
nilu
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Sammelthema
Hallo zusammen,
ich weiss mir grad keinen anderen Rat als hier meine Gedanken niederzuschreiben...Im Moment bin ich nach langer Zeit wieder in einer Panikattacke. Lange war Ruhe, ich hatte die Angst und auch die Angst vor der Angst fast vergessen. Ich leide schon seit kleinauf an Emetophobie und bin deswegen seit über einem Jahr in psychologischer Behandlung. Vieles darunter auch meine Kindheit und das Verhältnis zu meiner Mutter konnte ich dadurch aufarbeiten, denn da drin scheint die Ursache meiner Angststörung begründet zu liegen. Ich hatte Zeiten, da kam es aller 2-3 Wochen zu einer Angstattacke, meist nachts. Ich konnte förmlich die Uhr danach stellen. Ich musste dann eine Art Programm abziehen, das mich vorm Durchdrehen abhielt. Dies konnte ich mir weitestgehend wieder abgewöhnen und auch sind die Attacken viel seltener geworden, dafür fühlen sie sich heftiger an. In den letzten Wochen hatte ich ziemlich viel Stress im Geschäft, gestern gab es noch etwas Ärger mit meinem Mann, Unausgesprochenes liegt in der Luft, ich ärgere mich darüber, aber auch über mich selbst. Und dieser Stress und Ärger suchen nun ihr Ventil in Form von meiner Angst. Meine letzte Angstattacke liegt über zwei Monate zurück, was für mich nach Beginn der Aufzeichnung der Attacken eine lange Zeit ist. Doch nun ist sie wieder da und packt mich mit ihrer ganzen Kraft. Ich schaffe es einfach nicht ruhig zu bleiben, die Angst anzunehmen, sie auszuhalten. Dabei dachte ich, ich wäre ein ganzes Stück voran gekommen und könnte es aushalten. Ich weiss, es ist kein Schritt zurück, den ich da mache, dass Rückschläge dazugehören, dennoch macht es mich so mega wütend, dass mich die Angst wieder so beherrscht.
ich weiss mir grad keinen anderen Rat als hier meine Gedanken niederzuschreiben...Im Moment bin ich nach langer Zeit wieder in einer Panikattacke. Lange war Ruhe, ich hatte die Angst und auch die Angst vor der Angst fast vergessen. Ich leide schon seit kleinauf an Emetophobie und bin deswegen seit über einem Jahr in psychologischer Behandlung. Vieles darunter auch meine Kindheit und das Verhältnis zu meiner Mutter konnte ich dadurch aufarbeiten, denn da drin scheint die Ursache meiner Angststörung begründet zu liegen. Ich hatte Zeiten, da kam es aller 2-3 Wochen zu einer Angstattacke, meist nachts. Ich konnte förmlich die Uhr danach stellen. Ich musste dann eine Art Programm abziehen, das mich vorm Durchdrehen abhielt. Dies konnte ich mir weitestgehend wieder abgewöhnen und auch sind die Attacken viel seltener geworden, dafür fühlen sie sich heftiger an. In den letzten Wochen hatte ich ziemlich viel Stress im Geschäft, gestern gab es noch etwas Ärger mit meinem Mann, Unausgesprochenes liegt in der Luft, ich ärgere mich darüber, aber auch über mich selbst. Und dieser Stress und Ärger suchen nun ihr Ventil in Form von meiner Angst. Meine letzte Angstattacke liegt über zwei Monate zurück, was für mich nach Beginn der Aufzeichnung der Attacken eine lange Zeit ist. Doch nun ist sie wieder da und packt mich mit ihrer ganzen Kraft. Ich schaffe es einfach nicht ruhig zu bleiben, die Angst anzunehmen, sie auszuhalten. Dabei dachte ich, ich wäre ein ganzes Stück voran gekommen und könnte es aushalten. Ich weiss, es ist kein Schritt zurück, den ich da mache, dass Rückschläge dazugehören, dennoch macht es mich so mega wütend, dass mich die Angst wieder so beherrscht.
08.03.2015 03:15 • • 24.06.2020 #1
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