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Rene
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hallo ich habe seid tagen wieder das gefühl zu haben fremd zu sein .. wenn ich draußen bin nehme ich das nicht richtig wahr das fühlt sich einfach so an als wird man irgendwie ferngesteuert oder man träumt das ganze irgendwie unbeschreiblich ganz komisch halt als wenn man neben sich steht oder so ich weiß nicht so recht wie ich das beschreiben soll :S ... hat jemand auch diese probleme würde mich freuen mich austauschen zu können ....

16.03.2026 x 9 #1


1705 Antworten ↓
Rostocker

Rostocker
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Meine Tipps bei Panikattacken:

× konzentriert Atmen (half mir aber nie)
× Eiskaltes Wasser trinken
× angenehmen Duft riechen (zB Parfum)
× Kaugummi kauen oder etw essen
× telefonieren oder Sprachnachrichten
× ans offene Fenster gehen
× in Bewegung kommen
× wenn vorhanden den Partner dazu holen
_______________________________
Wenn das alles nicht hilft dann:

Panikattacke als Panikattacke einstufen! Und diese einfach zulassen, die Angst durch den Körper fließen lassen und nicht die Signale des Körpers bewerten, ganz wichtig! Sag dir : "du bist in Sicherheit" auch wenn es sich momentan nicht so anfühlt. Stell dich hin, spüre den Boden auf dem du stehst und beobachte deine Umgebung, nicht nur schauen sondern richtig beobachten. vielleicht hilft es sowas zu sagen wie: der Baum weht im Wind , der Vogel fliegt nach Süden etc. Es geht geht darum den Fokus nach Außen und nicht ins innere zu legen. Denn den Fokus nach innen haben wir uns dann schon längst antrainiert.

Nicht wieder den RTW rufen, nicht in die immer gleichen Denkmuster verfallen, sonst dreht man sich im Kreis. Das kribbeln ,der Blutdruck, die Atemnot, der Brustschmerz, die Angst , alles... geht... vorbei. Du wirst jetzt nicht sterben.

Und wenn, dann entscheidest das nicht du sondern das Schicksal, gib die Verantwortung ab.
...Sieh eine Panikattacke als Chance es diesmal besser zu machen, besser mit ihr klarzukommen.
Manchmal kommen neue Symptome dazu ,zB hatte ich gestern einen Hitzeschub aus dem Nichts ,vor einer Panikattacke. Aber es war mir klar es ist nur die Psyche.
Aber ich wusste es ist die

22.05.2025 13:47 • x 10 #1691


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Akute Panikattacke - Hilfe und Tipps von Mitgliedern

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silverleaf

silverleaf
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Hallo Pico,

Zitat von Pico2912:
könnte es daran liegen, dass meine oma vorgestern gestorben ist und ich gestern Nachmittag eine sehr aufwühlende Therapiestunde beim meinem Psychotherapeuten zur trauerbewältigung hatte? und das jetzt rauskommt , weil ich heute etwas zur ruhe komme?


Ja, absolut! Das ist absolut normal. Wenn uns etwas sehr Schlimmes passiert, fallen wir oft in eine Art Funktionsmechanismus, es ist ein Überlebensmechanismus des Körpers. Oft beobachtet man, dass Menschen z.B. direkt nach einem Unfall noch sinnvoll handeln können, Leuten helfen können, den Unfallort absichern können, noch die Polizei rufen können und auch noch aussagen können. In Deinem Fall: nach einer Todesnachricht noch zur Therapie gehen zu können.
Der ganze Körper ist "überschwemmt" mit Adrenalin, und das bleibt noch eine Zeit im Körper. Wenn dann die direkte Gefahr oder das direkte Ereignis vorbei ist, oder wenn wir den ersten Schreck nach einer schlechten Nachricht verarbeitet haben, die wir bekommen haben (zuerst fühlt sich in einer solchen Situation ja erstmal alles eher taub an) und wir uns in "Sicherheit" fühlen (nach einer solchen Ereigniskette wieder zu Hause sind, zur Ruhe kommen können und kein Handlungsbedarf in irgendeine Richtung da ist), lassen wir innerlich los, und das tut der Körper dann auch. Er versucht, das übriggebliebene Adrenalin, das noch im Körper ist, loszuwerden/abzubauen, und das tut er oft durch Muskelkontraktionen oder ähnliches. Wir fangen an zu zittern, irgendwo spannen sich Muskeln an, manchmal haben wir auch das Gefühl, dass sich unsere "Eingeweide" irgendwie verknoten, manchmal springen extreme Schmerzen in einem Körperteil an,... All das ist normal, der Körper versucht, die Stresshormone abzubauen. Es kann dann auch zu starken emotionalen Reaktionen kommen, auch da lassen wir innerlich los.

So, wie Du es erzählt hast, ist es eine ganz klassische Reaktion auf ein solch schlimmes Ereignis.
Und es ist gut, dass das passiert, es ist eine sehr gesunde Reaktion des Körpers und zeigt, dass bei Dir alles so funktioniert, wie es das sollte. Es nennt sich neurogenes Zittern. Tiere machen das z.B. auch.

Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen, es ist alles gut und richtig so, lass' Deinen Emotionen einfach freien Lauf.

LG Silver

21.08.2021 00:55 • x 5 #665


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B
hi rene,ja ich kenne das nur zu gut,,,,

ich gehe nur noch wenn nötig vor die türe(schade,bei dem wetter)

ich gehe zur tür raus,sehe die welt und komme mir fremd vor,,,irgentwie als ob man da gar nicht hingehört(kanns net anders beschreiben).

und dann kommt dieses gefühl der hilflosigkeit und vorallem die gedanken:was hab ich hier über haupt zu suchen??

es ist echt bescheuert gerade

x 8 #2


âme_noir
Ich kann mich da auch anschließen, in den letzten Tagen war es bei mir echt schlimm... Ich hab sogar das Gefühl wenn ich rede, dass das gar nicht ich bin, aber ich merke ja wie ich spreche und das macht mich echt kirre. Kann auch Gesprächen nur ganz schlecht folgen und mich darauf konzentrieren, fühle mich irgendwie wie in einem Film... Ich kann das also nur zu gut nachempfinden...

x 5 #3


P
Ja, ich habe das auch.
Genau das, was ihr da beschreibt.
Einfach dieses Gefühl, das alles fremd ist.
Ich habe immer die Frage im Kopf: Was soll ich hier eigentlich?
Ich bin damit zum Arzt gegangen und musste erstmal zum Augenarzt, zum Neurologen und zum Cardiologen. Es konnte nichts festgestellt werden.
Meist hängt diese Derealisation mit der Psyche zusammen oder mit sozialen Problemen, die man hat (Trennung, Tod, Stress..)

x 2 #4


pippi1710
Wie in einem Beitrag von Panicx schon geantwortet:

Ich kenne das, was du schreibst, nur zu gut... Eine Therapie hat mir selbst nicht geholfen, ich bin überhaupt nicht der Mensch für eine Therapie, ich traue mich nicht, mit den Menschen, die dort sind, zu sprechen...

Ich habe ebenfalls einen starken Realitätsverlust gehabt, habe das teilweise immer noch... Ich kann dir nur sagen, was mir geholfen hat - vielleicht kannst du es ja versuchen und es hilft dir auch

Ich hatte diesen Realitätsverlust sehr stark zwischen Oktober 2010 und Dezember 2010... eben, als ich meine Kinder verloren habe. Mir kam alles total unwirklich vor, ich hab mich gefragt, warum ich eigentlich lebe, was das Leben wirklich bedeutet, wenn man etwas verliertt, was einem so wichtig war, wie kaum etwas Anderes...

Ich habe einfach zu schreiben begonnen... Ich hab ganz einfach Seitenweise voll geschrieben, was mich belastet... Mittlerweile führe ich ein eigenes kleines Buch mit mir, dass ich - egal wo ich hingehe, aufschreiben kann, was los ist, wenn ich wieder solche Dinge erlebe.

Ich habe einfach aufgeschrieben, was mich belastet, wie ich mich fühle, wie ich die Realität und Umwelt um mich herum wahrnehme... teilweise hab ich so viel geschrieben, dass mir die Finger danach weh taten - dann bist du schnell wieder in der Realität angekommen, du spürst dich wieder.

Was ich auch gemacht habe, war fotografieren gehen - egal ob mit dem Handy, mit einer normalen Digicam oder mit einer Spiegelreflex... Ich hab einfach versucht, die Umwelt - alels um mich herum wieder bewusst wahrzunehmen und in Bildern festzuhalten...

Das wirkt - gerade jetzt, wo die Sonne wieder scheint, es wird wieder wärmer...

Wie gesagt, das sind nur Tipps, die mir geholfen haben... Aber in der Zeit, in der ich diesen Realitätsverlust hatte und auch stark gelitten habe, habe ich den größten Teil meines Buches geschrieben.... Das wirkt und es geht dir danach besser

Lieben Gruß und ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte... Wenn nicht, einen Versuch war es wert - aber ienen Weg gibt es ganz bestimmt - auch ohne Therapueten

PS: Ich habs auch in nem andren Beitrag schon geschrieben - die "Relax-Tropfen" - bestehend aus rein pflanzlichen Mitteln - helfen dem Körper, sich selbst zu helfen... Bei akuten Problemen (egal welcher Natur) 1x - 2x 50 Tropfen (VORSICHT Alk.), bei normalen Tagen einfach 3x 20 Tropfen... Wirken Wunder, ich nehm sie täglich!

x 2 #5


P
Ich hätte mal eine Frage an euch :)
Wann und wo hattet ihr eure erst Derealisation bzw. Panikattacke?
Wart ihr da im Stress oder war es eine ganz alltägliche situation?

x 1 #6


SanfteBrise69
Hallo zusammen,

dieses Thema ist für Akute Panik gedacht.

Ich fange auch gleich mal an.
Bin so schön eingeschlafen dann aufgewacht - ein Ohr komplett zu und jetzt geh ich vor Angst die Wände hoch
Hab gleich Nasrntropfen genommen und bin raus bisher ohne Erfolg
Morgen hätte ich wieder arbeiten gehen sollen - momentan unvorstellbar
Habt ihr Tipps
Bachblüten hab ich mir grade reingezogen - könnte schreien vor Angst

x 2 #7


liene
Hallo sanfte Brise,

was ist los? Im Moment sind ja viele erkältet. Ist Dein Ohr vielleicht deshalb dicht? Kennst Du das schon?
Mach Dir vllt. einen Tee oder lauf noch ein bisschen durch die Wohnung.

Setz Dich wegen morgen nicht unter Druck. Schau einfach, wie es Dir morgen geht.

Ich fange morgen einen neuen Job an, bin im Moment ganz allein und habe Panik davor, zu versagen.

Hast Du da vllt. Tips für mich?

Liebe Grüße
liene

#8


SanfteBrise69
Hallo Liene
Ja bin schon ne Woche erkältet und meine Ohren gehen zu das macht mich wahnsinnig
Hab vorgestern mit Antibiotikum angefangen und war zeitweise auch besser
Hast recht ich mach mir jetzt einen Tee!
Was für einen Job machst Du morgen Liene?
Kann mit dir mitfühlen der erste Tag ist immer etwas aufregend...
Magst mir bissl erzählen davon ?
Lieber Gruß Chrissie

#9


liene
Gern, gleich.

#10


liene
So, jetzt... Hab mir auch noch kurz einen Tee gemacht Smile...

Von Beruf bin ich eigentlich Logopädin. Da ich bisher aufgrund meiner Sehbehinderung noch nicht die passende Stelle für mich gefunden habe, fange ich morgen an, in einer Bäckerei zu jobben. Ich habe Angst, die Abläufe wegen meiner Augen nicht schnell genug erfassen zu können. Im Vorgespräch wurde schon gesagt, dass alles schnell schnell gehen muss und das kann ich schlichtweg nicht. Es hängt halt viel von dieser Probearbeit ab. Ich muss Geld verdienen :'(. Es geht mir im Moment eben noch nicht so gut. Nen Therapeuten sollte ich mir auch noch suchen, aber das ist für mich nochmal so ein Thema für sich.

Es fällt mir so schwer, dass ich kommunizieren soll, wenn mir was schwerfaellt. Einerseits entlastet es mich, andererseits sehen die doch dann auch nur die Schwierigkeiten.

Was meinst Du? Wie kann ich damit nachher umgehen? Der Job ist ne echte Chance.

Liebe Grüße
liene

#11


SanfteBrise69
Erstmal Liene
Respekt dass du so kämpfst!
Mich würde interessieren ob dein zukünftiger Arbeitgeber von deiner Sehbehinderung weiß?
Außerdem kann kein Mensch von dir verlangen dass du am ersten Tag sofort als Profi arbeitest - ich denke mal eine gewisse Einarbeitungszeit steht Dir sowieso zu!
Es ist wirklich aufregend eine neue Arbeitsstelle zu beginnen aber schlimm ist meistens nur der Anfang - die ersten Schritte...
Die Arbeitsabläufe und die Routine kommen erst nach und nach - bin mir sicher Du schaffst das!

#12


J
Hallo,
es ist zwar schon recht spät, aber was ich empfehlen kann ist es sich ab zu lenken, durch z.B. Achtsamkeitsübungen, autogenes Training, meditative Musik hören und kurz auf den Balkon oder vor die Tür um frische Luft auf zu tanken. Ich wünsche euch beiden viel Erfolg morgen.
Hoffentlich bin ich bald auch in der Situation, bei dem ich mein ersten Arbeitstag habe.
Gruß

x 1 #13


liene
Liebe sanfte Brise,

danke für Deinen Zuspruch. Das Herunterschrauben meiner Ansprüche, das hilft echt. Voll gut! Mein Arbeitgeber weiß von meinem Handicap, ja. Irgendwie wird trotzdem das Gleiche wie von jedem anderen erwartet und da kommt der Druck und anschließend die Panik. Würdest Du ansprechen, dass ich vielleicht mehr Zeit brauche oder wie kann ich mir die selber geben?

Wie geht's Dir bzgl. Deines Ohres? Was da auch immer hilft ist Wärme (heißer Waschlappen oder Kartoffelsäckchen).

#14


liene
Hallo Levent,

danke, ich les noch ein bisschen. Dann schlaf ich hoffentlich bald ein. Gute Nacht.

Lg!

#15


liene
Sanfte Brise? Bist Du noch wach?

x 1 #16


liene
Gute Nacht

x 1 #17

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SanfteBrise69
Liene bitte entschuldige bin eingeschlafen
Aber jetzt wieder voller Panik wachgeworden Sad
Morgen alles Gute für Dich!
Lieben Gruß

x 1 #18


SanfteBrise69
Liene bitte entschuldige bin eingeschlafen
Aber jetzt wieder voller Panik wachgeworden Sad
Morgen alles Gute für Dich!
Lieben Gruß

#19


SanfteBrise69
Guten Morgen Levent
Ich hab Deine Tips gelesen war aber nicht in der Lage zu antworten
Vielen Dank dafür !
Jetzt versuche ich tapfer zu sein
Um 7 muss ich los zur Arbeit
Vorher noch duschen Brotzeit machen für töchterchen und dann drückt mir die Daumen dass ich nicht wie ein heulendes Elend zusammenbreche!
Meine Güte was dieser Kopf auf meinem Hals sich alles zusammenreimt grrrrr
Liebe Grüße

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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