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 Betreff des Beitrags: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 08.Sep.2010, 19:58 
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Registriert: 08.Sep.2010, 19:56
Beiträge: 1
Hallo!

Um es gleich am Anfang festzuhalten, ich bin (erst) 22, weiblich. Doch vor ca. einem dreiviertel Jahr wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass jeder einmal sterben muss. Und damit meine ich nicht das Wissen um den Tod, sondern die ganz persönliche Erkenntnis um das eigene Leben und dessen Endlichkeit.

Dieser Gedanke schoss in mich wie ein Blitz und löste eine furchtbare Panik aus. Ich weiß nicht genau, was der Auslöser war, mich mit diesem Thema zu beschäftigen, doch seit dem lässt mich der Gedanke nicht mehr wirklich los.

Wenn ich nicht darüber nachdenke oder mit anderen Menschen zusammen bin, geht es mir richtig gut und ich kann das Leben genießen. Doch dann kommt mir unverhofft wieder dieser Gedanke in den Sinn und löst in mir das Gefühl aus, ich würde fallen. Bei jedem anderen Schmerz kann man trösten oder tröstende Worte wie „es wird alles wieder gut“ verwenden, hier nicht. Und ich glaube, das ist, was mir so Angst macht.

Die normalste Sache der Welt scheint mir als logisch denkendem Menschen jetzt wie ein Paradoxon. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich seines Todes bewusst ist, und doch löst die Vorstellung eine unbezwingbare Angst und Panik aus.

Und ich weiß nicht, wie ich mit dieser Panik umgehen soll. Ich bin ein Mensch, der sehr offen mit anderen über seine Sorgen und Probleme reden kann. Doch diesmal hüte ich mich davor. Nicht, weil es mir peinlich wäre, sondern weil ich meine Freunde davor „beschützen“ will, sich mit diesem Thema zu belasten. Denn sollten sie noch nicht darüber nachgedacht haben (was in diesem Alter auch logisch ist) sollen sie nicht durch mich verunsichert werden.

In der letzten Zeit habe ich mich ein wenig mit Quantenphysik befasst, da sie laut neuesten Forschungsergebnissen im Stande ist, eine Brücke zwischen der Naturwissenschaft und der Religion zu schlagen. Manche Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass es sehr wohl eine Seele gibt, beim Menschen als auch bei Tieren. Dass diese Seele nicht materiell ist und sich nach dem Tod des Körpers nicht in NICHTS auflöst. Eine Theorie ist, dass alles was existiert, seit dem Urknall Teil dieses Systems, Teil des Ganzen ist („Gott ist das Ganze“), und die Seele als Bestandteil genauso dazu gehört wie alle anderen Elemente. Deshalb würde sie nach dem Tod nicht verschwinden, sondern weiter in diesem System existieren („Unsterblichkeit der Seele“).

Für mich klingen diese Überlegungen durchaus logisch. Allein schon, wenn man das Physikalische Gesetz betrachtet: „Energie kann nicht zerstört werden, sie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden.“. Warum sollte es mit unserer Seele anders sein?

Diese Theorien würden auch Erscheinungen, die als „paranormal“ oder „Geister“ bezeichnet werden, erklären.

Einerseits tröstet mich dieser Gedanke. Andererseits glaube ich, dass in diesem Fall dennoch der Glaube das heilsamste Mittel ist. Ich wurde katholisch erzogen und stelle als Kind vieles nicht in Frage. Heute ist mir klar, dass die Erzählungen der Bibel symbolhaft zu verstehen sind und vieles sich nie so zu getragen haben kann. Jesus war für mich Mensch und sicher nicht Gottes Sohn. Was auch immer er zu sagen hatte, schien die Menschen jedoch bewegt zu haben und ließ sie ihm folgen. Doch solche Menschen gibt es auch in unserer Zeit, dazu muss man nicht Gottes Sohn sein.

Dennoch sehe ich im Glauben (egal welcher Religion) einen Sinn. Schon Urvölker hatten Rituale und einen Glauben an höhere Mächte. Damit konnten sie sich Naturkatastrophen erklären und feierten in Zeremonien Geburt und Tod.

Zu beten tröstet und beruhigt (das wurde wissenschaftlich sogar nachgewiesen), zu sagen „es ist Gottes Wille“ kann einem helfen, schlimme Dinge zu akzeptieren und die Idee im Himmel alle wieder zu sehen, ist eine wunderschöne Vorstellung, die mich tatsächlich mehr tröstet, als die Wissenschaft.

All das was ich hier geschrieben habe, gibt mir zu denken und macht mir Angst. Es nimmt mir für kurze Momente auch meine Kraft. Daher suche ich einen Weg, damit umzugehen und für mich eine Lösung zu finden.

Aus diesem Grund würde mich interessieren, was ihr darüber denkt, was eure Theorien sind und was euch aufbaut. Gedankenaustausch kann hier glaube ich viel geben und deshalb würde ich mich freuen, von euch Antworten und Gedankenanstöße zu bekommen.

Vielleicht geht es ja jemanden so wir mir.

Mit Grüßen,
Bini


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 08.Sep.2010, 20:22 
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49
Beiträge: 3316
Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
Mensch, immer so lange Texte. :wink:

Das Problem ist, der Tod ist eigentlich, machen wir uns nichts vor, ein Tabuthema. Er macht Angst. Als ich letztes Jahr die schlimmen Panikattacken hatte fiel mir irgendwann auf, es hat was mit dem Tod zu tun. Die Gedanken darüber.
Bei mir drehte es sich mehr um meine Eltern, die ich sehr gern hab. Wir wohnen zwar 250 km auseinander, haben aber ein sehr enges und gutes Verhältnis, telefoniere täglich, manchmal mehrfach.

Man wird selbst älter und sieht die Eltern altern. Da kommt irgendwann ein Punkt, wo es einem auffällt.
Ich sehe immer die Zeit und denke mir, was sind 10 Jahre? Nichts. 80 wird nicht jeder und meine Eltern sind in 10 Jahren 80. Ich hatte letztes Jahr häufig Gedanken und Träume, wie ich am Grab meiner Eltern stehe, dabei leben sie und sind gut drauf.

Es ist (war) bescheuert.

Wir müssen akzeptieren, dass das Leben mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet. Weiterhin muss man einsehen, ich kann nächstes Jahr einen Herzinfarkt bekommen oder in 5 Jahren an Krebs sterben. Dann wäre ich so alt wie meine ehemalige Zahnärztin, die mit 47 an Krebs starb. Das ist nun mal so.

Ja, wir haben Angst davor, aber mal GANZ ehrlich, können wir es ändern? Nein!

Was kann man tun? Tja, ich würde sagen, sich damit abfinden, bestimmte Dinge nicht ändern zu können. Das Leben ist nicht unendlich. Und was man sich auch fragen muss, will ich mich ständig mit dem Tod befassen, Angst davor haben, obwohl ich vielleicht noch 40 oder 50 Jahre lebe? Nein, denn das kann es doch nicht sein. Wir sollten uns mit den schönen Dingen befassen und das Leben leben, so lange wir es haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 08.Sep.2010, 20:22 
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Registriert: 03.Jun.2010, 23:38
Beiträge: 32
hei
find echt spannend was du geschrieben hast.
ich habe panik vor allem im moment...
eine zeit lang hat es mich beruhigt, zu wissen, dass ich wenn es unerträglich werden sollte, mich umbringen könnte. doch mittlerweile hab ich auch angst vor dem tod (ich war schon n paar mal an der kante wegen drogen, das hat wohl auch die panikattacken ausgelöst).
ich versuch einfach, nicht zu sehr daran zu denken. das is sowieso das einzige, was funktioniert.
jedenfalls hab ich mir das mit der religion auch schon überlegt, jedoch finde ich, dass religiöse menschen eigentlich verrückt sind. ich mein, wenn jemand sagen würde: Mich verfolgt der geist meiner verstorbenen schwester, sie gibt mir kraft und hoffnung und ist immer da" dann würde man diese person wahrscheinlich als paranoid bezeichnen und in eine klinik sperren. Sagt jedoch jemand dasselbe, nur anstatt verstorbene schwester 'gott', dann is das völlig in ordnung?!
gläubige sind fest davon überzeugt, jemand sei da, der nicht da ist und alles habe einen grund usw. für mich ist das völlig paranoid...

als ich total verzweifelt war, hab ich mir tatsächlich überlegt, gläubig zu werden. nur um mich zu beruhigen und die panik loszuwerden. Aber meine zurzeit grösste angst ist, verrückt zu werden; also ist religion keine gute lösung^^

Naja, wie gesagt, ich finde deinen text echt spannend und das mit der seele macht sinn.
jedenfalls ist meine Devise: Entweder sterben wir im Alter und in diesem Fall freuen wir uns drauf und schlafen friedlich ein, oder wir sterben unerwartet durch einen unfall oder so, und in diesem fall haben wir gar keine zeit darüber nachzudenken ;)

Lebe und denke nicht an morgen (oder ans sterben :P)

_________________
Ohne Wille kein Weg


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 08.Sep.2010, 20:25 
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Registriert: 22.Jan.2010, 23:49
Beiträge: 3316
Wohnort: Berlin (Spandau/Staaken)
Vielleicht macht es die Sache einfacher, wenn man an ein Leben nach dem Tod glaubt. Denkbar. Ich glaube da aber nicht dran.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 25.Sep.2010, 10:10 
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Registriert: 25.Sep.2010, 09:58
Beiträge: 2
Guten Morgen Bini,

als ich Deinen Beitrag gelesen habe, konnte ich mich und meine Ängste ganz genau darin wieder finden...
Bei mir ist das nun seit etwa 4-5 Wochen so und langsam habe ich Angst, dass das gar nicht mehr weggehen könnte..
Wie lange hast du diese Ängste?
Auch das , wie du beschreibst das du nicht gerne mit Anderen darüber sprechen magst, weil du Angst hast du könntest sie verunsichern geht mir haargenauso!
Ich habe mich an unseren Pfarrer gewendet, der auch sehr lieb war und es mir ei bisschen geholfen hat, einfach damit, dass ich all meine Fragen mal mit jemandem teilen konnte...
Ach übrigens , wir sind auch in einem ähnlichen Alter! Ich bin 22 Jahre alt...
Gestern war ich beim Hausarzt, der hat mir jetzt Medikamente aufgeschrieben..ich habe für mich festgestellt, das diese Gedanken besonders in Stressituationen auftreten, bezeihungsweise ich sie dann nicht mehr steuern kann...ist das bei dir vielleicht ähnlich? Dies wäre ja ein Ansatz dem entgegenzuwirken.
Ich würde mich sehr freuen mich mit dir austauschen zu können!

Viele Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 05.Okt.2010, 14:13 
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Registriert: 04.Okt.2010, 09:21
Beiträge: 24
hallo bini, bin auch 22 und mir geht es haargenau gleich wie dir!
hab das alles schon durch, viel zum thema gelesen, gehört und geschrieben.
das problem ist nur das wirklich jeder seine eigene
vorstellung vom "leben danach"hat.
das allerschlimmste wäre für mich wenn einfach das licht ausgeknipst wird und dann ist sense.
na klar, uns wäre es somit auch herzlich egal aber der gedanke hat mich schon so einige nächte um den schlaf gebracht.
aber buddhisten wiederrum möchten unbedingt ins nirvana oder ins "nichts".
also ich weiss auch nicht, aber ich bin im moment auch ganz froh es noch nicht zu wissen (;
geniesse das leben, jeden tag, jeden moment.. es ist schön einfach hier zu sein auf dem planet erde.
aber eins noch: viell. ist das jenseits ja der perfekt ort und wir dürfen das einfach nicht wissen, den sonst würde doch jeder sorglos mit dem leben umgehen?! das tröstet mich jedenfalls manchmal. und ich weiss seid heute mal wieder was leid und trauer bedeuten.. schönen tag wünsch ich dir!!

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Tu, was du kannst, mit dem was du hast, wo immer du bist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 05.Okt.2010, 15:35 
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Registriert: 25.Sep.2010, 09:58
Beiträge: 2
Jetzt sind wir quasi schon zu dritt und alle etwa im gleichen Alter! :)
Würde mich so freuen mehr und öfter von euch zu hören...seit einigen Tagen geht es mir etwas besser...ich habe zwar nach wie vor die Gedanken daran, allerdings "packen" sie mich nicht mehr so sehr, sodass dieses beklemmende Gefühl, das mich so runtergezogen hat, weg ist....nehem auch keine Medis mehr....
Wie geht es dir denn bini? Schreib doch nochmal was...
Melanie, gab es bei dir einen "Auslöser"? Wie lange hast du diese Ängste denn schon?

Viele Grüße,

Madita


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 05.Okt.2010, 15:50 
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Registriert: 04.Okt.2010, 09:21
Beiträge: 24
mmhh, einen wirklichen auslöser finde ich nicht.
klar hab schon einige todedfälle miterlebt, bin auch seid heute wieder in der situation, leider ;(
bei mir is es einfach eher dieses "was kommt danach" frage spielchen.
sterben an sich finde ich gar nicht mal soo beängstigend. denn wenn man sehr alt wird und das leben genossen hat, ist es irgendwann okay zu gehen, glaube ich jedenfalls (;
es ist eher die angst plötzlich aus dem leben gerissen zu werden, und die ist sehr gross bei mir..
ja und vom vielen denken bekommt man natürlich mal schmerzen um die brust oder atemnot.. dann wirds noch schwieriger ruhig zu bleiben.
aber ich geb nicht auf, ich schaff das! wir schaffen das!!!!!!
angst, ich lach dir ins gesicht (; denn der himmel kann noch laaaaange warten!!

gab es bei euch auslöser?
was sind eure schlimmsten ängste rund ums thema tod??

würd mich freuen was von euch zu hören!
lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 05.Okt.2010, 15:55 
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Registriert: 04.Okt.2010, 09:21
Beiträge: 24
@ madita so ca. 6 monate panikattacken..
seid den letzten 3 monaten auch angststörungen.
die Angst vor dem Tod ist aber am schlimmsten. eindeutig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?
BeitragVerfasst: 05.Okt.2010, 19:11 
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Beiträge: 10
Wohnort: herford
hey leute,

ich hab mir mal so eure texte durchgelesen und finde mich in dem Problem auch wieder wobei ich denke das das absolut normal ist bei einer angststörung, sich verstärkt und angstvoll mit dem thema tod auseinanderzusetzen. Es liegt einfach an der befürchtung das mit einem was nicht stimmt und man schwer krank seien könnte. Bei einer Angststörung (ich habe seit 6 JAHREN eine) hat man das ständige Gefühl einer bedrohung und vermutet immer das schlimmste. Die themeninhalte/sorgenpunkte ändern sich ständig und gehen immer mehr ins detail oder werden vielfältiger. Deshalb spricht man ja auch von Gedankenspiralen. Tod ist bei mir auch immer ein großes Thema. Und immer noch aktuell. Meine Therapeutin sagt wer Angst vor dem tod hat, hat eigentlich angst vor dem leben. Es ist halt eine Urangst, die bei uns eben halt tagtäglich present ist, weil wir und ständig bedroht fühlen.
Wenn man die Angststörung angeht und an den Kern kommt lösst man das Problem. Oft sind es z.B. Verlustängste oder Angst vor dem allein sein.
Ich bin übrigens 21. :wink:

glg Diana


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