derverschlossen.
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• • 27.08.2015 #1
Lieber Forenbesucher,
dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.
derverschlossen.
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• • 27.08.2015 #1
Zitat von Not Helpless:Sorry, sehe ich anders. Manche Leute merken's einfach nicht. Ich war bisher sicherlich in 4-5 Foren, und klar, überall gibt es solche und solche. Aber wenn ich glaube, dass die Verhaltens- oder Ausdrucksweise eines Mitglieds einen Betroffenen möglicherweise runterzieht, verletzt oder vielleicht sogar zu Schlimmem verleiten könnte - dann kann ich da nicht den Mund halten. Werde ich auch in Zukunft nicht.Das Problem an dem ganzen ist es, dass natürlich in einem Forum Menschen aus allen sozialen Schichten zusammenkommen.
Und daraus resultiert die oft hinkende Ausdrucksweise und das mangelnde Verständnis anderen gegenüber. Ich denke, solche Beiträge gehören einfach überlesen. Es bringt nichts, sich über Beiträge zu ärgern, im Gegenteil, es soll anspornen, es besser zu machen, was ja überwiegend passiert.
Zitat von Black Sheep:Zu dem Begriff Sucht
Als ehemaliger Zocker und starker Raucher möchte ich sagen das Sucht für mich nur eine Ausrede ist, solange sie keine körperlichen Schmerzen verursacht, versteht mich nicht falsch, ich urteile nicht über andere, sondern nur über mich selbst, ich kenne das Gefühl zu wissen das man zocken wird, das man das Geld das man hat, nicht wieder mit nach Hause bringen wird, ich kenne aber auch die Ausreden die man in den eigenen Gedanken dafür hat.....ich bin halt süchtig, ich kann nicht anders, ich kenne diese Gedanken und habe sie lange geglaubt, habe mir lange einreden lassen ich bin ferngesteuert, bin ich aber nicht......
Man hat immer die Wahl, es zu tun oder es zu lassen, die Entscheidung trifft man selbst.
Zitat von Black Sheep:Ich wage zu behaupten, dass das bei jedem anders emotional verknüpft ist. Deswegen werfe ich außerdem noch in dem Raum, dass es für manche schwieriger und für manche leichter ist. Sollte man vielleicht auch im Hinterkopf behalten.Zu Glücksgefühlen
Bei mir persönlich hat zocken in keiner Weise Glücksgefühle ausgelöst, es ging nach einer Weile auch nicht mehr ums gewinnen, es ging eher um Selbstbestrafung, sich im Selbstmitleid zu suhlen, sich selbst zu verletzen um Leben in sich zu spüren, und um die die Neonlichter, ein paar Momente war das Leben riskant, alles oder nichts, das triste grau der Realität verschwand eine Weile, um mich danach mit voller Wucht zu erschlagen, aber glücklich....war ich dabei nie, nicht mal wenn ich gewonnen habe, denn es war egal, es hat nur die Zeit verlängert die ich vor den bunten Automaten verbrachte, enden musste es immer damit das ich deprimiert und desillusioniert, ohne einen Pfennig in der Tasche nach Hause schleiche, und noch mehr Selbstmitleid empfinden konnte.
Zitat von Carcass:Ganz ehrlich jetzt? Weil du auf mich nicht den Eindruck machst. Deine letzten Beiträge, auf die ich mich bezog, hatten für mich nichts mit "jemanden wachrütteln" oder etwas grober anpacken zu tun. Ich habe sie als herablassend, verletzend und engstirnig empfunden. Vielleicht etwas viel Peitsche für meinen Geschmack, Zuckerbrot - noch nie gesehen. Deswegen meine Reaktion. Wieso nicht sich so artikulieren, wie du's jetzt getan hast? Ich find's wichtig, dass man da vorsichtig ist, das sind in der Regel meistens alles Menschen, die psychisch nicht besonders stabil sind. Ist meine Haltung. Viele Betroffene schämen sich eh schon in Grund und Boden, die meisten haben kein oder ein sehr geringes Selbstbewusstsein. Da muss man nicht noch draufhauen. Was das mit denen macht, kann man nicht absehen. Wäre mir zu "heiß" und finde es auch einfach meistens nicht angebracht.Wer sagt denn immer dass ich damit nicht in Kontakt komme, es nicht kenne und meine Ratschläge nicht ankommen würden? Und ich habe einem Süchtigen mal sein Werkzeug weggenommen, sprich kein Geld ausgezahlt und Lebensmittel für den gekauft, damit der was zum Leben hat. Die Reaktion kannst du dir denken und da wären wir wieder beim Mann für Mann. Für solche Fälle muss man den Kaltentzug eben auch mal körperlich regeln, das hat manchmal schlimmere Auswirkungen als Her. oder Alk.. Das eine ist körperlich und das andere ist so extrem psychotisch , dass der Adrenalinspiegel explodiert. Aber man kann das ja auch umdrehen und schlecht reden und dem Helfenen unterstellen, er möge nur draufhauen. Wozu gibt man sich denn hier Tipps ? Um andere noch mehr runterzuziehen? Der TE ist noch nicht ganz unten, gib ihm noch 2 Wochen und ich würde mich freuen wenn er da ankommt, damit er merkt dass es Zeit für Hilfe ist . Und sollte das so kommen, dann ist ihm geholfen und wenn er wieder klar ist , wird er sich eher darüber freuen, als wenn ihm einer den kopf tätschelt und ihn bemitleidet. Oder meinste nicht?
31.05.2015 11:28 • x 2 #130
x 3
Fugazi
Gast
Zitat von Carcass:Fugazi, das hast du richtig und gut gesagt! Und ich kann für meine Kodderschnauze nix
Diese Erkrankung ist eine Erkrankung, das hat mit Willenskraft und gesundem Menschenverstand sehr wenig zu tun. Das ist so, als erzähle man jemandem, man leide unter Ängsten und Panikattacken und bekäme zur Antwort "Wieso? Mußt doch keine Angst haben, ist doch alles in Ordnung." Gegen jede Vernunft handelt der Betroffene sehenden Auges auf immer wieder die gleiche Weise und fügt sich selbst und seinem Umfeld dabei Schaden zu. Das passiert nicht aus Willensschwäche oder Begriffsstutzigkeit, sondern, weil bei Suchtkranken irgend eine Schaltung im Kopp nicht richtig funktioniert. Man erzählt einem Diabetiker ja auch nicht, er könne seinen Diabetes allein durch die Kraft seines Willens in den Griff bekommen. Nein, man erklärt ihm, daß es eine Krankheit ist, welche Therapiemöglichkeiten man hat und wie man diese am besten anwendet. Und wie bei jeder anderen Erkrankung auch, braucht es dafür die Bereitschaft des Betroffenen zur Mitarbeit. Ist diese nicht zu erkennen, kann man sich den Mund fusselig reden, dann passiert erst mal nix und im besten Falle läßt man als Angehöriger dann los - und im allerbesten Falle nicht ohne das Angebot, daß der Betroffene jederzeit zurückkommen kann, wenn er seine Meinung geändert hat 31.05.2015 12:27 • x 2 #134
nicowersonst
Gast
• #2
alice01
Mitglied
Zitat:naja und kein echter freund weit und breit der mich am untergang hindern könnte.

• #3
derverschlossen.
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• #4
alice01
Mitglied
• #5
derverschlossen.
Mitglied
• #6
nicowersonst
Gast
Zitat von derverschlossene:hab mich weiterhin krank schreiben lassen und sollte mich ja auf arbeit nochmal melden, aber das tat ich nicht, sondern einfach nur die au abgeschickt und hab mich nun mit gorbatschow im bett verkrochen...
• #7
Cosmo
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• #8
derverschlossen.
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• #9
nicowersonst
Gast
• #10
boomerine
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derverschlossen.
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Lourdes
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Abendschein
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• #14
Schlaflose
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Zitat von derverschlossene:wird man den so einfach von heute auf morgen in ner klinik aufgenommen?
• x 2 #15
boomerine
Mitglied
• #16
Melanie39
Gast
• x 1 #17
boomerine
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• #18
light7
Gast
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light7
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