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Anajak
Hallo ihr Lieben,
Ich bin momentan in einer sehr starken Angstphase. Habe lange Citalopram genommen. Seit Herbst 2020 nehme ich nichts mehr. Bin schleichend immer tiefer gefallen. Sobald ein körperliches Symthom kam, bin ich eine Stufe runter gefallen.
Jetzt plagt mich eine Gefühlslosigkeit in alle Richtungen dazu in der Bauchgegend ein ständiges Angstgefühl. Als ob mir immer wieder jemand sagt es wird nicht wieder gut.
Morgens ist es am schlimmsten, sofort das Gefühl der inneren Taubheit, Kraftlosigkeit und Angst wie der Tag wird. Mache dadurch zur Zeit gar nichts außer zu meinem Arzt zu laufen um zu Fragen was das ist.
Vor drei Tagen habe ich versucht Venlafaxin zu nehmen. Der 2 Tag war schlimm, Kopfgefühl und noch mehr innere Unruhe wollte nur liegen. Heute habe ich gesagt nehme ich sie nicht mehr. Atosil soll ich bei Bedarf nehmen. Have da auch Angst vor.
Ich versuche die Angst mitgehen zu lassen, aber dieses Bauchgefühl und der Druck will mich immer daran hindern.
Ich denke immer das ist bei mir nur so schlimm. Vielleicht ist hier jemand der es kennt oder mal durchgestanden hat.
Ich bin so Hilflos und niedergeschlagen
Lg

29.01.2021 20:02 • 22.02.2021 x 1 #1


87 Antworten ↓


portugal
Ich hatte das gleiche mit Sertralin. Aufgehört weil es mir ja ach so gut ging, dann Stress, den ich nicht als Stress sah und bumm.

Hat Dein Arzt Dir nicht empfohlen, mit Citalopram wieder anzufangen? Das wäre doch das nahelegenste, da es Dir doch geholfen hatte?

29.01.2021 20:07 • x 1 #2



Starke akute Angstphase

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Anajak
Das Citalopram habe ich abgesetzt weil es damals nicht mehr gute Wirkung zeigte. So haben dir in der Tagesklinik gedacht, dann kann sie auch weg. Ausgeschlichen mit Escitalopram bis 5 mg dann ekg und da war der Qtc zu lang. Dann war sie ganz weg. Wollte es dann so schaffen. Nun bin ich gefangen.
Der Arzt hat gesagt ich kann wieder mit Citalopram anfangen. Durch den Versuch mit Venflaxin habe ich jetzt Angst, dass es mich wieder noch unruhiger und benommen macht.

29.01.2021 20:13 • #3


Anajak
Ich habe damals nicht dieses dumpfe gefühllose gehabt. Ich kann ja noch nicht mal mehr Besuch ab. Dann verkrampfe ich weil ich nicht so sein kann wie ich mal war.

29.01.2021 20:16 • #4


Anajak
Kennt es keiner mehr

29.01.2021 20:28 • #5


Hoffnungsblick
Hallo Anajak, machst du eine Therapie? Das würde ich dir sonst empfehlen.
.
Dass du die Medikamente immer wieder absetzt kann ich zwar verstehen, weil ich selbst auch keine nehme bzw. nur im Notfall, wenn sie unbedingt erforderlich sind. Psychische Probleme löse ich durch Klären der Ursachen. Daher bin ich kein gutes Beispiel für das langfristige Einnehmen von Medikamenten, sorry.
Aber vielleicht brauchst du ja doch vorübergehend ein Medikament?

Darf man fragen, ob du einer Beschäftigung oder Arbeit nachgehst?

30.01.2021 17:21 • x 1 #6


Anajak

31.01.2021 11:34 • x 1 #7


Anajak
Ich bin echt am verzweifeln.

31.01.2021 11:46 • #8


Annalehna
ja so tief kann man fallen bei einer Depression und bei einer Angststörung....ich würde nochmal Rücksprache mit dem Arzt halten....er sollte darüber informiert sein.lg

31.01.2021 11:57 • #9


Anajak
Das wissen sie. Habe ja Venlafaxin bekommen. Habe sie 5 mal genommen.

31.01.2021 12:00 • #10


Anajak
Muss wohl durchhalten

31.01.2021 12:01 • #11


Nikieagle
Ich drück dich. Mir gehts auch furchtbar

31.01.2021 12:35 • x 1 #12


Immer schön durchhalten, mit ging es im Juli 2020 sehr sehr schlecht. Ich habe jeden Tag geweint und wusste nicht mehr weiter, weil ich schlimme Derealisationszustände hatte. Dann ging es weiter mit Panikattacken, Angst, innere Unruhe. Ich hatte schon abends im Bett Angst vor dem nächsten Tag.

Aber es geht mir besser! Und dir wird es auch wieder besser geht. Ich habe auch nicht dran geglaubt. Aber mit Tabletten, Therapie und einer Reha habe ich mich ins Leben zurück gekämpft!

31.01.2021 12:50 • x 3 #13


Anajak
Danke für deine Worte.
Ist Derealisationszustand dieses nichts fühlen neben dem Zustand? So eine Taubheit.
Und immer die Gedanken die das Gefühl verstärken .

31.01.2021 13:00 • #14


Bei mir war es wie so ein Benommenheitsschwindel. Ich habe mich nicht wie ich selbst gefühlt. Ich wusste wo ich bin und was ich mache, aber alles hat sich wie unwirklich angefühlt. Ich wusste, dass es alles real ist, aber das Gefühl war anders. Sehr unschön und ich hatte große Angst, dass ich mich nie wieder wie ich selbst fühlen würde.

31.01.2021 14:44 • x 2 #15


Anajak
Warum habe ich bloß das Gefühl alle haben das anders als ich.
Man hört immer so raus das sie noch alles diesen Antrieb haben. Aber mein Gefühl fürs Leben ist so weg. Wahrscheinlich kommt mir das nur so vor dieser innere Druck von innen macht mich so fertig. Ich spüre noch nicht einmal Erleichterung wie nichts.

02.02.2021 10:55 • #16


Anajak
Habe es nochmal hier reingesetzt. War im falschen Thema

02.02.2021 10:56 • #17


Anajak
Vielleicht kann mich jemand verstehen mit dieser Gefühlslosigkeit mit Angst gemischt.
Es ist den ganzen Tag.

02.02.2021 10:58 • x 1 #18


Abendschein
Zitat von Anajak:
Vielleicht kann mich jemand verstehen mit dieser Gefühlslosigkeit mit Angst gemischt. Es ist den ganzen Tag.

Ja ich kann Dich verstehen, weil ich es auch so hatte. Jahrelang. Ich habe immer das Gefühl gehabt, alles ist wie in Watte. Nicht richtig da sein. Ich habe mich immer wie im Nebel gefühlt, habe mich selbst gekniffen, um mich zu spüren.

Habe eine Therapie gemacht und danach ging es mir besser. Ich habe immer gedacht, ich habe eine schwere Krankheit, das es wirklich nur die Gedanken waren, konnte ich nicht glauben, aber es war so. Nur wenn ich mich ganz stark abgelenkt habe (was enorme Energie und Kraft kostete) ging es mir ein wenig besser.

Ich wünsche Dir das es Dir bald besser geht.

02.02.2021 11:26 • x 2 #19


Ich kann dich auch verstehen. Ich hatte den Zustand Gott sei dank nicht so lange, aber es war schrecklich und ich war sehr verzweifelt.
Auch bei mir ist es durch Therapie und eine stationäre Reha besser geworden.

02.02.2021 12:32 • x 1 #20



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