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Ich bin spielsüchtig. Spiele seit Jahren in online casinos. Allerdings hatte ich trotzdem meine Finanzen überwiegend gut im Griff.

Im Februar hingegen ist alles aus den Fugen geraten. Ich habe insgesamt 30 Einzahlungen in online casinos getätigt. Das waren zusammengerechnet ca. 3000 Euro.

Ich habe ein geregeltes Einkommen, jedoch werde ich dank Spielsucht diesen Monat meinen Dispo nutzen müssen.

Ich habe so große Angst und ich bin so voller Verzweiflung. Zum einen habe ich wahnsinnige Panik davor dass es Konsequenzen seitens der Sparkasse geben könnte. Was ist wenn die mein Konto sperren oder meinen Dispo kündigen. Dann bin ich verloren. Kann mich da jemand beruhigen? :"(

Und ich bin so ein Versager. Ich hätte es finanziell so gut haben können. Ich bin so eine taffe Powerfrau. Eigentlich. Und jetzt will ich einfach nur mit dem Spielen aufhören. Ich wollte Geld sparen. Mir was aufbauen. Alles könnte so gut sein. Stattdessen Ängste vor Konsequenzen und Reue. Ich fühle mich gerade wie ein nichtsnutz.

Hilfe::(

26.02.2021 02:48 • 01.04.2021 #1


7 Antworten ↓


Julie80
Ich würde mir professionelle Hilfe holen. Es gibt so Hotlines guck doch mal im Internet nach. Der erste Schritt ist getan. Du hast Einsicht und schreibst hier. Noch ist alles okay also reiss dich zusammen. Du schaffst das da raus

26.02.2021 06:20 • #2



Keine Kontrolle mehr über meine Spielsucht

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kleinpübbels
Hi,

Ich finde es mutig, dass du dazu stehst.
Das bedarf schon einiges.
Ruf mal beim BZgA an, die Rufnummer ist auch kostenlos.

Ich wünsche dir alles gute

26.02.2021 08:01 • x 1 #3


Calima
Dein Jammern nützt nichts. Und wenn die Bank den Dispo sperrt, wäre das das Beste, was passieren kann. Dann hast du nämlich Veränderungszwang.

Such dir umgehend professionelle Hilfe und vor allem: Hör sofort mit dem Zocken auf. Alles andere wäre nur leeres Gefasel, wie es alle Süchtigen draufhaben, wenn sie mal wieder das heulende Elend packt, sie aber ihre Sucht nicht aufgeben.

26.02.2021 10:07 • x 1 #4


Junak
heyhey

ich verstehe deine problematik sehr gut.

Ich habe selber sehr lange gerne mal gezockt ohne aber eine Sucht zu entwickeln glücklicherweise.
Einfach weil ich Spaß dran hatte. Habe dadurch aber gleichzeitg viele gesehen, die mit einer solcher Problematik zu kämpfen hatten. Wenn du magst kannst du mir gerne ne PN schreiben.

Viele Grüße

26.02.2021 10:12 • #5


Mondkatze
Hilfsorganisationen wie Diakone, Caritas und auch der Sozial-psychiatrische Dienst, der im Gesundheitsamt angegliedert ist, können Dir weiterhelfen.
Sie können dich beraten, begleitend zur Seite stehen und dich in Therapie vermitteln.

26.02.2021 10:28 • #6


portugal
Du bist einen Schritt weiter: wenigstens gibst du zu, dass Du süchtig bist.

Hol Dir schnell Hilfe .... alles gute

26.02.2021 12:34 • x 1 #7


Hey!
Du bist mit dem Eingeständnis der Sucht schon ein großes Stückchen weiter und kannst wirklich stolz auf dich sein!
Suche dir auf jeden Fall Unterstützung in Form einer Suchttherapie, das kann dir helfen und du wirst sehen es geht vielen anderen ähnlich wie dir!
Übrigens ist eine Sucht kein menschliches Versagen, du bist trotzdem eine Powerfrau!

Süchte, welcher Art auch immer, entstehen häufig als eine Art "Selbsttherapie", z. B. Bei vorangehenden psychischen Erkrankungen. Und durch den vermehrten Ausstoß von Glückshormonen geht es einem dann zunächst besser und die Probleme rücken in den Hintergrund. Leider ist unser Gehirn jedoch durch Glückshormone sehr schnell lernfähig und merkt sich "Spiele ich geht es mir besser", somit verhält man sich dementsprechend und spielt eben öfter. Und so beginnt der Kreis. Dies ist ein erlernte Verhalten, das auch wieder verlernt werden kann, und dafür brauch man Unterstützung! Es ist wird nicht leicht, aber es ist machbar! Du kriegst das hin.
Ich packe dir hier noch einen Link rein, wo du dir eine erste Beratung abholen kannst!

https://www.check-dein-spiel.de/hilfe/o...tung-Suche

Alles Gute für dich!

01.04.2021 18:32 • x 1 #8




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