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14.07.2002 22:11 • 23.02.2012 #1


81 Antworten ↓


Hallo Traudl,
ich wünsche Dir viel, viel Glück .
Ich hoffe die Terstergebnisse fallen gut aus. Und denke immer daran, es gibt immer noch Hoffnung und die Sonne scheint wieder.
Übrigens habe ich auch ab und zu so einen Schmerz, der aber wieder geht. Bei mir sind es warscheinlich versteckte Blähungen. Aber du hattest natürlich Recht dich untersuchen zu lassen.
Also, ich drück dir die Daumen.
Gisela

15.07.2002 17:16 • #2



Angst

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angst vor der geschichte/angst vor sich selbst/sich in sich zurückzuziehen/aus angst vor der welt/angst auszubrechen/sich zu blamieren/sich auf´s eis zu wagen/angst zu erfrieren/einfach angst zu verlöden/vor der endgültigkeit/sich an alles zu gewöhnen/aus angst vor der zeit/einfach angst zu verblöden/bereits mundtot zu sein/angst stellt ruhig/angst kriegt klein/angst braucht waffen/aus angst vor dem feind/obwohl keiner so recht weiss/wer ist damit gemeint/angst überholt zu werden/angst vor konkurrenz/angst vor der dummheit/vor ihrer intelligenz/angst als methode angewandt/das einschüchtern ist geplant/angst stellt ruhig/ angst kriegt klein//angst vor einander/angst ´rauszugehen/wir sind uns alle verdächtig/angst in die augen zu sehen/angst vor gefühlen/angst vor zärtlichkeit/angst aus erfahrung/zuviel vertraulichkeit/einfach angst zu verblöden/angst ferngelenkt zu werden/angst vor dem aus/angst es allen rechtzumachen/angst frisst auf/angst sich zu wehren/angst alleine zu sein/angst vor der angst/ wir schlafen ein

(Text: Herbert Grönemeyer; entnommen dem Album Sprünge 1986; Verlag Grönland- Electrola)

Ich finde diesen Text sehr passend zum allgemeinen Thema Angst und hoffe, er gefällt Euch und macht Euch ein klein wenig Mut.

eine leidensgenossin...

24.07.2002 22:17 • #3


Hallo E72!Jo,Groenemeyer ist schon einer der genialsten Musiker.Werde mir den Song mal suchen.LG Udo.

25.07.2002 00:48 • #4


18.03.2004 00:59 • #5


hallo lara

hmmm, also das ist ja ne ganz schöne schei. bei dir... und ich glaube wäre ich in deiner situation wäre ich auch so verzweifelt. aber als aussenstehender kann man alles etwas nüchtern betrachten. also ich denke, das du einfach im mom tierisch unter stress stehst. wenn deine eltern echt grad dabei sind sich zu trennen und dich das so mitbekommen lassen, sind deine reaktionen wohl normal.

ich finde die art deines vaters ziemlich egoistisch. mit den tabletten z.b.

möchte ihn natürlich nit beleidigen, aber als erwachsener sollte man seine grenzen kennen. grad seinen kindern gegenüber.

was allerdings die *kurze lebenslinie* betrifft, also ich glaube ni daran. meine ist auch recht kurz, aba darüber mache ich mit 0 gedanken und das solltest du auch nit.

wenn du magst, kannst du ja mal eine email schreiben.

ansonsten wünsche ich dir ganz viel kraft, das du die schei. zeit schnell hinter dir lassen kannst

gruss aus marburg

wiebke

18.03.2004 11:44 • #6


03.01.2007 17:51 • #7


Dr. Doris Wolf
Hallo anica

erst mal herzlich willkommen im Forum.

Willst du uns noch etwas mehr über diese Angst erzählen? Seit wann hast du sie? Ist etwas passiert, dass du diese Angst hast? Wie alt bist du?

Ich denke, wenn du etwas mehr über dich erzählst, können wir dir auch besser helfen.

Alles Liebe
dowo

03.01.2007 18:40 • #8


29.05.2008 23:07 • #9


Lysira
Hallo Moni,

die Schmerzen im Rücken und Nacken etc. könnten vom Verkrampfen kommen. Das kenn ich auch. Wenn man so eine Attacke hat, dann verkrampft man sich ja total und ich würde es mal als innerlichen Muskelkater beschreiben. Das bekommst Du aber mit Entspannungsübungen gut in den Griff. Auch das Stechen in der Brust kann davon kommen.

Wenn die Ärzte sagen, da ist nichts, dann solltest Du versuchen Dir das immer wieder zu sagen. "Alles ist gut, es ist nichts mit meinem Herzen, ich bin gesund und nur meine Psyche spielt mir einen Streich".

Versuch Dich abzulenken und weniger in Dich hineinzuhorchen. Ich weiss, es ist schwer, aber ich z.B. fange an (wenn ich es hochkriechen spüre) den Geschirrspüler auszuräumen, räume auf, lauf in der Wohnung hin und her und versuch mich mit ganz banalen Dingen zu beschäftigen. Das klappt ganz gut und die PA dauern schon längst nicht mehr so lange wie am Anfang.

Am Anfang hab ich mich auch hingesetzt und genau auf mein Herz gehorcht. Mir alles mögliche vorgestellt. Aber dadurch steigert man sich nur immer mehr rein und es wird eher schlimmer.

Zusätzlich nehme ich Baldrian, wenn es schlimmer wird und das wirkt auch ganz gut bei mir.

Weisst Du, am Anfang dachte ich die Angst ist mein Feind und ich muss sie bekämpfen. Aber mittlerweile ist mir klar geworden, dass meine Seele mir sagen will, es ist genug. Du musst besser auf Dich achten.

Ich nehme die Angst mittlerweile als Herausforderung und wenn sie kommt, tja dann kommt sie eben. Ich weiss ja, sie geht auch wieder und je weniger ich mich vor ihr fürchte und je besser ich Nothilfestrategien entwickle, umso weniger kann sie mir was anhaben.

Bist Du in Therapie?

Ich wünsch Dir viel Kraft und Du bist nicht allein.

LG Lysira

30.05.2008 00:02 • #10


ja die ärzte sagen es ist alles ok, ich habe nichts mit dem herzen. aber wenn es dort mal wieder anfängt mit stechen dann geht es bei mir wieder hoch und ich steigere mich darein. ich weiss ich muss mich ablenken und sollte mich nicht so rein steigern aber es geht immer nicht so schnell. aber ich werde mir jetzt vornehmen es mir andauernd zu sagen das alles ok ist, vielleicht bekomme ich es so ein wenig hin.

nein ich bin nicht in einer therapie.
hattest du so ähnliche anzeichen?

ich bin ja erst 31 und hab noch ein paar jahre vormir, also muss ich an was anderes denken oder nicht?

danke dir erstmalfür deine antwort

lg moni

30.05.2008 10:06 • #11


hallo moni!

auch wenn es schwer ist vertrau den ärzten, die wissen was sie machen wie schon gesagt, dieses stechen ist mit sicherheit von der verkrampfung, mach dir keine sorgen.
Wenn deine angst größer wird würde ich einen therapeuten zu rate ziehen, es ist anfangs kein leichter weg sich das alles einzugestehen und hilfe zu suchen, aber dort kann dir wirklich geholfen werden und du kannst dein leben wieder genießen
alles gute

30.05.2008 17:58 • #12


Hallo moni31,

es ist erst einmal gut, dass organisch alles o.k. ist.

Also, wenn dein Herz gesund ist, kannst du es ja auch belasten.
Wie wäre es mir leichtem Sport (walken, radfahren, schwimmen)?
Bewegung ist gut gegen die Angst.
Als Gegenpol: wie wäre es mit Entspannung ... vielleicht in einer
Gruppe? - Progr.Muskelentspannung nach Jacobson - .

Liebe Grüße
Michael (51, alter Paniker)

30.05.2008 21:32 • #13


Lysira
Zitat von moni31:
ja die ärzte sagen es ist alles ok, ich habe nichts mit dem herzen. aber wenn es dort mal wieder anfängt mit stechen dann geht es bei mir wieder hoch und ich steigere mich darein. ich weiss ich muss mich ablenken und sollte mich nicht so rein steigern aber es geht immer nicht so schnell. aber ich werde mir jetzt vornehmen es mir andauernd zu sagen das alles ok ist, vielleicht bekomme ich es so ein wenig hin.

nein ich bin nicht in einer therapie.
hattest du so ähnliche anzeichen?

ich bin ja erst 31 und hab noch ein paar jahre vormir, also muss ich an was anderes denken oder nicht?

danke dir erstmalfür deine antwort

lg moni


Liebe Moni,

ja, bei mir sind es ähnliche Symptome wie bei Dir und ich hab mich am Anfang genauso verrückt gemacht wie Du. Es ist nicht leicht aus dieser Spirale auszubrechen, Angst erzeugt noch mehr Angst und man steigert sich ins bodenlose.

Ich hab mich durch verschiedene Foren gewühlt und mir alle möglichen Tipps geholt, bis ich für mich das Richtige gefunden habe. Es gibt so viel, was Du tun kannst, Du bist Deiner Angst nicht hilflos ausgeliefert.
Die CD mit der Progr.Muskelentspannung nach Jacobson hab ich auch und kann sie nur empfehlen. Es hilft gegen diese Verkrampfungen und schon sind auch die Rückenschmerzen und das Stechen in der Brust verschwunden, wenn ich es mache.

Wenn ich diese Symptome beheben kann, hab ich auch schon weniger Angst.

Einmal hab ich einfach mit meinem Freund Mau-Mau gespielt oder wir haben uns zusammen eine Geschichte überlegt und aufgeschrieben. Das hat auch funktioniert. Du siehst, Ablenkung ist alles.

Man muss sich natürlich in dem Moment der Panik ganz schön zwingen, aber wenn man es ein-zweimal geschafft hat, dann klappt es immer besser.

Auch Bewegung ist sehr wichtig. Ich gehe seit der PA mindestens eine Stunde am Tag spazieren. Das ist nicht übermässig anstrengend, aber hilft eben auch schon die Verspannungen abzubauen.

Du hast Recht, wir sind alle viel zu jung um uns das Leben von der Angst verderben zu lassen. Es gibt soviel Schönes, was wir erleben können. Das muss man sich immer vor Augen halten.

Ich wünsch Dir, dass Du es bald schaffst, Deine Angst besser in den Griff zu bekommen und glaub einfach daran, dass Du sehr viel mehr tun kannst und gar nicht so hilflos bist, wie Du Dich vielleicht momentan fühlst.

Alles Liebe
Lysira

31.05.2008 00:36 • #14


23.06.2008 23:57 • #15


Hallo naikon,

schön, dass Du den Mut hattest, hier zu schreiben. Das verdient meine ganze Anerkennung. Ich weiß aus Erfahrung, dass dies für einen 14jährigen nicht leicht ist, einem Alter, wo man doch so stark und erwachsen sein will, wie sich alle anderen auch geben (aber meist auch nicht sind !).

Zu Deiner Frage: Zuerst möchte ich Dir sagen, dass Du auf keinen Fall "nicht normal" bist. Du bist nicht verrückt oder psychiatrisch krank ! Das ist wichtig, dass Du das weißt.

Du hast lediglich eine "schei. Angst" entwickelt und Du kennst zumindest eine der Ursachen selbst schon. Das ist leider mit unserem Gehirn so, dass wir sehr individuell reagieren und sich ein starkes Gefühl wie die Angst festsetzen kann, weil sie Dich eigentlich vor einer Gefahr schützen will. Das Gehirn kann da leider nicht zwischen Filmen, Phantasie und Realität unterscheiden, wenn ein starkes Gefühl mit im Bunde ist. Du leidest an einer Art Phobie, die immer wieder durch bestimmte Vorstellungen ausgelöst wird. Dies kann man aber heute gut behandeln !

Es ist aber wichtig, dass Du was unternimmst und nicht länger abwartest. Das Problem ist nämlich, dass sich aus einer solch massiven Angst Zwangsgedanken und -handlungen entwickeln können, um mit der Angst - natürlich auf eine unsinnige Art und Weise - besser fertig zu werden. Das Starren auf die Tür - stundenlang - könnte in diese Richtung gehen. Und Zwänge sind dann oft schwerer wieder los zu werden als die Angst selbst.

Also naikon, vertraue meiner Erfahrung und suche Dir eine Verhaltenstherapie. Vielleicht kannst Du mit Deinen Eltern darüber reden und die können Dir dabei behilflich sein. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. So wie Dir geht es Tausenden von Jugendlichen.

In Deinem Alter sind sog. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zuständig. Achte aber darauf, dass es ein Verhaltenstherapeut/eine Verhaltenstherapeutin ist ! Adressen bekommst Du auch von Deiner Krankenkasse oder aus den gelben Seiten. Du kannst auch einen Facharzt für Kinder - und Jugendpsychiatrie aufsuchen. Die kennen dann meist auch geeignete Psychotherapeuten, mit denen sie zusammenarbeiten.

Wenn Du Dich zusätzlich ganz allgemein über Ängste bei Kindern und Jugendlichen informieren möchtest, empfehle ich Dir "Selbsthilfe bei Angst im Kindes- und Jugendalter: Ein Ratgeber für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erzieher (Taschenbuch) von Sigrun Schmidt-Traub".

So, nun los in den Kampf gegen das, was nicht in Deinen Kopf gehört. Hol Dir Hilfe und dann wirst Du bald wieder ohne diese Ängste leben können.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und grüße Dich ganz herzlich

Bernd Remelius

26.06.2008 18:05 • #16


02.09.2008 20:56 • #17


hallo, hoffe es geht dir gut. leider muss ich dir sagen dass ich nicht glaube dass man seine ängste(ZUMINDEST NICHT WENN ES SOWEIT IST DASS MAN PANIKATTACKEN USW.HAT)alleine ohne therapie in den griff bekommt. eine therapie ist wirklich ganz wichtig, auch wenn es nicht immer leicht ist. man lernt so viel über sich und auch andere.ich denke, dass man wirklich nur mit therapie eine chance hat sich richtig damit auseinander zusetzen.
kommt es nicht für dich in frage?
lg hellokitti

02.09.2008 22:35 • #18


Melanie29
Hallo
Ich muss hellokitti zustimmen.
Bei mir fing es an und wurde mehr und als ich mich dann auch noch dagegen wehrte weil ich es nicht wahrhaben wollte wurde es noch schlimmer.
Erst als so ne heftige Attacke kam das ich dachte ich hätte Nierenversagen wusste ich das ist der Kopf,denn kurz davor wurde Urin und Niere untersucht und es war okay.
Seitdem gehe ich zur therapie und es hilft mir sehr.Erst seit April akzeptiere ich es(hab die PA`s seit Nov.07)und auch wenn ich noch so fertig bin,an Tagen an denen ich die Stunde habe,geht es mir super das ich sogar vom Chef meines Mannes angesprochen werde mit dem Spruch sie sehen heute echt gut aus.
(er meinte weil ich so fröhlich aussehe und entspannt).
Mach es solange du noch keine Pa´s hast die dich so gefangen nehmen das sie dein Leben einschränken!
Lg Melanie

02.09.2008 23:45 • #19


Hallo DarkSun,

auch ich empfinde meine Therapie als große Stütze und an manchen Tagen ist es der nächste Termin, der mich aufrecht erhält.
Aber das musst du natürlich für dich entscheiden.
Was allgemein hilfreich sein kann ist Sport, insbesondere zum Joggen gibt es wohl auch Studien über die Wirksamkeit bei Angststörungen. Ansonsten fallen mir noch Entspannungsübungen ein.
Solltest du unter Panikattacken leiden schau doch mal unter "Notfallkoffer", da sind jede Menge Tipps.
Liebe Grüße
Anna

03.09.2008 07:19 • #20



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Mira Weyer