Pfeil rechts

Hallo,

nachdem vor 11 Jahren eine generalisierte Angststörung diagnostiziert wurde, ich jahrelang eigentlich symptomfrei war, habe ich ja jetzt wieder vermehrt Ängste, an denen ich arbeite. Hab ja auch schon in einem anderen Thread geschrieben.

Ich hab die Frage, ob sich auch jemand mit einer ängstlich geprägten Depression auskennt und wie man überhaupt den Unterschied erkennt, ob dies eine Depression ist, die auch Ängste behinhaltet, oder eben eine Angststörung ist.
Ich fühl mich nämlich momentan auch so antriebslos, alles ist mir eigentlich zu viel und müde bin ich ebenfalls.Dabei fühle ich mich dann immer so schlechtr, weil man so wenig auf die Reihe kriegt. Diese Phase dauert aber nicht immer ewig lange an, ein paar Tage und dann gehts auch wieder ebenso lange besser.
Ich wollte Euch nur mal fragen, ob jemand sich da auskennt.

Grüße

12.11.2008 14:06 • 14.11.2008 #1


13 Antworten ↓


Hallo!

Hatte es selber auch schon, aber genau zugeordnet habe ich es nie bekommen.

Denke aber schon das es auch zur Angst gehört.

12.11.2008 15:02 • #2



Wirklich generalisierte Angststörung

x 3


Hallo Sonja 1717,

Du warst also auch ab und an so antriebslos? Meistens ist dies auch tageszeitabhängig. Morgens bis mittags krieg ich wirklich wenig in Angriff genommen. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich morgens alleine zuhause bin und mittags dann mein Sohn aus der Schule kommt, dann gehts meistens. Ich hätt morgens die schönste Zeit meinen Haushalt in Schuss zu bekommen....aber...wie gesagt, einfach ...keine Lust!

Hast Du Medikamente genommen oder nimmst Du welche?

Gruß

12.11.2008 16:33 • #3


Hallo!!

Ja, es war bei mir auch so.
Ging auch mal auf in Arnd ab. Hab es heute auch noch aber weniger.

Ja, es hängt auch bei mir von der Tageszeit ab und vom Wetter ab.
Auch wenn sich die Periode ankündigt

Ich habe noch nie Medis genommen. Ich habe es mit pflanzlichen Mitteln hinbekommen. Natürlich haben mich die Kinder auch auf Trab gehalten (zum Glück)

Ich habe Baldrian, Passionsblumen,Bachblüten Rescue Tropfen.

Dies hat für mich geholfen , wie es bei dir ist kann ich nicht beurteilen.

Wenn es schlimmer wird und es gar nicht mehr geht keine Angst, dein Arzt wird dir bestimmt helfen.

Kopf hoch

12.11.2008 20:25 • #4


Halli Hallo,

Du hast aber auch eine Angststörung an sich? Wie lange denn schon, wenn ich fragen darf? Und wie geht's Dir heute?

Hast Du auch schon mal Johanniskraut genommen?
Ich hab das hier. Aber da mein Neurologe meinte, dass könnte Wechselwirkungen mit anderen Medis haben, und das könnte sogar tödlich sein, war ich doch sehr verunsichert und ich fand das sehr merkwürdig.
Wieviel Leute nehmen denn Johanniskraut, was sie sich selbst besorgen?! Bestimmt doch sehr viele. Ich hörte da noch nie was von Todesfällen.
Vielleicht wollte der Neurologe nur seine AD an den Mann bringen, die ich seitdem hier rumliegen hab.

Grüße

12.11.2008 20:52 • #5


Hallo!!

Ja seit 1998. Mit Unterbrechung. Dann letztes Jahr bin ich erkrankt und bumm hat es mich wieder eingeholt aber schlimmer als je zuvor.
Mit enorm vielen körperlichen Symptomen

Aber ich habe nicht aufgegeben und seit zwei Monaten bin ich am vorwörts kommen.

Johanniskraut habe ich noch nie genommen.
Baldrian habe ich immer zu Hause.

12.11.2008 21:22 • #6


Hallo !

Bevor ich von meinem Arzt AD's verschrieben bekommen habe (ich war bis vor kurzem sehr skeptisch und ängstlich gegenüber solchen Medikamenten), habe ich eine kurze Zeit lang VIVINOX genommen.
Es ist frei verkäuflich und rein Pflanzlich (Baldrian, Hopfen etc.). Gibt es für den Tag und für die Nacht, mir hatte es etwas geholfen.

Liebe Grüsse,

Helpness

12.11.2008 21:45 • #7


Hi Sonja 1717,

Du hast die Angststörung also auch schon ziemlich lange. Ich seit Ende '97, also können wir uns, was den Zeitraum angeht, die Hand reichen. Ich habe es zwar seitdem auch nicht ununterbrochen, und erst seit diesem Frühjahr sehr oft und seit September ziemlich schlimm.
Hab ja schon eine Langzeit VT bis 2001 hinter mir und wenn die Angst auftrat, hab ich sie immer wieder in den Griff bekommen. Aber dieses Jahr ist alles anders, obwohl sich (oder weil?) sich nichts an der Lebenssituation geändert hat, ausser das mein Sohn im Sept. in die Schule kam.
Momentan macht mir aber eben die niedergeschlagene Stimmung und die antriebslosigkeit zu schaffen, die mich auch wieder ängstigt, weil ich die Befürchtung hab, jetzt in eine Depression reinzurutschen. Das fehlte mir auch noch...

Das Übrige zu meiner Stimmung macht natürlich auch noch die Jahreszeit und das dazugehörige Wetter, dermaßen dunkel und trüb die letzten Tage, furchtbar!
Ich kann mich aber nicht zu den AD's durchringen, da gibt's so eine Sperre in mir, vielleicht wär's ja der Durchbruch, aber lieber würde ich wieder VT machen. Aber bei uns in der Stadt gibt's nur einen!
Da kannste Dir vorstellen, was der für Wartelisten hat. Hab schon etliche Male angerufen, aber bekommt den Mann nicht ans Telefon. Das entmutigt irgendwie.

Also soweit mal
liebe Grüße

13.11.2008 09:53 • #8


Hi Drea, genau da bin ich auch gerade, in diesem fiesen Kreislauf. Hab auch das Buch und kenne auch die Strategien, aber die Depression hab ich mir gleich mit eingefangen. *nörgel*
Auch Anfang 1997 der Startschuss und seit April den Rückschlag.
Himmel noch mal, da muss man doch raus kommen
Nun denn, wir arbeiten ja daran . Grüssli Iris

13.11.2008 18:31 • #9


Hallo Drea,

vor drei Jahren hatte ich eine schwere Depression.Ängste habe ich auch. Wie lange schon? Das ist eine schwierige Frage. So richtig extrem auch seit drei Jahren, aber ich war schon immer ein ängstlicher Mensch. Starke Angstsymptome habe ich ungefähr seit 1997, aber damals wusste ich nicht dass es Angstsymptome sind (Übelkeit, Hyperventilieren, Enge in der Brust, Herzrasen usw.)

Ich nehme seit drei Jahren Medikamente, aber mein Ziel ist es, irgendwann ohne Tabletten leben zu können. Ich nehme u.a. ein antriebsteigerndes Mittel. Vor Kurzem habe ich die Dosis halbiert (in Absprache mit meinem Arzt) und es klappt, das macht mich happy.

Die Medikamente nehme ich wirklich nicht gern, aber leider geht es nicht anders. Im Sommer hatte ich ein Medikament abgesetzt und bekam dann einige Wochen danach eine heftige Krise. Es hat dann einige Zeit gedauert, bis ich wieder voll einsatzfähig war. Das hat mich geschockt, denn mit den Medikamenten fühle ich mich recht stark.
Krise bedeutet bei mir, dass ich ohne Unterlass über den Sinn meines Lebens nachdenke und mir dann nichts Positives einfällt. Die Gedanken kreisen dann immer nur um das Thema Tot. Das ist schlimm und auch sehr schmerzhaft und Kräfte raubend. Darum bin ich froh, dass die Medis diese Gedanken stoppen.

Ich bin aber auf der Suche nach einem Therapeuten. In zwei Wochen habe ich einen Termin bei einem Psychotherapeuten und kann es kaum abwarten. Eine Verhaltenstherapie habe ich bereits gemacht, aber das ist zwei Jahre her. Jetzt will ich eine tiefenpsychologische Therapie machen.

Ich frage mich auch oft, was war zuerst da, die Depression oder die Ängste?

Momentan habe ich abends immer so ein ungutes Gefühl. Keine Angst vor etwas Bestimmten, sondern so ein Gefühl, es könnte etwas Schlimmes passieren. Ich weiß nicht genau was, aber genau das ist auch das unangenehmste an diesem Gefühl. Dass es nicht konkret eine bestimmte Situation oder Sache ist, sondern nur so eine Angst vor etwas Unbestimmten.
Ich kann aber trotzdem schlafen und am nächsten Morgen ist alles o.k.

Gruß
Birgit

13.11.2008 20:04 • #10


Hallo Kribbel,

danke für Deinen Beitrag.
Also Du weisst nicht, was zuerst da war, die Angst oder die Depression.
Also bei mir war es '97 eigentlich die Angst. Es waren wohl depressive Züge schon dabei, aber nicht arg. Dann hatte ich ja lange Zeit ziemliche Ruhe, bis dieses Jahr! Aber mir fiel hier im Forum auf, dass viele dieses Jahr einen schlimmen Rückfall haben, denen es manchmal jahrelang gut ging. Was ist das bloss? Eine ungünstige Planetenkonstellation oder was....... Ich hatte das nur beim vielen Lesen bemerkt.

Tja, und der Sinn den Lebens, den Suche ich auch ab und an, obwohl ich einen 6 jährigen Sohn habe, der wirklich toll ist und mir Kraft gibt. Habe letzt gelesen: Das Leben an sich hat keinen Sinn, ausser: Man selbst gibt dem Leben einen Sinn....das hat mich schon sehr nachdenklich gemacht...und es stimmt ja nu' auch!

Bei mir sind diese depressien Symptome aber nicht permanent, dass kann ein paar Mal über den Tag wechseln. Ich bin morgens eben alleine zuhause und da ist es momentan schon nicht so dolle.
Über den Tod an sich denke ich zwar nicht nach. Aber manchmal habe ich Angst - in meiner Angst - etwas "schlimmes zu tun". Eben Angst vor Kontrollverlust, was ja aber bei einer Angststörung auch nichts ungewöhnliches ist. Aber bei solchen Gedanken bekomme ich stets Panik.

Medikamente habe ich wie gesagt noch keine genommen und will es eigentlich auch nicht. Wenn's mir gut geht, will ich wissen warum und umgekehrt auch. Ich habe echt riesigen Schiss davor. Manchmal....klar, wenn's mal wieder ganz Dicke kommt, dann denke ich schon, ich komm' doch nicht ohne aus...aber das legt sich dann auch wieder mit den verschiedenen "Phasen".
Ist schon alles ganz schön besch...eiden!

13.11.2008 20:36 • #11


Hi Ho,

da fällt mir noch was ein

@chaoslady
Du hast deinen Rückfall seit April d.J. Ich auch! Oh Mann, schon irgendwie merkwürdig, wie oben geschrieben, was ist dieses Jahr los?

Wie machen sich bei Dir die Depris mit bemerkmar, ausser der Angst?

Tschüssi

13.11.2008 20:42 • #12


Hallo Ihr..!

Wie machen sie denn bei euch Angststörungen bemerkbar?
Leide auch an Angststörungen seit Januar und weiß nicht woher es kommt. War heute beim Arzt aber er konnte mir nicht helfen.

LG Franzi

14.11.2008 14:33 • #13


Hallo Franzi,

du kannst viel im Forum nachlesen. Nimm dir Zeit und stöbere ein Wenig, es lohnt sich.

Gruß
Birgit

14.11.2008 18:31 • #14



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Mira Weyer