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Pilongo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.Feb.2010, 19:27 |
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Das klingt immer wie so ein 08-15-Schnulzen-Satz, aber glaub mir: Wenn der Richtige kommt, dann klappt es auch, egal, was du für Dinge in dir drin verankert hast. Ich hätte nie gedacht, dass es sowas wie die perfekte Beziehung gibt; ich dachte nach meinen zwei schlechten Beziehungen, ich müsste schon froh sein, wenn ich jemanden finde, mit dem ich es einigermaßen aushalte -aber so ist es nicht, glaub mir. Man muss gar nichts aushalten und gar nichts hinnehmen. Jeder Mensch hat eine gute Beziehung verdient, und jeder Mensch kann jemanden finden, mit dem er rundum glücklich und zufrieden sein kann.
Auch du  Da bin ich mir ganz sicher.
Vielleicht solltest du mit dir selber auch nachsichtiger sein. Wer sagt denn, dass du Alles geben und Alles dir mögliche versuchen musst? Ich hab früher auch viel zu viel Verantwortung übernommen und mich oft schlecht gefühlt, weil ich das Gefühl hatte, versagt zu haben. Dann hab ich folgenden Trick gelernt: Einfach mir selber die beste Freundin sein. Ich hab meine situation betrachtet, wie sie ein Außenstehender betrachten würde, und mir vorgestellt, was ich über mich denken würde, wenn ich nur ne Bekannte oder Freundin wäre. Oft kam dann heraus, das sich Andere nicht für das verurteilen würde, für das ich mich selber verurteilt hab. Das ist ein interessantes Phänomen: Wir sind oft zu uns selbst strenger als zu anderen und verlangen von uns selber mehr als von Anderen. Eigentlich doof, oder?  Darum hab ich mir das abtrainiert, und seitdem geh ich viel lockerer mit mir selber und Anderen um.
Übrigens klingt es für mich ein bisschen so, als hättest du ein schlechtes Gewissen, wenn du dich trennen würdest. Aber da musst du mal einen gesunden Egoismus entwickeln. (Musste ich auch erst lernen.) Für eine Trennung muss man keine nachvollziehbaren Gründe haben, das muss kein Anderer verstehen können, da musst du dich vor niemandem rechtfertigen. Am Ende geht es bei der Entscheidung um dich, und nur um dich allein. Sonst um keinen. So viel Egoismus muss sein, wenn es um die eigene Zufriedenheit geht. Ich will nur sagen: Bleib auf keinen Fall bei ihm, nur, weil du ein schlechtes Gewissen hast. Ein schlechtes Gewissen ist nämlich keine Motivation für eine so wichtige Entscheidung.
Liebe Grüße,
Bianca
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Natureone23
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06.Feb.2010, 15:45 |
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Registriert: 03.Feb.2010, 17:00 Beiträge: 12
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Hallo
vielen lieben Dank erstmal für deine Antworten.
Ich kann deine Ansichten und Beispele, auch deine persönlichen Efahrungen, sehr gut nachvollziehen und ich denke auch, dass du Recht hast. Nur spielen da meine Gefühle nicht mit, ich kann es einfach nicht umsetzen. Ich kann eben auf meine Gefühle nicht vertrauen, bzw. hinterfrage alles, als bräuchte ich einen Beweis für mich selbst. In meiner Kurzzeittherapie habe ich so viel herausgearbeitet, was mir schwarz auf Weiß gezeigt hat, wo diese Beziehung steht. Nur, komme ich da nicht weiter. Ich weiß, dass es nicht gut ist,ich unglücklich bin (mein Freund ja auch) und dass es bestimmt auch nicht mehr gut wird-zumindest nicht so, dass es auf Dauer reicht. Es sei denn, wir krempeln uns beide um...aber dann sind wir auch nicht mehr wir. Und dann sind dann noch die leidenschftlichen Gfühle, und die kann man nicht einfach wieder zurück holen...auch wenn man theoetisch aufeinnder zugeht. Und in so eine Beziehung kann man auf einfach keine Kinder setzen, wie ich finde. Ich weiß das alles, nur hänge ich an ihm und auch an der Beziehung, kann mich nicht recht lösen, nicht endgültig. Sondern klammer mich ja eher fest...auch durch solche Machtspielchen. Es tut weh, wie es gerade ist, durch diesen Streit, diesen Bruch, wissen wir nicht, wie wir miteinander umgehen sollen. Jede SMS, die vollkommen neutral ist, tut eben weh...das ist furchtbar...
Übrigens habe ich nicht wirklich ein schlectes Gewissen. Auf jeden Fall AUCH, er tut mir einfach leid. Er wohnt in meiner Wohnung, studiert, hat keinen Job und ich muss ihm auch noch weh tun. Das ist absolut furchtbar für mich, weil ich ein Mensch bin, der immer jedem alles Recht machen und allem entsprechen will. Dennoch denke ich, wäre ich mir 100%ig sicher, ich würde diese Beziehung beenden wollen, würde es daran nicht scheitern. Ein Problem ist eben, dass ich eben nie von ihm aus zu hören bekomme, dass er unglücklich ist, denn er redet ja einfach nicht...nur wenn man ihn fragt...und so habe ich eben das Gefühl, ich bin dafür verantwortlich und alles wäre vielleicht tutti, würde ich nur mitspielen...das ist sehr schwer für mich..
Aber ich arbeite weiter daran.
Liebe Grüße 
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Natureone23
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Feb.2010, 19:15 |
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Registriert: 03.Feb.2010, 17:00 Beiträge: 12
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Hallo Ihr Lieben,
ich brauche eine Einschätzung einer konkreten Situation, weil ich komplett orientierungslos bin, ob ich hier nicht übertrieben reagiere:
Am Dienstag beginnt die besagt Paartherapie. wir haben damit gewartet, bis seine Klausurphase und díeses Aufnahmewochenende beendet war, damit einfach luft dafür ist...das hatte ich so vorgeschlagen und er war auch dankbar dafür... Das Wochenende mit der Aufnahme ist ohne Probleme (ich hatte da ja Angst vor) verlaufen. Gerade kam mein Frund nach Hause, hat kurz Hallo gesagt und angefangen zu erzählen, wie es war. Quasi im 2. Satz kam, dass sie sich von Mittwoch Morgen bis Donnerstag Nacht nochmal zusammen setzen wollen, um den Gesang aufzunehmen (womit er eigentlich nichts zu tun hat...). Ob das okay wäre...da hab ich gesagt, dass ich das nicht so dolle finde, weil ich mir einfach gewünscht hätte, dass wir uns nach der ersten Therapiestunde nochmal zusammen setzen und uns darüber austauschen können. Nach einer nacht drüber schlafen...Ich hab gesagt, ob er nicht Donnersag fahren könnte oder wie geplant Mittwoch, dann aber vielleicht wenigstens Donnerstag Abend zurück sein könnte, damit wir uns unterhalten können. Genau das sind so Punte, da wünsche ich mir eben den Austausch, weil es ja auch eine Sache ist, die Therapie, die Unsicherheiten hervorruft...und dem Austausch bedarf. Er würde das auch machen, Donnerstag eher (gegen 20.00) zu Hause sein, findet das aber nicht gut, weil es ihn stresst und für die Band nicht gut ist. Ich kann das verstehen, aber ich bin enttäuscht, weil er einfach von sich aus nicht daran denkt, mich nicht schon VORHER gefragt hat, wie ich das empfinde mit Blick auf die Therapie, wenn er die tage danach nicht da ist, bevor er das plant und festmacht. Und er zeigt deutlich seinen Unwillen, dass er das doof findet und dass er eigentlich lieber den Donnerstag Abend bei der Band wäre...und ich habe das Gefühl, ich stehe da einfach total hinten an. Mir ist dieser Austausch so wichtig, die Therapie ist wichtig und wir haben extra den Termin erst jetzt gemacht, damit Luft da ist und dann das? Ich bin traurig, dass er sich da gar nicht reinfühlen kann. Es bringt ja nichts, wenn er aus Zwang am Donnerstag herkommt...keine gute Basis für Gespräche...aber mir ist das wichtig. Und ich weiß, dass immer wieder genau solche Situationen kommen werden, in denen wir derart aneinander knallen...Reagiere ich da über? Er setzt einfach ganz andere Prioritäten als ich...
Liebe Grüße...
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paulinchen
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.Feb.2010, 22:46 |
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Registriert: 03.Mai.2009, 16:04 Beiträge: 281 Wohnort: Nähe Köln
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Hallo Natureone,
ich muß mich mal eben dazwischen mischen, weil es bei uns eigentlich ähnlich ist. ABER: Vermisst man nicht immer irgendwas in einer Beziehung? Ist nicht immer irgendwas in einer Beziehung, dass nicht stimmt? Mir kann kann keiner erzählen, dass er alles am anderen toll findet und das er alles in der Beziehung toll findet. Erwartet man nicht vielleicht auch ein bißchen zu viel? Ich meine Männer sind ja eigentlich eh keine großen Redner und machen am liebsten alles mit sich selber aus. Auch sind Männer ja oft auch sehr freiheitsliebend. Männer sind selten so fixiert auf die Partnerin bzw. die Beziehung. Ich habe halt so ein wenig den Eindruck (sorry, wenn ich mich täusche), als machst du dein ganzes Wohlbefinden von ihm und der Beziehung abhängig (kenne das selber von mir bestens), und wenn er sich nicht so verhält wie du es dir wünscht oder wie du dich verhalten würdest, bist du total unglücklich, fühlst dich vernachlässigt und ungeliebt. Also wie gesagt: Ich kenne das wirklich alles von mir. Ich glaube wir Frauen würden manchmal gut daran tun nicht so viel über alles nachzudenken, nicht alles zerreden zu wollen und den Mann mal so sein zu lassen wie er eben ist. Ich glaube die Männer fühlen sich durch unsere Forderungen (so verstehen sie es) oft total unter Druck gesetzt und überfordert. Männer wollen auch nicht immer beweisen und sagen wollen, dass sie einen lieben. Die denken sich halt: Wenn sie mir nicht wichtig wäre, wäre ich nicht bei ihr. Männer sind im Grunde genommen viel einfacher gestrickt als wir Frauen. Ich glaube, wenn man immer nur Liebesbeweise und reden will, ziehen Männer sich zurück und machen genau das Gegenteil von dem was Frau sich wünscht. Oft ist es doch so, dass wenn Frau sich etwas rar macht, sie wieder interessant für den Mann wird und er dann von alleine wieder angekrochen kommt.
Wollte das ganze mal von einer anderen Seite beleuchten. Denn ich denke mal, dass du an dir selber arbeiten mußt und viel selbstbewußter werden mußt. Du mußt für dich selber das Gefühl haben, dass du toll bist, und niemanden brauchst, der dir das beweist oder ständig zeigt. Ich denke solange du das eben nicht kannst, wirst du bei dem nächsten Mann wieder auf ähnliche Probleme stoßen. Wie gesagt: Ich weiß wovon ich rede. Ich habe die gleichen Probleme wie du.
Ich fände es toll, wenn ihr wieder zueinander finden würdet.
LG,
paulinchen
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paulinchen
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.Feb.2010, 22:54 |
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Registriert: 03.Mai.2009, 16:04 Beiträge: 281 Wohnort: Nähe Köln
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Ein Satz zum nachdenken, den ich irgendwie passend finde
"Man reagiert nicht auf das, was ein
Mensch sagt oder tut, sondern auf
die Bedeutung, die man dem gibt,
was gesagt oder getan wird."
_________________ Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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Natureone23
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 14:40 |
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Registriert: 03.Feb.2010, 17:00 Beiträge: 12
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Hallo.
Vielen Dank für deine Worte.
Natürlich gibt es immer etwas, was nicht gut ist in einer Beziehung, das sehe ich auch so. Man ist ja ein Individuum und nicht völlig gleich.  Da kommt es immer zu Konflikten...Dennoch finde ich, müssen grundsätzliche Ansichten über eine Partnerschaft einfach überein stimmen. Und ich wünsche mir von meinem Partner einfach, dass er für mich da ist, wenn ich ihn brauche. Anders herum wäre es genauso. Würde ein Freund oder mein Partner meine Hilfe, meinen Beistand brauchen und sei es nur eine Umarmung an einem schlechten Tag, bin ich da. Auch wenn auf der anderen Seite dann andere Dinge zurück stecken müssen in dem Moment (ich bin auch ein Fan von Kompromissen...die lassen sich immer finden)...Da kann es für mich eine Lapalie sein, wenn mir jemand sagt: ich brauche dich, dann möchte ich doch auch für denjenigen da sein. Das ist eben ein Miteinander. Genauso, wie ich meinen Partner auf der anderen Seite eben auch gehen lassen muss...damit er Dinge tun kann, die ihm wichtig sind. Natürlich. Aber es geht um Situationen, in denen man den Partner braucht. Wenn man aber in dem Moment andere Dinge (hier: die Band) nicht einschränken will und deshalb nicht bereit ist, für seinen Partner hier Abstriche zu machen, wenn eine Notsituation da ist, er mich also braucht, wird es schwierig... Das kann ich natürlich, wenn ich dort meine Priorität setze. Aber dann sollte ich überlegen, ob das dann eine Partnerschaft ist. Bzw. ob es passt. Es gibt bestimmt Frauen, die das ebenso sehen. Nur für mich ist es eben nichts...ich möchte nicht immer hoffen, dass mein Partner evtl. da sein könnte... Ich wünsche mir einen Freund, dem ich eben so wichtig bin, dass er bei mir sein WILL, wenn es mir nicht gut geht...So wie ICH da wäre. Und da ich die konkrete Aussage bekommen habe, dass, wenn zeitgleich ich meinen Freund als meinen Partner brauche und die Band aber gerade auch ruft, die Band Vorrang hätte..komme ich da nicht weiter. Wir setzen unterschiedliche Prioritäten: er möchte sich in seiner Band entfalten und alles dafür geben. Ich innerhalb der Beziehung. Das heißt nicht, dass ich NUR für die Beziehung lebe. Aber dass sie und meine Familie eben immer an erster Stelle stehen würden. und es heißt auch nicht, dass ich wollen würde, dass er das mit der Musik generell einschränkt, um Gottes Willen.... Für ihn hat halt seine Musik Vorrang, was ich auch verstehen kann. Beides hat seine Berechtigung. Für mich ist z.B. eine Paartherapie, in der es um den Fortbestand der Beziehung geht, eine Baustelle, bei der ich mir wünsche, dass mein Partner da ist. Und das nicht gezwungen, sondern, weil es ihm auch etwas bedeutet. Ich möchte klar sagen, dass es nicht um Einschränkungen durch meine Ängste geht...darum geht es nicht. Das ist ein anderer Punkt und hier kann ich auch verstehen, wenn der Partner sagt: Ich MUSS jetzt aber gehen...denn DAS ist meine Baustelle, an der ich arbeiten muss. Definitiv. Ich hatte in der Beziehung immer das Gefühl, nicht wert geschätzt zu sein, da solche Äußerungen einfach ausblieben. Emotionale Äußerungen auf mich bezogen. Das ist das eine und das liegt sicherlich auch in meinem Empfinden. Genauso, wie meine Ängste. Allerdings kann ich die auch nicht oder nur sehr schwer überwinden, wenn mir immer wieder gezeigt wird, dass eben andere Dinge Vorrang haben. Wenn ich damit alleine bin...Wenn das vetrauen fehlt, dass ich mich eben fallen lassen kann, wenn die Sicherheit nicht da ist, von der eine Beziehung auf Dauer lebt. Wir konnten viele Probleme wegen mangelnder Kommunikation nicht ausgetragen und lösen . Das ist eine Sache, die muss für mich in einer funktionierenden Partnerschaft möglich sein. Genauso, wie ich mir den emotionalen Austausch und den Austausch über mich und meine Gefühle und die Gefühle und Wünsche meines Partners in einer Partnerschaft wünsche. Und nicht außerhalb...ich möchte mich hier entfalten, fallen lassen und auch weiter entwickeln können, z.B. meine Ängste überwinden. Und ich möchte ernst genommen werden. Das kann ich aber so nicht schaffen...Ich möchte mein Wohlbefinden nicht von meiner Partnerschft abhängig machen. Aber dennoch soll sie mir unterm Strich gut tun. Und dazu gehört eben auch, dass man ab und an ein liebes Wort bekommt...Finde ich. Man muss sich, denke ich, eben fragen, was für einen Partnerschaft und Beziehung bedeutet. Und da stimmen wir nicht überein, wenn man tiefer blickt. Leider.
Grüßle.. 
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Natureone23
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 15:06 |
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Registriert: 03.Feb.2010, 17:00 Beiträge: 12
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...ich merke selbst, dass das alles jetzt ziemlich rigoros klingt. Es soll auch nicht so wirken, als würde ich meinen Partner vollkommen für mich vereinnahmen wollen. Das ist nicht so. Es soll und MUSS andere Dinge NEBEN der Beziehung geben, Dinge für einen selbst und Dinge, die man teilt. Für mich ist nur die Prioritätenfrage wichtig und die ist bei uns grundsätzlich unterschiedlich. Ich gebe auch meinem Freund keine Schuld. Sicher hätte ich mir Dinge gewünscht, dass er sich mir öffnet, sich uns und unseren Problemen öffnet, mit mir arbeitet. Fehler haben wir beide gemacht. Und wir haben nicht gut "ineinander" gespielt, so dass die Situation jetzt so "verhärtet" ist. Wir mögen uns menschlich sehr. Aber ich kann auch nicht alleine kämpfen, ich kann nichts erzwingen und mich bewegen und er bleibt stehen...Wir können nur sehen, wo wir jetzt sind und wo wir hinwollen. Ich möchte einfach eine Beziehung auf Dauer führen, in der es grundsätzlich passt und nicht immer weiter unzufrieden sein. Und das bin ich nunmal schon seit einigen Jahren...leider ist es nicht besser geworden, sondern schlimmer und jetzt sitzen wir beide da und sind unglücklich. Nunja, es wird sich zeigen, was die nächste Zeit bringt.
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Natureone23
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 16:26 |
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Registriert: 03.Feb.2010, 17:00 Beiträge: 12
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Entschuldigt..mir fehlt die Edit-Funktion...  ....Das große Problem ist, dass ich mir immer ein klares „ja“ zu mir als seine Frau und zu der Beziehung mit mir von ihm gewünscht habe und dass das eben auch gelebt wird. Und dazu kam es nie…sei es durch Zeichen, Worte, Nähe...ich führe seit mehr als 5 Jahren eine Beziehung, die vor sich hin plätschert. Ich möchte aber nicht eine Beziehung führen, um eine Beziehung zu führen, sondern sie mit Leben und Inhalt führen, weiter gehen, eine Familie aufbauen…Und dazu brauche ich die Sicherheit, dieses „ja“. Nach einigen Jahren fragt man sich, wohin geht es? Und da hab ich herumgerudert und bin ins Leere gelaufen. Ich bin emotional vereinsamt, weil er sich mir nicht öffnen könnte- sei es in Bezug auf seine oder in Bezug auf meine Gefühle. Ich habe immer versucht, darauf aufmerksam zu machen, dass mir das fehlt. Es kam nichts. Und ich bin unzufriedener geworden und er auch. Heute führen wir höchstens noch ein WG-Leben. Da beißt sich die Ratte selbst in den Allerwertesten um die Beziehung weiter führen zu können, brauchen wir beide ein JA. Aber wir können uns das nicht (mehr) geben, weil so viel schief gelaufen ist auf BEIDEN Seiten und wir eine Menge, Menge Baustellen haben. Die sich sehr auf die Gefühle ausgewirkt haben.Nun…keine Ahnung, wie man daraus kommen soll, außer der Beziehung ein „Nein“ zu geben und freundschaftliche Wege einzuschlagen.. 
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paulinchen
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24.Feb.2010, 23:00 |
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Registriert: 03.Mai.2009, 16:04 Beiträge: 281 Wohnort: Nähe Köln
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Hm, also ich kann das alles nachvollziehen und verstehen, was du schreibst. Im Prinzip ist es hier ähnlich. Aber ich hab mich halt mehr oder weniger damit abgefunden, dass es eben so ist wie es ist. Eben weil ich denke, dass es nach vielleicht zwei Jahren fast normal ist, und ich eben davon überzeugt bin, dass es mit jemand anderen auch nicht anders wäre. Aber ok, das ist meine Denke. Die spielt hier ja auch eigentlich keine Rolle.
Für mich hört es sich so an, als hättest du eigentlich schon angeschlossen mit der Beziehung.............
_________________ Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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