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Fabs
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Betreff des Beitrags: "Sinn des Lebens" = LÜGE DES LEBENS ! Verfasst: 11.Jun.2009, 11:43 |
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Registriert: 11.Jun.2009, 06:01 Beiträge: 1
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Morgens steht sie auf,
sie beginnt den Tag singend unter der Dusche..
Sie legt Make up auf,
und strahlt..
Sie geht zur Arbeit,
Führungsposition. Sie weiß was zu tun ist.
...
Sie fährt am Abend nach Hause,
ihr Kind umarmt sie herzlich - doch die Umarmung wärmt sie nicht..
der morgendliche Gesang unter Dusche - der tägliche Kampf der Tränenunterdrückung..
das Make up entfernt - das Strahlen vom Morgen verwandelt sich in traurige, stumpfe Gesichtszüge..
Führungsposition - zu Hause hat sie keinerlei Boden unter den Füßen, sie ist endlos verzweifelt und hat nicht den blassesten Schimmer was sie dagegen tun soll..
Maschinell erledigt sie die nötigsten Dinge am Abend - dann endlich kann sie sich selbst sein, die Maske ablegen und bitterlich weinen..
Denn sie weiß nicht wie lange sie die heile welt noch aufrecht erhalten kann..
Sie schläft zitternd, ängstlich, verzweifelt und weinend ein -
und ihr letzter, einzigst aufmunternder Gedanke: Wie schön es doch wäre, wenn meine Augen geschlossen bleiben und ich nie wieder erwache!
"Wie schön es doch wäre, wenn diese Frau eine "DRITTE PERSON" und nicht ich selbst wäre!"
[/i]
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omegaman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.Jun.2009, 12:04 |
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Registriert: 08.Apr.2009, 19:31 Beiträge: 1406
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Hallo
Wer so lebt, der lebt nicht wirklich.
(Leider "leben" aber immer mehr Menschen so)
Ob es einen Sinn des Lebens gibt, weiss ich nicht,
aber Liebe und Achtsamkeit sollten Ziele des Lebens sein.
LG, omega
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GastB
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.Jun.2009, 12:32 |
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Registriert: 30.Jan.2008, 01:18 Beiträge: 5396
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Hallo Fabs,
hast du denn eine Wunschvorstellung, wie dein Leben sein sollte?
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Pilongo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 09:57 |
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Mein Onkel ist auch Filialleiter, und geht mit dem Druck so um:
"Ich leb nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben!"
Und obwohl er so lässig an die Sache rangeht hat er es bis heute geschafft, in seiner Position zu bleiben und trotzdem nicht auszuticken
Wenn er merkt, dass es ihm zu viel wird, geht er einfach und steigt wo anders wieder ein. Oder macht was ganz Anderes.
Früher war er in einer Metallwarenfabrik, dann hat er mal ein Jahr lang als Fahrer für hohe Persönlichkeiten gearbeitet, jetzt ist er wieder in einem Betrieb, der Maschinenbauteile herstellt.
Der macht immer das, was ihm gerade gefällt.
Und fährt gut damit.
Hast du mal über eine berufliche Veränderung nachgedacht?
Ganz simpel würde ich dir auf deine Frage nach dem Sinn des Lebens antworten:
Der Sinn des Lebens ist das Leben.
Alles gute,
Pilongo
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omegaman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 10:03 |
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Registriert: 08.Apr.2009, 19:31 Beiträge: 1406
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Hallo
Ich muss gerade an die japanische Lebens- und Arbeitsmoral denken:
Sie Leben um zu arbeiten, sie machen kaum Urlaub und werden niemals krank, aber sie haben die höchste Selbstmordrate.
Ansonsten unterschreibe ich den Satz von Pilongo:
"Der Sinn des Lebens ist das Leben"
LG, omega
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Pilongo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 10:09 |
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Und mir fällt gerade noch der kleine Bruder von meinem Papa ein.
Der war auch leitender angestellter bei einem großen Modehaus, aber hat sich nur noch geärgert über die Chefetage, jeden Tag.
Irgendwann ist er gegangen.
Und hat dann beim Flughaben gearbeitet, dort Gepäck sortiert für einen Hungerlohn.
Aber er war wieder fröhlich
Mittlerweile ist er bei einem Sportverein und trainiert die Jugend-Fußball-Mannschaft.
Das macht ihn glücklich, und er ist seitdem ein ganz anderer Mensch.
Das Leben besteht aus Veränderungen, und wenn man merkt, dass man in der Sackgasse steckt, dann sollte man nicht zögern, nach Auswegen zu suchen, und den Mut haben, diese Wege auch zu gehen.
Grüße,
Pilongo
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omegaman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 10:19 |
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Registriert: 08.Apr.2009, 19:31 Beiträge: 1406
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Auch noch etwas aktuelles und persönliches von mir:
Ich habe vor einigen Jahren einen gutbezahlten und anspruchsvollen (aber stressigen und aufreibenden) Arbeitsplatz durch Mobbing verloren.
Im Anschluss kam der totale Zusammenbruch, 6 Monate stationäre psychosomatische Klinik und bis vor kurzer Zeit gesundheitlich Arbeitsunfähig (Harz IV).
Seit 6 Wochen mache ich einen ruhigen 1,50 Euro Job in einer gemeinnützigen Einrichtung. Wir arbeiten dort Elektrogeräte aller Art auf, die dann in einem Sozialkaufhaus an Bedürftige weiterverkaft werden.
Seit ich dies tue, geht es mir (beruflich) so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr.
LG, omega
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wild
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 18:56 |
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Hallo fabs!Und wenn Du Dich jetzt von aussen (in der dritten Person)anschausen würdest,was gäbe es da zu verändern?
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omegaman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 19:39 |
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Registriert: 08.Apr.2009, 19:31 Beiträge: 1406
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Fabs, wo bist du eigentlich ?
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wild
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.Jun.2009, 22:39 |
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