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rabbitmaker
Hallo!
Mein ältester Sohn macht mir große Sorgen!
Mein Sohn hat von klein auf gerne an Konsolen gespielt! In der Pubertät ist uns aufgefallen, dass es bei ihm zur Sucht wird! Ich sag mal mir ist es aufgefallen! Meine Frau war da immer etwas verständnisvoller. Wie Mütter halt so sind.
Eingesehen, dass es nicht mehr normal ist, war dann, wo er seinen Führerschein gemacht hat und die letzte Rechnung nicht zahlen konnte. Waren 500Euro. Er hatte Arbeit, hatte damals noch bei uns gewohnt und sollte normalerweise genug Geld haben!
Ich haben ihm damals das Angebot gemacht, wenn ich sein Kontoauszug sehen kann, bekommt er von mir das Geld!
Daraufhin zeigte er mir diesen und ich habe gesehen, was ich mir schon gedacht habe. Er hat sein Geld überwiegend für Spiele ausgegeben, die man auf die Konsole runter laden kann! Diese dann nach dem Spielen wieder gelöscht, damit sein kleiner Bruder das nicht sieht, der ab und zu auch auf der Konsole gespielt / mitgespielt hat und uns das dann nicht sagt! Diese Spiele hat er dann jedesmal wieder neu hochgeladen und jedesmal musste er wieder neu zahlen!
Nach diesem Vorfall und auch weil seine damalige Freundin ihn darauf angesprochen hat, hatte er die Konsole verkauft!
Da war er so 20!
Wir hatten dann eine Konsole im Wohnzimmer, wo er auch gespielt hat, aber im normalen Rahmen.
Mit 25 ist er ausgezogen und hatte kurz davor eine neue Freundin gehabt. Mit der Freundin davor, hat er viel unternommen! Städte Ausflüge, Urlaub, viele Treffen mit Freunden.
Als er dann seine erste eigene Wohnung hatte, hat er sich wieder eine Konsole gekauft!
Ich habe mitbekommen, dass er sich dann sehr schnell verändert, was seine sozialen Kontakte angeht! Nichts mehr unternommen, kein Treffen mehr mit Freunden, nichts mehr!
Habe gemerkt, wenn ich ihn besucht habe, dass ich irgendwie nicht willkommen war, beziehungsweise gestört habe! Hatte mich einmal nicht angemeldet und seine Freundin hat aufgemacht! Mein Sohn war in der Stube und hat gezockt und seine Freundin war mit ihrer Freundin im Schlafzimmer und haben Serien geschaut! Mein Sohn kam sich erwischt vor, wie ein kleines Kind!
Ich hatte das dann meiner Frau erzählt, doch sie hat das mal wieder runter gespielt!
Ich wollte mich da weiter auch nicht einmischen. Schließlich war er über 25 und hatte sein eigenes Leben! Ich meine heute, dass es seiner Freundin damals auch recht war. So hatte sie Zeit für ihre Freiheiten, die sie damals auch noch brauchte! Sie war damals 20.
Mit den Jahren wurde es immer schlimmer! Nicht das ich das irgendwie kontrolliert habe, ich habe es aber irgendwie gemerkt!
Mein Sohn hat dann in den nächsten vier Jahren über 20 Kilo zugenommen.
Habe zu seiner Freundin ein sehr gutes Verhältnis! Vor einem 1,5 Jahren, kam er zu mir und hat gesagt, dass er online ein Mädchen kennengelernt hat! Und das er wieder viel spielt! Das Spiel Destiny.
Ist dort in einer Gruppe, die jeden Tag zocken!
In dieser Gruppe hat er ein Mädchen kennengelernt, die ihm zusagt! Um sie kennenzulernen, würde er sie gerne in Österreich besuchen und seiner Freundin sagen, dass er einen Zockerfreund dort besucht!
Da ich so etwas auf den Tod nicht ab kann, habe ich ihm das eindeutig erklärt, dass ich diese Art und Weise nicht mag und ihn da nicht unterstütze, oder für ihn lügen werde!
Wir hatten ein langes Gespräch und letztendlich hat er den Kontakt abgebrochen und hat aufgehört zu spielen!
Letztes Jahr zu meinem Geburtstag, habe ich dann in Form von einem Brief eine Ankündigung bekommen, dass ich Opa werde! Habe mich sehr gefreut! Doch kam mir das komisch vor, weil es kurz nach der Krise von den beiden war!
Habe dann zu meiner Frau gesagt, dass es mir vorkommt, als wenn das Kind zur Schlichtung der Beziehung gezeugt wurde!
Kurz vor der Geburt, haben die beiden geheiratet und eine größere Wohnung bezogen.
Da ich zu meiner jetzt Schwiegertochter einen sehr guten Kontakt habe, weiß ich das er wieder zockt! Hat jetzt auch ein Zockerzimmer! Ist wieder in seiner alten Gruppe! Kümmert sich nicht um seinen Sohn, unterstützt seine Frau nicht, weder in der Zeit wo der kleine Koliken hatte noch jetzt wo er Zähne bekommt! Der kleine ist jetzt 7 Monate und weint schon immer sehr viel! Aber sie bekommt keine Unterstützung! Sie macht wirklich alles fürs Kind! Spazieren, schwimmen, wirklich alles! Aber mein Sohn ist nur am zocken! Wenn er Spätschicht hat, kommt er um elf von der Arbeit, spielt bis morgens fünf bis sechs Uhr, geht ins Bett und schläft dann bis 13:00, steht auf und geht zur Arbeit!
Mittlerweile erzählt mir meine Schwiegertochter das ganze Ausmaß! Bilder von den dreien, werden nur als Alibi gemacht, dass wir denken, es läuft alles bestens. Wenn sie uns besuchen will, dann kommt von meinem Sohn! Du kannst doch nicht alleine hinfahren, dann wissen die ja gleich, dass ich zocke!
Heute hat sie uns gesagt, dass sie das nicht mehr lange aushält und eine Trennung für sie die einzige Möglichkeit ist! So wird es noch eine Zeit versuchen, aber lange hält sie das nicht mehr aus!
Ich verstehe sie total, aber es ist mein Sohn!
Würde ihm gerne helfen! Ich hatte ihn schon mal gefragt, was für ihn wichtiger ist!? Konsole oder Freundin? War damals, wo er das Mädchen aus Österreich kennengelernt hat!
Da meinte er! Die Konsole war zuerst da und er in die Konsole schon so viel investiert hat!
Ich bin in Therapie wegen meiner Hypochondrieschen Störung! Habe dem Psychologen das auch erzählt! Er meinte das mein Sohn eine Therapie braucht, aber er einsehen muss, dass er eine Spielsucht hat! Wir sind aber der Meinung, dass es das nicht so sieht! Mein Psychologe meinte, dass in seinem Fall, die Konsole sich für ihn vermenschlicht hat! Seite Konsole für ihn wie eine Beziehung ist! Dort er seine Befriedigung, Anerkennung, Erfolg und alles andere bekommt, was ihm wohl sonst fehlt, oder nicht bekommt!
Wir wissen nicht, wie wir ihn da rausholen können!
Ist jetzt sehr lang geworden!
Mußte mir das aber mal von der Seele schreiben!
LG

30.07.2020 05:12 • 02.08.2020 x 1 #1


16 Antworten ↓


IchWillPositiv
Das ist schon schlimm. Ich spiele auch gerne Computerspiele, aber kenne ein Ende.
Dein Sohn muss glaube ich erst ganz tief fallen und alles verlieren, eh er sich seine Sucht eingesteht. Sein Leben läuft doch gut aus seiner Sicht. Job -noch?-, Familie,die sich um ihn kümmert. Wahrscheinlich immer essen auf dem Tisch?... Warum sollte er seine Sucht aufgeben?
Leider kann man einem Süchtigen nicht helfen, er muss erkennen, dass er Hilfe benötigt, dann kann man für ihn da sein.

30.07.2020 07:18 • x 3 #2



Spielsucht von meinem Sohn zerstört seine Ehe!

x 3


Hallo,

Denke an dich . Ihr ., Ihr seit nicht daran schuld wenn dein Sohn eine sucht entwickelt hat.
Wenn diese Belastung eure Ehe nicht standhält dann sei froh wenn sie beendet wird.

30.07.2020 07:47 • x 1 #3


rabbitmaker
Zitat von IchWillPositiv:
Das ist schon schlimm. Ich spiele auch gerne Computerspiele, aber kenne ein Ende. Dein Sohn muss glaube ich erst ganz tief fallen und alles verlieren, eh er sich seine Sucht eingesteht. Sein Leben läuft doch gut aus seiner Sicht. Job -noch?-, Familie,die sich um ihn kümmert. Wahrscheinlich immer essen auf dem Tisch?... Warum sollte er seine Sucht aufgeben? Leider kann man einem Süchtigen nicht helfen, er muss erkennen, dass er Hilfe benötigt, dann kann man für ihn da sein.

Daran habe ich auch schon gedacht!
Für ihn ist es eine Ehe zum Zweck!
Es wird sauber gemacht, er ist nicht alleine, er bekommt sein Essen! Wahrscheinlich muss er wirklich erst ganz tief fallen!

30.07.2020 07:55 • x 1 #4


IchWillPositiv
Er hat doch ein "tolles" Leben.
Ich würde der Frau raten, sich Hilfe zu holen, auch eine Co-Abhängigkeit kann fatal sein.

30.07.2020 07:57 • x 1 #5


rabbitmaker
Zitat von tuffie 01:
Hallo,Denke an dich . Ihr ., Ihr seit nicht daran schuld wenn dein Sohn eine sucht entwickelt hat.Wenn diese Belastung eure Ehe nicht standhält dann sei froh wenn sie beendet wird.

Vielleicht habe ich mich in der Überschrift etwas falsch ausgedrückt! Zerstört nicht meine Ehe, sondern die von meinem Sohn!
Danke für deine Worte! Denn natürlich macht man sich Vorwürfe, dass man etwas falsch gemacht hat! Alles macht man in der Erziehung bestimmt nicht richtig, aber das es bei ihm so extrem ist!
Habe noch zwei jüngere Söhne! Spielen auch ab und zu! Aber halt so wie es normal ist!

30.07.2020 07:58 • #6


rabbitmaker
Zitat von IchWillPositiv:
Er hat doch ein "tolles" Leben. Ich würde der Frau raten, sich Hilfe zu holen, auch eine Co-Abhängigkeit kann fatal sein.

Sie tut uns auch sehr leid! Wird morgen zu uns kommen und wir wollen darüber sprechen! Überlegen, ob meine Sohn dabei sein soll!

30.07.2020 08:01 • #7


IchWillPositiv
Zitat von rabbitmaker:
Sie tut uns auch sehr leid! Wird morgen zu uns kommen und wir wollen darüber sprechen! Überlegen, ob meine Sohn dabei sein soll!


Ich würde erstmal mit ihr alleine reden. Was möchte sie, was bringt es ihr die Ehe zu retten, wie könnte es aussehen?.... Was ist mit dem Kind? Kann sie es alleine wuppen, will sie es? Und wenn ihr klar ist, was sie möchte und von ihrem Mann erwartet, dann ein Gespräch mit ihm. Ich kann nur nicht einschätzen, ob ihr -als Eltern- die richtigen Mediatoren seid, oder ob ein Therapeut da besser geeignet ist.

30.07.2020 08:07 • x 1 #8


Zitat von rabbitmaker:
Diese Spiele hat er dann jedesmal wieder neu hochgeladen und jedesmal musste er wieder neu zahlen!

Wenn du ein Spiel einmal kaufst, kannst du es Löschen und neu runter laden so oft du willst, du musst nicht noch mal Zahlen. Egal ob Konsole oder pc.... Spiel keine Rolle.

Zitat von rabbitmaker:
Ist dort in einer Gruppe, die jeden Tag zocken!

Es ist nicht ungewöhnlich, das Leute viel Zocken. Selbst täglich ist erst einmal nicht merkwürdig.


Zitat von rabbitmaker:
In dieser Gruppe hat er ein Mädchen kennengelernt, die ihm zusagt! Um sie kennenzulernen, würde er sie gerne in Österreich besuchen und seiner Freundin sagen, dass er einen Zockerfreund dort besucht!

Das hat nichts mit Spielsucht zu tun. Er hat sich in eine Dame verguckt, die das gleiche hobby wie er teilt. Was natürlich wenn er eine Freundin hat, ganz klar nicht okey ist.


Zitat von rabbitmaker:
Hat jetzt auch ein Zockerzimmer!

Sehe ich auch nicht als ein Problem. Ein Zockerzimmer ist nichts andere als ein Hobbyraum. Nur eben für Gamer.


Als Abstinenter süchtiger, kann ich dir nur sagen, es klingt weniger nach einer sucht, als nach verantwortung die er nicht eingehen will. Das bestätig der letzte absatz, mit dem Kind. Ob er süchtig ist, merkst du oder seine Frau, wenn er Ständig kein Geld hat, oder euch/sie beklaut.
Sucht ist zwanghaftes verhalten. Und nicht etwas, das ich übermäßig oft mache.

Ich kann Täglich 12 Stunden Zocken, solange ich meinen Pflichten nachkomme, spricht keiner von sucht. Erst wenn ich diese vernachläßige, weil mir das wichtiger ist, spricht man von sucht. Weil ich es Zwanghaft brauche.

In diesem fall ist die Frage, vernachläßigt er Frau und Kind, weil er die verantwortung nicht tragen will, oder tatsächlich süchtig ist?

Es ist stehts ein schmaler Grad.

30.07.2020 08:08 • #9


waage
Das ist sicher eine starke Belastung für deine Schwiegertochter und auf Dauer keine Beziehung/Ehe die man führen möchte.
Aber es ist eine "Geschichte " zwischen deinem Sohn und seiner Frau und deswegen müssten die beiden erstmal ein Gespräch führen und eine Lösung versuchen zu finden.... Vielleicht es für deinen Sohn möglich das Ganze zu reduzieren. Jeder hat seine Hobbys aber dieses "Übermaß" ist nicht gesund.
Ich denke auch ein Außenstehender / Therapeut kann das alles besser beurteilen und auch Hilfe leisten.

L.G. Waage

30.07.2020 08:28 • x 1 #10


rabbitmaker
Zitat von waage:
Das ist sicher eine starke Belastung für deine Schwiegertochter und auf Dauer keine Beziehung/Ehe die man führen möchte.Aber es ist eine "Geschichte " zwischen deinem Sohn und seiner Frau und deswegen müssten die beiden erstmal ein Gespräch führen und eine Lösung versuchen zu finden.... Vielleicht es für deinen Sohn möglich das Ganze zu reduzieren. Jeder hat seine Hobbys aber dieses "Übermaß" ist nicht gesund. Ich denke auch ein Außenstehender / Therapeut kann das alles besser beurteilen und auch Hilfe leisten.L.G. Waage


Du hast vollkommen recht!
Meine Schwiegertochter hat schon oft mit ihm gesprochen!
Beste Beispiele ist Sonntag! Da hatte er Geburtstag und sie haben sich den ganzen Tag, bis spät in die Nacht super unterhalten! Er hat versprochen sich zu ändern!
Seit Dienstag hängt er wieder an der Konsole!
Wir wollen ihn auch dazu bringen, dass er sich professionelle Hilfe sucht!
Dazu muss er aber selbst seine Sucht eingestehen! Seine Frau hat schon zu ihm gesagt, dass sie das nicht mehr lange mitmachen! Aber er nimmt sie da nicht ernst!

30.07.2020 08:46 • x 1 #11


Luna70
Ich würde auch eher dazu raten, sich nicht zu sehr in die Ehe einzumischen. Ich schätze mal, am hilfreichsten wird es sein, wenn ihr für Entlastung sorgt, in dem ihr euch mal um das Baby kümmert oder die Schwiegertochter bei anderen Dingen unterstützt, aber ohne zu sehr in die Beziehung der beiden einzugreifen.

30.07.2020 09:11 • x 2 #12


Du bist nicht verantwortlich für deinen Sohn .
Er ist erwachsen .
Mütter neigen dazu sich ständig ihr eigenes Leben mit Schuldgefühle zu belasten.

Lebe dein Leben.
Wenn er seine Hilfe braucht dann kannst du immer noch überlegen ob du etwas machen willst für deinen Sohn .

30.07.2020 09:46 • x 1 #13


Hallo, hier schreibt eine Ehefrau mir einen süchtigen Ehemann der spielte. Er hat gearbeitet und gespeilt am Wochenende bis zu 12 Stunden. Alles war egal wir haben 2 Kinder die aber größer sind es hat viel kaputt gemacht und ich hab mich getrennt. Haben uns immer wieder zusammen gerauft. Ich denke das das Problem tiefliegender ist und eher so was ist wie eine Art Depression( wie Scheuklappen ) ich will nichts sehen und hören. Bin in meiner Welt und alles super. Die kennen da Leute sind Nest Friends den kann man alles erzählen. Mein Mann hat viele Kontakte und Freude er spielt auch Desteny. Vorher war es The Elder scrolle ( Teso ) ich hab immer den Rücken frei gehalten. Vor 4 Wochen hab ich gesagt ich bin unglücklich seit dem spielt er seltenst.

Aber er wird wieder spielen und wieder in die Sicht verfallen. Ich würde ihm das einmal ganz klar machen. Beim Essen gehen oder spazieren gehen: er wird beide verlieren und sich selbst auch.

30.07.2020 10:00 • x 1 #14


rabbitmaker
Zitat von Julie80:
Hallo, hier schreibt eine Ehefrau mir einen süchtigen Ehemann der spielte. Er hat gearbeitet und gespeilt am Wochenende bis zu 12 Stunden. Alles war egal wir haben 2 Kinder die aber größer sind es hat viel kaputt gemacht und ich hab mich getrennt. Haben uns immer wieder zusammen gerauft. Ich denke das das Problem tiefliegender ist und eher so was ist wie eine Art Depression( wie Scheuklappen ) ich will nichts sehen und hören. Bin in meiner Welt und alles super. Die kennen da Leute sind Nest Friends den kann man alles erzählen. Mein Mann hat viele Kontakte und Freude er spielt auch Desteny. Vorher war es The Elder scrolle ( Teso ) ich hab immer den Rücken frei gehalten. Vor 4 Wochen hab ich gesagt ich bin unglücklich seit dem spielt er seltenst. Aber er wird wieder spielen und wieder in die Sicht verfallen. Ich würde ihm das einmal ganz klar machen. Beim Essen gehen oder spazieren gehen: er wird beide verlieren und sich selbst auch.


Danke das du geschrieben hast!
Aber eigentlich ist es ja sehr traurig unter diesen Umständen!
Meine Frau und ich, haben uns ja auch Gedanken gemacht, was wir falsch gemacht haben! Weil ich mir auch gedacht habe, dass er aus der realen Welt fliehen will und in der virtuellen Welt besser zurecht kommt!
War bei ihm schon früher so! Schlimmer wurde er auf dem Gymnasium! Aber da die Noten alle super waren, habe wir uns da keine Gedanken gemacht! Mir kommt es so vor, als wurde er damals seinen Leistungsdruck damit abbauen, weil er dann total abschalten kann!
Wie viele hier schon geschrieben haben, ist er alt genug! Aber nun ist der kleine da und meine Schwiegertochter ist wirklich eine ganz ganz liebe! Sie tut alles für die Familie! Ist wie unsere eigene Tochter und möchten irgendwie so gerne helfen!
Er will, möchte oder kann es nicht verstehen!
Ich frage ja ab und zu, wie es läuft! Er sagt dann! Alles super Papa! Ich weiß aber das nichts super ist!
Ich bin selber ein Scheidungskind, weil mein Vater Alk. war! Zwei Jahre nach der Scheidung hat er sich aufgehängt, da war ich acht!
Er ist damals mit der Trennung nicht klar gekommen!
Denke das mein Sohn da stabiler ist!?
Aber die Gedanken sind da!

30.07.2020 10:16 • #15


Icefalki
Ich verstehe dich, aaaaaber eure Schwiegertochter ist hier gefordert, sie ist diejenige, die mit ihren Mann ein Problem hat. Und in jeder Ehe heisst es, dass man miteinander kommunizieren muss.

Dein Sohn ist erwachsen, kann also entscheiden, ob er Frau und Kind aufs Spiel setzen will, allerdings scheint davon bisher keine Rede zu sein. Die Schwiegertochter hat euch, zieht euch mit runter, hofft auf eure Hilfe, nur es folgen keine Konsequenzen ihrerseits. Also, warum sollte sich dein Sohn ändern?

Und er ändert sich auch nicht, wenn du jetzt darüber nachdenkst, was für Fehler in der Erziehung etc. gemacht worden sind, sprich, das ganze Umfeld leidet , nur er nicht. Wird mal Zeit, ihn vor eine Entscheidung zu stellen, was deine Schwiegertochter tun sollte. Dann wird man sehen.

30.07.2020 19:47 • x 3 #16


FeuerWasser
Man kann niemandem helfen der sich nicht helfen lassen will und er will nicht. Jeder Intervention deinerseits wird abgeblockt werden und je mehr du auf ihn einredest umso mehr wird er sich zurückziehen und irgendwann auch zu euch den Kontakt abbrechen.

Ich kann schon schwer nachvollziehen, dass seine Frau so etwas freiwillig mitmacht. Das sind für sie vergeudete Lebensjahre. Welche Frau die nur ein wenig auf sich hält will so einen Partner der in der Beziehung nur eine Randfigur darstellt? Bei genauer Betrachtung ist sie eine Alleinerziehende mit Versorgungsauftrag in einer WG Gemeinschaft. Mehr ist das nicht. Sie hat nichts von ihm.

Aber das sind Angelegenheiten das müssen die beiden unter sich klären und du musst deine eigenen Baustellen klären.

02.08.2020 21:57 • x 1 #17



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