App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

T

Traudl
Gast

Angst vor vielen Dingen - Sammelthema

hallo zusammen,
durch meine momentane situation bin ich auf dieses forum gestoßen.
wie ich durch das lesen feststelle, leide ich seid, ich möchte schon fast sagen jahrzehnten, an einem reizdarm. ich bin 52 jahre und solange ich zurückdenken kann, habe ich dieses problem, mal stärker und mal schwächer. vor ca. 25 jahren wurde eine darmspiegelung gemacht, eine einzige quälerei , heute soll es ja viel besser sein. es wurde nichts festgestellt, also es kommt von der psyche. ihr kennt das ja sicher alle und ich will es kurz machen. seit einigen wochen habe ich fast ständig normalen stuhlgang. ich war überglücklich. nun habe ich seit 2 wochen schmerzen im linken unterbauch, beim gehen verstärkt. da ich seit 3 jahren nicht mehr beim gynökologen war, dachte ich es ist da was. es wurde aber nichts festgestellt. die ärztin vermutete was mit dem darm. ich ging zum internisten und bei der ultraschalluntersuchung wurde estgestellt, daß mit dem darm was nicht stimmt. das ergebnis der stuhluntersuchung werde ich morgen bekommen und wie es aussieht, steht auch eine darmspiegelung an. jetzt wo ich dachte es normalisiert sich alles, kommt nun das. ich habe natürlich unheimlich schiss, daß es irgendwas schlimmeres ist. werde jetzt mal die untersuchungen abwarten, aber es geht ganz schön an die supstanz. ich bin froh daß ich auf diese forum gestoßen bin, da sind leute die das verstehen. es tut gut über so ein problem auch mal reden zu können.
viele grüße traudl

23.02.2012 #1


81 Antworten ↓
N

Nicky82
Mitglied

Beiträge:
70
Themen:
5
Danke erhalten:
2
Mitglied seit:
Schwere Situtaion, ich kenne das.. Meine Leute Fahren immer auf Treffen im Sommer, wo gezeltet wird das ganze we. Ich sage auch meißtens zu und eins zwei tage vorher fängt es an mir schlecht zu gehen. Na ja, dass deine Beschwerden gerade jetzt wieder stärker werden, ist völlig normal aus meiner Sicht. Du fängst jetzt schon an, dir negative gedanken zu machen oder aber auch gehst vielleicht (wie ich auch immer) alle eventuellen Dinge durch die passieren können. Und bwohl ich weis, dass es alles nur schlimmer macht, kann ich damit nicht aufhören. Ein Patentrezept hab ich leider nicht. Ich weis auch überhaupt nicht ob meine tips therapeutich gut oder wertvoll sind (bin halt keiner). Ich sollte dir vermutlich jetzt sagen, dass alles gut wird und du dir überhaupt keinen streß machen sollst. Aber solche tips helfen mir zumindest nie. Ich würde versuchen ein wenig Sicherheit für dich selber zu bekommen. Ich würde einfach mal schauen wo der Ort liegt (internet) ob es zur NOT eine bahnverbindung nach hause gibt. Wie lange die Fahrt dort hin dauert usw. Zudem würde ich vielleicht mit den Leuten reden die mitfahren. Vielleicht haben sie ja auch so tolle ideen, wie meine Leute, um dich ab zu lenken. Zumindest hilft es mir immer, wenn ich genau weis, wo es hin geht, was gemacht wird (tagesprogramm) und das ich zur NOT alleine nach hause komme. Ich haße das gefühl von anderen abhängig zu sein und so erhalte ich mir ein wenig unabhängigkeit. Ich habe natürlich auch notfallmedikamente (tavor) welches ich zwar mit nehme aber ehrlich gesagt auf solch einer kurzen Fahrt nie genommen habe auch wenn es mir mal nicht so gut ging. Diese Angstgefühle nerven mich auch immer total, habe das gefühl es verdorben mir die ganze freude, den eigentlich ist es ja was tolles mit Freunden/familie unterwegs zu sein und was neues zu erleben. Eine realistische ANsicht meiner ängste hilft auch oft. Ich spreche wie gesagt die Ängste die mich belasten bei meinem Freund oder aber sogar bei meinen Freunden an und ich bekomme dadurch immer realisische ansichten von ihnen. ZB. Ich sage, dass ich angst vor der fahrt habe, weil mir schlecht werden könnte und ich mich ja übergeben könnte (ist noch nie passiert aber eine große angst von mir) Mein Freunde sagen mir zum einen, dass es mir noch nie passiert ist und die wahrscheinlichkeit eher sehr gering ist, dass es mir diemal passiert und dass wenn es mir passiert es weiter gar nicht schlimm wäre. Und dann erzählen Sie mir Ihre Kotz-Geschichten und nachher müssen wir alle darüber Lachen, weil jeder die lustigerer geschichte erzählen will. Mein freund zB. sagt immer: na los dann kotz jetzt halt auf die fußmatte, wollte eh neue kaufen. Und dann nach so einer aufforderung wird mir wieder klar, dass mir nur leicht übel vor aufregung ist und ich mich eh nicht übergeben kann und dann hört die übelkeit auf. So versuche ich es mit all den ängsten zu machen. Kein Schimmer ob dir das jetzt irgendwie helfen wird. Zumindest bekommen meine ängste, alle eine weniger negative behaftung. Ich kann sie halt nicht weg zaubern aber versuchen auch eine lustige oder unterhaltsame seite an ihnen zu finden. Such eine lustige cd raus und sing so laut, dass du selber lachen mußt oder halten irgenwo an und geht auf ein Feld und probiert aus wer lauter schreien kann. Sind vielleicht etwas kindische Dinge, aber lenken super ab, bringen spaß und du wirst ein wenig energie und anspannung los.

03.12.2008 15:23 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst

x 3


B

bernd
Gast

Hallo naikon,

schön, dass Du den Mut hattest, hier zu schreiben. Das verdient meine ganze Anerkennung. Ich weiß aus Erfahrung, dass dies für einen 14jährigen nicht leicht ist, einem Alter, wo man doch so stark und erwachsen sein will, wie sich alle anderen auch geben (aber meist auch nicht sind !).

Zu Deiner Frage: Zuerst möchte ich Dir sagen, dass Du auf keinen Fall "nicht normal" bist. Du bist nicht verrückt oder psychiatrisch krank ! Das ist wichtig, dass Du das weißt.

Du hast lediglich eine "schei. Angst" entwickelt und Du kennst zumindest eine der Ursachen selbst schon. Das ist leider mit unserem Gehirn so, dass wir sehr individuell reagieren und sich ein starkes Gefühl wie die Angst festsetzen kann, weil sie Dich eigentlich vor einer Gefahr schützen will. Das Gehirn kann da leider nicht zwischen Filmen, Phantasie und Realität unterscheiden, wenn ein starkes Gefühl mit im Bunde ist. Du leidest an einer Art Phobie, die immer wieder durch bestimmte Vorstellungen ausgelöst wird. Dies kann man aber heute gut behandeln !

Es ist aber wichtig, dass Du was unternimmst und nicht länger abwartest. Das Problem ist nämlich, dass sich aus einer solch massiven Angst Zwangsgedanken und -handlungen entwickeln können, um mit der Angst - natürlich auf eine unsinnige Art und Weise - besser fertig zu werden. Das Starren auf die Tür - stundenlang - könnte in diese Richtung gehen. Und Zwänge sind dann oft schwerer wieder los zu werden als die Angst selbst.

Also naikon, vertraue meiner Erfahrung und suche Dir eine Verhaltenstherapie. Vielleicht kannst Du mit Deinen Eltern darüber reden und die können Dir dabei behilflich sein. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. So wie Dir geht es Tausenden von Jugendlichen.

In Deinem Alter sind sog. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zuständig. Achte aber darauf, dass es ein Verhaltenstherapeut/eine Verhaltenstherapeutin ist ! Adressen bekommst Du auch von Deiner Krankenkasse oder aus den gelben Seiten. Du kannst auch einen Facharzt für Kinder - und Jugendpsychiatrie aufsuchen. Die kennen dann meist auch geeignete Psychotherapeuten, mit denen sie zusammenarbeiten.

Wenn Du Dich zusätzlich ganz allgemein über Ängste bei Kindern und Jugendlichen informieren möchtest, empfehle ich Dir "Selbsthilfe bei Angst im Kindes- und Jugendalter: Ein Ratgeber für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erzieher (Taschenbuch) von Sigrun Schmidt-Traub".

So, nun los in den Kampf gegen das, was nicht in Deinen Kopf gehört. Hol Dir Hilfe und dann wirst Du bald wieder ohne diese Ängste leben können.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und grüße Dich ganz herzlich

Bernd Remelius

26.06.2008 18:05 • #16


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo Traudl,
ich wünsche Dir viel, viel Glück .
Ich hoffe die Terstergebnisse fallen gut aus. Und denke immer daran, es gibt immer noch Hoffnung und die Sonne scheint wieder.
Übrigens habe ich auch ab und zu so einen Schmerz, der aber wieder geht. Bei mir sind es warscheinlich versteckte Blähungen. Aber du hattest natürlich Recht dich untersuchen zu lassen.
Also, ich drück dir die Daumen.
Gisela

#2


E
angst vor der geschichte/angst vor sich selbst/sich in sich zurückzuziehen/aus angst vor der welt/angst auszubrechen/sich zu blamieren/sich auf´s eis zu wagen/angst zu erfrieren/einfach angst zu verlöden/vor der endgültigkeit/sich an alles zu gewöhnen/aus angst vor der zeit/einfach angst zu verblöden/bereits mundtot zu sein/angst stellt ruhig/angst kriegt klein/angst braucht waffen/aus angst vor dem feind/obwohl keiner so recht weiss/wer ist damit gemeint/angst überholt zu werden/angst vor konkurrenz/angst vor der dummheit/vor ihrer intelligenz/angst als methode angewandt/das einschüchtern ist geplant/angst stellt ruhig/ angst kriegt klein//angst vor einander/angst ´rauszugehen/wir sind uns alle verdächtig/angst in die augen zu sehen/angst vor gefühlen/angst vor zärtlichkeit/angst aus erfahrung/zuviel vertraulichkeit/einfach angst zu verblöden/angst ferngelenkt zu werden/angst vor dem aus/angst es allen rechtzumachen/angst frisst auf/angst sich zu wehren/angst alleine zu sein/angst vor der angst/ wir schlafen ein

(Text: Herbert Grönemeyer; entnommen dem Album Sprünge 1986; Verlag Grönland- Electrola)

Ich finde diesen Text sehr passend zum allgemeinen Thema Angst und hoffe, er gefällt Euch und macht Euch ein klein wenig Mut.

eine leidensgenossin...

#3


U
Hallo E72!Jo,Groenemeyer ist schon einer der genialsten Musiker.Werde mir den Song mal suchen.LG Udo.

#4


L
ich weiß nicht was mit mir los ist... Ich bin erst 17 und fühl mich total schei.! grad ist meine Familie kaputt gegangen Meine Vater ist schon so lange ich denken kann eher mit dem Alk. verbunden als mit mir, das hat dazu geführt das meine mutter sich jemanden anderen gesucht hat. Mein Vater hat das mitbekommen als er zurück aus dem Krankenhaus kam wo er operiert wurde. Das alles ist dann in ein rießiges Theater ausgeartet immer wenn sie bei ihrem neuen Freund war fing er an zu schreien wie weh ihm doch seine wunde tut. Vor 2 Wochen verabschiedete er sich bei meiner schwester und tat so als wolle er sich umbringen. ABer er hatte nur eine ganze Packung Kopfschmerztabletten geschluckt. Die er dann im Bad liegen laß. Jetzt kommt es mir langsam so vor als ob mich beide gegeneinander ausspielen wollen und das zerreißt einen als Kind. Vorallem wenn der Vater vor einiger Zeit seine durch den Alk. hervorgerufenen aggressionen an einem selber ausgelassen hat.
Ich möchte nicht das das jemand mitbekommt das das jemand mitkriegt das es mir nah geht. Das komische ist wenn ich weinen will kann ich das nicht mehr. Die Tränen kommen einfach nicht.
Seit kurzem verspüre ich ein starkes Ziehen in der Brust und öfters starke bauchkrämpfe aber ich kann das alles nicht einordnen. Aber trotzdem macht mir das angst und bringt mich jedesmal dazu mir einzureden das es das schlimmste sein könnte. Jemand sagte mir das meine Lebenslinie SEHR kurz sei. Das machte das ganze noch unerträglicher.
Ich muss dauernd an den Tod denken und ich habe Angst davor zu sterben.
Ich habe Angst meine Freundschaften kaputt zu machen und gehe allen Konfrontationen aus dem weg. Ich sehe in allem nur das negative und habe angst alles kaputt zu machen. Ich habe angst davor später keinen Beruf zu bekommen weil meine Noten nicht so sind wie ich sie mir erwünsche. Ich habe Angst davor einfach ich zu sein. Naja vll sind das die ganz normalen probleme einer 17-jährigen aber ich würde nicht mehr wegen jedem quatsch seine angst haben das es das ende der welt ist...

#5


G
hallo lara

hmmm, also das ist ja ne ganz schöne schei. bei dir... und ich glaube wäre ich in deiner situation wäre ich auch so verzweifelt. aber als aussenstehender kann man alles etwas nüchtern betrachten. also ich denke, das du einfach im mom tierisch unter stress stehst. wenn deine eltern echt grad dabei sind sich zu trennen und dich das so mitbekommen lassen, sind deine reaktionen wohl normal.

ich finde die art deines vaters ziemlich egoistisch. mit den tabletten z.b.

möchte ihn natürlich nit beleidigen, aber als erwachsener sollte man seine grenzen kennen. grad seinen kindern gegenüber.

was allerdings die *kurze lebenslinie* betrifft, also ich glaube ni daran. meine ist auch recht kurz, aba darüber mache ich mit 0 gedanken und das solltest du auch nit.

wenn du magst, kannst du ja mal eine email schreiben.

ansonsten wünsche ich dir ganz viel kraft, das du die schei. zeit schnell hinter dir lassen kannst

gruss aus marburg

wiebke

#6


A
ich habe nachts immer schrekliche Angst vor Gestallten die in meinem Zimmer sind und weis einfach nicht mehr was ich tun soll kann zum Teil nachts nicht mehr schlafen und wenn ich doch schlafen kann dann nur mit einer Kopfbedekung. Könnt ihr mir helfemn und tips geben wie ich davon wieder los kommen kann. Danke schon mal

Liebe Grüße Anica

#7


Dr.-Doris-Wolf
Hallo anica

erst mal herzlich willkommen im Forum.

Willst du uns noch etwas mehr über diese Angst erzählen? Seit wann hast du sie? Ist etwas passiert, dass du diese Angst hast? Wie alt bist du?

Ich denke, wenn du etwas mehr über dich erzählst, können wir dir auch besser helfen.

Alles Liebe
dowo

#8


M
ich bin neu hier und habe mich gestern hier angemeldet und möchte mich mit anderen über angst und panik austauschen. denn ich habe angst wenn es bei mir sticht und zieht in der nähe von der linken brust. ich habe es schon eine ganze weile, es tritt nur ab und an mal auf. aber ich war schon ständig bei mein hausarzt und er hat ekg, 24std ekg, belastungs ekg, blutabnahme und mich zum kardiologen geschickt und alles ist ok und ich habe nichts mit dem herzen, aber ich mache mir trotzdem sorgen und habe panik wenn es wieder anfängt. dann denke ich es hört auf und es ist so ein stolpern und geht dann schneller weiter . weiss nicht was ich noch machen soll?wie kann ich das beheben?
habe auch ständig nacken und schultern bis runter zum rücken schmerzen.
würde mich freuen wenn ihr euch meldet.

lg moni

#9


Lysira
Hallo Moni,

die Schmerzen im Rücken und Nacken etc. könnten vom Verkrampfen kommen. Das kenn ich auch. Wenn man so eine Attacke hat, dann verkrampft man sich ja total und ich würde es mal als innerlichen Muskelkater beschreiben. Das bekommst Du aber mit Entspannungsübungen gut in den Griff. Auch das Stechen in der Brust kann davon kommen.

Wenn die Ärzte sagen, da ist nichts, dann solltest Du versuchen Dir das immer wieder zu sagen. "Alles ist gut, es ist nichts mit meinem Herzen, ich bin gesund und nur meine Psyche spielt mir einen Streich".

Versuch Dich abzulenken und weniger in Dich hineinzuhorchen. Ich weiss, es ist schwer, aber ich z.B. fange an (wenn ich es hochkriechen spüre) den Geschirrspüler auszuräumen, räume auf, lauf in der Wohnung hin und her und versuch mich mit ganz banalen Dingen zu beschäftigen. Das klappt ganz gut und die PA dauern schon längst nicht mehr so lange wie am Anfang.

Am Anfang hab ich mich auch hingesetzt und genau auf mein Herz gehorcht. Mir alles mögliche vorgestellt. Aber dadurch steigert man sich nur immer mehr rein und es wird eher schlimmer.

Zusätzlich nehme ich Baldrian, wenn es schlimmer wird und das wirkt auch ganz gut bei mir.

Weisst Du, am Anfang dachte ich die Angst ist mein Feind und ich muss sie bekämpfen. Aber mittlerweile ist mir klar geworden, dass meine Seele mir sagen will, es ist genug. Du musst besser auf Dich achten.

Ich nehme die Angst mittlerweile als Herausforderung und wenn sie kommt, tja dann kommt sie eben. Ich weiss ja, sie geht auch wieder und je weniger ich mich vor ihr fürchte und je besser ich Nothilfestrategien entwickle, umso weniger kann sie mir was anhaben.

Bist Du in Therapie?

Ich wünsch Dir viel Kraft und Du bist nicht allein.

LG Lysira

#10


M
ja die ärzte sagen es ist alles ok, ich habe nichts mit dem herzen. aber wenn es dort mal wieder anfängt mit stechen dann geht es bei mir wieder hoch und ich steigere mich darein. ich weiss ich muss mich ablenken und sollte mich nicht so rein steigern aber es geht immer nicht so schnell. aber ich werde mir jetzt vornehmen es mir andauernd zu sagen das alles ok ist, vielleicht bekomme ich es so ein wenig hin.

nein ich bin nicht in einer therapie.
hattest du so ähnliche anzeichen?

ich bin ja erst 31 und hab noch ein paar jahre vormir, also muss ich an was anderes denken oder nicht?

danke dir erstmalfür deine antwort

lg moni

#11


S
hallo moni!

auch wenn es schwer ist vertrau den ärzten, die wissen was sie machen wie schon gesagt, dieses stechen ist mit sicherheit von der verkrampfung, mach dir keine sorgen.
Wenn deine angst größer wird würde ich einen therapeuten zu rate ziehen, es ist anfangs kein leichter weg sich das alles einzugestehen und hilfe zu suchen, aber dort kann dir wirklich geholfen werden und du kannst dein leben wieder genießen
alles gute

#12


M
Hallo moni31,

es ist erst einmal gut, dass organisch alles o.k. ist.

Also, wenn dein Herz gesund ist, kannst du es ja auch belasten.
Wie wäre es mir leichtem Sport (walken, radfahren, schwimmen)?
Bewegung ist gut gegen die Angst.
Als Gegenpol: wie wäre es mit Entspannung ... vielleicht in einer
Gruppe? - Progr.Muskelentspannung nach Jacobson - .

Liebe Grüße
Michael (51, alter Paniker)

#13


Lysira
Zitat von moni31:
ja die ärzte sagen es ist alles ok, ich habe nichts mit dem herzen. aber wenn es dort mal wieder anfängt mit stechen dann geht es bei mir wieder hoch und ich steigere mich darein. ich weiss ich muss mich ablenken und sollte mich nicht so rein steigern aber es geht immer nicht so schnell. aber ich werde mir jetzt vornehmen es mir andauernd zu sagen das alles ok ist, vielleicht bekomme ich es so ein wenig hin.

nein ich bin nicht in einer therapie.
hattest du so ähnliche anzeichen?

ich bin ja erst 31 und hab noch ein paar jahre vormir, also muss ich an was anderes denken oder nicht?

danke dir erstmalfür deine antwort

lg moni


Liebe Moni,

ja, bei mir sind es ähnliche Symptome wie bei Dir und ich hab mich am Anfang genauso verrückt gemacht wie Du. Es ist nicht leicht aus dieser Spirale auszubrechen, Angst erzeugt noch mehr Angst und man steigert sich ins bodenlose.

Ich hab mich durch verschiedene Foren gewühlt und mir alle möglichen Tipps geholt, bis ich für mich das Richtige gefunden habe. Es gibt so viel, was Du tun kannst, Du bist Deiner Angst nicht hilflos ausgeliefert.
Die CD mit der Progr.Muskelentspannung nach Jacobson hab ich auch und kann sie nur empfehlen. Es hilft gegen diese Verkrampfungen und schon sind auch die Rückenschmerzen und das Stechen in der Brust verschwunden, wenn ich es mache.

Wenn ich diese Symptome beheben kann, hab ich auch schon weniger Angst.

Einmal hab ich einfach mit meinem Freund Mau-Mau gespielt oder wir haben uns zusammen eine Geschichte überlegt und aufgeschrieben. Das hat auch funktioniert. Du siehst, Ablenkung ist alles.

Man muss sich natürlich in dem Moment der Panik ganz schön zwingen, aber wenn man es ein-zweimal geschafft hat, dann klappt es immer besser.

Auch Bewegung ist sehr wichtig. Ich gehe seit der PA mindestens eine Stunde am Tag spazieren. Das ist nicht übermässig anstrengend, aber hilft eben auch schon die Verspannungen abzubauen.

Du hast Recht, wir sind alle viel zu jung um uns das Leben von der Angst verderben zu lassen. Es gibt soviel Schönes, was wir erleben können. Das muss man sich immer vor Augen halten.

Ich wünsch Dir, dass Du es bald schaffst, Deine Angst besser in den Griff zu bekommen und glaub einfach daran, dass Du sehr viel mehr tun kannst und gar nicht so hilflos bist, wie Du Dich vielleicht momentan fühlst.

Alles Liebe
Lysira

#14


N
Nabend zusammen,

mein Name ist Dennis, ich bin 14 Jahre alt. Leider weiss ich nicht woran ich leide, aber ich verdränge es oft, ich traue mich nicht mit jemandem darüber zu reden. Ich habe es desöfteren Mal versucht, aber sie sagen nur "Du spinnst!". Mein Problem ist folgendes: Wenn ich alleine bin, z.B Abends..Und ich bin in einem Raum, in den jemand kommen könnte, z.B durch die Tür, konzentriere ich mich stundenlang auf diese Tür, ich könnte verrückt werden, wenn ich meine Augen für 2 sek zumache, verfalle ich in Panik und muss sofort zur Tür schauen. Ich habe eine mögliche Ursache: Damals, als ich ca. 4 war, schaute ich sehr oft zusammen mit meinem Bruder Horrorfilme, öfters FSK18+. Damals glaubte ich, dass es diese "Mörder" oder "Gestalten" wirklich gab, heute tu ich dies nicht mehr, aber vergessen kann ich es nicht, während ich diesen Text schreibe, kommen mir echt die Tränen und ich kann sie nicht zurückhalten, ich wäre so gerne normal..Und hätte diese Angst nicht, was soll ich bloß tun, ich habe alleine so eine Panik, bitte helft mir!

#15


B
Hallo naikon,

schön, dass Du den Mut hattest, hier zu schreiben. Das verdient meine ganze Anerkennung. Ich weiß aus Erfahrung, dass dies für einen 14jährigen nicht leicht ist, einem Alter, wo man doch so stark und erwachsen sein will, wie sich alle anderen auch geben (aber meist auch nicht sind !).

Zu Deiner Frage: Zuerst möchte ich Dir sagen, dass Du auf keinen Fall "nicht normal" bist. Du bist nicht verrückt oder psychiatrisch krank ! Das ist wichtig, dass Du das weißt.

Du hast lediglich eine "schei. Angst" entwickelt und Du kennst zumindest eine der Ursachen selbst schon. Das ist leider mit unserem Gehirn so, dass wir sehr individuell reagieren und sich ein starkes Gefühl wie die Angst festsetzen kann, weil sie Dich eigentlich vor einer Gefahr schützen will. Das Gehirn kann da leider nicht zwischen Filmen, Phantasie und Realität unterscheiden, wenn ein starkes Gefühl mit im Bunde ist. Du leidest an einer Art Phobie, die immer wieder durch bestimmte Vorstellungen ausgelöst wird. Dies kann man aber heute gut behandeln !

Es ist aber wichtig, dass Du was unternimmst und nicht länger abwartest. Das Problem ist nämlich, dass sich aus einer solch massiven Angst Zwangsgedanken und -handlungen entwickeln können, um mit der Angst - natürlich auf eine unsinnige Art und Weise - besser fertig zu werden. Das Starren auf die Tür - stundenlang - könnte in diese Richtung gehen. Und Zwänge sind dann oft schwerer wieder los zu werden als die Angst selbst.

Also naikon, vertraue meiner Erfahrung und suche Dir eine Verhaltenstherapie. Vielleicht kannst Du mit Deinen Eltern darüber reden und die können Dir dabei behilflich sein. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. So wie Dir geht es Tausenden von Jugendlichen.

In Deinem Alter sind sog. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zuständig. Achte aber darauf, dass es ein Verhaltenstherapeut/eine Verhaltenstherapeutin ist ! Adressen bekommst Du auch von Deiner Krankenkasse oder aus den gelben Seiten. Du kannst auch einen Facharzt für Kinder - und Jugendpsychiatrie aufsuchen. Die kennen dann meist auch geeignete Psychotherapeuten, mit denen sie zusammenarbeiten.

Wenn Du Dich zusätzlich ganz allgemein über Ängste bei Kindern und Jugendlichen informieren möchtest, empfehle ich Dir "Selbsthilfe bei Angst im Kindes- und Jugendalter: Ein Ratgeber für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erzieher (Taschenbuch) von Sigrun Schmidt-Traub".

So, nun los in den Kampf gegen das, was nicht in Deinen Kopf gehört. Hol Dir Hilfe und dann wirst Du bald wieder ohne diese Ängste leben können.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und grüße Dich ganz herzlich

Bernd Remelius

#16


D
Hallo zusammen!

Und zwar wollte ich mal fragen ob ihr mir tipps geben könnt wie ich ohne therapie meine angstzustände beheben kann.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

H
hallo, hoffe es geht dir gut. leider muss ich dir sagen dass ich nicht glaube dass man seine ängste(ZUMINDEST NICHT WENN ES SOWEIT IST DASS MAN PANIKATTACKEN USW.HAT)alleine ohne therapie in den griff bekommt. eine therapie ist wirklich ganz wichtig, auch wenn es nicht immer leicht ist. man lernt so viel über sich und auch andere.ich denke, dass man wirklich nur mit therapie eine chance hat sich richtig damit auseinander zusetzen.
kommt es nicht für dich in frage?
lg hellokitti

#18


Melanie29
Hallo
Ich muss hellokitti zustimmen.
Bei mir fing es an und wurde mehr und als ich mich dann auch noch dagegen wehrte weil ich es nicht wahrhaben wollte wurde es noch schlimmer.
Erst als so ne heftige Attacke kam das ich dachte ich hätte Nierenversagen wusste ich das ist der Kopf,denn kurz davor wurde Urin und Niere untersucht und es war okay.
Seitdem gehe ich zur therapie und es hilft mir sehr.Erst seit April akzeptiere ich es(hab die PA`s seit Nov.07)und auch wenn ich noch so fertig bin,an Tagen an denen ich die Stunde habe,geht es mir super das ich sogar vom Chef meines Mannes angesprochen werde mit dem Spruch sie sehen heute echt gut aus.
(er meinte weil ich so fröhlich aussehe und entspannt).
Mach es solange du noch keine Pa´s hast die dich so gefangen nehmen das sie dein Leben einschränken!
Lg Melanie

#19


A
Hallo DarkSun,

auch ich empfinde meine Therapie als große Stütze und an manchen Tagen ist es der nächste Termin, der mich aufrecht erhält.
Aber das musst du natürlich für dich entscheiden.
Was allgemein hilfreich sein kann ist Sport, insbesondere zum Joggen gibt es wohl auch Studien über die Wirksamkeit bei Angststörungen. Ansonsten fallen mir noch Entspannungsübungen ein.
Solltest du unter Panikattacken leiden schau doch mal unter "Notfallkoffer", da sind jede Menge Tipps.
Liebe Grüße
Anna

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Mira Weyer
App im Playstore