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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Blacky86
Hallo Sternchenundich vielen Dank für deine Antwort.
Es kann wirklich so sein, dass ich mich zu sehr unter Druck gesetzt habe ( Schwangerschaft) ich bin sehr ungeduldig und konnte es kaum erwarten. Habe mich überwunden und doch wieder Sertralin genommen ( eigentlich wollte ich ja ohne Medis ) aber na gut, wenn es mir dadurch besser geht....ja, ich war schon 2 Jahre in Therapie, die hat auch geholfen und ich weiß, dass wenn ich das Gefühl habe eine Panikattacke zu bekommen, dass es reine Kopfsache ist und mir nichts passiert und versuche mich dann abzulenken. Aber diese Gedanken immer und immer wieder. Wie ihr schon geschrieben habt, mal fühlt man sich so frei und man denkt wirklich nicht daran und ist so positiv und ein Paar Stunden später wieder so negativ....

#81


asil
hallo sternchenundich,

wie geht es dir? wie läuft es mit deiner arbeit?

#82


A


Die Angst ist wieder da

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D

Geht das wieder los ?

Hallo,
Ich leide seit über 20 Jahren mal mehr und mal weniger an Panikattacken, hauptsächlich an Angst vor Krankheiten. Eigentlich dachte ich, ich habe es überwunden, aber...
Das ganze letzte Jahr war extrem stressig, Krankheit in der Familie und diverse andere belastende Situationen
Zeit zum Leben blieb nicht, ich funktionierte einfach nur.

So war es dann nicht verwunderlich, dass mein Körper streikte, ich habe seit ca 4 Wochen Bluthochdruck. Ich nehme Tabletten, er hat sich dadurch wieder normalisiert. Es wurden etliche Untersuchungen gemacht, Herz ok.
Auch mein Puls war die ganze Zeit ok. Seit ein paar Tagen habe ich aber so ein Flattern in der Herzgegend, ich spüre ständig mein Herz und merke auch wie es schneller schlägt.

Mein Ruhepuls hat sich auf 90-95 erhöht. Ich achte sehr auf mein Herz, habe nun auch immer mal Herzstolperer.
Mein Herz schlägt den ganzen Tag schnell.

Früher kannte ich die Angst oder auch Panik nur für eine bestimmte Zeit und nicht so anhaltend. Ob es doch was körperliches ist. Ich meine gar nicht, dass ich mich so reinsteigere.

Vielleicht hat jemand einen Rat für mich.

Viele Grüße dieLinda

#83


M
Hey dieLinda, du hast schon einmal gut dargestellt, dass dein Jahr stressig war. Dann schwappen alte Ängste auch schon mal wieder hoch. Ich war es die letzten 6 Jahre ebenfalls beschwerdefrei und durch ein stressiges Jahr kam alles wieder hoch. Was hatte dir denn früher geholfen? Hattest du dazu Literatur oder evtl eine Therapie? Fühl dich gedrückt...

#84


D
Hallo
Ich habe meine alten Bücher wieder rausgekramt und hätte damals eine Verhaltenstherapie gemacht. So theoretisch weiß man ja quasi alles, aber praktisch denke ich, ob doch was am Herz ist, doch merkwürdig, dass das Herz immer so schnell schlägt, ich bin doch gar nicht angespannt usw. Habe eben direkt nach dem Wachwerden mal gemessen. Puls völlig normal. Smile

#85


M
Das ist es ja. Praktisch weiß man alles, aber es hilft dennoch, sich die Ratgeber nochmal zu Gemüte zu führen, wenn sie schon einmal geholfen haben. So verfestigen sich wieder die positiven Glaubenssätze, die einem schon einmal geholfen haben Smile

#86


A

Angst immer neue Symptome

Hallo,

ich bin einfach so verzweifelt. Seit 2012 habe ich eine generalisierte Angststörung. Therapie habe ich damals gemacht. Trotzdem trat die Angst immer wieder mit starken Panikattacken nach teilweise 2 Jahren immer auf sobald belastende Lebensumstände da waren... Nun ist es aber so schlimm wie nie zuvor. Seit Oktober habe ich ich schlimmste Attacken gehabt und das schlimmste jeden Tag dieses ekelhafte Gefühl im Bauch , fühlt sich an wie unfassbare Wut und führt zu Übelkeit aber ich denke es ist die Angst!? Vor drei Wochen habe ich meine Panikatacken ein wenig besiegen können indem ich immer wieder mich mit ihnen konfrontiert habe. Das gab mir den Mut ,das immer jetzt zu schaffen aber seit 3 Wochen ist alles anders. Plötzlich hat irgendwann mein Herz so angefangen zu stolpern dass ich seit dem nur auf mein Herz achte. Gestern war ich sogar mal wieder in der Notaufnahme. Ekg ,Blut etc zum zigsten mal ohne Befund. Ich weiß dass ich diese doofe Angststörung habe und dass es bestimmt wieder davon kommt aber wieso denkt man trotzdem dass man bald stirbt und Angst hat ernsthaft krank zu sein. Brauche Trost .Bin nämlich echt fertig. Crying or Very sad

#87


S
Hallo @angsthase009
Damit bist Du nicht allein , das kenn ich auch . Nimmst du Medikamente?

#88


A
Opipramol nehme ich nur. Habe zwar auch citalopram verschrieben bekommen, es hat mal bei mir richtig super geholfen aber die Absetzsymptome waren damals so schlimm dass ich es aufgrund dessen alleine schaffen will. Schon alleine die Angst was in der ganzen Chemiekeule drin ist macht mir Angst, wer weiss ob die Mittel nicht Krebs oder so verursachen auf lange Sicht. Habe letzte Woche eine Psychotherapie angefangen aber Ach hab wirklich das gefuehl komme da nicht mehr raus... Hast du auch die ständige Unruhe in dir... @Soulfighter

#89


S
Ja das hab ich auch mal mehr Mal weniger und nehme auch opipramol , bis jetzt helfen die eigentlich ganz gut
Lg

#90


B
Zitat von angsthase009:
Hallo,

ich bin einfach so verzweifelt. Seit 2012 habe ich eine generalisierte Angststörung. Therapie habe ich damals gemacht. Trotzdem trat die Angst immer wieder mit starken Panikattacken nach teilweise 2 Jahren immer auf sobald belastende Lebensumstände da waren... Nun ist es aber so schlimm wie nie zuvor. Seit Oktober habe ich ich schlimmste Attacken gehabt und das schlimmste jeden Tag dieses ekelhafte Gefühl im Bauch , fühlt sich an wie unfassbare Wut und führt zu Übelkeit aber ich denke es ist die Angst!? Vor drei Wochen habe ich meine Panikatacken ein wenig besiegen können indem ich immer wieder mich mit ihnen konfrontiert habe. Das gab mir den Mut ,das immer jetzt zu schaffen aber seit 3 Wochen ist alles anders. Plötzlich hat irgendwann mein Herz so angefangen zu stolpern dass ich seit dem nur auf mein Herz achte. Gestern war ich sogar mal wieder in der Notaufnahme. Ekg ,Blut etc zum zigsten mal ohne Befund. Ich weiß dass ich diese doofe Angststörung habe und dass es bestimmt wieder davon kommt aber wieso denkt man trotzdem dass man bald stirbt und Angst hat ernsthaft krank zu sein. Brauche Trost .Bin nämlich echt fertig. Crying or Very sad

Fühl dich mal lieb gedrückt!
Wünsche Dir Kraft!

Liebe Grüße

#91


Blueblack
Zitat von angsthase009:
Ich weiß dass ich diese doofe Angststörung habe und dass es bestimmt wieder davon kommt aber wieso denkt man trotzdem dass man bald stirbt und Angst hat ernsthaft krank zu sein. Brauche Trost .Bin nämlich echt fertig.


Ich kenne das nur zu gut Sad
Bei mir ist die Angst auch jeden Tag da ..

#92


Mooky

Rückfall?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier um Forum und möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin männlich, 32 Jahre als, seit 3 Wochen verheiratet und habe eine 5 jährige Tochter.

Nun zu meinem Problem:

2013 nach der Geburt meiner Tochter und sehr viel psychischem Stress durch sehr schlechten Arbeitgeber hatte ich einen Zusammenbruch. Diagnose generalisierte Angtstörung. 4 Monate lang ging garnix. Letztlich ein 6 wöchiger Klinikaufenthalt und die Einnahme von Paroxetin gab mir mein altes Leben zurück. So das nur in Kurzform.

Aber jetzt zum aktuellen Stand:

2 Jahre lang nahm ich Paroextin und es ging mir blendend. Konnte ein unbeschwertes Leben führen. Also dachte ich:"
Alles wieder super, jetzt klappts auch wieder ohne Tabletten." Gesagt getan. Hab die Medis über einen Zeitraum von einem halben Jahr abgesetzt und war jetzt knapp 5 Monate ganz ohne.

Vor etwa 2 Wochen gings dann wieder los, von jetzt auf gleich war alles wieder da. Genau wie damals. Panikattacken, von morgens bis Abends eine diffuse Angst, das ganze Spektakel. Habe mich zusammen mit meiner Frau entschieden, die Paroxetin wieder einzuschleichen. Bin jetzt am 11. Einnahmetag (5 Tage 10mg heute 6. Tag 20mg) und es geht mir einfach beschissen. Angst ist stärker als zuvor, ständige Unruhe, muss immer was zu tun haben, sitze ich still habe ich das Gefühl verrückt zu werden. Teilweise ist es so schlimm das ich ne Tavor 1.0 nehmen muss, weil ich es nicht mehr ausgehalte.

Warum dieser Text? Ganz einfach. Macht mir Mut. Gibts hier auch welche denen es so erging?

Denn dieses ständige Gedankenkreisen, warum das jetzt alles wieder da ist und die Angst das es nicht wieder besser wird lässt mich gerade total verzweifeln. Ich kann einfach nicht verstehen warum alles wieder da ist. Es ist nichts negatives in meinem Leben passiert! Ganz im Gegenteil: Ich hab nen super Job, der mir Spaß macht, ein kerngesundes Kind, ne toll Frau. Könnte eigentlich rund um zufrieden sein. Aber der Zustand ist wieder da.

Wird Paroextin wieder helfen? Aktuell bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich das nicht glauben kann. Genau wie damals.

Sorry für den langen Text, aber ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben und hoffe auf ein paar aufbauende Worte.

LG Mooky

#93


F
Zitat von Mooky:
Wird Paroextin wieder helfen? Aktuell bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich das nicht glauben kann. Genau wie damals.


Natürlich kann man das nicht glauben,wenn man in der Angstfalle gefangen ist.
Die Angst redet einem nur negatives ein und man verliert immer wieder die Hoffnung,liegt in der Natur der Angststörung ,ist also völlig normal,dass Du gerade nicht anders denken kannst.

Du weisst aus Erfahrung: das wird vorübergehen,11 Tage sind noch nicht lange genug,das kann noch einige Wochen dauern.
Und selbst,wenn es nicht wirken sollte (äusserst unwahrscheinlich) gibt es unzählige andere Medikamente und da wird auch für Dich was dabei sein.
Statt Tavor würde ich Dir allerdings eher zu Amitriptylin raten,das ist sanfter und trotzdem gut wirksam aber das nur nebenbei.
Und nimm das Bedarfsmedikament rechtzeitig und nicht erst,wenn Du schon die Wände hochgehst.


Du hast insgesamt ein tolles Leben und das wirst Du auch bald wieder in vollen Zügen geniessen können.
Was man einmal geschafft hat,schafft man auch ein zweites Mal.

Für die Zukunft hast Du nun gelernt,dass es wichtig ist,sein Medikament weiter zu nehmen als Rückfallprophylaxe.
Alles wird gut und wenn es wieder losgeht,nimmst Du rechtzeitig Tavor (oder Amitriptylin) und pinnst Dir einen Zettel an eine gut sichtbare Stelle,auf dem steht:
"Es geht vorüber" knuddeln

#94


tikna
Hi! Ich kenne das auch nur zu gut. Ich bin verheiratet und habe 2 Kids und halt den üblichen Stress. Job, Haushalt etc.. Nehme aktuell 100 mg Sertralin ein. Hab trotzdem Angst bzw. Panikattacken. Aber ich lasse sie nicht mein Leben bestimmen. Ich weiß das ich sie mit meinen Gedanken selbst auslöse, aber manchmal ist man nicht achtsam. Ich akzeptiere sie so gut es geht und sehe sie als Blitzableiter an. Sie machen mir nichts mehr aus dadurch. Sie kommen und gehen. Mehr nicht. Vielleicht hilft dir auch dieser Gedanke. Lg

#95


Mooky
Hallo ich wieder,

Erst mal danke an Flame für die aufbauenden Worte. So gerne ich darauf vertrauen möchte, ist es total schwierig. Mittlerweile bin ich so weit das ich täglich 1mg Tavor nehmen muss um es überhaupt auszuhalten. Zumindest habe ich nächste Woche mittwoch kurzfristig einen Termin beim Psychologen bekommen. Bin mal gespannt was der sagt. Bis dahin werd ich mich wohl mit tavor über Wasser halten, wenn keine Wunderheilung eintritt.

LG Mooky

#96


F
Zitat von Mooky:
Bis dahin werd ich mich wohl mit tavor über Wasser halten, wenn keine Wunderheilung eintritt.


Ist ja nur zeitweilig.

Ich habe über ein Jahr Tavor nehmen müssen:in schlimmen Phasen täglich 0,5 -1 mg und in besseren Phasen dreimal pro Woche ca 0.5mg.

Seit ich eine gute Dauermedikation für mich gefunden habe,brauche ich kein Tavor mehr.
Die letzte Tavor hab ich glaub ich vor 1,5 Jahren genommen.
Es hilft Dir einfach nur,die Zeit zu überbrücken bis Du DEIN Medikament gefunden hast.

Ich würde Dir ja gerne Amitriptylin an´s Herz legen,der Termin bei einem Psychiater ist jetzt genauso wichtig wie zum Psychologen zu gehen.

Momentan spielen Deine Gedanken sowieso verrückt,da kann man kaum klar denken.
Das geht meist erst wieder,wenn man medikamentös soweit eingestellt ist,dass man wenigstens einigermassen wieder in der Spur ist.
Und DANN kann man anfangen mit Verhaltenstherapie,Entspannungsverfahren etc.

Kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten,tut mir leid,dass Du gerade diese harte Zeit durchmachst. knuddeln

Wenn es Dir ein bisschen besser geht,versuch ein bisschen an die frische Luft zu gehen.
Selbsthilfebücher können auch hilfreich sein,weiss nicht,in wiefern Du momentan in der Lage bist,Dich auf Lesen zu konzentrieren.

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Mooky
Ja das komische ist mit Tavor geht's mir richtig gut. Außer das danach ständig meine Gedanken um die Abhängigkeit kreisen. Ein Teufelskreis halt. Ich werd auf jeden Fall noch einige Zeit paroxetin weiter versuchen. Bin heute erst an Tag 13 und davon waren 5 Tage mit 10mg. Ein bißchen Hoffnung das das medi genauso gut anschlägt wie damals habe ich noch.

#98


F
Zitat von Mooky:
Ein bißchen Hoffnung das das medi genauso gut anschlägt wie damals habe ich noch.


Das ist sogar sehr wahrscheinlich.

#99


Alimentari

Trügerische Ruhe und plötzlich ist SIE da

Lange Zeit hat SIE sich nicht gezeigt. Ich wog mich in Sicherheit. Die Verdrängung funktioniert.
Einfach keine Angst haben.
Vor einer Stunde sitzt sie in mir.
Erst gaukel ich mir vor das die Luftnot von der Allergie rührt.
Es bringt nichts: Jetzt wird es zur Panik... es ist bestimmt eine Embolie.
Gerade habe ich es etwas im Griff.Wenig.
Lenke mich ab und bin unendlich traurig.
Wieso jetzt? Keine besonderen Vorkommnisse.
Warum also? Ich bin es so leid. Sitz im Kutschersitz und mir gehts besser.
Trotzdem... was wenn die Nacht schlimm wird?
Hoffe ihr da draußen habt es besser (drauf).
Schreiben hilft

#100


A


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Dr. Reinhard Pichler
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