainer und hab mir einen abgestrampelt, bis ich völlig außer Puste war.
Auch das bringt was: Einfach mal den Kreislauf kurz auf Höchstleistung jagen (kann man auch schnell im Büro auf der Toilette heimlich erledigen), dann weiß man erstens, dass man gesund ist, sonst tät man das ja gar nicht schaffen, und zweitens wird die Atmung dann wieder normal.

Man mag das kaum denken, aber die Psyche kann einem da einen enormen Streich spielen.
Wenn man das Gefühl hat, dass man nicht richtig durchatmen kann, dann kann man's auch nicht.
Ich hatte mal 3 Tage lang das Gefühl, keine Luft zu kriegen, und war dann sogar in der Notaufnahme und ich dachte wirklich, das war's jetzt, dass ich sterbe, so schlecht bekam ich Luft.
Und was war? Nix.
Das Singen hat mir wirklich sehr geholfen, diese Beklemmtheit zu vertreiben, und der Sport eben.

Am Besten einfach so viel wie möglich ausprobieren oder kreativ werden -irgendwas hilft dann schon, aber es ist bei Jedem was Andres.
Ein Patent gibt's nicht.

Alles Gute,
Pilongo

#14


B

Luftnot

Hallo,

seit 2 Tagen habe ich wieder total die Luftnot und bekomme dadurch Panik. Hab das Gefühl das mir wer den Hals zudrückt.
Frage mich jetzt natürlich was wieder los is
Hab auch wieder total den Schnupfen (Nase zu)..........Da meine ersten PA während einer Bronchitis kamen, kann es vielleicht damit zusammen hängen das es mir wieder nicht so toll geht?!
Ach man..............alles schite.............sorry, musste mich mal eben jemandem "sagen" (der mich versteht)

#15


B
" sorry, musste mich mal eben jemandem "sagen" (der mich versteht)"


ähhh ja, ich nix deutsch..........sorry

#16


S
Huhu liebes Bienchen ich drück dich mal lieb,,,, Es kann gut sein das du seit deiner letzten Bronchitis die Angst keine Luft zu bekommen verinnerlicht hast und so kommt sie nun durch deinen Schnupfen wieder zum Vorschein,,/ in Erinnerung), aber sage dir es ist nur der Schnuüfen die verstopfte Schnupfnase die dir das Atmen erschwert. Ich hab mir mit 1 Tropfen Japanischen - Heilöl ( Pfefferninzöl) auf die Nasenflügel und Brust geholfen..Und mit Inhalationen...Nicht reinsteigern und verzweifeln alles ist endlich... Trinke dir viel Erkältungstee und mal 1 Tasse heissen Ingwertee... oder viel heisse Zitrone,,und Kiwis, Kamillenbad,,,und ein heisses Erkältungs -Dampfbad,,,,und Fussbad mit Senfkörner( Mehl) gibt es in der Apotheke,,,..Auch PMR hilft,,, und gönne dir ruhe.. Herzliche liebe Grüße an dich..

Gute Besserung

wünscht dir

die Suma

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

B
Danke dir liebe Suma - Knutscha

#18


S
Zitat von bienemaja:
Danke dir liebe Suma - Knutscha


Nix zu Danken gern geschehen,,,,

GLG Suma

#19


B
Hallo zusammen,
ich verfolge nun dieses Forum auch schon eine ganze zeitlang und habe mich jetzt mal entschlossen mich auch anzumelden!
also bei mir hat es vor ca. 2 jahren begonnen... ich hatte auf einmal das gefühl das ich keine luft mehr bekomme... ich habe natürlich alles abchecken lassen durch einen Internisten aber körperlich topfit.. nach diesem befund ging es mir auch deutlich besser! ich hatte keinerlei symptome mehr. bis vor ca. einem dreivirtel jahr.. da fing das gleiche wieder an... nur leider habe ich das mit der luftnot seitdem fast durchgehend! war aber erst vor 2 wochen im krankenhaus, die haben auch wieder herz, lunge alles abgecheckt aber wieder alles ohne befund!
es macht mich wahnsinnig... natürlich kommen dann immer wieder ander sachen hinzu, wie zb. schwindel, benommenheit, etc. ...
geht es jemanden wie mir?

ich dreh noch durch irgendwann...

LG

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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