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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

4

M
Hi!

Also ich habe zwar andere Beschwerden, aber mache seit zwei Wochen auch eine Verhaltenstherapie.

Mein Therapeut hat mir genau das erklärt was du dich fragst, nämlich das alles vom Menschen "erlernte" (also auch die Ängste), auch wieder "verlernt" werden kann. Das ist eigentlich genau der Sinn einer Verhaltenstherapie.

Wirklich vorstellen kann ich mir das leider auch nicht, aber vielleicht lernt man zumindest mit den Beschwerden die man hat besser umzugehen.

#61


N
Hallo liebe Edith, ich heisse Nicole und bin 39 Jahre. Vor ja 14 Jahren hatte ich mal eine Panikstörung die fast 2 Jahre angehalten hat. In der Verhaltenstherapie sind wir auch zu dem Entschluss gekommen, dass es aus der Kindheit herrührt. Es war dann nach der Therapie bis vor 1,5 Jahren alles ok. Jetzt hat es mich irgendwie auch richtig umgehauen, schwere Depressionen mit Angst...Trotzdem glaube ich fest daran, dass es mir nach einer Therapie wieder einige Zeit besser gehen wird. Ich drücke dir fest die Daumen. Liebe Grüße

#62


A


Generalisierte Angststörung richtig behandeln

x 3


B

Generalisierte Angststörung

Hallo , ich bin neu hier und versuche mein Glück ob mir jemand antwortet
Ich habe eine generalisierte Angststörung und Panikattacken und bin total verzweifelt.

Ich hatte das alles schon einmal 2010....
Nach einem halben Jahr ging es mir wirklich wieder gut. Dank Medikamente und Therapie.
Wie es nun mal so ist, geht es dir besser machst du dir auch keine Gedanken darüber, immer weiter an dir zu arbeiten.
Ich hatte viel Stress.. .Arbeit, Kind und finanziell.
Mein Partner ist Krebs krank und wir sehen uns ganz wenig.
Naja ...nun ist die Angst zurück, würde ja gerne herzlichen Willkommen sagen, aber mei Alltag ist voll im Eimer.

Ich habe Watte im Kopf in den Ohren und bin sehr unruhig.
Kennt das jemand auch?

Schönen Sonntag

#63


C
Hallo Brigittchen, ich kenne das auch . Nur das dies bei mir mit Körperlicher Unruhe beginnt, Anspannung ist von morgens bis abends da.

Nach 2 Monaten habe ich nun extreme Rückenschmerzen, und Stirndruck und Benommenheit. So als würde einem jemand den Kopf mit einem Schraubstock zudrehen.

#64


B
Hallo,
Oh jaaaaa. ..da kann man tausend Symptome beschreiben! Bei jeder Angststörung ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was tust du dagegen?
Viele Grüße

#65


Mark28

Generalisierte Angststörung? Soziale Phobie?

Hallo!

Ich möchte hier mal meine Geschichte erzählen mit der Hoffnung, dass andere Menschen die gleichen Probleme haben und mir helfen können.
Ich weiß gar nicht genau was mein Problem ist, deswegen werde ich möglicherweise ein bisschen weiter ausholen. Aber erstmal zu meiner Person..

Ich bin 25 Jahre alt und jetzt gerade mit dem Studium fertig geworden. Seit ein paar Wochen arbeite ich bei einem kleineren Unternehmen. Ich habe einen technischen Studiengang absolviert und arbeite jetzt auch als Softwareentwickler. Generell habe ich in meinem Leben sehr viel Zeit vor dem Computer verbracht. In meiner Jugend habe ich auch gerne mal 8-10 Stunden am Tag mit Computerspielen zugebracht.. Mit ca. 17-18 gab es da aber einen Cut und seitdem spiele ich eigentlich kein bisschen mehr (verbringe aber noch viel Zeit vor dem PC, auch durch das Studium/Arbeit).

Ich habe bisher immer gedacht, dass ich einfach ein bisschen schüchtern bin und habe mich auch damit abgefunden. Als ich aber vor 2 Jahren mit dem Jobben (Bürojob) neben dem Studium angefangen habe, habe ich gemerkt dass mit mir irgendwas nicht so ganz stimmt. Ich habe die gesamte Zeit als ich im Büro saß geschwitzt, war angespannt, wollte am liebsten einfach nur abhauen und hatte einfach Angst vor der Situation. Da ich aber nur ein paar Stunden in der Woche saß, konnte ich damit noch einigermaßen umgehen. Jetzt wo ich Vollzeit arbeite ist das Problem aber wieder stärker geworden und die 8 Stunden am Tag sind mit der Anspannung und Nervosität schwer zu ertragen.. Es geht auch um Alltagssituationen,
in denen ich einfach völlig ohne Grund angespannt und schüchtern bin.

Jetzt kommen aber wichtige Erlebnisse die ich mir nicht zu 100% erklären kann:
Während meines Studiums bin ich mit meiner Freundin für 1 Woche nach Schweden gereist. Dort hatten wir eine nette kleine Hütte an einem ruhigen See, sind viel Wandern gegangen und ich habe die Natur einfach nur genossen. Als wir wieder zu Hause waren, bin ich wenige Tage später wieder arbeiten gegangen und urplötzlich waren die Symptome verschwunden. Ich habe auf der Arbeit nicht geschwitzt, war nicht nervös, hatte keine Probleme mehrere Stunden dort zu sitzen und die Arbeit hat mir viel mehr spaß gemacht. Endlich war ich normal, genau so wie ich sein möchte. Ich war viel entspannter und bin offen auf Menschen zu gegangen. Außerdem konnte ich mich viel besser konzentrieren und der Fokus ist von mir selbst viel stärker auf meine Außenwelt gewandert. Leider war dieses Verhalten nach ca. 1 Woche wieder weg und ich bin in alte Verhaltensmuster gefallen. Dieses neue Verhalten habe ich dann oft "reproduzieren" können als ich einfach einen langen Spaziergang durch die Natur gemacht habe. So bin ich in meiner Mittagspause durch einen nahe gelegenen Wald spaziert und alle meine Symptome waren wie von selbst verschwunden. Leider hat das aber auch irgendwann nichtmehr funktioniert, vermutlich weil ich es irgendwann zu sehr erzwingen wollte. Aber auch wenn ich versuche mich zu entspannen und dann durch den Wald zu gehen funktioniert es meistens nicht. In anderen Fällen wieder reicht es einfach mit dem Auto durch bewaldetes Gebiet zu fahren und ich bin völlig entspannt und ausgeglichen.

Dieser Effekt tritt aber nicht nur wie anfänglich geglaubt in der Natur auf. Da ich ab und zu auch nebenbei auf dem Wochenmarkt gearbeitet habe(als Verkäufer), habe ich diese innere Ruhe auch teilweise nach der Arbeit auf dem Markt gespürt.

Da ich dachte, wenn ich viel Zeit in der Natur lernt mein Gehirn wieder diese Entspannung so wie ich sie jetzt teilweise erlebt habe, habe ich mich damals entschlossen für 1 Monat durch Norwegen zu wandern. Was mich jetzt aber verwundert hat ist, dass ich inn dem kompletten Monat vor dieser Reise schon diese innere Ruhe gespürt habe. Das heißt ohne überhaupt dahin gereist zu sein, habe ich diese Entspanntest für einen ganzen Monat gehabt. Ich war überzeugt, dass ich endlich den richtigen Weg gefunden habe um meine Probleme zu lösen. Als ich dann tatsächlich dort war, habe ich auch 2-3 Tage noch weiter diese Ruhe inne gehabt, bis ich doch wieder in die alten Verhaltensmuster zurückgefallen bin. Die restlichen Tage von diesem Monat habe ich dann wie sonst auch viel über mich nachgedacht und überlegt wie ich meine Probleme lösen kann, da die Reise ja offensichtlich doch nicht die richtige Lösung war.

Schon aus Norwegen habe ich dann beschlossen professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu suchen. Als ich wieder in Deutschland war, hatte ich einen Termin aber dieser konnte mir auch nicht richtig weiter helfen. Dieser hat mir den Rat gegeben die Angst nicht zu bekämpfen, sondern diese anzunehmen. Außerdem hat er mir eine Entspannungstechnik gezeigt und mir noch einen Kollegen empfohlen, der auf Hypnose spezialisiert ist. Bei diesem stehe ich auch nun auf der Warteliste und ich warte auf einen Platz für eine Therapie.

Da diese Therapie aber erst Mitte nächsten Jahres beginnen kann, habe ich natürlich auch selbst verschiedene Dinge ausprobiert. Die Angst annehmen hilft schon teilweise einigermaßen aber das kann noch nicht die Lösung sein. Ich habe es mit Meditation, Isochronen Tönen zur Entspannung, Lasea, verschiedenen Arten zu Denken und wer weiß was alles ausprobiert. Teilweise hat es mir kurzfristig geholfen aber nach kurzer Zeit bin ich dann wieder in alte Muster zurückgefallen.

Ich weiß der Text ist nun mittlerweile sehr lang geworden, viel länger als ich eigentlich gedacht/geplant habe. Da ich aber langsam wirklich verzweifelt bin, möchte ich meine Situation so gut wie möglich erzählen in der Hoffnung, dass es Leidensgenossen gibt.

Nun sind also meine Fragen ob sich jemand diese Erfahrungen der inneren Ruhe nach einem "Naturbesuch" erklären kann oder ob andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Was ist nun mein Problem, eine generalisierte Angststörung? Ist es eine soziale Phobie? Warum sind alle diese Symptome weg wenn ich in der Natur war bzw. in dem Monat vor meiner Reise oder einfach nur nach der Marktarbeit? Wie kann man mir helfen?

Nun habe ich sehr viel geschrieben, ich bin aber jedem von Herzen dankbar der sich die Zeit nimmt und mir vielleicht Ratschläge geben kann oder seine Erfahrungen mit mir teilt.

Viele Grüße
Mark

#66


kalina
Ich weiß nicht, ob es Dir hilft, aber ich finde, Du lernst Dich eben so langsam kennen und merkst, was Dir gut tut und was nicht. Das ist doch gut.
Du bist nicht der einzige, dem die Natur gut tut, ich kenne das auch gut. Spaziergänge in der Natur tun mir auch sehr gut und ich kann da gut entspannen. Versuch Dich nicht zu etwas zu zwingen, was Dir so gar nicht liegt. Wenn Du auf Dauer nicht in einer Firma ganztags arbeiten kannst, dann versuche doch Wege zu finden, wie Du arbeiten kannst sodass Du damit besser klarkommst. Teilzeit arbeiten oder von zuhause aus, heutzutage gibt es doch einige Möglichkeiten. Oder vielleicht was ganz anderes zu machen? Womit Du Dich wohler fühlst?

Bist Du im Büro im Großraumbüro oder mit mehreren im Zimmer? Vielleicht gehts Dir im Einzelzimmer besser, z. B. mit vielen Pflanzen im Zimmer? Versuche zu akzeptieren, dass Du vielleicht sensibler bist als andere, steh zu Dir selbst und hör auf Dein Bauchgefühl, was für Dich der Beste Weg ist, um zufrieden leben zu können.

#67


Hotin
Hallo Mark,

willkommen im Forum.
An Deiner Geschichte find ich nichts Außergewöhnliches. Ich glaube das gut nachvollziehen zu können.
Zitat:
Generell habe ich in meinem Leben sehr viel Zeit vor dem Computer verbracht. In meiner Jugend habe
ich auch gerne mal 8-10 Stunden am Tag mit Computerspielen zugebracht.


Mir scheint, Du hast als junger Mensch einiges an persönlicher Entwicklungszeit verschenkt.
Dies kannst Du aber nachholen.
Deine Beschreibung, wie beruhigend die Natur auf Dich wirkt, zeigt meiner Meinung nach,
dass bei Dir grundsätzlich noch alles ok ist.
Zitat:
Nun sind also meine Fragen ob sich jemand diese Erfahrungen der inneren Ruhe nach einem "Naturbesuch" erklären
kann oder ob andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben?


Regelmäßiger Besuch in der Natur ist ganz wichtig, wenn Du Ängste abschwächen willst.
Das hast Du gut erkannt. Der Mensch braucht einen engen Bezug zur Natur, um sich zu finden und zufrieden zu sein.
Zitat:
Was ist nun mein Problem, eine generalisierte Angststörung? Ist es eine soziale Phobie?


Wer kann dies nach einem Text von Dir schon beantworten? Ich nicht.
Zitat:
Warum sind alle diese Symptome weg wenn ich in der Natur war bzw. in dem Monat vor meiner Reise oder
einfach nur nach der Marktarbeit?


Dein Kopf arbeitet sehr ähnlich, wie die Rechner, an denen Du ständig arbeitest.
In der Markthalle und in der Natur werden in Deinem Kopf häufiger positive Ergebnisse
errechnet. Das macht mehr Glücksgefühle.

Warum fehlen diese guten Gefühle an Deinem Arbeitsplatz häufiger?
Schließlich bist Du dafür, was Dein Kopf täglich berechnet, sehr stark mit verantwortlich.

Viele Grüße

Bernhard

x 1 #68


Infobob
Hallo Mark. Zu erstmal möchte ich erwähnen das ich ähnlich wie du viel Zeit am PC verbringe. Beruflich und zum vergnügen. Ich hab zwar nicht die gleichen Symptome wie du aber das macht glaube kein Unterschied.

Ich hab früh bemerkt das ich mich nicht gut fühle wenn ich lange auf denn Bildschirm Glotze. Was mir persönlich sehr geholfen hat war regelmäßiges tai chie. Sowohl im Sommer als auch im Winter bin ich min.1 mal die Woche in denn Wald und machte meine Übungen. Innerhalb paar Monate sind alle meine Beschwerden verschwunden.

Du solltest auch etwas in dein Lebens Alltag integrieren was dein Geist und Körper ins Gleichgewicht Bringt. Dann kannst du sicher dein Psychiater und die Hypnose weg lassen.

#69


Mark28
Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Ich habe auch das Gefühl dass ich mich besser kennenlerne, wofür ich auch auf jeden Fall dankbar bin.
Ich denke auch dass ich mit der Zeit immer mehr über mich selbst erfahre und das hilft mir auch ein Stück weit.
Zur Zeit ist es eine Art Großraumbüro aber ich habe in absehbarer Zeit eine Möglichkeit gefunden für ein besseres Work-Life Balance: Mehr Homeoffice, Einzelbüro, möglicherweise Stundenreduktion. Über eine ganz andere berufliche Richtung habe ich auch schon nachgedacht, leider ist die Umsetzung nicht so leicht aber ich bleibe dran Smile

Zitat von Hotin:
Mir scheint, Du hast als junger Mensch einiges an persönlicher Entwicklungszeit verschenkt.
Dies kannst Du aber nachholen.
Deine Beschreibung, wie beruhigend die Natur auf Dich wirkt, zeigt meiner Meinung nach,
dass bei Dir grundsätzlich noch alles ok ist.


Du sagst dass man die persönliche Entwicklungszeit nachholen kann, passiert das quasi einfach durch das Leben oder kann man da "nachhelfen"?

Zitat von Hotin:
Warum fehlen diese guten Gefühle an Deinem Arbeitsplatz häufiger?
Schließlich bist Du dafür, was Dein Kopf täglich berechnet, sehr stark mit verantwortlich.


Vermutlich blockiere ich diese Gefühle von mir aus selbst.. Ich versuche man meine Denkweise zu ändern um mehr die schönen Sachen im Alltag zu sehen sodass meine Gedanken grundsätzlich positiver werden und sich dieser Effekt aus der Natur öfter einstellt. Hast du da eventuell noch Tips für mich?

Zitat von Infobob:
Du solltest auch etwas in dein Lebens Alltag integrieren was dein Geist und Körper ins Gleichgewicht Bringt. Dann kannst du sicher dein Psychiater und die Hypnose weg lassen.


Den Rat werde ich mir zu Herzen nehmen und mir Gedanken machen wie ich so ein regelmäßiges Ritual in meinen Alltag einbauen kann, danke!

Gruß
Mark

#70


Hotin
Hallo Mark,

Zitat:
Du sagst dass man die persönliche Entwicklungszeit nachholen kann, passiert das quasi einfach durch
das Leben oder kann man da "nachhelfen"?


Einerseits passiert das durch die ständige Lebenserfahrung in den nächsten Jahren.
Natürlich kannst Du hier nachhelfen. Am besten geht dies durch, sich selbst reflektieren.
Dies sind vor allem Gespräche mit Menschen, denen man vertraut und mit denen man einiges gemeinsam hat.
Und den Weg in die Natur hast Du ja auch auf die Weise gefunden, dass Du etwas gesucht hast, was Dir persönlich gut tut.
Zitat:
Vermutlich blockiere ich diese Gefühle von mir aus selbst..


Das kann gut sein. Deine Arbeit scheint sehr nüchtern, also auf Logik und Zahlen ausgerichtet zu sein.
Dafür brauchst Du einen Ausgleich.
Schon ein Bild vom letzten Urlaub, angebracht an Deinem Arbeitsplatz, oder von etwas, was Dich an eine
Freizeitbeschäftigung oder Person erinnert, kann Deine Stimmung ein wenig verbessern.
Zitat:
Hast du da eventuell noch Tips für mich?


Mit Tipps könnte ich Dich zuwerfen. Nur hilft Dir das?
Du suchst doch Deinen Weg, nicht so sehr meinen Weg.
Viele wären mit meinem Weg nicht sehr zufrieden.
Wenn es Dich interessiert, kannst Du mal auf meine Internetseite schauen.

Dort nähere ich mich dem Thema auf sehr sachliche Weise mit vielen Unterseiten.

Darüber hinaus beantworte ich gern persönliche Fragen.

Bernhard

#71


kalina
Bernhard hat da Recht; Du kannst Deinen ganz eigenen Weg finden und gehen.

Und bleib dabei, auf Dein Gefühl zu hören, was Dir gut tut! Was Dir gut tut ist nämlich meistens der richtige Weg. Frag Dich immer, was bräuchte ich jetzt, damit es mir besser geht? Und hör auf Dein Bauchgefühl.

Kann sein, dass Computerarbeit nicht das richtige für Dich ist. Oder vielleicht doch mit genügend Ausgleich. Das entscheidest Du alleine für Deine Zukunft. Viel Glück!

x 1 #72


A

Generalisierte Angststörung

Hallo
Bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Bin verheiratet und habe eine Tochter .
Eigentlich ist mein Leben von den äusseren Umständen her in Ordnung.
Seit meinem 35 Lebensjahr leide ich unter einer generalisierten Angststörung.
Diese holt mich regelmässig ein.
Behandelt werde ich mit Paroxetin.
Es hat mir schon oft geholfen.
Brauche jedesmal lange Geduld bis es wirkt.
Bin gerade wieder in einer schlimmen Phase.

#73


Minzli
Hallo Arno huhu
Wie äußert sich das denn bei Dir?

#74


A
Es ist immer der gleiche Ablauf.
Erste Anzeichen Unruhe,dann Schlafstörungen, ganztägig Angst und dann geht es steil Berg ab.
Nach drei Wochen bin ich dann meistens an der Talsohle angekommen.
Ich habe vor meiner aktuellen Krise 10mg Paroxetin als Erhaltungsdosis genommen,warscheinlich zu wenig.
Es ging mir aber fast drei Jahre relativ gut damit.
LG Arno

#75


Fräulein-Sorglos
Paroxetin kenne ich, wurde mir auch empfohlen.
Hattest du irgendwelche Nebenwirkungen damit?
Herzlich Willkommen!

#76


D

Generalisierte angststörung oder ?

Moin moin Liebe Leute kommen wir direkt zu Sache ich bin 21 Jahre alt und habe laut mein Neurologe eine angststörung (mehr hat er nicht gesagt). Nun weiß ich nicht ob generalisierte angststörung oder was anderes :/ meine Symptome und Gedanken die mich täglich beschäftigen (seit 7 Monaten) sind
- komisches Gefühl im Kopf
- angst irgendwas schlimmes zu haben ( hirntumor,nerven Entzündung, Herzinfarkt, etc)
- Schwindel
-Das Gefühl alles sei unecht ( Derealisation oder depersonilastion)
-dazu angst Gedanken bzw zwangsgedanken die automatisch denken ohne das ich es unterbrechen kann ( alles sei unecht , ich sterbe heute , ich Falle um, ich werde verrückt oder kriege eine psychose)
- kann meine Hobbies nicht mehr nachgehen

Habe eine Freundin bzw seit 3 Tagen Verlobte da läuft alles gut sie ist auch für mich da und so nur es belastet mich sehr habe vor 7 Monaten wo es angefangen hat ein joi...t geraucht und horrortrip gehabt und seit dem kam alles :/ hatte anfangs noch panikattacke die ich jetzt zum Glück seit 5 Wochen nicht mehr habe aber wiederum seit 5 Wochen wo die letzte panikattacke war kann ich auch mein Hobbie nicht mehr nachgehen (zocken) und das quält mich neben den angst bzw zwangsgedanken an meisten mit weil ich gerne wieder der alte sein will ohne angst Gedanken oder Schwindel oder sonst was einfach so wie es vor 7 Monaten war bevor ich den Mist geraucht habe:/

#77

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FredM
Hallo Domeniklink,

in der Tat hören sich deine Symptome ganz nach einer generalisierten Angststörung an.

Du bist auch nicht der erste, bei dem die Krankheit durch das Rauchen eines Joints ausgelöst (nicht verursacht) wird. Der *beep* ist quasie nur der Trigger, der dafür sorgt, dass die eigentliche Krankheit, die in dir schlummert, zum Ausbruch kommt.

Ich denke mal, du bist gründlich untersucht worden. Bekommst du irgendwelche Medikamente oder machst du eine Therapie?


lg Smile

#78


D
Zitat von FredM:
Hallo Domeniklink,

in der Tat hören sich deine Symptome ganz nach einer generalisierten Angststörung an.

Du bist auch nicht der erste, bei dem die Krankheit durch das Rauchen eines Joints ausgelöst (nicht verursacht) wird. Der *beep* ist quasie nur der Trigger, der dafür sorgt, dass die eigentliche Krankheit, die in dir schlummert, zum Ausbruch kommt.

Ich denke mal, du bist gründlich untersucht worden. Bekommst du irgendwelche Medikamente oder machst du eine Therapie?


lg Smile


Danke für die schnelle Antwort ja worde gründlich untersucht ekg dieses Jahr 3 mal xD dann mrt letztes Jahr (mein Hausarzt sagt wäre da Beispiel weiße Turbo gewesen oder sonst was hätte man das da schon gesehen) und mein Neurologe hat gesagt eeg müsste man nicht mehr machen weil er meine Ergebnisse noch von vor 10 Jahren hat wo bei mir ADHS herauskam. Und naja versuche Therapie Platz bekommen ist nur schwer weil alle momentan Aufnahme Stop haben war aber in einer tagesklinik bis vor 3 Wochen hat mir leider aber nicht viel geholfen die haben es eher auf meine hypochondie geschoben und gesagt es lege auch daran das ich kein Job habe :/ und habe Tabletten hier nur etwas angst sie einzunehmen und zwar venlafaxin die niedrigste Dosis 37,5 mg

#79


C
Hallo,

ich habe das schon öfter mitbekommen, dass nach Canna. Konsum solche Sachen entstehen. Leider wirkt Canna., und ich bin echt kein großer Gegner davon, Psychoaktiv und ich glaube, dass wenn der Rausch einen auf dem falschen Fuß erwischt, Dinge ans Tageslicht kommen, die sonst eher vorborgen sind. Also ich glaube nicht dass sie so etwas auslösen, sondern eher dass sie etwas zum Vorschein holen, was sowieso in einem schlummert.

Nichtsdestotrotz, sehe ich so etwas auch immer als Chance. Man kann sich damit außeinandersetzen und so etwas überwinden. Jedoch ist dazu psychotherapeutische Hilfe notwendig.
Medikamente würde ich immer dann nehmen wenn es nicht anders geht, also wenn die Angstzustände so akut sind, dass man sie kaum aushalten kann. Also da würde ich mich nicht unnötig quälen =)

Iwie ärgert mich dass, "die haben es auf meine Hypochondrie" geschoben. Die haben ja keine Schuldzuweisungen zu machen? Auch deine Hypochondrie ist behandelbar und dass wäre wohl Aufgabe von der Tagesklinik gewesen.

Also kurz und knapp zusammengefasst: Eine gute passende Therapie sowohl von der Therapeuten/Patienen "Passung" als auch die richtige für dich passende Therapieform und dann kann man das gut in Griff kriegen Wink

Viel Kraft Mut und Geduld und von Herzen alles Gute wünsch ich dir =)

#80


A


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Mira Weyer
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