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651

E

Ex-Mitglied
Gast

Hallo zusammen,
was haltet ihr von diesen verordneten Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem? Seit Jahren wenn nicht sogar Jahrzehnten wird massiv eingespart obwohl die Beiträge permanent steigen obwohl viele nicht mal mehr einen Hausarzt haben- Termine bei Fachärzten bis zu 12 Monate dauern.

24.02.2026 x 4 #1


478 Antworten ↓
boomerine

boomerine
Mitglied

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Der Pflegeberuf wird eindeutig unterbezahlt für die, die wirklich mit Herz diesen Beruf ausüben
Man sollte seinen Beruf mögen und dementsprechend ausführen.
Hier geht es um Menschen, ob alt, jung, krank oder schwerstbehindert.
Ich kann es mir zwar vorstellen, das einige ins Krankenhaus gehen um nur versorgt zu sein.
Da bleiben viele andere auf der Strecke.
Wenn ich da an Beispiele denke, von meinen letzten Aufenthalt, es tut weh, das mit zu erleben.
Wieviele Patienten. Die im Rollstuhl sitzen, sich nicht mehr eigenständig zur Toilette bewegen zu können, brauchen den Pfleger oder Pflegerin, jetzt nicht.....in 5 Minuten.....
Sie warten, sie sagen nichts, halten durch bis zum Ende.
Die jungen, angehenden Pfleger stehen zusammen und machen Witze und lachen. Lustig.
Der Patient sitzt da und wartet...
Und fragt, warum kommt keiner....
Und wenn es dann zu spät wird, ja dann geht die Diskussion los, wer macht den Patient jetzt sauber
Ich nicht, du.....
Ja irgendjemand muss es dann ja machen.
Mir ist klar, daß es nicht jedermanns Sache ist, aber bei dem Beruf gehört das mit dazu.
Ich hab es selber mit erlebt, es war mir unangenehm angewiesen zu sein.
Weil jede Schwester oder Pfleger die Nase hochzzieht.
Warum wird dieser Beruf nicht mehr geschätzt und dementsprechend bezahlt ?
Mir ist auch klar das es Patienten gibt und immer was finden und meckern, das das für die Pflege auch nicht einfach ist, weiß / denke ich.
Die, die den Beruf mit Herz und Verstand ausführen, sollten dementsprechend honoriert werden.

Bei uns ist für alles Geld da, ab in dem System da fehlt es hinten wie vorne.

Ich möchte und will dem nicht ausgesetzt werden.
Zuviel gesehen und selber viel mitgemacht.

04.02.2026 20:21 • x 5 #436


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Im Gesundheitswesen müssen manche Leistungen entfallen?

x 3


Kruemel_68

Kruemel_68
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Zitat von Fravely:
Hallo zusammen, was haltet ihr von diesen verordneten Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem? Seit Jahren wenn nicht sogar Jahrzehnten wird massiv eingespart obwohl die Beiträge permanent steigen obwohl viele nicht mal mehr einen Hausarzt haben- Termine bei Fachärzten bis zu 12 Monate dauern.

Eins der großen Problem ist, dass der Staat sich weiterhin weigert, die KK-Kosten für die Bürgergeldempfänger zu zahlen. Damit entfallen diese Kosten auf das Solidarsystem und im Endeffekt zahlen wir sie alle. Da die Zahl der Bürgergeldempfänger ständig ansteigt, steigen logischerweise auch die Kosten dafür. Würde der Staat hier seiner Verpflichtung nachkommen und die Kosten auf die Bürger abschieben, sähe es im KK-System auch ein wenig besser aus.

Bezüglich der Facharztproblematik glaube ich tatsächlich, dass das nur über ein Hausarzt-System in den Griff zu bekommen ist, d.h. dass man für jeden Facharzttermin eine Überweisung braucht. Wenn ich mir allein hier im Form anschaue, wieviel und in welcher Frequenz da zu Fachärzten gerannt wird, kann ich mir ungefähr vorstellen, wieviel unnötige Facharzttermine jeden Tag deutschlandweit gemacht werden. Bevor eine Hausarzt-Pflicht greifen kann, müsste man dann allerdings die Problematik angehen, dass es auch viel zu wenig Hausärzte gibt.

28.12.2025 10:13 • x 5 #64


Zum Beitrag im Thema ↓


Islandfan
Ich finde das zum Kotzen, meine Krankenkasse (TK) hat mir einen Brief geschrieben, dass die Beiträge angehoben werden ab Januar. Man zahlt wie ein Irrer, ich zahle etwas über 400 Euro im Monat inklusive Pflegeversicherung, aber die Leistungen werden immer weniger. Der AG zahlt ja nochmal so viel an die KK. Man wird ausgenommen wie sonst was, auch was die anderen Abgaben angeht, wodurch das Bruttogehalt nur wie eine fiktive Summe aussieht.

x 6 #2


Donnie_Darko
Und die die am meisten einzahlen und am wenigsten entnehmen würden, sammeln sich in den privaten Krankenkassen. Kein Wunder, dass das nicht funtkioniert.

x 3 #3


Islandfan
Zitat von Donnie_Darko:
Und die die am meisten einzahlen und am wenigsten entnehmen würden, sammeln sich in den privaten Krankenkassen. Kein Wunder, dass das nicht funtkioniert.

Ich bin in der Gesetzlichen und zahle viel bei gleicher Leistung, die jeder bekommt, egal, ob er viel, wenig oder gar nichts einzahlt.

x 1 #4


Moonlight_74
Ich kann gar nicht sagen welche Abzüge ich habe..ich bin schon immer von meinem Nettogehalt ausgegangen und selbst da könnte ich nicht sagen wie hoch der Betrag ist.

In der Regel bleibt bei mir monatlich mehr übrig als ich ausgebe.

Hab auch dieses Jahr wieder 6000 Euro angespart.

Ich hatte noch nie Probleme mit den Sozialabgaben.

Ich finde, das ist ne tolle Sache und das ist mein absoluter ernst.

x 1 #5


Moonlight_74
Zitat von Fravely:
Termine bei Fachärzten bis zu 12 Monate dauern.

Das kann ich überhaupt nicht bestätigen.

x 1 #6


Islandfan
Naja, wenn ich Vollzeit arbeiten würde, hätte ich 2300 Euro an Abgaben, mit den 30 Stunden und der neuen Tarifrunde habe ich 1600 Euro Abgaben, da kann man ruhig mal jammern.

#7


Moonlight_74
Ich arbeite 20 Stunden. Das reicht mir vollkommen.

Ich kenne viele Frauen, die nur 20 Stunden arbeiten.

#8


Islandfan
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Mit 20 Stunden hätte ich 2777 Euro brutto und 1800 raus, also immer noch hohe Abgaben.

#9


Islandfan
Viele Frauen, die 20 Stunden arbeiten, brauchen dann aber einen Partner, allein kann man von vielen Gehältern in Teilzeit nicht leben.

x 2 #10


Moonlight_74
Zitat von Islandfan:
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Mit 20 Stunden hätte ich 2777 Euro brutto und 1800 raus, also immer noch hohe Abgaben.

Ich rechne anders.

#11


Moonlight_74
Zitat von Islandfan:
Viele Frauen, die 20 Stunden arbeiten, brauchen dann aber einen Partner, allein kann man von vielen Gehältern in Teilzeit nicht leben.

Da gebe ich Dir recht.

#12


Islandfan
Zitat von Moonlight_74:
Ich rechne anders.

Da ich im ÖD bin, gibt es einen öffentlichen Rechner im Internet, da kann man alles ausrechnen lassen.

#13


Donnie_Darko
Ich hoffe in den nächsten Monaten einen Job zu bekommen. Da ich aber Anfangs nur 20 Stunden die Woche arbeiten werde, bin ich wohl trotzdem auf Bürgergeld angewiesen.

x 1 #14


Moonlight_74
Mir ist es egal welche Sozialabgaben ich habe..ich zahle auch nach wie vor Steuern an die Kirche. Ich sehe keinen Grund das zu ändern.

x 1 #15


Islandfan
Zitat von Moonlight_74:
Mir ist es egal welche Sozialabgaben ich habe..ich zahle auch nach wie vor Steuern an die Kirche. Ich sehe keinen Grund das zu ändern.

Du bist verheiratet und ihr habt zwei Einkommen, da hat man leicht Reden. Ich bin so glücklich, dass ich genug als Single verdiene, denke aber, dass es hart ist, wenn man als Alleinstehender nur 20 Stunden in einer Branche arbeitet, in der man wenig verdient und dann kaum was bei rumkommt.

x 2 #16


Moonlight_74
Zitat von Islandfan:
Du bist verheiratet und ihr habt zwei Einkommen, da hat man leicht Reden. Ich bin so glücklich, dass ich genug als Single verdiene, denke aber, dass ...

Das mag sein. Bisher war mir Geld immer zweitrangig.

Bisher bleibt mir mehr als ich brauche, was widerum nicht bedeutet, dass ich meinen Mann finanziell ausbeute.

Man kann sagen jeder hat ne eigene Kasse, sprich Konto, etwas anderes käme für mich auch nicht in Frage.

#17

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Islandfan
Zitat von Moonlight_74:
Das mag sein. Bisher war mir Geld immer zweitrangig.

Dann warst du noch nie in Not. Ich war es auch nicht, aber ich kann es verstehen, dass es hart ist, wenn man kaum Geld hat. Zwei Einkommen sind immer mehr und auch die Ausgaben werden geteilt, so dass ich deine Aussage etwas arrogant finde.

x 2 #18


Abendschein

Moonlight_74
Zitat von Islandfan:
Dann warst du noch nie in Not. Ich war es auch nicht, aber ich kann es verstehen, dass es hart ist, wenn man kaum Geld hat. Zwei Einkommen sind immer ...

Nenne es arrogant..es ist wie es ist.

Ich habe damals meinen Beruf ganz bewusst gewählt. Ich wusste worauf ich mich einlasse.

Geld war noch nie mein Thema.

#20


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Mira Weyer
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